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Anreizsysteme und wertorentiertes Management

Rechnungswesenbasierte Entlohnungssysteme

Title: Anreizsysteme und wertorentiertes Management

Seminar Paper , 2010 , 28 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Sabine Müller (Author)

Business economics - Industrial Management

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Summary Excerpt Details

Die Finanzkrise ließ in diesem Jahr nicht nur viele Anleger um ihr eingesetztes Vermögen bangen, sie entfachte auch viele Diskussionen über den Sinn von profitbasierten Managemententlohnungsformen. Hierbei wurden vor allem Stimmen lauter, die eine Begrenzung von Managergehältern forderten. Bspw. berichtete Frau Prof. Margit Osterloh vom Institut für Organisation und Unternehmenstheo-rie der Universität Zürich, vor einiger Zeit über eine von ihr durchgeführten empirischen Studie . Mit dieser Studie will Osterloh den Beweis antreten, dass eine leistungsabhängige Entlohnung keine besseren Unternehmensergebnisse zur Folge hat. Sie begründet dies unter anderem damit, dass Manager entgegen Fließbandarbeitern weitaus komplexere Tätigkeiten ausführen und hierfür ein Interesse an der Sache selbst Vorraussetzung ist. Intrinsische Motive sollen also hier überwiegen, weshalb von außen gebotene Anreize, zu denen die Entlohnung zählt, einen vergleichsweise geringen Einfluss auf die Leistung haben sollen.
Zielsetzung der Arbeit ist es, diese Anreizsysteme zu untersuchen und zu bewerten. Im ersten Schritt wird die grundsätzliche Gestaltung von Anreizsystemen im wertorientierten Management aufgezeigt . Danach werden die unterschiedlichen Bezugsquellen für Anreizsysteme genauer untersucht. Nach der Kategorisierung der Bezugsquellen geht die Arbeit genauer auf die Anforderungen ein, welche ein rechnungswesenbasiertes Anreizsystem erfüllen soll. Anschließend wird die Umsetztung in der Praxis anhand einer Analyse der DAX 30 Unternehmen genauer betrachtet . Letztendlich wir geprüft ob sich mit Hilfe der Arbeit eine Stellung zu den Ausführungen von Frau Prof. Margit Osterloh beziehen lässt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

1.1 Problemstellung und Aktualität des Themas sowie Zielsetzung und Abgrenzung der Arbeit

II. Gestaltung von Anreizsystemen im wertorientierten Management

2.1 Gründe für Anreizsysteme und Definition von Anreizen

2.2 Komponenten von Anreizsystemen

2.2.1 Bemessungsgrundlage

2.2.2 Belohungsfunktion

2.2.3 Auszahlungsmodus

2.2.4 Teilnehmer und Freiwilligkeit der Teilnahme

2.3 Bezugsquellen der Bemessungsgrundlage

2.3.1 Kapitalmarkt

2.3.2 Rechnungswesen

a. Wertbeitragskennzahlen

b. Rentabilitätskennzahlen

III. Anforderungen an rechnungswesenbasierte Anreizsysteme und deren Erfüllung

3.1 Einführung und Vorgehensweise

3.2 Anreizkompatibilität

3.3 Controllability

3.4 Entscheidungsverbundenheit und Aktualität

3.5 Transparenz und Akzeptanz

3.6 Zusammenfassung

IV. Umsetzung in der Praxis

4.1 Vorgehensweise bei der Untersuchung der Dax 30 Unternehmen

4.2 Ergebnisse der empirischen Untersuchung

4.2.1 Bestandteile der Gesamtvergütung

a. Fixum

b. Erfolgsbezogene Komponente mit kurzfristiger Anreizwirkung

c. Erfolgsbezogene Komponente mit langfristiger Anreizwirkung

4.2.2 Variabilität

4.2.3 Obergrenzen, Untergrenzen, Maluszahlungen

V. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Struktur und Wirksamkeit von rechnungswesenbasierten Anreizsystemen im wertorientierten Management. Ziel ist es, zu analysieren, ob diese Systeme die Interessen von Managern und Eigentümern in Einklang bringen können, wobei insbesondere die theoretischen Anforderungen sowie die praktische Umsetzung bei DAX 30 Unternehmen evaluiert werden.

  • Gestaltungskomponenten von Anreizsystemen (Bemessungsgrundlage, Belohnungsfunktion, Auszahlungsmodus)
  • Anforderungen an Anreizsysteme wie Anreizkompatibilität, Controllability und Transparenz
  • Vergleich von Wertbeitrags- und Rentabilitätskennzahlen als Bemessungsgrundlage
  • Empirische Analyse der Vergütungsstrukturen innerhalb der DAX 30 Unternehmen

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Bemessungsgrundlage

Die Bemessungsgrundlage eines Anreizsystems ist die Schnittstelle zwischen Kapitalgeber und Management. Der Eigentümer wählt die Bemessungsgrundlage anhand derer der Manager später beurteilt und entlohnt wird. Der Manager versucht die Bemessungsgrundlage aus seiner Sicht optimal zu beeinflussen und damit sein Einkommen zu optimieren. Führen die Entscheidungen des Managers aufgrund dieser Annahme zu einer Erfüllung der Ziele der Eigentümer scheint das Problem der Informationsungleichheit gelöst.

Bemessungsgrundlagen lassen sich sowohl am Input als auch am Output des Managers zuteilen. Hier soll ausschließlich auf die outputorientierte Bemessungsgrundlage eingegangen werden. Entscheidend dabei ist, dass Beurteilungsgrößen zur Leistungsbeurteilung der Manager verwendet werden, die den Einfluss des Managers auf den Unternehmenswert bzw. Unternehmenserfolg bestmöglich darstellen. Dies ist eine zwingende Notwendigkeit, da die wertorientierte Unternehmensführung das Ziel verfolgt, alle Entscheidungen an der Steigerung des Unternehmenswertes auszurichten. Um den Anteil der durch das Management getroffenen Entscheidungen an der Steigerung des Unternehmenswertes darzustellen, setzt man genau dann outputorientierten Größen ein. „Wird der Manager in Abhängigkeit des Unternehmenswertes entlohnt, liegt es in seinem eigenen Interesse, seine Aktivitäten so zu setzen, dass diese Größe maximiert wird.“

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Debatte um erfolgsabhängige Managementvergütung und definiert die Zielsetzung der Untersuchung im Kontext wertorientierter Unternehmensführung.

II. Gestaltung von Anreizsystemen im wertorientierten Management: Es werden die theoretischen Grundlagen von Anreizsystemen, deren Komponenten und die verschiedenen Bezugsquellen für Bemessungsgrundlagen erläutert.

III. Anforderungen an rechnungswesenbasierte Anreizsysteme und deren Erfüllung: Dieses Kapitel analysiert spezifische Anforderungen wie Anreizkompatibilität, Controllability und Transparenz im Hinblick auf rechnungswesenbasierte Kennzahlen.

IV. Umsetzung in der Praxis: Hier erfolgt eine empirische Untersuchung der Geschäftsberichte der DAX 30 Unternehmen zur Vergütungspraxis und der Verwendung von Kennzahlen.

V. Resümee: Die Arbeit fasst zusammen, dass eine vollständige Erfüllung aller Anforderungen in der Praxis kaum möglich ist und diskutiert die fehlenden Malus-Restriktionen.

Schlüsselwörter

Anreizsysteme, Managementvergütung, Wertorientiertes Management, Bemessungsgrundlage, EVA, CVA, Agency-Theorie, DAX 30, Anreizkompatibilität, Unternehmenserfolg, Kapitalgeber, Gesamtvergütung, Fixum, Variable Vergütung, Unternehmenswertsteigerung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Gestaltung und Effektivität von Anreizsystemen für das Management, die auf betriebswirtschaftlichen Kennzahlen basieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Gestaltungselementen von Anreizsystemen, den notwendigen Anforderungen an diese Systeme und ihrer praktischen Anwendung in Großunternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist die Untersuchung und Bewertung rechnungswesenbasierter Anreizsysteme, um festzustellen, inwieweit diese die Zielkongruenz zwischen Managern und Eigentümern fördern.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Auseinandersetzung mit den Konzepten der Agency-Theorie und eine empirische Analyse der Geschäftsberichte der DAX 30 Unternehmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Komponenten von Anreizsystemen und Bezugsquellen wie das Rechnungswesen diskutiert, gefolgt von einer kritischen Prüfung der Anforderungen (z.B. Anreizkompatibilität) und einer praktischen Analyse der Vergütungsbestandteile.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Anreizsysteme, wertorientiertes Management, Bemessungsgrundlage, Agency-Theorie und Unternehmenswertsteigerung.

Warum sind Maluszahlungen laut der Arbeit von Bedeutung?

Die Autorin argumentiert, dass Maluszahlungen notwendig sind, um Manager bei Fehlentscheidungen zu sanktionieren und so die Motivation zu gewissenhaftem Handeln im Sinne der Eigentümer zu erhöhen.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Anreizsysteme?

Sie kommt zu dem Schluss, dass es kein perfektes System gibt, das alle Anforderungen gleichermaßen erfüllt, und kritisiert das Fehlen von Malus-Restriktionen in der gängigen Praxis der DAX 30 Unternehmen.

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Details

Title
Anreizsysteme und wertorentiertes Management
Subtitle
Rechnungswesenbasierte Entlohnungssysteme
College
University of Würzburg  (Controlling und Interne Unternehmensrechnung)
Grade
1,7
Author
Sabine Müller (Author)
Publication Year
2010
Pages
28
Catalog Number
V164264
ISBN (Book)
9783640789559
ISBN (eBook)
9783640790159
Language
German
Tags
Anreizsysteme Management Rechnungswesenbasierte Entlohnungssysteme
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabine Müller (Author), 2010, Anreizsysteme und wertorentiertes Management, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/164264
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