Es ist bekannt, dass die Gesetzliche Krankenversicherung ziemlich am Ende ist, was Finanzierungen der Beitragszahler im Zusammenhang mit den zukünftigen Leistungsausgaben anbelangt.Nur Arbeitnehmer und Rentner sollen zukünftig für alle Ausgabensteigerungen aufkommen. Das System ist bereits weitgehend an die Wand gefahren. Die Politik will davon im Augenblick nichts wissen. Vorbereitet ist sie, um dann die Gesundheitsprämie einzuführen.Kommt die SPD mit einem Partner an die Regierung, dann wird die Bürgerversicherung eingeführt. Beide Vorhaben sprechen meines Erachtens gegen ein gerechtes, effizientes und freiheitliches Gesundheitssystem.Für den nachdenklichen Leser habe ich ein geschlossenes Konzept entwickelt.
Inhaltsverzeichnis
1. Allgemeine Bemerkungen
2. Was gegen die Bürgerversicherung (SPD/“Bündnis die Grünen” sowie ggf. auch “Die Linke“) und die Kopfpauschalen-Regelungen (Unionsparteien und FDP) sprechen
3. Die sozial gerechtere Lösung zur Absicherung des Versicherten im Falle einer behandlungsbedürftigen Krankheit (Die zukunftsfeste Krankenversicherung)
3.1 Erläuterungen
3.2 Beitragssystematik (Erhebung von den Versicherungsträgern)
3.3 Bisher Privatversicherte
3.4 Arbeitgeberzuschuss von 5% (gesetzlich ab 2011 sind es 7,3%)
3.5 Zuzahlungseinschränkungen für Patienten
3.6 Preiswettbewerb
3.7 Einführung von Gebührenordnungen für die ambulante ärztliche und zahnärztliche Versorgung
3.8 Neues Vergütungsrecht für die Krankenhäuser und Rehabilitations-Einrichtungen
3.9 Höhere Praxisgebühren für Versicherte, die nicht chronisch krank sind
3.10 Verhinderung des Missbrauchs mit den Krankenversicherungskarten
3.11 Einführung elektronischer Patientenkarte
3.12 Neuregelungen für Kassenarzt-Zulassungen
3.13 Erste Anlaufstelle des Patienten ist - mit wenigen Ausnahmen - der Facharzt für Allgemeinmedizin
3.14 Preisverhandlungen der Krankenkassen über verordnete Arzneimittel mit den Pharmaunternehmen
3.15 Einrichtung für ambulante Palliativ-Versorgungszentren (Medizinisch lindernde Behandlung unheilbar Schwerstkranker) in allen Städten/Stadtteilen ab 20 tausend Einwohner
3.16 Versicherungsfremde Leistungen, die nichts mit einer Krankenversorgung zu tun haben
3.17 Einschneidende Strukturmaßnahmen im Gesundheitswesen
3.18 Leistungsverweigerung in der Versicherungspflicht für gefährlichste Sport- und Freizeitaktivitäten
4. Schlussbemerkungen
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein alternatives, freiheitliches und langfristig tragfähiges Konzept für eine zukunftsfeste Krankenversicherung in Deutschland zu entwerfen, das soziale Gerechtigkeit sowie Effizienz in den Mittelpunkt stellt.
- Kritische Analyse gegenwärtiger Finanzierungsmodelle wie Bürgerversicherung und Kopfpauschalen.
- Entwurf eines neuen, beitragsorientierten Finanzierungssystems inklusive Arbeitgeberzuschüssen.
- Strukturreformen zur Reduktion von Verwaltungskosten und zur Einführung eines Preiswettbewerbs.
- Neuregelung der ärztlichen Vergütung und Einführung von Qualitätsstandards in der Versorgung.
Auszug aus dem Buch
Die sozial gerechtere Lösung zur Absicherung des Versicherten im Falle einer behandlungsbedürftigen Krankheit (Die zukunftsfeste Krankenversicherung)
Meine Kernpunkte sind: Versicherungspflicht für alle Erwachsenen, Chancengleichheit und Zugang zu einer ausreichenden Absicherung von Krankheiten nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, Ausweitung der Beitragsbemessungsgrenze bis zur Erhebung von 1000 Euro monatlichem Höchst-Beitrag, sozial gerechte Beitragsstaffelungen zwischen 5 und 7% vom Gehalt bzw.der Versorgungsbezüge, zusätzlich 3% Beitragsentrichtung von Miet-, Zins- und Kapitaleinkünften, die vom Finanzamt direkt in den Gesundheitsfonds eingezahlt werden, Arbeitgeberzuschüsse von 5% bei einer Bemessungsgrenze von 84 tausend Euro jährlich, Wahlleistungsabsicherungen für bisherige Privatversicherte, da ein Kapitalstock von durchschnittlich 10 tausend Euro p.P. besteht, Präventionsmaßnahmen u. Gesundheitsschecks für Kinder, Frauen und Männer bei Finanzierung aus dem Bundeshaushalt, Zuzahlungseinschränkungen für Patienten, Wegfall von versicherungsfremden Leistungen, Preiswettbewerb unter den zugelassenen Krankenhäusern und den Krankenkassen für Wahlleistungsangebote, Wegfall der Budgetierungen für Arzt- und Zahnarzthonorare und Einführung einer Gebührenordnung mit Steuerungselementen.
Zusammenfassung der Kapitel
Allgemeine Bemerkungen: Einleitende Kritik an der aktuellen Gesundheitspolitik und Aufruf zu einem sozial ausgewogenen Beitragssystem.
Was gegen die Bürgerversicherung (SPD/“Bündnis die Grünen” sowie ggf. auch “Die Linke“) und die Kopfpauschalen-Regelungen (Unionsparteien und FDP) sprechen: Darlegung der Nachteile der existierenden politischen Konzepte hinsichtlich Finanzstabilität und Gerechtigkeit.
Die sozial gerechtere Lösung zur Absicherung des Versicherten im Falle einer behandlungsbedürftigen Krankheit (Die zukunftsfeste Krankenversicherung): Detaillierte Vorstellung des eigenen Konzeptes zur Reform der Krankenversicherung durch neue Finanzierungsmodelle und Strukturmaßnahmen.
Schlussbemerkungen: Zusammenfassende persönliche Einschätzung des Autors zur politischen Umsetzung des Konzepts.
Schlüsselwörter
Krankenversicherung, Bürgerversicherung, Kopfpauschale, Gesundheitsfonds, Beitragssystematik, Versicherungspflicht, Strukturreformen, Preiswettbewerb, Gebührenordnung, Praxisgebühr, Patientenkarte, Kassenarzt-Zulassung, Palliativversorgung, Sozialausgleich, Beitragsbemessungsgrenze
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Dokument grundsätzlich?
Es geht um den Entwurf einer reformierten, gerechteren Krankenversicherung, die den strukturellen Problemen und Ungerechtigkeiten des aktuellen deutschen Gesundheitssystems entgegenwirken soll.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Beitragsfinanzierung, die Rolle der Privatversicherten, der Wettbewerb zwischen Krankenkassen, die Vergütung von Ärzten sowie die Neuausrichtung des Leistungskatalogs.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Implementierung eines sozial gerechten Beitragssystems sowie eines effizienten Gesundheitssystems, das ohne Beitragsanhebungen und die Zwei-Klassen-Medizin auskommt.
Welche wissenschaftliche oder konzeptionelle Methode wird verwendet?
Der Autor stützt sich auf eine analytische Gegenüberstellung aktueller politischer Modelle mit eigenen Strukturvorschlägen, die auf einer Neuordnung der Finanzierung und Verwaltung basieren.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit den Details der Versicherungspflicht, den neuen Beitragsstaffelungen, der Integration von Privatversicherten und tiefgreifenden Strukturänderungen in der medizinischen Versorgung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?
Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere Krankenversicherung, Beitragsbemessungsgrenze, Preiswettbewerb, Strukturreformen und Solidarität.
Wie soll das Problem der Zwei-Klassen-Medizin gelöst werden?
Durch die Einführung einer Versicherungspflicht für alle Erwachsenen und die Angleichung der Bedingungen, unter denen Patienten versichert sind, soll Chancengleichheit beim Zugang zu Leistungen geschaffen werden.
Was passiert mit versicherungsfremden Leistungen?
Der Autor schlägt vor, Leistungen, die nicht originär zur Krankenversorgung gehören, aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen auszugliedern und stattdessen aus dem Bundeshaushalt zu finanzieren.
Wie werden die neuen Praxisgebühren zur Steuerung eingesetzt?
Durch die Erhöhung der Gebühren für nicht chronisch kranke Patienten soll das hohe Patientenaufkommen in den Praxen gesteuert und eine effizientere Inanspruchnahme gefördert werden.
- Quote paper
- Günter Steffen (Author), 2010, Die zukunftsfeste Krankenversicherung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/163995