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Professionalisierung in der sozialen Arbeit

Eine Bestandsaufnahme am Beispiel staatlich anerkannter Erzieher

Title: Professionalisierung in der sozialen Arbeit

Term Paper , 2010 , 38 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Antje Reichert (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation

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Summary Excerpt Details

Im Rahmen der soziologischen Professionalisierungstheorie wurde der Beruf des Erziehers bisher häufig als Semiprofession bezeichnet. Im Rahmen dieser Arbeit wird auf der Grundlage eines Experteninterviews eine Bestandsaufnahme erstellt, ob diese Kategorisierung des Erzieherberufes noch zeitgemäß ist. Dabei werden vor allem die
Ausbildung, die Spezifikation der Tätigkeiten sowie die notwendigen Kompetenzen von Erziehern thematisiert. Darüber hinaus werden berufsspezifische Nachteile und die gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Berufes unter die Lupe genommen. Aus den
Ergebnissen der zusammenfassenden Inhaltsanalyse und der Analyse aktueller Kontexte wird der Schluss gezogen, dass sich ein Wandel im Wissen und der sozialen Orientierung von Erziehern vollzieht, womit der Weg geebnet ist zu einer Trendumkehr in der Tätigkeit von staatlich anerkannten Erziehern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Ausgangslage

2 Zielsetzungen

3 Methodische Vorgehensweise

4 Darstellung der wichtigsten Ergebnisse

4.1 Die Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher

4.2 Spezifikation der Tätigkeiten und der notwendigen Kompetenzen

4.3 Berufsspezifische Nachteile

4.4 Gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Erzieherberufes

5 Resümee

6 Anhang

6.1 Quellenverzeichnis

6.1.1 Literatur

6.1.2 Fachzeitschriften, Journals, Zeitungen

6.1.3 Internet

6.2 Transkript des vollständigen und anonymisierten Interviews

6.3 Materialreduzierung durch Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit besteht darin, auf der Grundlage eines Experteninterviews eine Bestandsaufnahme zum Grad der Professionalisierung des Erzieherberufes zu erstellen und zu prüfen, ob die historische Kategorisierung als "Semiprofession" noch zeitgemäß ist.

  • Analyse der Ausbildung und notwendiger beruflicher Kompetenzen
  • Untersuchung beruflicher Herausforderungen und Nachteile
  • Reflektion der gesamtgesellschaftlichen Bedeutung des Berufsstandes
  • Bewertung des Wandels vom reinen Betreuungs- zum Bildungsauftrag
  • Ableitung zukünftiger Trends in der sozialen Arbeit

Auszug aus dem Buch

4.2 Spezifikation der Tätigkeiten und der notwendigen Kompetenzen

Aus dem Experteninterview haben sich zwei wesentliche Merkmale der Tätigkeiten von Erziehern herauskristallisiert, durch die sich Erzieher von anderen Berufsgruppen bzw. von anderen Tätigkeiten in der sozialen Arbeit unterscheiden: 1) Die Überschneidung von Arbeitsbereichen (Zeile 52-58). 2) Die Maxime „Bildung statt Betreuung“ im Sinne des neuen Bildungsplans (Zeile 59-63).

Das erste Merkmal - die Überschneidung von Arbeitsbereichen - war ein zentraler Aspekt, der von Kritikern oft angeführt wird, wenn es darum geht zu begründen, warum es sich bei Erziehern eben gerade nicht um Professionen handelt. Im Rahmen des Interviews entstand hier jedoch ein differenzierteres Bild. Die Überschneidung von Arbeitsbereichen stellt hohe Anforderungen an die Erzieher. Doch die Ausübung des Berufes scheint mit oberflächlicher Qualifikation in den einzelnen Teilbereichen nicht möglich zu sein. Sicher ist es in der Praxis nicht durchführbar, sich adäquat in jede erdenkliche Richtung zu spezialisieren. Doch dies kann durch kollektive Effekte kompensiert werden, da innerhalb der jeweiligen Organisation die Erzieher zusammenarbeiten und sich durch Supervisionen unterstützen.

Das zweite Merkmal - Bildung statt Betreuung - basiert auf dem neuen Bildungsplan. Im Rahmen dieser Arbeit wird beispielhaft der Sächsische Bildungsplan zitiert. Es handelt sich dabei um einen „Kompass für die Weiterentwicklung der pädagogischen Kompetenz“, der als „Grundlage für die Gestaltung der pädagogischen Arbeit in den Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege“ dienen soll (Sächsisches Staatsministerium für Soziales 2006: 3). Bildungspläne wurden in den letzten Jahren bundesweit eingeführt und auf Landesebene unterschiedlich gestaltet. Generell werden dort auf der Basis eines neues Bildes vom Kind die verschiedenen Bildungsbereiche erörtert, auf die verstärkt Fokus gelegt werden sollte: so z.B. von der somatischen, sozialen und kommunikativen Bildung, über die ästhetische Bildung bis hin zu naturwissenschaftlicher sowie mathematischer Bildung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Ausgangslage: Einführung in die soziologische Berufsforschung und Differenzierung der Begriffe Arbeit, Beruf und Profession nach Hartmann.

2 Zielsetzungen: Definition des Arbeitsziels, eine wertfreie Bestandsaufnahme zur Professionalisierung von Erziehern anhand eines Experteninterviews zu erstellen.

3 Methodische Vorgehensweise: Darlegung der qualitativen Forschungsmethode sowie der Auswahl und Anonymisierung der befragten Expertin.

4 Darstellung der wichtigsten Ergebnisse: Analyse der Ausbildung, der spezifischen beruflichen Kompetenzen, der Herausforderungen und der gesellschaftlichen Stellung des Erzieherberufes.

5 Resümee: Zusammenfassende Einschätzung, dass der Erzieherberuf aufgrund der hohen sozialen Orientierung eine Profession darstellt, wobei die Verwissenschaftlichung durch stetige Weiterbildung entscheidender ist als die Erstausbildung.

6 Anhang: Detaillierte Auflistung der Quellen sowie Bereitstellung des Interviewtranskripts und der Kategorisierungsergebnisse.

Schlüsselwörter

Professionalisierung, soziale Arbeit, staatlich anerkannter Erzieher, Experteninterview, Bildungsplan, pädagogische Kompetenz, Empathievermögen, Burnout, soziale Orientierung, Erziehungspartnerschaft, Qualifizierung, Tätigkeitsfeld, Berufssoziologie, Arbeitsbelastung, Profession.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Professionalisierungsgrad des Berufs des staatlich anerkannten Erziehers in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Dazu gehören die Erzieherausbildung, notwendige berufliche Kompetenzen, berufsspezifische Belastungen und die gesellschaftliche Bedeutung des Berufs.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine Bestandsaufnahme, um zu prüfen, ob die soziologische Einordnung des Erziehers als "Semiprofession" noch zeitgemäß ist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin nutzte die Methode der zusammenfassenden Inhaltsanalyse auf Basis eines leitfadengestützten Experteninterviews.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Ausbildung, die Spezifikation der Tätigkeiten und Kompetenzen, die Analyse von Nachteilen und die gesellschaftliche Funktion des Berufs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Professionalisierung, soziale Arbeit, Erzieher, Bildungsplan, Kompetenzentwicklung und pädagogische Professionalität.

Wie bewertet die befragte Expertin das Ansehen des Erzieherberufs?

Die Expertin sieht einen Wandel hin zu mehr Anerkennung, hält das aktuelle Ansehen aber noch nicht für ausreichend.

Warum spielt das Thema "Bildung statt Betreuung" eine so große Rolle?

Es markiert einen Paradigmenwechsel in der Arbeit der Kindertagesstätten, der den Anspruch an die Professionalität der Erzieher signifikant erhöht hat.

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Details

Title
Professionalisierung in der sozialen Arbeit
Subtitle
Eine Bestandsaufnahme am Beispiel staatlich anerkannter Erzieher
College
http://www.uni-jena.de/  (Institut für Soziologie, Arbeitsbereich „Sozialisationstheorie und Mikrosoziologie“)
Course
„Professionelles Handeln in Beratung und Therapie“
Grade
1,7
Author
Antje Reichert (Author)
Publication Year
2010
Pages
38
Catalog Number
V163624
ISBN (eBook)
9783640783427
ISBN (Book)
9783640783830
Language
German
Tags
Professionalisierung Professionalisierungstheorie Erzieherberuf berufsbedingte Nachteile Pädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Antje Reichert (Author), 2010, Professionalisierung in der sozialen Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/163624
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