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Risikomanagement als Informationsgrundlage für strategische Entscheidungen

Title: Risikomanagement als Informationsgrundlage für strategische Entscheidungen

Seminar Paper , 2009 , 23 Pages , Grade: 2

Autor:in: Magister Anela Suljagic (Author)

Business economics - Controlling

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Summary Excerpt Details

In der Wirtschaftswelt sind Risiken allgegenwärtig. Gerade in letzter Zeit, seit der Finanzund Wirtschaftskrise, haben sich die Risiken drastisch erhöht, was durch die steigende Zahl der Unternehmenskrisen belegt werden kann. Auch durch die Globalisierung hat sich die Dynamik und Komplexität erhöht, und ein internationales Unternehmen muss dem immer stärker werdenden Wettbewerb standhalten können. Einzigartige Chancen stehen großen Gefahren gegenüber, und gerade riskante Geschäfte sind mit hohen Gewinnchancen verbunden. Aus diesen Gründen ist es für Unternehmen heute überlebensnotwenig sich mit Risikomanagement auseinander zusetzen bzw. Risikomanagement im Unternehmen zu betreiben. Ein modernes Risikomanagementsystem dient einerseits zur Risiken- und andererseits zur Chancenerkennung. Deswegen ist es nicht nur wichtig Risiken zu eliminieren, sondern auch die Chancen die hinter dem Risiko stecken frühzeitig zu erkennen. Diese frühzeitige Erkennung von Chancen hilft den Unternehmen den Konkurrenzkampf zu überstehen und die Wettbewerbsposition auszubauen.
Im Rahmen meiner Arbeit werde ich zunächst den Begriff Risiko erläutern und anschließend die verschiedenen Risikotypen kategorisieren. Anschließend folgt ein Abschnitt in dem der Begriff Risikomanagement und dessen Ziele genauer erläutert werden.
Im nächsten Teil der Arbeit werden unterschiedliche Risikomanagementsysteme beschrieben, wobei ich auf das Frühwarnsystem, das interne Überwachungssystem und das Controlling näher eingehen werde.
Das letzte Kapital befasst sich mit dem strategischen und operativen Risikomanagementprozess und den dazugehörigen Instrumenten. Beim operativen Risikomanagement wird der Risikomanagementprozess, welcher sich aus vier Phasen zusammensetzt erläutert. Die vier Phasen
Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikoaggregation, Risikosteuerung und –kontrolle werden explizit beschrieben und jeweils ein dazugehöriges Instrument vorgestellt.
Am Ende folgt eine Zusammenfassung der Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 RISIKO UND RISIKOMANAGEMENT

2.1 Begriff Risiko

2.2 Die Kategorisierung von Risiken

2.3 Begriff und Ziele des Risikomanagements

3 RISIKOMANAGEMENTSYSTEME

3.1 Arten von Risikomanagementsystemen

3.2 Frühwarnsystem

3.3 Internes Überwachungssystem

3.4 Risikocontrolling

4 RISIKOMANAGEMENTPROZESS UND INSTRUMENTE

4.1 Strategisches Risikomanagement

4.2 Operatives Risikomanagement

4.2.1 Risikoidentifikation

4.2.2 Risikobewertung

4.2.3 Risikoaggregation

4.2.4 Risikosteuerung und -kontrolle

5 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Bedeutung eines modernen Risikomanagementsystems für Unternehmen in einem volatilen Marktumfeld zu verdeutlichen. Dabei wird analysiert, wie Risiken nicht nur identifiziert und begrenzt, sondern durch frühzeitige Chancenanalyse aktiv zur Steigerung des Unternehmenswerts genutzt werden können.

  • Grundlagen des Risikobegriffs und der Risikokategorisierung
  • Aufbau und Komponenten moderner Risikomanagementsysteme
  • Strukturen des strategischen Risikomanagements
  • Prozessschritte des operativen Risikomanagements
  • Integration von Risikocontrolling und Frühwarnsystemen

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Risikoidentifikation

Die erste Phase im Risikomanagementprozess ist die Risikoidentifikation. Dieser erste und schwierigste Schritt zielt darauf ab, sämtliche Risiken möglichst frühzeitig zu erkennen und zu erfassen.

Die Zielsetzung der Risikoidentifikation besteht dabei in einer permanenten, rechtzeitigen, schnellen, vollständigen und wirtschaftlichen Erfassung aller Einzelrisiken im Unternehmen, die Einfluss auf das Zielsystem des Unternehmens haben.

In der betriebswirtschaftlichen Theorie und Praxis wurden angesichts der Bedeutung des Risikos in der Vergangenheit zahlreiche Methoden zur Risikoidentifikation entwickelt. Hierzu zählen beispielsweise: das Brainstorming, standardisierte Befragungen in Form von Checklisten, Betriebsbesichtigungen, die Auswertung externer Informationsquellen, die Ausfalleffektanalyse, die Fehlerbaumanalyse.

Folgend wird auf die Ausfalleffektanalyse eingegangen. Es handelt sich um ein standardisiertes Verfahren zur Analyse von technischen Ausfällen, wobei zusätzlich zur Risikoidentifikation eine Bewertung der Risikoschwere möglich ist. Diese Methode spürt technische Schwachstellen in komplexen Anlagenprojekten auf. Jede Anlagenkomponente wird untersucht, um alle Abweichungen vom Normalbetrieb sowie Ursachen und Auswirkungen festzustellen und festzuhalten. Folgende Größen sind ausschlaggebend: Eintrittswahrscheinlichkeit, Bedeutung und Folge des Fehlers, Wahrscheinlichkeit der Entdeckung des Fehlers, Behebungsmöglichkeiten und –aufwand.

Die Bewertung liefert die so genannte Risikoprioritätszahl RPZ und ist ideal zur Ableitung von geeigneten Korrekturmaßnahmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Diese Einleitung beleuchtet die zunehmende Relevanz von Risikomanagement in einem globalisierten, krisenanfälligen Wirtschaftsumfeld und definiert den Aufbau der Arbeit. Der Fokus liegt dabei auf der Notwendigkeit, sowohl Risiken als auch Chancen frühzeitig in unternehmerische Entscheidungsprozesse zu integrieren.

2 RISIKO UND RISIKOMANAGEMENT: Das Kapitel definiert den Risikobegriff unter dem Aspekt der Unsicherheit und erläutert die gängigen Kategorisierungen in finanzielle und operationelle Risiken. Zudem wird die historische Entwicklung des Risikomanagements vom reinen Versicherungsmanagement hin zur ganzheitlichen Unternehmenssteuerung skizziert.

3 RISIKOMANAGEMENTSYSTEME: Hier werden die organisatorischen Bausteine eines Risikomanagementsystems, insbesondere Frühwarnsysteme, interne Überwachungssysteme und das Risikocontrolling, detailliert beschrieben. Diese Komponenten bilden den notwendigen Regelkreis, um Transparenz über Risikofelder zu gewährleisten.

4 RISIKOMANAGEMENTPROZESS UND INSTRUMENTE: Dieser Abschnitt unterteilt das Risikomanagement in strategische Grundlagen und operative Prozesse wie Identifikation, Bewertung, Aggregation und Steuerung. Dabei werden konkrete Methoden und Instrumente vorgestellt, mit denen Unternehmen ihre Risikolage aktiv beeinflussen können.

5 ZUSAMMENFASSUNG: Die Zusammenfassung reflektiert das Versagen von Entscheidungsträgern während der jüngsten Finanzkrise und betont die Notwendigkeit adäquater Risikomanagement-Systeme. Es wird hervorgehoben, dass Risikomanagement als unverzichtbare Informationsgrundlage für effiziente strategische Entscheidungen dient.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, Risikokategorisierung, Risikocontrolling, Frühwarnsystem, Risikobewertung, Risikoaggregation, Strategisches Risikomanagement, Operatives Risikomanagement, Risikomatrix, Finanzrisiken, Operationelle Risiken, Unternehmensführung, Risikoidentifikation, Risikosteuerung, Risikoprioritätszahl.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung, den Methoden und der organisatorischen Verankerung von Risikomanagement in Unternehmen zur Sicherung des unternehmerischen Erfolgs.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Risikokategorisierung, dem Aufbau von Risikomanagementsystemen und dem prozessualen Ablauf vom strategischen Design bis zur operativen Steuerung und Kontrolle.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein effektives Risikomanagementsystem Risiken begrenzt und gleichzeitig Chancen für eine wertorientierte Unternehmenssteuerung erschließt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis bestehender betriebswirtschaftlicher Fachliteratur aktuelle Ansätze und Instrumente des Risikomanagements systematisch aufarbeitet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung von Risikomanagementsystemen (Frühwarnung, Controlling) sowie die detaillierte Beschreibung des Risikomanagementprozesses (Identifikation, Bewertung, Aggregation, Steuerung).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Risikomanagement, Risikocontrolling, Risikoaggregation, Risikobewertung und wertorientierte Unternehmensführung geprägt.

Warum ist das Risikocontrolling so wichtig?

Das Risikocontrolling ist ein zentraler Baustein, da es die verantwortlichen Entscheidungsträger laufend über Risikotrends informiert und somit die Planung und Steuerung im Unternehmen erst effizient ermöglicht.

Was unterscheidet das strategische vom operativen Risikomanagement?

Während das strategische Risikomanagement die Rahmenbedingungen, Ziele und die Organisation definiert, konzentriert sich das operative Risikomanagement auf die laufende, prozessuale Analyse und Steuerung spezifischer Risikoquellen.

Welche Rolle spielt die Monte-Carlo-Simulation?

Die Monte-Carlo-Simulation wird zur Risikoaggregation genutzt, um durch die Simulation zahlreicher Geschäftsjahre Wirkungen von Einzelrisiken auf Bilanz- und G&V-Positionen zu ermitteln.

Was bedeutet die "Risikoprioritätszahl" (RPZ)?

Die RPZ ist eine Kennzahl aus der Ausfalleffektanalyse, die durch die Bewertung von Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß hilft, Korrekturmaßnahmen priorisiert abzuleiten.

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Details

Title
Risikomanagement als Informationsgrundlage für strategische Entscheidungen
College
Klagenfurt University  (Institut für Unternehmensführung - Abteilung Controlling und strategische Unternehmensführung)
Grade
2
Author
Magister Anela Suljagic (Author)
Publication Year
2009
Pages
23
Catalog Number
V163498
ISBN (eBook)
9783640782093
ISBN (Book)
9783640782185
Language
German
Tags
Risikomanagment Informationsgrundlage Entscheidungen Risiko Kategorisierung von Risiken Risikomanagementsysteme Frühwarnsystem Internes Überwachungssystem Risikocontrolling Risikoidentifikation Risikobewertung Risikoaggregation Risikosteuerung und -kontrolle
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Magister Anela Suljagic (Author), 2009, Risikomanagement als Informationsgrundlage für strategische Entscheidungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/163498
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