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Theorien sozialen Wandels

Auseinandersetzung mit Theorien des sozialen Wandels von Geißler und Rostow

Title: Theorien sozialen Wandels

Essay , 2009 , 8 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Sandra Eichhorn (Author)

Sociology - Social System and Social Structure

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Summary Excerpt Details

Im Essay setze ich mich mit zwei Texten, die sozialen Wandel erklären sollen, auseinander. Der erste ist von Geißler, in dem er den sozialen Wandel in Deutschland mit dem Modernisierungskonzept analysiert.
In dieser Ausarbeitung beschäftige ich mich mit der Frage, ob Geißler in seinem Konzept auch die Nachteile der Modernisierungstheorie bzw einer modernen Gesellschaft berücksichtigt, auf die er anfänglich selbst hinweist und ob eine andere Theorie besser zur Erklärung der Wende geeignet ist.
Ich halte diese Fragestellung deshalb für sinnvoll, weil es meiner Meinung nach viel gerechtfertigte Kritik an der Modernisierung gibt und ich denke, wenn Geißler den sozialen Wandel in Deutschland mit dem Konzept der Modernisierung erklärt, ist es wichtig, die Tücken der Theorie zu beachten.
Ich halte es kaum für möglich, den Westen mit seinem Konzept nicht zu idealisieren.
Als zweite Theorie habe ich das Prinzip der „Take-Off-Phase“ von Walt W. Rostow gewählt und werde es mit dem von Geißler vergleichen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erläuterung des Modernisierungskonzepts nach Geißler

2.1 Wichtigkeit und Nachteile des Modernisierungskonzepts

2.2 Modernisierungsdefizite und empirische Daten

2.3 Problemgruppen der Modernisierung

3. Kritik an Geißlers Modernisierungskonzept

4. Vergleich mit dem Konzept der „Take-Off-Phase“ von Walt W. Rostow

4.1 Erläuterung des Konzepts der „Take-Off-Phase“

4.2 Anwendung auf die DDR und Kritik

5. Fazit und Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht zwei unterschiedliche theoretische Ansätze zur Erklärung sozialen Wandels – das Modernisierungskonzept von Geißler und das „Take-Off-Phasen“-Modell von Rostow – im Kontext der deutschen Wiedervereinigung, um deren Anwendbarkeit, Stärken und Schwächen kritisch zu hinterfragen.

  • Analyse des Modernisierungskonzepts nach Geißler in Bezug auf den Transformationsprozess in Deutschland.
  • Kritische Reflexion der Modernisierungstheorie hinsichtlich der Gefahr einer Idealisierung westlicher Strukturen.
  • Gegenüberstellung mit dem ökonomisch orientierten „Take-Off“-Modell von Walt W. Rostow.
  • Untersuchung der Bedeutung von Elitenstrukturen, ökonomischen Defiziten und gesellschaftlichen Transformationszwängen.
  • Diskussion über die Vernachlässigung soziokultureller Faktoren in rein ökonomisch fokussierten Theorien.

Auszug aus dem Buch

Kritik an Geißlers Modernisierungskonzept

In seiner Bilanz sagt er dann noch einmal, dass dieser Umbruch eine „Modernisierung im Zeitraffertempo“ ist und dass der Osten nun die letzten Schritte in Richtung moderne Gesellschaft geht.

An diesem Punkt werde ich zur Kritik von Geißlers Modernisierungskonzept übergehen. Hierbei fällt mir als Erstes auf, dass er zwar die Nachteile kennt, das Konzept aber trotzdem anwendet.

Außerdem nennt er zwar bestimmte Fakten, wie z.B. den Rückgang der Emanzipation im Osten, allerdings habe ich nicht das Gefühl, dass er diese Vorgänge auf irgendeine Art kritisiert.

Genauso verfährt er mit der Tatsache, dass Modernisierung zu Ungleichheit führt, allerdings gab es diese Form von sozialer Ungleichheit im Osten nicht, er sagt dazu aber nur: „Der Hinweis auf die Leistungsproblematik besagt dabei nicht, daß alle neu entstehenden sozialen Ungleichheiten auch wirklich als Leistungsanreize erforderlich sind; [...]“ (ebd., S. 687), was ich als sehr neutral bewerten würde.

Er nimmt dadurch die negativen Eigenschaften der Modernisierung in Kauf, ohne, wie angekündigt, auf diese Nachteile besonders zu achten, womit er im Endeffekt dann doch idealisiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Forschungsfrage vor, ob Geißler die Nachteile seiner Modernisierungstheorie angemessen berücksichtigt, und führt die theoretische Vergleichsbasis mit Rostow ein.

2. Erläuterung des Modernisierungskonzepts nach Geißler: Dieses Kapitel fasst Geißlers Analyse des ostdeutschen Wandels zusammen, einschließlich seiner Definition von Modernisierungsdefiziten und empirischer Daten zum Umbruch.

3. Kritik an Geißlers Modernisierungskonzept: Hier wird Geißlers theoretischer Ansatz kritisch beleuchtet, wobei insbesondere die Idealisierung westlicher Standards und die Vernachlässigung der individuellen Befindlichkeit problematisiert werden.

4. Vergleich mit dem Konzept der „Take-Off-Phase“ von Walt W. Rostow: Es erfolgt eine Darstellung des dreiphasigen Modells von Rostow und dessen Anwendung auf die DDR sowie eine parallele Kritik an der rein ökonomischen Ausrichtung.

5. Fazit und Zusammenfassung: Das Fazit resümiert, dass beide Theorien zwar bei der Erklärung ökonomischer Anpassungsprozesse sinnvoll sind, jedoch die menschliche Dimension sowie soziokulturelle Aspekte weitgehend ausblenden.

Schlüsselwörter

Sozialer Wandel, Modernisierungstheorie, Deutsche Einheit, Transformation, Geißler, Take-Off-Phase, Walt W. Rostow, Modernisierungsdefizite, ökonomische Entwicklung, soziale Ungleichheit, Anomie, Elitenstruktur, Wende, Makroebene, Gesellschaftsstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Erklärung des sozialen Wandels in Deutschland nach der Wiedervereinigung durch den Vergleich zweier spezifischer Konzepte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Modernisierungstheorie, der ökonomischen Transformation der neuen Bundesländer und der kritischen Reflexion wissenschaftlicher Erklärungsmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu prüfen, ob das Modernisierungskonzept nach Geißler die Tücken einer solchen Theorie – wie etwa die Idealisierung des Westens – ausreichend berücksichtigt, und wie es sich im Vergleich zu Rostows Modell verhält.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit nutzt eine komparative Literaturanalyse, bei der die Konzepte von Geißler und Rostow erläutert und anschließend auf ihre logische Konsistenz und Anwendbarkeit kritisch hinterfragt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der Modernisierungsdefizite laut Geißler, deren Kritik, die Einführung von Rostows „Take-Off“-Modell sowie einen direkten Vergleich beider Ansätze.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie sozialen Wandel, Modernisierungsdefizite, Transformationsprozess und die spezifische Kritik an ökonomischen Modellen geprägt.

Warum kritisiert die Autorin Geißlers Fokus auf die Makroebene?

Sie kritisiert diesen Fokus, da dadurch demographische Veränderungen und die individuelle Befindlichkeit der Menschen sowie das subjektive Erleben des Schocks durch die Wende kaum Raum finden.

Wie bewertet die Autorin die Anwendbarkeit von Rostows Theorie auf die DDR?

Sie erkennt an, dass Rostows Modell aufgrund seines hohen Abstraktionsgrades universell auf die DDR anwendbar ist, bemängelt jedoch, dass es aufgrund dieser Schwammigkeit wenig zur detaillierten Erklärung des tatsächlichen sozialen Wandels beiträgt.

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Details

Title
Theorien sozialen Wandels
Subtitle
Auseinandersetzung mit Theorien des sozialen Wandels von Geißler und Rostow
College
University of Bremen  (Soziologie)
Course
Theorie und Empirie sozialstrukturellen Wandels
Grade
2,0
Author
Sandra Eichhorn (Author)
Publication Year
2009
Pages
8
Catalog Number
V163476
ISBN (eBook)
9783640804030
ISBN (Book)
9783656483090
Language
German
Tags
theorien wandels auseinandersetzung theorien wandels geißler rostow
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Eichhorn (Author), 2009, Theorien sozialen Wandels, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/163476
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