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Der Basisprozess der Selbstregulation

Title: Der Basisprozess der Selbstregulation

Term Paper , 2008 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: M.Sc. (PH and Admin.) Rajko Pflügel (Author)

Health - Miscellaneous

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Viele Forschungsbereiche beschäftigen sich mit der Struktur des menschlichen Verhaltens. Der Umgang mit sozialen Ängsten und der Selbstregulation stehen auch im gesundheitswissenschaftlichen Kontext. Die Verhaltensforschung, als eigene Wissenschaftsdisziplin versucht allgemein die Struktur des Verhaltens zu erklären.

In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich die Vorstellung, dass das Verhalten durch Selbstregulation beeinflusst werden kann, verfestigt. Diese Idee bildet die Grundlage dieser Arbeit. Es sollen die grundlegenden Prozesse der Selbstregulation aufgezeigt werden. Die Methode der Selbstregulierung soll hier als ein dynamisches Systemen vorgestellt werden, welches das menschliche Verhalten und Denken beeinflussen kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmung

2.1 Selbstregulation und Selbstkontrolle

2.2 Selbstregulation und Homöostase

2.3 Selbstregulation und Mentale Prozesse

3. Vier Erklärungsansätze der Selbstregulations-Forschung

3.1 Selbstregulation nach Kuhl

3.2 Selbstregulation nach Kruglanski

3.3 Selbstregulation nach Baumeister et al.

3.4 Selbstregulation nach Brandtstädter

4. Der Basisprozess der Selbstregulation nach Carver und Scheier

4.1 Eckdaten von Charles Carver und Michael F. Scheier

4.2 Das TOTE-Modell und Selbstregulation als Regelkreis

4.3 Die Feedback-Schleife

4.3.1 Das Modell der Feedback-Schleife

4.3.2 Diskrepanzen und Verhaltensanpassung

4.3.3 Beispiele für Verhaltensanpassungen (negative/ positive Referenzwerte)

4.4 Ziele und die Zielhierarchie in der Selbstregulation

4.5 Transfer der Ziele in den Regelkreis der Selbstregulation

5. Exkurs: Selbstregulation im Fokus von Gesundheit

6. Zusammenfassung

7. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegenden Mechanismen der menschlichen Selbstregulation und verfolgt das Ziel, das Verhalten als dynamisches System zu erklären, in dem Zielkonzepte und Feedback-Schleifen eine zentrale Rolle bei der Steuerung von Gedanken und Handlungen spielen.

  • Struktur menschlichen Verhaltens und Selbststeuerung.
  • Theoretische Erklärungsansätze führender Wissenschaftler zur Selbstregulation.
  • Das TOTE-Modell nach Miller, Galanter & Pribram.
  • Regelkreis-Modelle der Selbstregulation von Carver und Scheier.
  • Die Bedeutung von Zielhierarchien für die Verhaltensanpassung.

Auszug aus dem Buch

4.3.1 Das Modell der Feedback-Schleife

Der Begriff Selbstregulation steht für meist unbewusst eingesetzte mentale Techniken und Strategien, die der Zielsetzung, -verfolgung und -erreichung dienen. (vgl. Holler et al. 2005, S. 146). Caver und Scheier haben das menschliche Verhalten aus dieser Perspektive in einen Regelkreis bzw. eine Feedback-Schleife eingebettet. Dieses Modell zeigt hier vereinfacht dargestellt den Ablauf der Selbstregulation. (s. Abb. 2) Die einzelnen Bestandteile könne wie folgt übersetzt werden (vgl. Caver & Scheier 2000, S. 43):

(1) Goal, Standard, Reference value: interne Ziele, Standards, Referenzgrößen

(2) Comparator: „Vergleichsapparat“

(3) Output function: Verhalten

(4) Effect on enviroment: Einflüsse von Außen bzw. sich verändernde Rahmenbedingungen

(5) Disturbance: Störungen

(6) Input function: Status Quo bzw. die wahrgenommene Situation

Carver und Scheier (2000) beschreiben in diesem Modell Selbstregulation als einen immerwährenden Kontrollprozess des eigenen Verhaltens. Die menschlichen Handlungen verfolgen danach maßgeblich die Annäherung an ein Ziel. Ausgehend vom Status Quo bzw. dem aktuellen Ist-Zustand (Input function) und dem angestrebten Soll-Zustand (Goal, Standard, Reference value) werden Handlungen bzw. Verhaltsmodifikationen initiiert. Alle Aktivitäten sind danach auf die Erreichung eines konkreten Zieles/ Zustandes programmiert. Bevor es jedoch zur „Neu-Programmierung des Verhaltens“ kommt, findet in der Schaltstelle (Comparator) ein entscheidender Vergleich statt. Hier werden der Ist-Zustand und der angestrebte Soll-Zustand verglichen. Aus diesem Vergleich resultiert das Verhalten (Output function). Äußere Einflüsse (Effect on enviroment) und Störungen (Disturbance) wirken auf das durch den Vergleich ausgelöste Verhalten ein und beeinflussen so die Zielerreichung. Diese Informationen fließen kontinuierlich in den Vergleichsprozess mit ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Struktur menschlichen Verhaltens ein und begründet die Relevanz der Selbstregulation im gesundheitswissenschaftlichen Kontext.

2. Begriffsbestimmung: Hier werden Definitionen zur Selbstregulation dargelegt und das Verhältnis zu Begriffen wie Selbstkontrolle, Homöostase und mentalen Prozessen geklärt.

3. Vier Erklärungsansätze der Selbstregulations-Forschung: Dieses Kapitel stellt theoretische Modelle von Kuhl, Kruglanski, Baumeister et al. sowie Brandtstädter gegenüber, um die Vielfalt der Selbststeuerungsforschung aufzuzeigen.

4. Der Basisprozess der Selbstregulation nach Carver und Scheier: Dieser Hauptteil analysiert detailliert das TOTE-Modell, die Funktionsweise der Feedback-Schleife sowie die Bedeutung von Zielhierarchien für die Verhaltensanpassung.

5. Exkurs: Selbstregulation im Fokus von Gesundheit: Der Exkurs beleuchtet die Bedeutung der Selbstregulation für die Psychotherapie und die präventive Gesundheitsförderung.

6. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der vorgestellten Modelle, welche Selbstregulation als dynamischen Kontrollprozess zwischen Zielsetzung und Verhaltenssteuerung hervorhebt.

7. Literatur: Aufzählung aller verwendeten Quellen.

Schlüsselwörter

Selbstregulation, Selbstkontrolle, Feedback-Schleife, Regelkreis, Verhaltensanpassung, TOTE-Modell, Zielhierarchie, Homöostase, Volition, Handlungskontrolle, Carver, Scheier, Diskrepanzminderung, Gesundheitsverhalten, Mentale Prozesse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den grundlegenden Prozessen der Selbstregulation als ein System, das menschliches Denken und Handeln steuert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das TOTE-Modell, Feedback-Schleifen, Zielhierarchien sowie die Einordnung der Selbstregulation in psychologische und gesundheitswissenschaftliche Kontexte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Modell der Selbstregulation nach Carver und Scheier als Basis für das Verständnis von Verhaltensänderungen darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Aufbereitung etablierter psychologischer Erklärungsmodelle zur Selbstregulation.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die theoretische Herleitung der Selbstregulation, insbesondere die Funktionsweise von Regelkreisen, Feedback-Schleifen und die hierarchische Struktur von Zielsetzungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Selbstregulation, Feedback-Schleife, TOTE-Modell, Zielhierarchie und Handlungskontrolle.

Wie unterscheidet sich Selbstregulation von Selbstkontrolle laut der Arbeit?

Selbstregulation wird oft als zyklischer Prozess durch Ziele und Feedbackschleifen beschrieben, während Selbstkontrolle stärker als bewusste Kontrolle des Verhaltens verstanden wird.

Was versteht man unter einer negativen Feedback-Schleife in diesem Kontext?

Dies ist ein Prozess, bei dem das Ziel darin besteht, die Diskrepanz zwischen dem aktuellen Ist-Zustand und einem erstrebenswerten Soll-Zustand zu verringern.

Welche vier Ebenen der Zielhierarchie nennt die Arbeit?

Die vier Ebenen sind die Systemebene, die Prinzipienebene, die Programmebene und die Sequenzebene.

Warum ist das Verständnis von Selbstregulation für die Prävention wichtig?

Da fehlende Selbststeuerungsmechanismen häufig zu gesundheitsgefährdendem Verhalten führen, bietet die Kenntnis dieser Prozesse wichtige Anknüpfungspunkte für präventive Interventionen.

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Details

Title
Der Basisprozess der Selbstregulation
College
University of Applied Sciences Neubrandenburg
Grade
1,3
Author
M.Sc. (PH and Admin.) Rajko Pflügel (Author)
Publication Year
2008
Pages
20
Catalog Number
V163441
ISBN (Book)
9783640803927
ISBN (eBook)
9783640804023
Language
German
Tags
Selbstregulation Verhaltensforschung Feedback-Schleife Feedback Verhalten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.Sc. (PH and Admin.) Rajko Pflügel (Author), 2008, Der Basisprozess der Selbstregulation, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/163441
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