Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing

Mittelpreislagen-Strategie vs. Outpacing-Strategie

Voraussetzungen und kritische Würdigung dargestellt an praktischen Beispielen

Titel: Mittelpreislagen-Strategie vs. Outpacing-Strategie

Seminararbeit , 2010 , 25 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Marco Bernal y Paños (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Aufgrund des intensiver werdenden Wettbewerbs in vielen Branchen stehen Unternehmen heutzutage vor dem Problem, im Markt überleben zu können. Die klassischen Wettbewerbsstrategien nach Michael E. Porter sind oft nicht mehr ausreichend. Unternehmen stehen vor der schwierigen Aufgabe, ein gewisses Maß an Qualität zu einem moderaten Preis anzubieten. Aus diesem Grund wurden in den letzten Jahren sogenannte hybride Wettbewerbsstrategien entwickelt, die einen Ausweg aus diesem Dilemma anbieten. Hybride Strategien ermöglichen die gleichzeitige Verfolgung eines hohen Leistungsangebots zu einem günstigen Preis. Von den hybriden Wettbewerbsstrategien soll sich diese Seminararbeit insbesondere mit der Outpacing-Strategie nach Gilbert und Strebel beschäftigen. Aus Preispositionierungssicht kann mithilfe einer Mittelpreislagenstrategie ebenfalls die Komponenten Preis und Leistung miteinander vereint werden.

Bevor auf die Hauptthematik der Outpacing- und Mittelpreislagenstrategie eingegangen wird, soll sich zunächst mit wissenschaftlichen Grundlagen beschäftigt werden. Hierbei steht am Anfang die Definition des Wortes Strategie. Im Anschluss wird Porters Fünf-Kräfte-Modell sowie Branchenstrukturanalyse dargestellt werden, um daraufhin auf die generischen Wettbewerbsstrategien eingehen zu können. Von kritischen Anmerkungen zu Porters Ansatz am Ende von Kapitel 2 kommt es in Kapitel 3 zu den Weiterentwicklungen. Dort werden Outpacing- und Mittelpreisstrategie definiert, kritisch gewürdigt, Voraussetzungen geklärt sowie erfolgreiche Praxisbeispiele beider Strategien dargestellt. Letztendlich wird in Kapitel 4 geprüft, ob hybride Wettbewerbsstrategien sowie die Mittelpreislagenstrategie als Ausweg aus dem Dilemma, eine Leistung zu einem günstigen Preis anzubieten, geeignet sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Wissenschaftliche Grundlagen

2.1 Allgemeine Definition einer Strategie

2.2 Porters Fünf-Kräfte-Modell

2.3 Generische Wettbewerbsstrategien

2.3.1 Kostenführerschaft

2.3.2 Differenzierung

2.3.3 Fokussierung

2.4 Kritische Anmerkungen zu Porters Strategie-Ansatz

3 Weiterentwicklungen des Porter-Ansatzes

3.1 Outpacing-Strategie

3.1.1 Definition

3.1.2 Voraussetzungen

3.1.3 Praktische Beispiele

3.2 Mittelpreislagenstrategie

3.2.1 Definition

3.2.2 Voraussetzungen

3.2.3 Praktische Beispiele

3.3 Gemeinsamkeiten und Unterschiede

3.4 Kritische Würdigung der beiden Strategien

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen in einem zunehmend kompetitiven Marktumfeld das klassische Dilemma zwischen Kostenführerschaft und Differenzierung überwinden können. Das primäre Ziel ist die Analyse hybrider Wettbewerbsstrategien, insbesondere der Outpacing-Strategie sowie der Mittelpreislagenstrategie, um zu prüfen, ob diese als Ausweg für die gleichzeitige Realisierung von Preis- und Leistungsvorteilen dienen können.

  • Kritische Auseinandersetzung mit dem Porter'schen Modell der Wettbewerbsstrategien.
  • Definition und Voraussetzungen der Outpacing-Strategie als sequentieller hybrider Wettbewerbsstrategie.
  • Analyse der Mittelpreislagenstrategie als Kompromisslösung im Preismanagement.
  • Vergleichende Untersuchung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Strategieansätze.
  • Darstellung und Würdigung anhand praktischer Beispiele aus der Automobil- und Textilindustrie.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Definition

Übersetzt werden kann der englische Begriff „outpacing strategy“ mit Überholer-Strategie. Wie in Kapitel 3 bereits dargestellt ist die Outpacing-Strategie den sequentiell hybriden Wettbewerbsstrategien unterzuordnen. Es werden also die Wettbewerbsvorteile der Kosten- bzw. Preisführerschaft sowie der Differenzierung gleichzeitig, aber nacheinander erreicht. Grundsätzlich ergeben sich dabei zwei Möglichkeiten: Ein Unternehmen ist differenziert und möchte nun ebenfalls Kostensenkung betreiben oder ein Unternehmen betreibt Differenzierung aus der Kosten- bzw. Preisführerschaftsposition heraus.

Ein Szenario, welches sich oft in neuen Märkten durch technologisch neue Produkte ergibt, ist das folgende: Die ersten Unternehmen auf dem Markt (Innovatoren) verfolgen eine Differenzierungsstrategie. Nachfolger-Unternehmen (Imitatoren) fahren die Strategie der Kostenführerschaft. Haben die Differenzierer bereits ihre Differenzierungsmerkmale ausgebaut und optimiert sowie die Kostenführer alle Kostensenkungspotenziale ausgeschöpft stehen beide vor einem Problem: Um weiter wachsen zu können bedarf es eines neuen Wettbewerbsvorteils, denn mit dem bisherigen und alleinigen können keine neuen Kunden mehr gewonnen werden. Um also Kunden der jeweiligen Konkurrenzstrategie für sich gewinnen zu können muss der Differenzierer den Preis senken und gleichzeitig die hohe Qualität bzw. das zusätzliche Leistungsangebot halten. Dies ist nur durch Kostensenkungsmaßnahmen möglich. Der Kostenführer muss wiederum die Qualität bzw. das Leistungsspektrum seines Produkts erhöhen, was durch einen höheren Preis vergütet werden soll. Beide Strategieseiten kopieren also die ihres Konkurrenten und erreichen beide eine Outpacing-Position: Hoher Nutzen zu einem niedrigen Preis (s. Abbildung 5).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Arbeit beleuchtet die Grenzen klassischer Wettbewerbsstrategien und stellt hybride Strategien als Lösungsansatz für das Preis-Leistungs-Dilemma vor.

2 Wissenschaftliche Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den Strategiebegriff, erläutert das Fünf-Kräfte-Modell nach Porter und definiert die drei generischen Wettbewerbsstrategien sowie deren Risiken.

3 Weiterentwicklungen des Porter-Ansatzes: Hier werden Outpacing- und Mittelpreislagenstrategie detailliert definiert, deren Voraussetzungen geklärt und anhand von Praxisbeispielen kritisch gewürdigt.

4 Fazit: Die Arbeit resümiert, dass hybride Strategien zwar Auswege aus klassischen Dilemmata bieten, deren dauerhafte Umsetzung jedoch hohe Anforderungen an Unternehmen stellt.

Schlüsselwörter

Outpacing-Strategie, Mittelpreislagenstrategie, Wettbewerbsvorteil, Porter, Kostenführerschaft, Differenzierung, Hybride Wettbewerbsstrategien, Preis-Leistungs-Verhältnis, Strategisches Management, Marktentwicklung, Wettbewerbskräfte, Unternehmensstrategie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Überwindung des klassischen Wettbewerbsdilemmas zwischen Kostenführerschaft und Differenzierung durch hybride Wettbewerbsstrategien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der wissenschaftlichen Fundierung von Wettbewerbsstrategien, der Analyse der Outpacing-Strategie und der Untersuchung der Mittelpreislagenstrategie.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die kritische Würdigung der Eignung hybrider Ansätze, um gleichzeitig eine hohe Leistung zu einem wettbewerbsfähigen Preis anzubieten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse der bestehenden Strategietheorien sowie auf die qualitative Untersuchung praktischer Fallbeispiele aus verschiedenen Branchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Definition, den Voraussetzungen, den Risiken und der kritischen Reflexion der Outpacing- und der Mittelpreislagenstrategie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Outpacing, Mittelpreisstrategie, Wettbewerbsvorteil und hybride Wettbewerbsstrategien geprägt.

Warum wird die klassische Porter-Strategie als teilweise unzureichend angesehen?

Laut Autor reicht die starre Trennung von Kostenführerschaft und Differenzierung in dynamischen Märkten oft nicht mehr aus, um moderne Kundenanforderungen zu erfüllen.

Was ist das zentrale Risiko bei der Verfolgung einer Mittelpreislagenstrategie?

Es besteht das Risiko der "Profillosigkeit" sowie das Problem des "Aussterbens der Mitte", da Märkte zunehmend in Niedrig- und Premiumsegmente polarisieren.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mittelpreislagen-Strategie vs. Outpacing-Strategie
Untertitel
Voraussetzungen und kritische Würdigung dargestellt an praktischen Beispielen
Hochschule
Fachhochschule Aachen
Note
1,7
Autor
Marco Bernal y Paños (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
25
Katalognummer
V163311
ISBN (Buch)
9783640780976
ISBN (eBook)
9783640781027
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mittelpreisstrategie Mittelpreislagenstrategie Mittelpreislagen-Strategie Outpacing Outpacing-Strategie Hybride Wettbewerbsstrategien Generische Wettbewerbsstrategien Porter Wettbewerbsstrategien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marco Bernal y Paños (Autor:in), 2010, Mittelpreislagen-Strategie vs. Outpacing-Strategie , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/163311
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  25  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum