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Stilmittel der musikalischen Romantik - nachgewiesen an ausgewählten Liedern aus Schuberts Zyklus "Winterreise"

Title: Stilmittel der musikalischen Romantik - nachgewiesen an ausgewählten Liedern aus Schuberts Zyklus "Winterreise"

Term Paper , 2009 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jan Wellnitz (Author)

Musicology - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Seit jeher herrscht in der musikalischen Fachwelt ein unermüdlicher Diskurs die Abgrenzung romantischer und klassischer Musik betreffend, auf den bereits mit dem Titel dieser Arbeit hingewiesen werden soll.
Die verschiedenen Standpunkte reichen von unterschiedlichen zeitlichen Ansätzen bis hin zu einer Zusammenlegung beider Epochen. Doch mit der Zeit bilden sich dennoch zahlreiche Merkmale heraus, die als charakteristisch für das romantische Komponieren angesehen werden können.
Wenngleich diese Merkmale keinen normativen Charakter haben, da sie sowohl vereinzelt in zeitlich früheren Werken vorkommen als auch über die Epoche der Romantik hinweg tradiert werden. So lässt sich aufgrund einer verstärkten Frequentierung bestimmter kompositorischer Praktiken in parallel entstehenden Arbeiten dennoch eine hinreichende Evidenz für die zeitliche Gebundenheit solcher Wesenheiten ausmachen, die dann retrospektiv zum „Typischen“ eines bestimmten Epochenkonstruktes erhoben werden.
In einem ersten Schritt sollen in dieser Arbeit die wesentlichen dieser Charakteristika herausgearbeitet werden und im Anschluss auf ihr Vorhandensein in einem bedeutenden Werk dieser Zeit geprüft werden.
Als exemplarische Komposition soll in diesem Fall Franz Schuberts Liederzyklus „Winterreise“ dienen, da dieser –zumindest der Majorität der Epochenkonstrukte nachfolgend- zu einem recht frühen Zeitpunkt des musikalisch Romantischen entstanden ist. Somit steht er an der Schnittstelle der beiden diskutierten Epochen, was eine Analyse nochmals interessanter erscheinen lässt.
Durch die Analyse und Interpretation des einleitenden Liedes „Gute Nacht“, sowie des abschließenden Stückes „Der Leiermann“ soll, beispielhaft für den ganzen Zyklus, geprüft werden, welche Thematiken, Bilder und Stimmungen bedient und schließlich von Schubert in Musik gesetzt werden.
In einem Fazit soll schließlich erörtert werden, ob die Ergebnisse der Analyse mit den zuvor herausgearbeiteten epochentypischen Merkmalen übereinstimmen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Epoche der musikalischen Romantik- typische Stilmittel und historische Kontextualisierung

3. „Winterreise“ allgemein

3.1 Werkgenese

3.2 Darstellung der Handlung

4. Analyse und Interpretation

4.1 Analyse und Interpretation des Liedes „Gute Nacht“

4.2 Analyse und Interpretation des Liedes „Der Leiermann“

5. Fazit

6. Anhang

6.1 Quellen- und Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Charakteristika der musikalischen Romantik anhand von Franz Schuberts Liederzyklus „Winterreise“. Das primäre Ziel ist es, zu prüfen, inwieweit die Analyse ausgewählter Lieder die theoretisch erarbeiteten, epochentypischen Stilmittel wie harmonische Erweiterungen, die Emanzipation der Klavierbegleitung und die Abkehr von klassischer Formvollendung belegen kann.

  • Historische Kontextualisierung der musikalischen Romantik
  • Werkgenese und Handlungsstruktur der „Winterreise“
  • Musiktheoretische Analyse des Liedes „Gute Nacht“
  • Musiktheoretische Analyse des Liedes „Der Leiermann“
  • Emanzipation der Klavierbegleitung und harmonische Innovationen

Auszug aus dem Buch

4.2 Analyse und Interpretation des Liedes „Der Leiermann“

Am Ende seiner Reise, trifft das lyrische Ich auf den Leiermann. Einen von der winterlichen Kälte gezeichneten Greis, der abseits der Zivilisation, von niemandem beachtet seine Drehleier spielt. Sein Teller, den er vor sich aufgestellt hat, bleibt folglich immer leer. Nachdem sich der Protagonist anfänglich eine gewisse Distanz zum Leiermann vorbehält, tritt er am Ende in Dialog zu ihm. Sein Fragen bleibt jedoch unbeantwortet und bildet somit das offene Ende der Winterreise.

Das letzte Lied des Zyklus gliedert sich in zwei verschiedene Formmodelle. Ein erstes Modell (A), das in Strophe 1 und 2 Anwendung findet und jeweils gleiches musikalisches Material bedient, sowie ein ungleich kürzeres, zweites formales Modell(B), das die dritte Strophe in Musik setzt. Somit bricht Schubert erneut mit der herkömmlichen „Strophigkeit“ der Gedichtvorlage, zugunsten einer abgewandelten Umsetzung, dem variierten Strophenlied.

Die Klavierbegleitung dieses Liedes ist ebenfalls zweigeteilt. Einerseits präsentiert sie die Melodie des Leiermanns, die sogenannte „Leiermelodik“, andererseits repetiert sie, über das gesamte Stück hinweg, die „leeren“ Quinten im Bass. Diese Quinten (aus a und e) der Grundtonart a-moll sollen die „Bordunsaiten einer Drehleier“ imitieren und reduzieren diesen Teil der Begleitung auf einen einzigen Klang. Diese Unveränderlichkeit macht von Anfang an deutlich, dass die letzte Etappe der Wanderung erreicht ist und es schließlich zum Stillstand kommen muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in den Diskurs zur Abgrenzung zwischen klassischer und romantischer Musik ein und stellt die „Winterreise“ als Untersuchungsobjekt vor.

2. Die Epoche der musikalischen Romantik- typische Stilmittel und historische Kontextualisierung: Hier werden die zeitliche Eingrenzung der Romantik sowie ihre zentralen musikalischen und ästhetischen Merkmale dargelegt.

3. „Winterreise“ allgemein: Dieses Kapitel behandelt die Entstehungsgeschichte des Zyklus und die narrative Struktur der Wanderung des Protagonisten.

4. Analyse und Interpretation: In diesem Hauptteil erfolgt eine detaillierte musikalische Untersuchung der Lieder „Gute Nacht“ und „Der Leiermann“ hinsichtlich ihrer harmonischen und strukturellen Gestaltung.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und gleicht diese mit den zuvor definierten romantischen Stilmitteln ab.

6. Anhang: Enthält das Quellen- und Literaturverzeichnis der Arbeit.

Schlüsselwörter

Franz Schubert, Winterreise, musikalische Romantik, Kunstlied, harmonische Erweiterung, Klavierbegleitung, Gattung, Leiermann, Gute Nacht, Epochenbegriff, Wilhelm Müller, Musikästhetik, Stimmung, Wandern, Chromatik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Definition und Identifikation romantischer Stilmittel in der Musik, konkretisiert an Franz Schuberts Liederzyklus „Winterreise“.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Analyse behandelt?

Im Zentrum stehen die Abgrenzung zur Klassik, die Bedeutung des romantischen Naturbildes, die Rolle des Wanderers sowie die spezifische Kompositionstechnik Schuberts.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der Nachweis, dass der Zyklus „Winterreise“ als exemplarische Verkörperung der romantischen Ästhetik und ihrer kompositorischen Besonderheiten dienen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung angewandt?

Es wird eine musiktheoretische Analyse und Interpretation zweier ausgewählter Lieder des Zyklus vorgenommen, ergänzt durch einen Vergleich mit zeithistorischen Literaturquellen.

Welche Schwerpunkte werden im Hauptteil gesetzt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historisch-theoretische Einführung, eine Darstellung der Werkgenese und eine detaillierte formale sowie harmonische Analyse der Stücke „Gute Nacht“ und „Der Leiermann“.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit geprägt?

Wichtige Begriffe sind unter anderem die Emanzipation der Klavierbegleitung, die harmonische Erweiterung durch Chromatik sowie die Bedeutung des „Leitmotivs“.

Wie unterscheidet sich die Klavierbegleitung in der „Winterreise“ von der klassischen Tradition?

Die Arbeit erläutert, wie das Klavier in der „Winterreise“ eine „poetisierende Begleitung“ erfährt und damit eine Gleichberechtigung zur Gesangsstimme erlangt, was über die traditionell untergeordnete Rolle hinausgeht.

Was symbolisiert die Figur des „Leiermanns“ am Ende des Zyklus?

Der Leiermann wird als Spiegelbild des Protagonisten analysiert, der die Entfremdung und den physischen wie psychischen Schmerz verkörpert und als Allegorie für das Ende der Reise interpretiert werden kann.

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Details

Title
Stilmittel der musikalischen Romantik - nachgewiesen an ausgewählten Liedern aus Schuberts Zyklus "Winterreise"
College
University of Cologne  (Musikwissenschaftliches Institut )
Grade
1,3
Author
Jan Wellnitz (Author)
Publication Year
2009
Pages
17
Catalog Number
V162801
ISBN (eBook)
9783640768608
ISBN (Book)
9783640769094
Language
German
Tags
Winterreise Schubert Romantik Klassik Stilmittel Epoche Bildlichkeit Leiermann Gute Nacht Epochendiskurs
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Wellnitz (Author), 2009, Stilmittel der musikalischen Romantik - nachgewiesen an ausgewählten Liedern aus Schuberts Zyklus "Winterreise", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/162801
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