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Rekonstruktion des Teilbarkeitsarguments in Descartes´ Meditationes de Prima Philosophia

Titel: Rekonstruktion des Teilbarkeitsarguments in Descartes´ Meditationes de Prima Philosophia

Seminararbeit , 2010 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Marcus Gießmann (Autor:in)

Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Gegenstand dieser Arbeit ist die Rekonstruktion von Descartes´ Teilbarkeitsargument. Zuerst führe ich relevante Begriffe der Philosophie des Geistes ein. Danach werde ich Descartes´ Teilbarkeitsargument zuerst kommentieren sowie aussagenlogisch aufgliedern und darstellen. Im Anschluss daran werden verschiedene Einwände gegen Descartes´ Argument behandelt. Diese Arbeit schließt mit allgemeinen geistesphilosophischen Konsequenzen, die sich aus Descartes´ Position ergeben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Relevante Begriffe der Philosophie des Geistes

2. Descartes´ Meditationes de Prima Philosophia

3. Das Teilbarkeitsargument in Descartes´ Meditationes

4. Rekonstruktion des Teilbarkeitsarguments

5. Einwände

6. Reflexion

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die detaillierte Rekonstruktion des Teilbarkeitsarguments von René Descartes aus seinen "Meditationes de Prima Philosophia". Dabei wird untersucht, inwieweit Descartes' Argumentation die substanzdualistische Trennung von Geist und Körper stützen kann, wobei eine aussagenlogische Analyse sowie eine kritische Auseinandersetzung mit geistesphilosophischen Einwänden im Zentrum stehen.

  • Grundlagen des Substanz- und Eigenschaftsdualismus
  • Methodische Einführung in die "Meditationes de Prima Philosophia"
  • Strukturelle und aussagenlogische Aufarbeitung des Teilbarkeitsarguments
  • Kritische Analyse von Einwänden aus Psychiatrie und Neurobiologie
  • Diskussion der Tragfähigkeit des Substanzdualismus

Auszug aus dem Buch

Das Teilbarkeitsargument in Descartes´ Meditationes

Da bemerke ich nun in erster Linie einen großen Unterschied zwischen Körper und Geist, insofern nämlich der Körper seiner Natur nach stets teilbar, der Geist aber durchaus unteilbar ist. In der Tat, betrachte ich meinen Geist, d.h. mich selbst, lediglich als denkendes Ding, so kann ich keine Teile in mir unterscheiden, vielmehr erkenne ich, daß ich ein einheitliches und vollständiges Ding bin.

Zwar scheint der ganze Geist mit dem Körper vereint zu sein, verliere ich aber einen Fuß, einen Arm oder einen andern Körperteil, so merke ich doch nicht, daß etwas dem Geist weggenommen worden wäre. Auch die Vermögen des Wollens, Empfindens, Erkennens usw. können nicht als Teile des Geistes aufgefaßt werden, denn ein und derselbe Geist will, empfindet, erkennt.

Hingegen kann ich mir kein körperliches oder ausgedehntes Ding denken, das ich mir nicht mit Leichtigkeit in Teile zerlegt denken könnte, und so erkenne ich dessen Teilbarkeit. Dies allein würde genügen, mir die gänzliche Verschiedenheit des Geistes vom Körper klarzumachen, wenn ich es nicht schon aus andern Gründen zur Genüge wüßte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Relevante Begriffe der Philosophie des Geistes: Einführung in die verschiedenen Varianten des Dualismus, namentlich Substanzdualismus und Eigenschaftsdualismus, sowie deren kausale Zusammenhänge.

2. Descartes´ Meditationes de Prima Philosophia: Darstellung der methodischen Skepsis und der grundlegenden cartesischen Unterscheidung von res cogitans und res extensa.

3. Das Teilbarkeitsargument in Descartes´ Meditationes: Vollständige Wiedergabe des zentralen Arguments, welches die Unteilbarkeit des Geistes der Teilbarkeit des Körpers gegenüberstellt.

4. Rekonstruktion des Teilbarkeitsarguments: Strukturelle Analyse und aussagenlogische Aufgliederung des Arguments in Haupt- und Teilargumente zur logischen Nachvollziehbarkeit.

5. Einwände: Auseinandersetzung mit kritischen Argumenten aus der Neurobiologie und Psychiatrie, insbesondere zu Fragen der Einheit des Bewusstseins bei Hirnläsionen oder Krankheitsbildern.

6. Reflexion: Zusammenfassende Bewertung der Substanzdualismus-Problematik und Ausblick auf alternative Erklärungsmodelle wie den Epiphänomenalismus.

Schlüsselwörter

Descartes, Meditationes, Teilbarkeitsargument, Substanzdualismus, Eigenschaftsdualismus, res cogitans, res extensa, Philosophie des Geistes, Bewusstsein, Leib-Seele-Problem, Kausalität, Epiphänomenalismus, Schizophrenie, Neurobiologie, Interaktionismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der philosophischen Untersuchung und Rekonstruktion des Teilbarkeitsarguments von René Descartes, welches eine zentrale Säule seines substanzdualistischen Weltbildes darstellt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit deckt die Bereiche des Substanzdualismus, die Philosophie des Geistes, die methodische Skepsis Descartes' sowie aktuelle Einwände aus den Neurowissenschaften und der Psychiatrie ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Teilbarkeitsargument durch logische Rekonstruktion transparent zu machen und dessen argumentative Kraft sowie die Angreifbarkeit vor dem Hintergrund moderner empirischer Erkenntnisse zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit verwendet eine Kombination aus textanalytischer Rekonstruktion und formaler Darstellung durch Aussagenlogik, ergänzt um einen kritischen Vergleich mit geistesphilosophischen Debatten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die formale Rekonstruktion des Arguments, die methodische Einordnung in den Rationalismus und die detaillierte Auseinandersetzung mit gegenläufigen Argumenten, etwa zur Einheit des Selbst.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den Schlüsselbegriffen zählen Substanzdualismus, Teilbarkeitsargument, res cogitans, res extensa, Kausalität und die Frage nach der Einheit des Bewusstseins.

Wie entkräftet Descartes den Einwand, dass mentale Vermögen Teile des Geistes sein könnten?

Descartes argumentiert, dass Vermögen wie das Wollen oder Empfinden nicht als Teile des Geistes verstanden werden können, da es immer ein und derselbe Geist ist, der diese Funktionen ausübt.

Warum wird der Epiphänomenalismus als Alternative zum Substanzdualismus diskutiert?

Der Epiphänomenalismus bietet eine Lösung für das interaktionistische Dilemma, indem er geistige Eigenschaften als Begleiterscheinungen körperlicher Prozesse versteht, ohne die kausale Geschlossenheit der Physik zu verletzen.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rekonstruktion des Teilbarkeitsarguments in Descartes´ Meditationes de Prima Philosophia
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  (Institut für Philosophie)
Note
1,3
Autor
Marcus Gießmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
18
Katalognummer
V162461
ISBN (eBook)
9783640762972
ISBN (Buch)
9783640763382
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rekonstruktion Teilbarkeitsarguments Descartes´ Meditationes Prima Philosophia
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marcus Gießmann (Autor:in), 2010, Rekonstruktion des Teilbarkeitsarguments in Descartes´ Meditationes de Prima Philosophia, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/162461
Blick ins Buch
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