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Kaiserliche Finanzverwaltung

Title: Kaiserliche Finanzverwaltung

Term Paper , 2008 , 7 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Patrick Lethaus (Author)

World History - Early and Ancient History

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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der kaiserlichen Finanzverwaltung des römischen Reiches.
Die Ereignisse werden in einen historischen Kontext eingeordnet und es wird die Entwicklung und Veränderungen der Verwaltung dargestellt. Zunächst wird auf die Finanzverwaltung einschließlich des Aerarium und des Fiscus Caesaris eingegangen. Danach wird diese Arbeit die Einnahme- und Ausgabeseite des Staatshaushaltes erläutern und sich abschließend mit der öffentlichen Wohlfahrt auseinandersetzen.
II. Finanzverwaltung
Schon unter August wurde ein planmäßiger Aufbau einer kaiserlichen Verwaltung umgesetzt. Es wurde dabei nicht zwischen Maßnahmen, die der Stärkung des Herrschaftsanspruches des Kaisers dienten, oder Maßnahmen, die die Territorien des eroberten Landes regierbarer machten, unterschieden. Es war unvermeidlich, dass eine Staatskasse, der fiscus, eingerichtet wurde, damit die Kontrollierbarkeit der Finanzen, vor allem die Trennung des persönlichen Eigentums von Augustus vom Eigentum der res publica und von Augustus zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel aus Beutegeldern für das öffentliche Gemeinwohl gewährleistet werden konnte. Der fiscus diente auch der Öffentlichkeit zur Überwachung der Finanzen und sorgte für Transparenz der Finanzen. Für die Kasse war allein Augustus verantwortlich, auch wenn diese nur dem öffentlichen Zwecke diente. Es kam dem fiscus somit eine doppelte Funktion zu, er erlaubte den Kaiser, dass ihre Handlungsspielräume erhalten blieben und sie sich öffentlich weiterhin als Wohltäter des Gemeinwesens darstellen konnten. Die Verwaltung aller Staatsgelder, also aller Steuern, Zölle, sowie Einnahmen aus den kaiserlichen Besitzungen übernahmen in Rom, in Italien und in den Provinzen Beamte aus dem Ritterstand.

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Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Finanzverwaltung

II.A. Aerarium

II.B. Fiscus caesaris

III. Staatshaushalt

IV. Öffentliche Wohlfahrt

V. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Struktur, der Entwicklung und den Veränderungen der kaiserlichen Finanzverwaltung im römischen Reich. Dabei wird untersucht, wie durch die Trennung von Staats- und Privatvermögen sowie die Einrichtung zentraler Kassen wie Aerarium und Fiscus die Grundlage für die staatliche Finanzpolitik gelegt wurde.

  • Historische Entwicklung der römischen Finanzverwaltung unter Augustus.
  • Unterscheidung und Funktion von Aerarium und Fiscus caesaris.
  • Analyse der Einnahme- und Ausgabeparameter des römischen Staatshaushalts.
  • Soziale Sicherungssysteme und die Rolle der cura annonae für die öffentliche Wohlfahrt.
  • Legitimation kaiserlicher Herrschaft durch soziale Fürsorge und Bautätigkeiten.

Auszug aus dem Buch

II. Finanzverwaltung

Schon unter August wurde ein planmäßiger Aufbau einer kaiserlichen Verwaltung umgesetzt. Es wurde dabei nicht zwischen Maßnahmen, die der Stärkung des Herrschaftsanspruches des Kaisers dienten, oder Maßnahmen, die die Territorien des eroberten Landes regierbarer machten, unterschieden. Es war unvermeidlich, dass eine Staatskasse, der fiscus, eingerichtet wurde, damit die Kontrollierbarkeit der Finanzen, vor allem die Trennung des persönlichen Eigentums von Augustus vom Eigentum der res publica und von Augustus zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel aus Beutegeldern für das öffentliche Gemeinwohl gewährleistet werden konnte. Der fiscus diente auch der Öffentlichkeit zur Überwachung der Finanzen und sorgte für Transparenz der Finanzen.

Für die Kasse war allein Augustus verantwortlich, auch wenn diese nur dem öffentlichen Zwecke diente. Es kam dem fiscus somit eine doppelte Funktion zu, er erlaubte den Kaiser, dass ihre Handlungsspielräume erhalten blieben und sie sich öffentlich weiterhin als Wohltäter des Gemeinwesens darstellen konnten. Die Verwaltung aller Staatsgelder, also aller Steuern, Zölle, sowie Einnahmen aus den kaiserlichen Besitzungen übernahmen in Rom, in Italien und in den Provinzen Beamte aus dem Ritterstand. Nur die Steuern der Gemeinden in den Senatsprovinzen wurden noch durch senatorische Verwaltung (quaestor provinciae) eingetrieben. Durch die Reform im Jahre 27 v. Chr. zeigten sich erste Konturen einer kaiserlichen Finanzverwaltung, außerdem wurde der Ritterstand, der traditionell Erfahrung im Finanzwesen hatte, für den Staatsdienst nutzbar gemacht.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der kaiserlichen Finanzverwaltung des römischen Reiches ein und skizziert den Aufbau der Untersuchung von der Verwaltung über den Staatshaushalt bis hin zur öffentlichen Wohlfahrt.

II. Finanzverwaltung: Das Kapitel behandelt den Aufbau der Verwaltung unter Augustus, die Einführung des Fiscus und die schrittweise Verlagerung finanzieller Verantwortlichkeiten weg vom Senat hin zum Kaiser und dem ritterlichen Beamtenapparat.

II.A. Aerarium: Dieser Abschnitt beschreibt die traditionelle römische Staatskasse im Saturntempel, ihre Verwaltung durch Quaestoren und ihre abnehmende Bedeutung im Laufe der Kaiserzeit.

II.B. Fiscus caesaris: Hier wird der Fiscus als kaiserliche Kasse analysiert, die zunehmend die Aufgaben und Einnahmen des Aerariums übernahm und die Verfügungsgewalt des Kaisers über staatliche Mittel zentralisierte.

III. Staatshaushalt: Das Kapitel erläutert die Einnahmequellen durch verschiedene Steuern und Zölle sowie die bedeutenden Ausgabeposten, insbesondere Militärbesoldung und Getreideversorgung.

IV. Öffentliche Wohlfahrt: Der Abschnitt befasst sich mit der sozialen Verantwortung des Kaisers, insbesondere durch die Einrichtung der cura annonae zur Getreideversorgung und weiteren sozialen Sicherungssystemen.

V. Fazit: Das Fazit fasst die kontinuierliche Professionalisierung der Finanzverwaltung zusammen und hebt hervor, dass solide Finanzpolitik meist die Ausnahme gegenüber der kaiserlichen Repräsentationsausgaben blieb.

Schlüsselwörter

Kaiserliche Finanzverwaltung, Römische Kaiserzeit, Fiscus caesaris, Aerarium, Staatshaushalt, Augustus, Ritterstand, Steuersystem, Cura annonae, Getreideversorgung, Öffentliche Wohlfahrt, Prinzipat, Römische Wirtschaft, Fiskalpolitik, Konsolidierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht die Entstehung und den Aufbau der kaiserlichen Finanzverwaltung im antiken Rom, wobei insbesondere die Rolle des Kaisers bei der Steuerung des Staatshaushaltes beleuchtet wird.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der Finanzinstitutionen (Aerarium und Fiscus), der Struktur der Einnahmen und Ausgaben sowie der staatlich organisierten sozialen Fürsorge.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch die Zentralisierung der Finanzhoheit beim Kaiser die Handlungsfähigkeit des Staates gesichert und der kaiserliche Herrschaftsanspruch legitimiert wurde.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine historisch-analytische Methode, um die Veränderungen der Finanzverwaltung auf Basis überlieferter Fakten und wissenschaftlicher Literatur darzustellen.

Was beinhaltet der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Finanzkassen, die Aufschlüsselung des Staatshaushaltes inklusive der Steuerlasten und Ausgaben für das Militär sowie die Beschreibung der sozialen Leistungen für die römische Bevölkerung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Begriffe wie kaiserliche Finanzverwaltung, Aerarium, Fiscus, soziale Fürsorge und fiskalische Konsolidierung beschreiben den Inhalt der Publikation präzise.

Inwiefern hat sich die Verwaltung der Staatskassen unter den Kaisern gewandelt?

Die Verwaltung verlagerte sich von der traditionellen senatorischen Kontrolle im Aerarium hin zu einer durch den Kaiser gesteuerten Verwaltung mittels ritterlicher Beamter im Fiscus.

Warum war die Getreideversorgung für den Kaiser politisch so bedeutsam?

Die Getreideversorgung war ein zentrales Instrument der sozialen Fürsorge, mit dem der Kaiser das Wohlwollen der römischen Bevölkerung sicherte und somit seinen Herrschaftsanspruch legitimierte.

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Details

Title
Kaiserliche Finanzverwaltung
College
Ruhr-University of Bochum
Grade
1,7
Author
Patrick Lethaus (Author)
Publication Year
2008
Pages
7
Catalog Number
V162250
ISBN (eBook)
9783640829965
Language
German
Tags
kaiserliche finanzverwaltung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patrick Lethaus (Author), 2008, Kaiserliche Finanzverwaltung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/162250
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