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Wertstromdesign. Anwendung in einem metallverarbeitenden Unternehmen

Eine Fallstudie

Title: Wertstromdesign. Anwendung in einem metallverarbeitenden Unternehmen

Bachelor Thesis , 2010 , 73 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stefan Doliwa (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics

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Summary Excerpt Details

Aufgrund der immer weiter fortschreitenden Globalisierung und der sich rasant entwickelnden Kommunikations- und Informationstechniken, müssen sich Unternehmen ebenfalls immer weiterentwickeln, um weiterhin auch wettbewerbsfähig agieren zu können. Kunden verlangen immer mehr Flexibilität und kürzere Lieferzeiten. Gleichzeitig sollen die Produkte bzw. Leistungen nicht teurer werden – ganz im Gegenteil. Ebenfalls darf die Qualität und Zuverlässigkeit darunter nicht leiden. Weiterhin wird es immer leichter, sich global Informationen einzuholen und auch Bestellungen zu platzieren. Dadurch wächst der Konkurrenzdruck stark an, insbesondere auch gegen Konkurrenten aus Billiglohnländern. Auf den Märkten hat sich ein Wandel vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt vollzogen. Das stellt Unternehmen vor immer neue Herausforderungen, die es zu lösen gilt, um weiterhin als Produktionsstandort attraktiv zu bleiben. Da Unternehmen auch stets darauf bedacht sind Kosten zu minimieren, wird die Produktion mit großen Losen und möglichst voller Maschinenauslastung bestritten, was in der Regel auch zu hohen Lagerbeständen führt. Dies widerspricht allerdings der Methode des Wertstromdesigns, welche in dieser Bachelorarbeit vorgestellt wird.

Ziel dieser Arbeit ist es, das Vorgehen der Wertstromanalyse und des Wertstromdesigns zu zeigen. Außerdem soll die Arbeit als grober Leitfaden zur Umsetzung dieser Methode dienen. Zur Verdeutlichung werden die Methoden anhand einer Fallstudie angewendet. Weiterhin soll gezeigt werden, welche Stärken diese Methode aufweist und wie sich dadurch Effizienz, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit steigern lässt. Es soll ebenfalls dargestellt werden, wie sich einzelne Prozesse miteinander verknüpfen lassen, sodass ein durchgehender Fluss entsteht. Weiterhin ist es das Bestreben dieser Arbeit zu zeigen, wie die Flüsse, Prozesse und Zusammenhänge der Produktion einfach visualisiert werden können.
Ein weiteres Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen der Fertigung mit großen Losen, Flexibilität und Verschwendung zu verdeutlichen. Darüber hinaus soll gezeigt werden, wie sich Verschwendungen identifizieren und eliminieren lassen. Zusätzlich soll der Fokus von der punktuellen Verbesserung einzelner Prozesse, zu einer ganzheitlichen Betrachtung vom Lieferanten bis zum Kunden umgeleitet werden. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Vorgehensweise

2 WERTSTROMANALYSE

2.1 Wertstromperspektive

2.2 Verschwendung

2.3 Symbole zur Beschreibung des Wertstroms

2.4 Aufnahme und Darstellung des Ist-Zustandes

2.4.1 Produktfamilienbildung

2.4.2 Erfassung des Ist-Zustandes

2.4.3 Verbesserungspotentiale

3 WERTSTROMDESIGN

3.1 Vom Ist- zum Soll-Zustand anhand der Gestaltungsrichtlinien

3.2 Umsetzung des Soll-Zustands

4 FALLSTUDIE: ANWENDUNG DES WERTSTROMDESIGNS IN EINEM METALLVERARBEITENDEN UNTERNEHMEN

4.1 Wertstromanalyse

4.1.1 Auswahl der Produktfamilie

4.1.2 Kundenbedarf

4.1.3 Arbeitszeit

4.1.4 Produktionsplanung

4.1.5 Produktionsprozesse

4.1.6 Verbesserungspotentiale

4.2 Wertstromdesign

4.3 Umsetzung des Soll-Zustands

5 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, das Vorgehen der Wertstromanalyse und des Wertstromdesigns praxisnah zu vermitteln und als Leitfaden für deren Anwendung zu dienen. Anhand einer Fallstudie in einem metallverarbeitenden Unternehmen wird demonstriert, wie Verschwendung identifiziert, Prozesse synchronisiert und die Produktion durch eine ganzheitliche Betrachtung flexibler und effizienter gestaltet werden kann.

  • Grundlagen der Wertstromanalyse und Identifikation von Verschwendungsarten
  • Methodik des Wertstromdesigns zur Gestaltung eines optimierten Soll-Zustands
  • Praktische Anwendung der sieben Gestaltungsrichtlinien
  • Visualisierung von Material- und Informationsflüssen
  • Reduzierung von Durchlaufzeiten und Beständen durch Lean-Methoden

Auszug aus dem Buch

2.2 Verschwendung

In einer Produktion tragen viele Tätigkeiten nicht zur Steigerung des Wertes eines herzustellenden Produktes bei und sind somit nicht wertschöpfend. Für nicht wertschöpfende Tätigkeiten sind Kunden allerdings nicht bereit zu zahlen. Würde ein Unternehmen nur Tätigkeiten ausführen, die der direkten Befriedigung der Kundenbedürfnisse dienen, so würde es rein wertschöpfend handeln. Gelingt es einem Unternehmen, das gleiche Produkt allerdings mit weniger Aufwand zu produzieren, so hat es dadurch einen Wettbewerbsvorteil. „Verschwendung dagegen ist der Verzehr von Ressourcen gleich welche Art, durch den keine Wertsteigerung erzielt wird und keine Befriedigung von Kundenwünschen stattfindet.“ Diese verschwendeten Ressourcen können z.B. Maschinen, Material, Personal, Flächen, Energie, Zeit und Geld sein. Meist werden auch mehrere dieser Ressourcen in Kombination verschwendet.

Es lassen sich drei Arten von Tätigkeiten differenzieren. Dabei unterscheidet man zwischen wertschöpfenden Tätigkeiten, unterstützenden Tätigkeiten und Verschwendung. Zu wertschöpfenden Tätigkeiten werden in einem Industriebetrieb unter anderem durch das Konstruieren und das Be- und Verarbeiten erreicht. Dazu gehört z.B. das Gießen, Fräsen, Stanzen und Montieren.

Unterstützende Tätigkeiten werden auch als wertermöglichende Tätigkeiten bezeichnet. Diese sind zwar selbst nicht wertschöpfend, aber für den Wertschöpfungsprozess unterstützend nötig. Unterstützende Tätigkeiten können z.B. das Teile einlegen, das Bereitstellen von Rohmaterial, der Werkzeugwechsel oder Absprachen sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den steigenden globalen Wettbewerbsdruck und die Notwendigkeit für Unternehmen, flexibler zu agieren, wobei die Methode des Wertstromdesigns als Lösungsweg eingeführt wird.

2 WERTSTROMANALYSE: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Wertstromanalyse als Methode zur Visualisierung von Material- und Informationsflüssen und zur Identifikation von Verschwendung.

3 WERTSTROMDESIGN: Hier werden sieben Gestaltungsrichtlinien vorgestellt, die als systematischer Leitfaden dienen, um auf Basis des Ist-Zustands einen optimierten Soll-Zustand zu entwickeln.

4 FALLSTUDIE: ANWENDUNG DES WERTSTROMDESIGNS IN EINEM METALLVERARBEITENDEN UNTERNEHMEN: Die theoretischen Ansätze werden an einem Praxisbeispiel bei der Fertigung von Motorhauben erprobt, um Durchlaufzeiten und Bestände zu reduzieren.

5 FAZIT: Das Fazit fasst die Vorteile der ganzheitlichen Betrachtung durch das Wertstromdesign zusammen und unterstreicht die erzielten Effizienzsteigerungen sowie die Praxistauglichkeit der Methode.

Schlüsselwörter

Wertstromanalyse, Wertstromdesign, Verschwendung, Lean Management, Durchlaufzeit, Produktionsplanung, Wertschöpfung, Pull-System, Kanban, Taktzeit, Rüstzeit, Soll-Zustand, Ist-Zustand, Prozessgestaltung, Fallstudie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Anwendung der Methoden Wertstromanalyse und Wertstromdesign, um Produktionsprozesse in einem metallverarbeitenden Unternehmen zu optimieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Identifikation von Verschwendung, die Visualisierung von Produktionsabläufen sowie die Umsetzung von schlanken Produktionssystemen.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Hauptziel ist es, ein praktisches Verständnis für die Wertstrommethode zu vermitteln und aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre Flexibilität und Effizienz durch eine ganzheitliche Prozessbetrachtung steigern können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor nutzt die Methode der Fallstudie, um die theoretischen Konzepte der Wertstromanalyse und des Wertstromdesigns realitätsnah auf die Produktion von Motorhauben anzuwenden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theorie zur Wertstromanalyse und zum -design sowie die anschließende praktische Anwendung in einer Modell-Fallstudie mit Ist-Analyse, Soll-Konzeption und Umsetzungsplanung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Wertstromdesign, Lean Management, Durchlaufzeitoptimierung und Prozessvisualisierung geprägt.

Warum ist die Unterscheidung zwischen wertschöpfenden und nicht-wertschöpfenden Tätigkeiten so wichtig?

Diese Unterscheidung ist essenziell, da nur wertschöpfende Tätigkeiten den Kundennutzen erhöhen, während nicht-wertschöpfende Aktivitäten als Verschwendung gelten, die es konsequent zu eliminieren gilt.

Welchen Zweck erfüllt der "Schrittmacher-Prozess" in der vorgestellten Fallstudie?

Der Schrittmacher-Prozess dient dazu, die gesamte Prozesskette zu steuern und auszulösen, wodurch aufwendige manuelle Produktionsplanungen eliminiert und ein kontinuierlicher Fluss gefördert werden.

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Details

Title
Wertstromdesign. Anwendung in einem metallverarbeitenden Unternehmen
Subtitle
Eine Fallstudie
College
Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen
Grade
1,3
Author
Stefan Doliwa (Author)
Publication Year
2010
Pages
73
Catalog Number
V162241
ISBN (eBook)
9783640771929
ISBN (Book)
9783640772117
Language
German
Tags
Wertstrom Wertstromdesign Wertstromanalyse Wertstrommanagement Logistik Fallstudie Anwendung des Wertstromdesigns Leitfaden TPS Lean Wirtschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Doliwa (Author), 2010, Wertstromdesign. Anwendung in einem metallverarbeitenden Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/162241
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