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Embeddedness im Internet

Gibt es Embeddedness in internetbasieren sozialen Netzwerken?

Title: Embeddedness im Internet

Term Paper , 2010 , 19 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Volker Trotte (Author)

Geography / Earth Science - Economic Geography

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Summary Excerpt Details

Die neue Wirtschaftssoziologie, bekannter unter dem englischen Namen New Economic Sociology (NES), entstand nahezu aus dem Nichts. Mit dem vielzitierten Aufsatz Economic action and social structure durchbrach Mark Granovetter eine der wichtigsten Schranken der Soziologie. Er verband sein eigenes Fachgebiet mit den Wirtschaftswissenschaften. Seitdem hat sich die NES als wichtiger soziologischer Forschungsbereich etabliert. Dies zeigt sich besonders durch die Einrichtung einer eigenen Abteilung für Economic Sociology in der American Sociological Association im Jahr 2001 . Granovetter kritisiert in seiner Arbeit zum Einen die übersozialisierte Beschreibung des Verhaltens – die während der Sozialisation eines Individuums internalisierten Werte und Normen bilden die oberste Maxime seines Handelns. Zum Anderen beanstandet er die untersozialisierte Sicht, welche sich in etwa mit dem Prinzip des Homo-Economicus – alle Entscheidungen werden nach rein ökonomischen Kriterien gefällt – zusammenfassen lässt . Nach ihm definieren beide Ansätze das Verhalten der Menschen als „atomistisch“ (einseitig) und „mechanisch“ (starr). Diese Sichtweisen sind Gegenpole, auf ihre jeweilige Art extremistisch, welche seiner Meinung nach nicht ausreichend auf die mittlere Ebene, in welcher sich wirtschaftliches Handeln abspielt, eingehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2. Aufbau

2. Das Embeddedness-Konzept

3. Embeddedness im Internet

3.1 Facebook

3.2 StudiVZ

3.3 XING

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern das soziologische Konzept der „Embeddedness“ (Einbettung) auf moderne, internetbasierte soziale Netzwerke anwendbar ist und ob eine solche Einbettung in virtuellen Umgebungen tatsächlich erreicht werden kann.

  • Grundlagen der New Economic Sociology (NES)
  • Strukturelle Embeddedness und das Modell von Mark Granovetter
  • Anforderungen an soziale Netzwerke (Kommunikation, Datenschutz, Gruppenbildung)
  • Vergleichende Analyse von Facebook, StudiVZ und XING
  • Bedeutung von Netzwerkanalyse in der digitalen Ära

Auszug aus dem Buch

3. Embeddedness im Internet

Um Embeddedness überhaupt möglich werden zu lassen, sind im Folgenden drei unterschiedliche Basisanforderungen an soziale, internetbasierte Netzwerke gestellt worden:

• Hinreichend große Anzahl von Mitgliedern verschiedener Herkunft, Berufszweige, Lebenssituationen etc.

• Möglichkeiten zur Kommunikation unter den Teilnehmern

• Suchfunktion zum Finden von Mitgliedern

Die Grundlage jeder Embeddedness ist das Vorhandensein anderer Individuen. Insbesondere die Diversität der Nutzersituierung ist wichtig. Je heterogener und größer die erreichbare Nutzeranzahl, desto größer sind die Chancen, sowohl Kontakte mit ähnlichem als auch mit unterschiedlichen sozialen oder wirtschaftlichen Hintergrund finden und somit sein persönliches Netzwerk auszubauen. Die Notwendigkeit einer Kommunikationsmöglichkeit liegt hierbei in der Natur der Sache. Ohne Kommunikation können keine sozialen Beziehungen entstehen. Die Suchfunktion ist eine entscheidende Grundlage. Sie ermöglicht es, sowohl Freunde und Bekannte, als auch neue Kontakte schnell und unkompliziert zu finden. Im Idealfall wird im Suchergebnis direkt auf die Profilseite des Gesuchten verlinkt und eine Kontaktmöglichkeit eröffnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die New Economic Sociology ein und erläutert die Bedeutung der sozialen Einbettung wirtschaftlichen Handelns nach Mark Granovetter.

1.1 Problemstellung: Es wird die historische Entwicklung des Internets zum Web 2.0 sowie die Entstehung sozialer Netzwerke als Ausgangspunkt für die Untersuchung der Anwendbarkeit des Embeddedness-Konzepts thematisiert.

1.2. Aufbau: Dieses Kapitel skizziert das methodische Vorgehen und die Struktur der Untersuchung, in der drei spezifische Plattformen auf ihre Eignung zum Embedding geprüft werden.

2. Das Embeddedness-Konzept: Hier werden die theoretischen Grundlagen wie starke und schwache Bindungen (Strong and Weak Ties) sowie die verschiedenen Netzwerktypen (Marktnetz, integriertes Netzwerk, starres Netzwerk) erläutert.

3. Embeddedness im Internet: Es werden die zentralen Anforderungen an soziale Netzwerke definiert, um eine Einbettung der Akteure zu ermöglichen, wobei Faktoren wie Nutzerdiversität, Kommunikation und Datenschutz im Fokus stehen.

3.1 Facebook: Die Untersuchung von Facebook zeigt, dass die schiere Größe eine gute Grundlage für Embeddedness bietet, jedoch die Privatsphäre-Einstellungen kritisch zu bewerten sind.

3.2 StudiVZ: StudiVZ wird hinsichtlich seiner Funktionen zur Gruppenbildung und der differenzierten Privatsphäre-Einstellungen analysiert, welche das Konzept der Embeddedness konsequent umsetzen.

3.3 XING: Das Karriereportal wird als Instrument für wirtschaftlich motivierte Kontakte betrachtet, wobei die eingeschränkten Funktionen für kostenlose Nutzer die Möglichkeiten der Einbettung limitieren.

4. Fazit: Die abschließende Diskussion fasst zusammen, dass das Konzept der Embeddedness in virtuellen Räumen Anwendung findet, unterstreicht aber den hohen Verbesserungsbedarf beim Datenschutz.

Schlüsselwörter

Embeddedness, New Economic Sociology, Soziale Netzwerke, Netzwerkanalyse, Facebook, StudiVZ, XING, Soziale Bindungen, Strukturale Löcher, Datenschutz, Web 2.0, Virtuelle Räume, Sozialkapital, Marktnetz, Interaktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob das soziologische Konzept der „Embeddedness“ (Einbettung) auf moderne soziale Netzwerke im Internet übertragen werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Wirtschaftssoziologie, die Netzwerkanalyse, das Phänomen des Web 2.0 und die Auswirkungen von Social Media auf soziale und wirtschaftliche Interaktionen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Hauptforschungsfrage lautet, ob das Konzept der Embeddedness im Internet anzuwenden ist und ob die Einbettung in virtuellen Sozialen Netzwerken tatsächlich erreicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Einbettung durch das Modell von Mark Granovetter sowie eine vergleichende Analyse ausgewählter Internetplattformen anhand definierter Qualitätskriterien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen erläutert, Anforderungen an soziale Netzwerke aufgestellt und anschließend Facebook, StudiVZ sowie XING detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Embeddedness, New Economic Sociology, Soziale Netzwerke, Netzwerkanalyse und Datenschutz.

Warum spielt der Datenschutz eine zentrale Rolle bei der Einbettung?

Datenschutz entscheidet über die Qualität der Einbettung, da ungeschützte Daten und der Missbrauch durch Plattformbetreiber das Vertrauen als Basis für soziale Beziehungen untergraben.

Welche spezifische Schlussfolgerung zieht der Autor zu XING?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass sich XING durch die starke Einschränkung der Kontaktmöglichkeiten für kostenlose Nutzer für die Mehrheit als Ort der Einbettung weitgehend disqualifiziert.

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Details

Title
Embeddedness im Internet
Subtitle
Gibt es Embeddedness in internetbasieren sozialen Netzwerken?
College
Technical University of Chemnitz  (Institut für Europäische Studien)
Course
Sozial- und Wirtschaftsgeographie
Grade
2,7
Author
Volker Trotte (Author)
Publication Year
2010
Pages
19
Catalog Number
V162080
ISBN (eBook)
9783640759873
ISBN (Book)
9783640760244
Language
German
Tags
Embeddedness Internet Netzwerken
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Volker Trotte (Author), 2010, Embeddedness im Internet, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/162080
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