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Ein Stoff, aus dem man Menschen macht

La Mettrie, Herder, Krüger

Title: Ein Stoff, aus dem man Menschen macht

Term Paper (Advanced seminar) , 2010 , 19 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sebastian Großhans (Author)

German Studies - Modern German Literature

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Summary Excerpt Details

Im Verlauf dieser Arbeit werden La Mettries „Der Mensch eine Maschine“ , Herders „Vom Erkennen und Empfinden der menschlichen Seele“ und Krügers 65. Traum aus seinem Sammelband „Träume“ miteinander verglichen. Im Zuge der Bearbeitung dieser Texte soll gezeigt werden, zu welchen Schlüssen die einzelnen Autoren kamen, wo sich ihre Ansätze überschneiden und wie sich diese Ansichten in ein heutiges, naturwissenschaftliches und religiöses Verständnis einfügen.
Diese Arbeit wird aufzeigen, dass die vier wesentlichen Erklärungsversuche des Leib-Seele-Problems des Menschen (oder allgemein der Lebewesen) in den drei ausgewählten Schriften behandelt und erfasst werden. Gleichzeitig ist es das Ziel darauf zu verweisen, dass nach wie vor allgemein überzeugende Ansätze zur Klärung des Problems fehlen und in den vergangenen Jahrhunderten keiner der Erklärungsversuche vollständig widerlegt oder unbestreitbar Bewiesen werden konnte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. La Mettrie

3. Der Mensch eine Maschine

4. Herder

5. Vom Bau der Seele

6. Krüger

6.1 Die unsterbliche Seele

6.2 Die Triebfeder im Traum

7. Endbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die philosophischen Ansätze von La Mettrie, Herder und Krüger im späten 18. Jahrhundert, um deren Erklärungsversuche für das Leib-Seele-Problem vergleichend gegenüberzustellen und ihre Relevanz im Kontext naturwissenschaftlicher sowie religiöser Weltbilder zu bewerten.

  • Materialistisches Maschinenmodell des Menschen bei La Mettrie.
  • Die Rolle der Empfindung und des Schöpfers bei Herder.
  • Krügers philosophische Gedankenexperimente zur Mensch-Maschine-Thematik.
  • Vergleich zwischen historischer Philosophie und modernen Krankheitsmodellen.
  • Diskussion über die Vereinbarkeit von Körperlichkeit und Bewusstsein.

Auszug aus dem Buch

6. Krüger

Der deutsche Arzt und Naturforscher Johann Gottlob Krüger wurde am 15. Juni 1715 in Halle geboren, 1754, fünf Jahre vor seinem Tod, schrieb er seinen Sammelband (erfundener) „Träume“. Den Inhalt des 65. Traumes fasst Krüger mit seinen eigenen Worten am Besten zusammen: „Verschiedene Künstler hatten sich vorgefaßt, Maschinen zu verfertigen, wodurch man jemanden die Vereinigung des Leibes und der Seele begreiflich machen könne.“ Krüger beschreibt im Folgenden verschiedene Konzepte der Verbindung von Körper und Geist. Der erste Künstler steckt einen Hund (Seele) in eine Maschine (Körper) und gibt diesem die Möglichkeit, den Körper zu steuern. Dadurch wird jedoch ein Mensch geschaffen, der eine mechanische Seele besitzen müsste, die ihrerseits einem materiellen Ursprung entstammt um durch Bewegungen und Druck den Leib zu steuert. Die eigenständig lebendige Seele, durch den Hund symbolisiert, ist zumindest theoretisch auch ohne den künstlichen Körper lebensfähig – der Künstler als schöpfendes und damit gottähnliches Wesen tritt jedoch unmittelbar nach der Erschaffung des Experiments als Akteur zurück. Allein die Wechselwirkung zwischen der Menschmaschine und der Hundeseele auf mechanischer Basis von Druck und Stoß bleibt zurück als einzig mögliches Dasein der beiden Teile. Wenn der Hund für eine zweite Substanz nach Descartes Verständnis stehen soll, so folgt die Schwierigkeit der Erklärung, wie Materie und Immaterielles sich gegenseitig beeinflussen können. Als materielles Bauelement ist der Hund denselben Grenzen ausgesetzt wie der materielle Körper und nicht zu einer unsterblichen Existenz über das Ende des Leibes hinaus fähig.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit vergleicht die Schriften von La Mettrie, Herder und Krüger, um deren Lösungsansätze zum Leib-Seele-Problem zu analysieren.

2. La Mettrie: Dieser Abschnitt beleuchtet das Leben und das kontroverse Werk La Mettries, das den Menschen als rein materielle Maschine definiert.

3. Der Mensch eine Maschine: Hier wird La Mettries mechanistisches Verständnis von Triebfedern erläutert und mit evolutionstheoretischen sowie modernen medizinischen Sichtweisen in Beziehung gesetzt.

4. Herder: Herders Abhandlung wird als Gegenentwurf betrachtet, der zwar materielle Aspekte anerkennt, aber eine gottgegebene, übergeordnete Instanz einbezieht.

5. Vom Bau der Seele: Dieses Kapitel vertieft Herders Auffassung, nach der die Seele durch Empfindungen ihre Umwelt und ihre eigene Existenz erkennt.

6. Krüger: Krügers Gedankenexperimente über verschiedene Künstlertypen dienen als Grundlage zur Illustration diverser philosophischer Leib-Seele-Modelle.

6.1 Die unsterbliche Seele: Analyse des Konzepts, in dem eine gottgleiche Instanz als Mittler zwischen Seele und Körper fungiert.

6.2 Die Triebfeder im Traum: Untersuchung der materialistischen Interpretation, bei der Materie als eigenständig denkend und handelnd begriffen wird.

7. Endbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der vier zentralen Theorien – Dualismus, Okkasionalismus, Epiphänomenalismus und Materialismus – vor dem Hintergrund ihrer Unabgeschlossenheit.

Schlüsselwörter

Leib-Seele-Problem, La Mettrie, Herder, Krüger, Materialismus, Mechanik, Dualismus, Okkasionalismus, Epiphänomenalismus, Philosophie, Bewusstsein, Körper, Seele, Mensch-Maschine, Aufklärung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die philosophischen Erklärungsansätze für das Verhältnis von Körper und Seele im späten 18. Jahrhundert anhand der Werke von La Mettrie, Herder und Krüger.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen der Materialismus, der Dualismus, die Rolle des Schöpfers in der Naturphilosophie sowie die mechanische Funktionsweise des menschlichen Körpers.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie die Autoren das Leib-Seele-Problem behandelten und inwiefern diese historischen Ansätze auch heute noch als Erklärungsversuche relevant oder unbewiesen sind.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine komparative Analyse, um die verschiedenen Positionen der drei Autoren miteinander zu vergleichen und in den Kontext heutiger wissenschaftlicher sowie religiöser Weltbilder zu stellen.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der spezifischen Theorien der drei Denker, wobei Krügers Traumexperimente als verbindendes Element zur Illustration verschiedener philosophischer Schulen dienen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind das Leib-Seele-Problem, Materialismus, mechanische Triebfedern, dualistische Modelle und die Wechselwirkung zwischen Geist und Materie.

Inwiefern spielt das Konzept der „Maschine“ bei den Autoren eine Rolle?

Alle drei Autoren nutzen das Maschinenmodell, um die Funktionsweise des Leibes zu beschreiben, wobei sie jedoch zu unterschiedlichen Schlüssen über die Herkunft des Geistes und dessen Abhängigkeit von der Materie gelangen.

Wie bewertet der Autor Krügers Herangehensweise?

Krüger wird als ein Denker dargestellt, der durch seine Traum-Allegorien die verschiedenen philosophischen Optionen darstellt, ohne sich am Ende auf eine einzige Lösung festzulegen, womit er die Fruchtlosigkeit der Suche nach einer endgültigen Antwort betont.

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Details

Title
Ein Stoff, aus dem man Menschen macht
Subtitle
La Mettrie, Herder, Krüger
College
University of Stuttgart  (Literaturwissenschaft)
Course
Konstellationen von Literatur und Naturwissenschaft im späten 18. Jahrhundert
Grade
1,0
Author
Sebastian Großhans (Author)
Publication Year
2010
Pages
19
Catalog Number
V162070
ISBN (eBook)
9783640756889
ISBN (Book)
9783640757152
Language
German
Tags
Literatur Naturwissenschaft 18. Jahrhundert Julien Offray de La Mettrie Johann Gottfried von Herder Johann Gottlob Krüger Germanistik Philosophie Religion Leib-Seele-Problem
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Großhans (Author), 2010, Ein Stoff, aus dem man Menschen macht, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/162070
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