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Die Herrschaft der Römischen Kaiser Valerianus und Gallienus im Spiegel der Numismatik

Title: Die Herrschaft der Römischen Kaiser Valerianus und Gallienus im Spiegel der Numismatik

Term Paper , 2003 , 13 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Matthias Felsch (Author)

History - Europe

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Summary Excerpt Details

Die Arbeit untersucht, wie die beiden römischen Kaiser Valerianus und sein Sohn Gallienus mithilfe der Münzprägung versuchten ihre Herrschaft während der Krisenzeit des 3. Jahrhunderts nach Christus abzusichern und ihre Herrschaft zu legitimieren.

Das Hauptanliegen dieser Arbeit besteht darin, anhand von Münzen aus der entsprechenden Zeit die Herrschaftspropaganda der beiden Kaiser in Bezug auf die Politik gegenüber den Sassaniden darzulegen. Die aus der Gliederung bereits ersichtliche Zweiteilung der thematischen Diskussion resultiert aus der Gefangennahme Valerians, die eine klare Zäsur darstellt. Somit ergeben sich zwei zu untersuchende Zeitabschnitte: die gemeinsame Regentschaft der beiden Kaiser und die Alleinherrschaft des Gallienus. Inwiefern sich numismatische Funde der beiden Phasen voneinander unterscheiden, soll ebenfalls Gegenstand der Diskussion sein.
Da diese Arbeit sich hauptsächlich auf die Numismatik stützt, nimmt eine Diskussion der schriftlichen Quellen kaum Raum ein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung
    • 1.1. Methodik und Ziel der Seminararbeit
    • 1.2. Einführende Darstellung der Regierungszeit des Valerianus und des Gallienus
  • 2.1. Die römisch-sassanidischen Auseinandersetzungen während der gemeinsamen Regentschaft von Valerianus und Gallienus (253-260 n. Chr.) im Spiegel ihrer Herrschaftspropaganda
  • 2.2. Die römisch-sassanidischen Beziehungen während der Alleinherrschaft des Gallienus (260-268) im Spiegel seiner Herrschaftspropaganda
  • 3. Resümee
  • 4. Literatur- und Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Das Hauptanliegen dieser Arbeit besteht darin, anhand von Münzen die Herrschaftspropaganda der römischen Kaiser Valerianus und Gallienus in Bezug auf ihre Politik gegenüber den Sassaniden darzulegen. Dabei wird untersucht, inwiefern sich numismatische Funde der gemeinsamen Regentschaft von denen der Alleinherrschaft Gallienus' unterscheiden.

  • Analyse der Herrschaftspropaganda von Valerianus und Gallienus.
  • Fokus auf die römisch-sassanidischen Beziehungen im 3. Jahrhundert n. Chr.
  • Numismatik als primäre wissenschaftliche Methode zur Quellenanalyse.
  • Vergleich der Propaganda in der gemeinsamen Regentschaft und Gallienus' Alleinherrschaft.
  • Beleuchtung der innen- und außenpolitischen Herausforderungen der Kaiserzeit.

Auszug aus dem Buch

Die römisch-sassanidischen Auseinandersetzungen während der gemeinsamen Regentschaft von Valerianus und Gallienus (253-260 n. Chr.) im Spiegel ihrer Herrschaftspropaganda

Wie die erste Emission der Prägestätte Rom zeigt, waren die beiden Kaiser zunächst darauf bedacht, die Eintracht in ihrem Handeln darzustellen und sich der Treue des Heeres zu versichern. So zeigen die Averse der Münzen selbstredend die Büsten der neuen Kaiser, die als Kopfschmuck fast durchgängig die Strahlenkrone tragen. Einige Büsten des Valerians zeigen als Kopfschmuck den Lorbeerkranz, der wohl den Sieg gegen Aemilianus unterstreichen soll. Die Reversseiten der Münzen sind die Hauptinformationsträger. Die erste römische Emission unter den neuen Kaisern zeigt hier auf den Reversen vielfach den Händedruck der beiden neuen Regenten mit der Inschrift CONCORDIA AVGG. Valerianus und Gallienus waren sich der immensen Bedeutung des Heeres bewusst, was sich in den frühen Prägungen FIDES MILITVM, CONCORDIA EXERCIT und CONCORDIA MILIT niederschlug. Auf den Reversen dieser Münzen ist Apollo mit Lyra oder Bogen abgebildet. Der Bezug zum Heilgott und Krankheitsabwehrer lässt sich so interpretieren, dass die Herrscher stets um das Wohlergehen ihrer Truppen bemüht waren, da ihr Schicksal schließlich auch von diesen abhing.

Da das Reich zur besseren Verteidigung zwischen den beiden Regenten aufgeteilt war, ist es nur verständlich, dass die Prägestätten im Osten hauptsächlich Münzaverse mit dem Antlitz des Valerianus prägten und die westlichen Prägestätten großteils Büsten des Gallienus abbildeten.

Zusammenfassung der Kapitel

1.1. Methodik und Ziel der Seminararbeit: Dieses Kapitel erläutert die methodische Herangehensweise, die sich primär auf die Numismatik stützt, und formuliert das Hauptziel der Arbeit, nämlich die Analyse der Herrschaftspropaganda von Valerianus und Gallienus gegenüber den Sassaniden mittels Münzen.

1.2. Einführende Darstellung der Regierungszeit des Valerianus und des Gallienus: Es bietet einen historischen Überblick über die gemeinsame Regentschaft und die spätere Alleinherrschaft Gallienus' sowie die wichtigsten politischen und militärischen Ereignisse dieser turbulenten Epoche.

2.1. Die römisch-sassanidischen Auseinandersetzungen während der gemeinsamen Regentschaft von Valerianus und Gallienus (253-260 n. Chr.) im Spiegel ihrer Herrschaftspropaganda: In diesem Abschnitt wird die numismatische Propaganda der beiden Kaiser im Kontext ihrer Konflikte mit den Sassaniden während ihrer gemeinsamen Regierungszeit analysiert, wobei spezifische Münztypen und deren Botschaften beleuchtet werden.

2.2. Die römisch-sassanidischen Beziehungen während der Alleinherrschaft des Gallienus (260-268) im Spiegel seiner Herrschaftspropaganda: Das Kapitel untersucht, wie sich Gallienus' Herrschaftspropaganda nach der Gefangennahme seines Vaters entwickelte und welche neuen Akzente er setzte, insbesondere im Hinblick auf seine Auseinandersetzungen und die verstärkte Konzentration auf den Westen des Reiches.

3. Resümee: Hier werden die Kernergebnisse der Arbeit zusammengefasst, wobei der deutliche Bruch in der Herrschaftspropaganda zwischen der gemeinsamen Regentschaft und Gallienus' Alleinherrschaft herausgestellt und die Rolle der Münzfunde als zentrale Beweisquelle diskutiert wird.

Schlüsselwörter

Valerianus, Gallienus, Numismatik, Herrschaftspropaganda, Römische Kaiserzeit, Sassaniden, Münzprägung, Reichskrise, Soldatenkaiserzeit, Victoria Parthica, Restitutor Orbis, Concordia, Fides Militum, Regierungszeit, Antike.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Herrschaftspropaganda der römischen Kaiser Valerianus und Gallienus im 3. Jahrhundert n. Chr. anhand von Münzen, insbesondere im Kontext ihrer Beziehungen zu den Sassaniden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die römisch-sassanidischen Auseinandersetzungen, die Herrschaftspropaganda beider Kaiser, die numismatische Methode als Hauptquelle und der Vergleich der Propaganda in verschiedenen Phasen ihrer Herrschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Herrschaftspropaganda von Valerianus und Gallienus mittels Münzen darzulegen und zu untersuchen, inwiefern sich die numismatischen Funde ihrer gemeinsamen Regentschaft von denen der Alleinherrschaft Gallienus' unterscheiden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich hauptsächlich auf die Analyse numismatischer Quellen, also Münzen aus der entsprechenden Epoche.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die römisch-sassanidischen Auseinandersetzungen während der gemeinsamen Regentschaft von Valerianus und Gallienus sowie die Beziehungen und die Propaganda während Gallienus' Alleinherrschaft, jeweils im Spiegel der Münzprägung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter wie Valerianus, Gallienus, Numismatik, Herrschaftspropaganda, Sassaniden, Münzprägung und Reichskrise charakterisieren die Arbeit.

Wie unterscheidet sich die Herrschaftspropaganda von Valerianus und Gallienus während ihrer gemeinsamen Regentschaft von derjenigen Gallienus' in seiner Alleinherrschaft?

Während der gemeinsamen Regentschaft gab es großmundige Siegesverkündungen wie "VICTORIA PARTHICA". In seiner Alleinherrschaft zeigte sich Gallienus zurückhaltender, würdigte nur allgemeine Siege ("VICTORIA AVG") und distanzierte sich bewusst von der Politik und dem Schicksal seines Vaters.

Welche Rolle spielten die Münzstätten im Osten und Westen des Reiches für die Propaganda?

Zur besseren Reichsverteidigung war das Reich aufgeteilt, weshalb die östlichen Münzstätten hauptsächlich Valerianus und die westlichen Prägestätten überwiegend Gallienus abbildeten, um deren jeweiligen Zuständigkeitsbereich und Herrschaftsanspruch hervorzuheben.

Warum nahm Gallienus keinen Bezug mehr auf seinen Vater nach dessen Gefangennahme?

Die Gefangennahme Valerians war eine große Schmach und gefährdete Gallienus' Machtposition akut. Daher war er bestrebt, seinen Vater aus dem Gedächtnis der römischen Bürger zu tilgen und ihm keinerlei Ehrungen zukommen zu lassen.

Welche spezifischen Münzprägungen dienten der Siegesverkündung und der Darstellung des Kaisers Valerianus als Wiederhersteller der Welt?

Die "VICTORIA PARTHICA"-Prägung verkündete einen Sieg über die Parther (Sassaniden), während die "RESTITVTOR ORBIS"-Prägung Valerianus als Wiederhersteller der Welt darstellte, oft trotz ausbleibender entscheidender militärischer Erfolge.

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Details

Title
Die Herrschaft der Römischen Kaiser Valerianus und Gallienus im Spiegel der Numismatik
College
Free University of Berlin  (Friedrich-Meinecke-Institut)
Grade
2,0
Author
Matthias Felsch (Author)
Publication Year
2003
Pages
13
Catalog Number
V1611402
ISBN (eBook)
9783389156667
ISBN (Book)
9783389156674
Language
German
Tags
Antike Rom Römisches Reich Kaiserreich Kaiserzeit Krise Valerian Gallienus Münzen Numismatik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Felsch (Author), 2003, Die Herrschaft der Römischen Kaiser Valerianus und Gallienus im Spiegel der Numismatik, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1611402
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