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Die Institutionalisierung des Lebenslaufs

Title: Die Institutionalisierung des Lebenslaufs

Term Paper , 2010 , 9 Pages

Autor:in: Stephanie Engel (Author)

Sociology - General and Theoretical Directions

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Summary Excerpt Details

Jeder Mensch hat einen Lebenslauf, in dem er verschiedene Phasen der Entwicklung von der Geburt bis zum Tod durchläuft. Die Ausgestaltung dieser Lebensphasen hängt von sozialen Konstruktionen ab, da die Gesellschaft das Leben der Individuen durch institutionelle Vorgaben und kulturelle Deutungen strukturiert. Aus Durchschnittswerten entwickelten sich Altersnormen, wodurch der „Normallebenslauf“ entstand. Der Normallebenslauf ist ein allgemeines Modell, dass für alle Individuen gelten soll, auch wenn es unterschiedliche Verlaufsmuster in den sozialen Schichtungen und Geschlechtern gibt. In der folgenden Arbeit soll das Konzept des institutionalisierten Lebenslaufs nach Martin Kohli dargestellt werden, welcher durch die Entwicklung der typischen Lebensform der vorindustriellen und protoindustriellen westlichen Gesellschaften des 18. und 19. Jahrhunderts zur Hochmoderne der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts entstanden ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die Institutionalisierung des Lebenslaufs

2. Struktureller Übergang

3. Praktische Kritik am Konzept des institutionalisierten Lebenslaufs

3.1 Kritik an der Dreiteilung des Lebenslaufs

3.2 Kritik am Erwerbssystem als Strukturgeber

4. Anzeichen eines neuen Strukturwandels

4.1 Veränderung des familialen Verhaltens

4.2 Veränderung des Arbeitsverhaltens

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das soziologische Konzept des institutionalisierten Lebenslaufs nach Martin Kohli. Ziel ist es, die historische Entstehung des modernen „Normallebenslaufs“, seine Verknüpfung mit dem Erwerbssystem sowie aktuelle Tendenzen der Destandardisierung zu analysieren und kritisch zu hinterfragen.

  • Historische Chronologisierung und Normierung des Lebensverlaufs
  • Die Dreiteilung des Lebenslaufs im Kontext des modernen Erwerbssystems
  • Kritische Perspektiven auf Altersgrenzen und Erwerbsfixierung
  • Empirische Anzeichen für Deinstitutionalisierung (Patchwork-Biographien)
  • Wechselwirkungen zwischen individuellem Handeln und gesellschaftlichen Strukturen

Auszug aus dem Buch

1. Die Institutionalisierung des Lebenslaufs

Kohli sieht den sozialen Wandel zur Moderne durch eine Chronologisierung des Lebens gekennzeichnet, durch den „Übergang vom Muster der Zufälligkeit der Lebensereignisse zu einem des vorhersehbaren Lebenslaufs“.

Im Zuge dieser Chronologisierung des Lebens seien aus Durchschnittswerten tatsächliche Normen geworden, wodurch sich „normative Lebensereignisse“ und eine „Normalbiographie“ entwickelt haben.

Vorangetrieben worden sei diese Entwicklung durch die Entstehung des Wohlfahrtstaates und die altersgeschichteten Systeme öffentlicher Rechten und Pflichten, wie die allgemeine Schulpflicht, die Wehrpflicht und das Bildungs- und Rentensystem.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die begrifflichen Grundlagen des Lebenslaufs als soziale Institution ein und skizziert die Bedeutung des „Normallebenslaufs“ für die gesellschaftliche Ordnung.

1. Die Institutionalisierung des Lebenslaufs: Dieses Kapitel erläutert, wie durch den Wohlfahrtsstaat und die Chronologisierung des Lebens ein vorhersehbarer Lebenslauf als gesellschaftliche Norm entstand.

2. Struktureller Übergang: Hier werden die fünf Thesen Kohlis zum Wandel des Lebenslaufregimes dargelegt, die insbesondere die Verzeitlichung und Individualisierung betonen.

3. Praktische Kritik am Konzept des institutionalisierten Lebenslaufs: Dieses Kapitel setzt sich kritisch mit der starren Dreiteilung des Lebenslaufs sowie der einseitigen Fixierung auf das Erwerbssystem auseinander.

4. Anzeichen eines neuen Strukturwandels: Das Kapitel untersucht aktuelle Tendenzen zur Pluralisierung und Destandardisierung, wie sie sich im familialen Verhalten und Arbeitsverhalten zeigen.

5. Fazit: Das Fazit resümiert, dass trotz neuer Lebensformen die Kernstrukturen des institutionalisierten Lebenslaufs bestehen bleiben und weiterhin eine wesentliche Orientierungsfunktion ausüben.

Schlüsselwörter

Lebenslauf, Institutionalisierung, Normallebenslauf, Chronologisierung, Erwerbssystem, Wohlfahrtsstaat, Destandardisierung, Patchwork-Biographie, Sozialisation, Individualisierung, Biographieforschung, Lebensphasen, Strukturwandel, Verzeitlichung, Erwerbsbiographie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der soziologischen Konzeptualisierung des Lebenslaufs als soziale Institution, insbesondere nach dem Modell von Martin Kohli.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Normierung von Lebensphasen, der Bedeutung des Erwerbssystems als Strukturgeber sowie aktuellen Auflösungstendenzen dieser starren Muster.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Darstellung und kritische Reflexion des Prozesses, wie individuelles Leben durch institutionelle Vorgaben strukturiert und chronologisiert wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturarbeit, die soziologische Konzepte zusammenführt und auf Basis wissenschaftlicher Befunde analysiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung der Institutionalisierung, die Kritik an bestehenden Modellen und die Analyse moderner Wandlungsprozesse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Normallebenslauf, Institutionalisierung, Chronologisierung und Deinstitutionalisierung.

Wie unterscheidet sich die vormoderne Familie von der modernen hinsichtlich des Lebenslaufs?

Die vormoderne Familie wies eine hohe Fluktuation und eine große Spannweite an Alterskonfigurationen auf, während die Moderne einen standardisierten „Familienzyklus“ etabliert hat.

Warum wird die „Dreiteilung des Lebenslaufs“ von Riley/Riley kritisiert?

Die Kritiker argumentieren, dass diese Struktur zu Altersdiskriminierung führt und eine künstliche Trennung von Lebensphasen erzwingt, die nicht mehr der modernen Alltagspraxis entspricht.

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Details

Title
Die Institutionalisierung des Lebenslaufs
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (Erziehungswissenschaften)
Author
Stephanie Engel (Author)
Publication Year
2010
Pages
9
Catalog Number
V161140
ISBN (eBook)
9783640744930
ISBN (Book)
9783640745371
Language
German
Tags
Institutionalisierung Lebenslaufs
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephanie Engel (Author), 2010, Die Institutionalisierung des Lebenslaufs, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/161140
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