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Deutschunterricht für mundartsprechende Schüler im Elsaß im Hinblick auf soziolinguistische und didaktische Entwicklung

Titel: Deutschunterricht für mundartsprechende Schüler im Elsaß im Hinblick auf soziolinguistische und didaktische Entwicklung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2003 , 13 Seiten , Note: 3

Autor:in: Emel Deyneli (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Deutsch ist die Sprache, welche die wenigsten Funktionen einnimmt, da sie als gesprochene Sprache im Elsaß nur eine kleine formelle Funktion einnimmt und sie nun völlig eingebüßt hat. Autochtones Deutsch wird nur noch schriftlich produziert, gesprochenes Deutsch wird nur allochton über deutschsprachige Rundfunk- und Radiosender empfangen. Dem deutschen Standard kommt somit nur eine periphere Rolle zu, wenn man die Lage von 1986 mit der, die noch 1946 herrschte, vergleicht. Bereits 1982 erklärten gefragte dialektophone Mittelschüler zu 54 %, daß der Übergang vom Elsässischen auf das Hochdeutsche dem Übergang zu einer Fremdsprache gleichkäme" (Ladin 1982: Der elsässische Dialekt). Dies deutet eindeutig darauf hin, daß Standarddeutsch von der Mehrheit der Bewohner des Elsasses als "fremd" empfunden wird. Aus dem einfachen Grund, weil die Rezeption und noch mehr die Produktion der deutschen Sprache, insbesondere als autochtone Sprache, immer mehr ausbleiben. Man kann Ladins Feststellung weiter untermauern, dadurch daß immer mehr Gewährsleute ganz einfach Deutsch als Sprache des Nachbarlandes betrachten und selten als eine Variante der eigenen Region.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Die deutsche Standardsprache

I.1. Der elsässische Dialekt und seine Entwicklung

II. Herkömmliche linguistische Probleme der Dialektsprecher beim Erwerb des Standards

II.1.Die „neuen“ linguistischen Probleme der Dialektsprecher beim Erwerb des Standards

II.2. Linguistische Probleme

II.3. Didaktische Probleme

III. Schlußfolgerung

IV.Bibliographie:

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die soziolinguistische und didaktische Situation des Deutschunterrichts für mundartsprechende Schüler im Elsass. Das primäre Ziel ist es, den Rückgang der Dialektverwendung und die damit verbundenen Herausforderungen beim Erwerb der deutschen Standardsprache aufzuzeigen, um daraus didaktische Handlungsempfehlungen für den Unterricht abzuleiten.

  • Analyse des Rückgangs des elsässischen Dialekts und seiner Rolle im Alltag
  • Untersuchung der linguistischen Probleme beim Übergang von der Mundart zum Standarddeutschen
  • Einfluss soziolinguistischer Faktoren auf den Sprachgebrauch der jüngeren Generation
  • Herausforderungen in der Lehrerbildung und didaktische Lösungsansätze

Auszug aus dem Buch

I. Die deutsche Standardsprache

Deutsch ist die Sprache, welche die wenigsten Funktionen einnimmt, da sie als gesprochene Sprache im Elsaß nur eine kleine formelle Funktion einnimmt und sie nun völlig eingebüßt hat. Autochtones Deutsch wird nur noch schriftlich produziert, gesprochenes Deutsch wird nur allochton über deutschsprachige Rundfunk- und Radiosender empfangen.

Dem deutschen Standard kommt somit nur eine periphere Rolle zu, wenn man die Lage von 1986 mit der, die noch 1946 herrschte, vergleicht. Bereits 1982 erklärten gefragte dialektophone Mittelschüler zu 54 %, daß der Übergang vom Elsässischen auf das Hochdeutsche dem Übergang zu einer Fremdsprache gleichkäme (Ladin 1982: Der elsässische Dialekt). Dies deutet eindeutig darauf hin, daß Standarddeutsch von der Mehrheit der Bewohner des Elsaßes als „fremd“ empfunden wird.

Aus dem einfachen Grund, weil die Rezeption und noch mehr die Produktion der deutschen Sprache, insbesondere als autochtone Sprache, immer mehr ausbleiben. Man kann Ladins Feststellung weiter untermauern, dadurch daß immer mehr Gewährsleute ganz einfach Deutsch als Sprache des Nachbarlandes betrachten und selten als eine Variante der eigenen Region.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Die deutsche Standardsprache: Dieses Kapitel erläutert die periphere Rolle des Standarddeutschen im Elsass, das von der Mehrheit der Bevölkerung als Fremdsprache wahrgenommen wird.

I.1. Der elsässische Dialekt und seine Entwicklung: Es wird der statistisch belegte Rückgang der Mundart bei jüngeren Generationen analysiert, unter Einbeziehung verschiedener Altersgruppen.

II. Herkömmliche linguistische Probleme der Dialektsprecher beim Erwerb des Standards: Das Kapitel behandelt klassische Schwierigkeiten in Morphologie und Syntax, die bei Dialektsprechern beim Erlernen der deutschen Hochsprache auftreten.

II.1.Die „neuen“ linguistischen Probleme der Dialektsprecher beim Erwerb des Standards: Hier wird der Einfluss des Französischen als „neue“ Quelle linguistischer Interferenzen und Kontaminationserscheinungen untersucht.

II.2. Linguistische Probleme: Dieses Kapitel vertieft den lexikalischen und morphologischen Einfluss des Französischen auf den Sprachgebrauch im Elsass.

II.3. Didaktische Probleme: Es wird die Rolle der Lehrkräfte thematisiert und gefordert, den Deutschunterricht stärker an der soziolinguistischen Realität der Schüler auszurichten.

III. Schlußfolgerung: Die Arbeit fasst zusammen, dass die Mundart und die deutsche Sprache voneinander abhängig sind und eine Abkopplung zur Verarmung der Regionalsprache führt.

IV.Bibliographie: Dieses Kapitel führt die verwendeten Quellen und wissenschaftliche Literatur zur Thematik auf.

Schlüsselwörter

Deutschunterricht, Elsass, Mundart, Dialekt, Standardsprache, Soziolinguistik, Sprachkontakt, Sprachwandel, Didaktik, Interferenz, Zweisprachigkeit, regionale Identität, Sprachgebrauch, Dialektsprecher, Hochdeutsch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die sprachliche Situation im Elsass, insbesondere den Deutschunterricht für Schüler, die mit elsässischen Dialekten aufwachsen, und beleuchtet die damit verbundenen Herausforderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der soziolinguistischen Analyse des Dialektrückgangs, den linguistischen Schwierigkeiten beim Spracherwerb des Standards und den daraus resultierenden didaktischen Anforderungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum Deutsch für viele elsässische Schüler als Fremdsprache wahrgenommen wird und wie der Deutschunterricht diese Situation durch ein besseres Verständnis der Sprachverhältnisse verbessern kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung soziolinguistischer Daten und Studien zum Sprachgebrauch im Elsass.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Entwicklung des Dialekts, den traditionellen und neuen linguistischen Problemen der Dialektsprecher (einschließlich Interferenzen mit dem Französischen) sowie den didaktischen Defiziten in der Lehrerausbildung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Elsass, Dialekt, Standardsprache, Soziolinguistik, Interferenz und didaktische Entwicklung.

Warum wird das Standarddeutsche im Elsass oft als „fremd“ empfunden?

Dies liegt daran, dass Deutsch im Alltag kaum noch als gesprochene Sprache fungiert, sondern primär als Schriftsprache oder über externe Medien rezipiert wird, was die Distanz zur eigenen Regionalsprache vergrößert.

Welchen Einfluss hat das Französische auf den Spracherwerb des Deutschen?

Das Französische wirkt als dominierende Quelle für lexikalische Defizite und führt zu Kontaminationserscheinungen, da Sprecher bei Unsicherheiten im Deutschen auf das Französische als bekanntes System zurückgreifen.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Deutschunterricht für mundartsprechende Schüler im Elsaß im Hinblick auf soziolinguistische und didaktische Entwicklung
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (FB Romanistik)
Veranstaltung
HS Sprachkontakt und Sprachmischung: Das Französische in Deutschland und das Deutsche in Frankreich
Note
3
Autor
Emel Deyneli (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
13
Katalognummer
V16093
ISBN (eBook)
9783638210348
ISBN (Buch)
9783638777780
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Deutschunterricht Schüler Elsaß Hinblick Entwicklung Sprachkontakt Sprachmischung Französische Deutschland Deutsche Frankreich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Emel Deyneli (Autor:in), 2003, Deutschunterricht für mundartsprechende Schüler im Elsaß im Hinblick auf soziolinguistische und didaktische Entwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/16093
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Leseprobe aus  13  Seiten
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