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Potenzialanalyse durch Implementierung von Supplier Managed Inventory (SMI) mit einem Konsignationslager

Title: Potenzialanalyse durch Implementierung von Supplier Managed Inventory (SMI) mit einem Konsignationslager

Research Paper (undergraduate) , 2010 , 60 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Simon Pauler (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics

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Summary Excerpt Details

Der zunehmend globalisierte und wettbewerbsintensive Markt verstärkt den unternehmerischen Druck auf effizientere Wertschöpfung. Viele Unternehmen streben konsequenterweise verstärkt durch kontinuierliche Verbesserungsprozesse und Reorganisationen nach Effizienz und Konkurrenzvorteilen. Dabei sind es nicht lediglich die individuellen Geschäftseinheiten, die im Konkurrenzkampf stehen, sondern auch die Lieferketten (Supply Chains).

Folgedessen rücken neben der internen Prozessoptimierung, die unternehmensübergreifenden Optimierungspotenziale vermehrt in den Fokus der Unternehmen. Es ergibt sich die Forderung nach einer engen, qualitativ hochwertigen Kooperation innerhalb der Wertschöpfungskette. Die primäre Zielsetzung einer Supply Chain ist es, möglichst flexibel und wirtschaftlich eine hohe Lieferfähigkeit mit niedrigen Beständen zu erzielen. Ein reibungsloser Güterfluss mit ausgeprägter Kommunikation und einer starken vertikalen Kooperation sind dabei die Bedingungen zur Zielerreichung.

Ein hohes Verbesserungspotenzial im Management ist bei der Ausgestaltung und der Zusammenarbeit zwischen den Handlungsstufen auszumachen. Bei Betrachtung der Schnittstellen zwischen Lieferant und Abnehmer gewinnt die Beschaffungs-, Lagerhaltungs- und Finanzierungsmethode Supplier Managed Inventory (SMI) in Verbindung mit einem Konsignationslager vermehrt an Bedeutung.

Im Zuge des SMI übernehmen Lieferanten die Bestandsführung bei den Kunden. Für die Nachschubplanung werden dem Lieferanten die Bestands- und Bedarfssituationen des Abnehmers übermittelt. Im Konsignationslager bleibt der Materialbestand bis zur Entnahme des Kunden im Eigentum des Lieferanten. Der Lieferant bestimmt somit eigenverantwortlich anhand der dispositionsrelevanten Daten das Bestandsniveau des Konsignationslagers. In der Regel gibt der Abnehmer lediglich eine Restriktion in Form eines Bestandskorridors vor.

Der Ablauf des Informations- und Güterflusses enthält erheblichen Spielraum, um die SMI-Partnerschaft individuell auszugestalten. Bei der Umsetzung des Konzeptes muss eine Vielzahl von Sachverhalten beachtet, konkretisiert und ausgestaltet werden. Die vorliegende Arbeit erklärt und analysiert diese Beschaffungs- und Finanzierungsmethode im Detail.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Motivation und Zielstellung

1.2. Aufbau

2. Supplier Managed Inventory

2.1. Entstehung und Einordnung

2.2. Funktionsweise

2.3. Potentiale

2.4. Risiken

2.5. Risikominimierung

2.6. Implementierung

2.6.1. Informationsfluss

2.6.2. Definition der Min-Max Bestände

3. Konsignationslager

3.1. Funktionsweise

3.2. Gründe zur Durchführung

3.2.1. Aus Sicht des Abnehmers

3.2.2. Aus Sicht des Lieferanten

3.3. Risiken

3.4. Vertragswesen

3.5. Zoll- und Steuerabwicklung

3.5.1. Konsignationsabwicklung mit Ausländern innerhalb der EU

3.5.2. Konsignationsabwicklung mit EU-Ausländern

3.5.4. Vereinfachungsregelung

3.5.3. Konsignationslager als Zolllager

4. Supplier Managed Inventory mit einem Konsignationslager

4.1. Lagervarianten

4.1.1. Logistikdienstleister

4.1.2. Vertragslagerkonzept

5. Auswahl des Produktportfolio

5.1. Supplier Managed Inventory

5.2. Konsignation

5.3. ABC/XYZ-Matrix

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert das Zusammenspiel der Beschaffungs- und Finanzierungsmethode Supplier Managed Inventory (SMI) in Verbindung mit einem Konsignationslager. Ziel ist es, die Potentiale dieser kombinierten Strategie zur Optimierung der Wertschöpfungskette, insbesondere in Bezug auf Bestandsreduzierung und Prozesssynchronisation, sowie die damit verbundenen Risiken und steuerrechtlichen Anforderungen zu beleuchten.

  • Grundlagen und Implementierung von Supplier Managed Inventory (SMI).
  • Funktionsweise und vertragsrechtliche Aspekte von Konsignationslagern.
  • Steuer- und zollrechtliche Herausforderungen bei grenzüberschreitenden Konsignationsabwicklungen.
  • Kombinationsmodelle von SMI und Konsignationslagern in der Industrie.
  • Methodik zur Auswahl geeigneter Artikelportfolios mittels ABC/XYZ-Matrix.

Auszug aus dem Buch

2.3. Potentiale

In der klassischen Abwicklung obliegt es dem Abnehmer die gewünschten Waren in der richtigen Menge zum richtigen Zeitpunkt zu bestellen. Diese scheinbar simple Aufgabe birgt jedoch einige Schwierigkeiten in sich. Oftmals werden Bestellungen zu spät aufgegeben. Ein verspäteter Liefertermin oder eine unerwartet hohe Entnahme führt zu Fehlmengen. Umgekehrt verlocken Rabatte und niedrigere Transportkosten pro Einheit zur Bestellung hoher Abnahmemengen. Die Konsequenzen sind zu hohe Lagerbestände, die eine hohe Kapitalbindung und Lagerhaltungskosten verursachen. Die kurzfristigen Bestellungen bringen den Lieferant meist in Schwierigkeiten die Serviceanforderungen zu erfüllen.

Um diesen nachzukommen hat er zum einem die Möglichkeit ein Lager mit hohen Beständen einzurichten oder zum anderem seine Produktion sehr flexibel auszurichten. Zusätzlich sind kurze Lieferzeiten eine Voraussetzung um den schwankenden Bedarf seines Kunden nachzukommen. Sind diese Faktoren nicht erfüllt kommt es zu Ineffizienten in Form von Fehlmengen, Lieferverzug und mangelnder Qualität. Diese Probleme lassen sich durch die Anwendung von SMI über ein geeignetes Artikelportfolio reduzieren. Dabei wird der Einsatz zu einer Verbesserung in sämtlichen Schlüsselgrößen des Wettbewerbs beitragen.

SMI erreicht eine Reduzierung der Lagerhaltung indem es elementare Substitutionsbeziehungen zum Einsatz bringt. So werden Bestände, die als Sicherheitsvorkehrungen angelegt sind, durch Vertrauen gesenkt. Informationsdefizite die zu Fehlentscheidungen in der Bevorratung führen werden durch die informationstechnische Vernetzung der Partner abgebaut. Infolgedessen werden Bestände die durch Unsicherheiten und Informationsasymmetrien aufgebaut wurden durch die von SMI gewonnene Reagibilität sublimiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtet die Motivation zur unternehmensübergreifenden Prozessoptimierung und stellt die Zielsetzung der Arbeit sowie den Aufbau der Untersuchung vor.

2. Supplier Managed Inventory: Erläutert die Entstehung, Funktionsweise und Implementierung von SMI sowie die damit verbundenen Risiken und Risikominimierungsstrategien.

3. Konsignationslager: Analysiert das Konsignationsmodell, die vertragsrechtlichen Rahmenbedingungen sowie die komplexen steuerlichen und zollrechtlichen Implikationen.

4. Supplier Managed Inventory mit einem Konsignationslager: Untersucht die Kombination beider Methoden, diskutiert Lagervarianten wie Logistikdienstleister und Vertragslagerkonzepte.

5. Auswahl des Produktportfolio: Beschreibt Kriterien zur Auswahl geeigneter Produkte und Lieferanten für SMI und Konsignation, unter Zuhilfenahme der ABC/XYZ-Matrix.

6. Fazit: Fasst die Ergebnisse der Potentialanalyse zusammen und bewertet die Eignung der kombinierten Modelle für eine optimierte Supply Chain.

Schlüsselwörter

Supplier Managed Inventory, SMI, Konsignationslager, Supply Chain Management, Bestandsmanagement, Prozessoptimierung, Warenfluss, Informationsfluss, EDI, ABC/XYZ-Analyse, Wertschöpfungskette, Lagerreichweite, Bestandsoptimierung, Lieferperformance, Beschaffungsmethodik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Potential, das durch die Kombination von Supplier Managed Inventory (SMI) und einem Konsignationslager entsteht, um Supply Chains effizienter zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Funktionsweise von SMI, den Anforderungen an ein Konsignationslager, den steuerrechtlichen Besonderheiten im grenzüberschreitenden Warenverkehr sowie der Auswahl geeigneter Artikel mittels Portfolio-Analysen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch die Verlagerung der Bestandsführung an den Lieferanten und die Nutzung von Konsignationslagern Bestände reduzieren und die Lieferfähigkeit erhöhen können.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche sowie die Analyse gängiger Supply-Chain-Konzepte und betriebswirtschaftlicher Dispositionsmethoden wie der ABC/XYZ-Matrix.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die isolierte Betrachtung von SMI und Konsignationslagern, deren Kombination, die steuerlichen Aspekte bei EU- und Drittlandsbezügen sowie die systematische Auswahl von Produkten für diese Methoden.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Kernbegriffe sind Supplier Managed Inventory, Konsignationslager, Bestandsreduzierung, Supply Chain Optimierung und ABC/XYZ-Analyse.

Wie unterscheidet sich das hier beschriebene SMI vom C-Teilemanagement (CTM)?

Der Hauptunterschied liegt im Planungshorizont: Während CTM nur auf Basis des aktuellen Bestands disponiert, nutzt SMI Bedarfsprognosen und den Austausch weitergehender Daten für eine vorausschauende Steuerung.

Warum spielt das Vertragsrecht bei Konsignationslagern eine so große Rolle?

Da die Ware Eigentum des Lieferanten bleibt, während sie sich physisch beim Abnehmer befindet, sind präzise Regelungen zu Entnahmezeitpunkten, Eigentumsübergang, Haftung und Abrechnungsmodalitäten unumgänglich.

Warum ist die ABC/XYZ-Matrix für die Implementierung wichtig?

Sie ermöglicht eine systematische Identifikation der Artikel, bei denen sich ein hoher Implementierungsaufwand durch signifikante Optimierungspotenziale bei Kosten und Beständen tatsächlich auszahlt.

Welche steuerrechtliche Komplexität entsteht bei Konsignationslagern mit EU-Ausländern?

Es müssen spezifische Anforderungen wie die umsatzsteuerliche Registrierung in Deutschland, die Abgabe von USt-Voranmeldungen und die korrekte steuerliche Behandlung der Warenverbringung und späteren Entnahme beachtet werden.

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Details

Title
Potenzialanalyse durch Implementierung von Supplier Managed Inventory (SMI) mit einem Konsignationslager
College
University of Applied Sciences Ulm  (Logistik)
Course
Beschaffungslogistik
Grade
1,3
Author
Simon Pauler (Author)
Publication Year
2010
Pages
60
Catalog Number
V160566
ISBN (eBook)
9783640743834
ISBN (Book)
9783640743919
Language
German
Tags
VMI SMI Konsignation Zollverfahren Zolllager Supplier Managed Inventory Vendor Managed Inventory Continuous Replenishment Efficient Consumer Response
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Simon Pauler (Author), 2010, Potenzialanalyse durch Implementierung von Supplier Managed Inventory (SMI) mit einem Konsignationslager, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/160566
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