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Die Symbolik des Christentums

Eine theoretische Untersuchung des christlichen Symbolbegriffs

Title: Die Symbolik des Christentums

Seminar Paper , 2008 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Franziska Kleeberg (Author)

Theater Studies, Dance

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Summary Excerpt Details

1 Einleitung

Symbole und Mythen sind feste Bestandteile der menschlichen Kultur: Glaubensvorstellungen, die aus dem metaphysischen Bedürfnis des Menschen die Welt in ihrer Ganzheit zu begreifen und den Sinn der Existenz zu verstehen, entspringen, erhalten durch sie eine fassbare Form. Sie dienen als Kommunikations- sowie Abgrenzungsmittel im intersozialen Gefüge und ermöglichen die Identifikation des Individuums mit der Gesellschaft.
Das Aufkommen neuer Ideen und Weltbilder fand stets in Auseinandersetzung mit bestehenden Kulturen und der Vergangenheit statt, was oft zur Synthese verschiedener Mythen und Symbole führte. Das Phänomen dieser gegenseitigen Beeinflussung und Integration ist bei allen Hochkulturen des Mittelmeerraums und Vorderasiens zu beobachten und findet sich auch in den Wurzeln der heutigen Weltreligionen wieder. Den meisten Einfluss übte dabei die Mythologie der Inder und Hindus aus, die sich in allen vorderasiatischen Kulturen findet und auch das Judentum durchdrang, aus dem sich schließlich Christentum und Islam abspalteten.
Das Christentum als eine der führenden Weltreligionen war seine gesamte Entwicklung hindurch der Wandlung und Assimilation unterworfen, die sogar noch heute in den Streitfragen um theologische Aspekte erkennbar wird. Es verwendete vorchristliche Mythen, Bräuche und Symbole, deren ursprüngliche Bedeutungen im öffentlichen Bewusstsein oftmals verloren gingen und so zu einer Entfremdung von den eigentlichen kulturellen
Wurzeln führten.
Die vorliegende Arbeit möchte sich mit den Vorbildern der christlichen Symbole und Motive auseinandersetzen. Da die Thematik sehr umfassend ist, wird sich auf die Aspekte des
christlich-religiösen Symbolbegriffs und die Grundsymbole des Christentums beschränkt werden. Ziel soll es sein, für den Umgang mit soziokulturellen Phänomenen wie Symbolen und Mythen, die einen unschätzbaren psychologischen Wert in der Beurteilung der menschlichen Gesellschaft haben, zu sensibilisieren und die langen Traditionen, die sich in allen kulturellen Entwicklungen verbergen, bewusst zu machen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Religiöse und mythische Symbolik

3 Symbole in der christlichen Entwicklungsgeschichte

4 Zentrale Gedanken der christlichen Symbolik

5 Die charakteristischen Symbole des Christentums

5.1 Das Kreuz und die Kreuzigung

5.2 Der Fisch

5.3 Brot und Wein

6 Nachwort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Feld der christlichen Symbolik, um die historischen Vorbilder sowie die psychologische Bedeutung christlicher Motive im soziokulturellen Kontext zu beleuchten. Ziel ist es, die Entwicklung der Symbole von der Frühzeit bis zur Institutionalisierung des Christentums kritisch zu analysieren und deren dauerhaften Wert für das menschliche Bewusstsein herauszuarbeiten.

  • Semiotische Integration vorchristlicher Symbole in das Christentum
  • Transformation mythischer Vorbilder im historischen Prozess
  • Symbolik als Instrument der sozialen Identifikation und Legitimation
  • Die psychologische Dimension von Ritus und Glaubensbildern
  • Bedeutungswandel zentraler Symbole wie Kreuz, Fisch sowie Brot und Wein

Auszug aus dem Buch

5.1 Das Kreuz und die Kreuzigung

Das Kreuz ist das wohl bekannteste Zeichen des Christentums. Es ist nicht nur Repräsentant der Kirche und des christlichen Glaubens, sondern steht auch für die unvergängliche Liebe Gottes und das ewige Leben. Es ist Auferstehungssymbol, nicht Symbol des Scheiterns, wie seine Rolle als Hinrichtungsinstrument vermuten lassen könnte. Die Urchristen sahen in dem Marterpfahl noch kein Heilssymbol. Für sie wäre dessen Darstellung in Verbindung mit ihrem Glauben makaber gewesen, weshalb sie auch den Fisch als geheimes Symbol ihrer Gemeinde wählten. Erst 431 n. Chr., auf dem Konzil von Ephesos, wurde das Kreuz bzw. Kruzifix als legitimes christliches Zeichen eingeführt. Man bezog sich bei der Deutung dieses Symbols nicht auf die Hinrichtung als menschlichen Akt selbst, sondern betrachtete es unter metaphysischen Aspekten.

Das Mysterium Jesu’ liegt in seinem, nach christlicher Lehre, selbstlosen Tod, bei dem er die Erbsünde der Welt auf sich nahm und so allen Menschen den Weg in das Reich Gottes nach dem Tod ermöglichte. In Verbindung mit seiner Auferstehung und der darauf folgenden Himmelfahrt gilt Jesus selbst als Symbol des ewigen Lebens und der Überwindung des Todes. Die Wiederauferstehung steht dabei symbolisch für die Gottwerdung Jesus’. Aus dem endlichen Menschen wird durch die Überwindung seiner selbst der unendliche Gott, „Der Tod des Menschen ist die Geburt des Gottes.“

Das Bild des Trostes und die Hoffnungsvorstellung werden im Symbol des Kreuzes konzentriert. Durch die Umkehrung seiner negativen Deutung wird es zum Wahrzeichen einer Heilsreligion. Die gängige Vorstellung, die sich mit dem Betrachten eines Kruzifixes verbindet, bringt keine Trauer sondern in erster Linie Dankbarkeit mit sich. In dem Kreuz findet sich jeder Einzelne Gläubige wieder, da es die den Tod überwindende und überdauernde Seele darstellt, die von dem irdischen Schmerz getrennt wurde. Das für die Menschen Wichtige am Symbol des Kreuzes ist die Identifikation mit Jesus Christus, die damit verbundene Befreiung von allen Sünden und die Aussicht auf ein gesichertes Leben nach dem Tod.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Symbolen und Mythen für die menschliche Kultur ein und skizziert das Ziel der Arbeit, die christliche Symbolik im historischen Kontext zu untersuchen.

2 Religiöse und mythische Symbolik: Das Kapitel analysiert Symbole als Kommunikationssysteme und ihre Funktion bei der sozialen Abgrenzung sowie ihre Rolle als spirituelle Repräsentanten in der menschlichen Gesellschaft.

3 Symbole in der christlichen Entwicklungsgeschichte: Hier wird der Prozess beschrieben, wie das Christentum vorchristliche Traditionen integrierte und in ein institutionelles, dogmatisch geprägtes Glaubenssystem transformierte.

4 Zentrale Gedanken der christlichen Symbolik: Der Text beleuchtet die theologische Auffassung, dass die Welt als Sinnbild für Gottes Allmacht fungiert, und wie Symbole den Zugang zu Glaubensinhalten für die breite Bevölkerung erleichterten.

5 Die charakteristischen Symbole des Christentums: In diesem Kapitel werden die Ursprünge und Bedeutungen des Kreuzes, des Fisches sowie von Brot und Wein detailliert als zentrale Identifikationsmerkmale des Glaubens analysiert.

6 Nachwort: Das Nachwort resümiert die Bedeutung der Auseinandersetzung mit historischer Symbolik für das Verständnis der menschlichen Psyche und zeitgenössischer gesellschaftlicher Strukturen.

Schlüsselwörter

Christentum, Symbolik, Mythen, Religionsgeschichte, Kreuz, Fisch, Abendmahl, Eucharistie, Transformation, Riten, Identifikation, Metaphysik, Konsekration, Kulturgeschichte, Dogmatik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die tiefere Bedeutung christlicher Symbole sowie deren Ursprung in vorchristlichen Traditionen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die semiotische Integration fremder Kulturen in das Christentum, die Entwicklung dogmatischer Glaubensinhalte und die psychologische Bedeutung von Symbolen als soziale Identifikationsmittel.

Welches Ziel verfolgt die Autorin mit dieser Arbeit?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab, die langen Traditionen hinter religiösen Symbolen aufzuzeigen und den psychologischen sowie soziokulturellen Wert dieser Phänomene für die Gesellschaft bewusst zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Untersuchung angewandt?

Es handelt sich um eine theoretische Untersuchung, die sich auf Literaturanalysen, die historische Betrachtung religiöser Entwicklungen sowie die Einbeziehung kulturgeschichtlicher und psychologischer Perspektiven stützt.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil der Arbeit im Vordergrund?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Analyse spezifischer Grundsymbole des Christentums – namentlich das Kreuz, den Fisch sowie Brot und Wein – und deren Wandel von ursprünglichen Kultpraktiken hin zu etablierten christlichen Dogmen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Transformation, Symbolik, Ritus, Identifikation, Metaphysik und das Wechselspiel zwischen historischer Überlieferung und dogmatischer Lehre geprägt.

Warum war die Integration heidnischer Symbole für das frühe Christentum notwendig?

Die Arbeit legt dar, dass die Integration vorchristlicher Symbole notwendig war, um das Christentum für die einfache Bevölkerung zugänglich zu machen und um eine Brücke zwischen der abstrakten, institutionellen Lehre und den lebendigen Bedürfnissen der Menschen zu schlagen.

Wie unterscheidet sich die Bedeutung des Fischsymbols von der des Kreuzes?

Während das Kreuz heute oft als allgemeines, teilweise schmückendes oder sogar politisch instrumentalisiertes Zeichen wahrgenommen wird, dient der Fisch laut der Autorin eher als spezifisches, identitätsstiftendes Erkennungsmerkmal für die aktive christliche Gemeinde.

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Details

Title
Die Symbolik des Christentums
Subtitle
Eine theoretische Untersuchung des christlichen Symbolbegriffs
College
University of Leipzig  (Institut für Theaterwissenschaften)
Course
Symboltheorie und -begriff
Grade
1,7
Author
Franziska Kleeberg (Author)
Publication Year
2008
Pages
15
Catalog Number
V160285
ISBN (eBook)
9783640733491
ISBN (Book)
9783640734139
Language
German
Tags
Christentum Symbolik christliche Symbolik Symboltheorie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Kleeberg (Author), 2008, Die Symbolik des Christentums, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/160285
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