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Arabella - eine Oper mit Widersprüchen?!

Title: Arabella - eine Oper mit Widersprüchen?!

Term Paper (Advanced seminar) , 2009 , 22 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Christine Engel (Author)

Musicology - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Mit Hilfe von Schäfers Monographie und Essays sowie wie mit allgemeiner Literatur über das
Strausssche und Hofmannsthalsche Schaffen den Briefwechsel zwischen Strauss und
Hofmannsthal lasse ich bewusst als Sekundärliteratur weg, da alle verwendeten Quellen
sowieso auf diesen Briefwechsel basieren - möchte ich zu Beginn meiner Seminararbeit einen
kurzen Überblick über die Handlung geben, anschließend auf die Entstehungsgeschichte
dieser letzten Oper aus dem gemeinsamen Schaffen von Strauss und Hofmannsthal eingehen,
das Missverständnis klären, ob es sich hierbei um eine Oper oder um eine Operette handelt,
und die Zentralmotive erörtern. Des Weiteren werden Zeit und Raum und die
Paarkonstellationen beschrieben, um dann im Hauptteil der Frage nachgehen zu können, ob
die Figuren in der Oper Arabella zwei Seiten an den Tag legen also widersprüchlicher Natur
sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kurze Zusammenfassung der Handlung

3. Entstehungsgeschichte

4. Oper – oder doch Operette?

5. Zentralmotive

6. Zeit und Raum

7. Die Paarkonstellationen

8. Die Widersprüchlichkeit der Figuren

9. Fazit

10. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die psychologische Tiefe und Ambivalenz der Hauptfiguren in Richard Strauss' und Hugo von Hofmannsthals Oper "Arabella". Ziel ist es, die Hypothese zu belegen, dass die Charaktere nicht stereotyp angelegt sind, sondern durch in sich widersprüchliche Eigenschaften eine komplexe menschliche Grauzone repräsentieren.

  • Analyse der Entstehungsgeschichte und der Gattungszuordnung als "lyrische Komödie".
  • Untersuchung zentraler Leitmotive wie Geld, Spiel, Wasser und Verwandlung.
  • Deutung von Zeit und Raum als Spiegel der gesellschaftlichen Verrottung und Suche nach Halt.
  • Detaillierte Charakteranalyse der Figuren (Arabella, Mandryka, Zdenka, Matteo) hinsichtlich ihrer inneren Widersprüche.

Auszug aus dem Buch

8. Die Widersprüchlichkeit der Figuren

Nachdem nun zum besseren Verständnis die Zentralmotive, die Zeit und der Raum sowie die Paarkonstellationen der Oper mit Hilfe von Sekundärliteratur erörtert worden sind, möchte ich nun zu meiner eigenen Forschungsfrage kommen. Ich möchte mit dieser Hausarbeit beweisen, dass keine der wichtigen Figuren der Oper einen bestimmten einzelnen Charakterzug hat. Das soll heißen, keine der Figuren ist stereotyp – folgen also keinem eingebürgertem Vorurteil beziehungsweise keine Figur hat ein scharfes Profil, das man mit wenigen Worten definieren könnte. Weder ist eine Figur ideal – also vollkommen – noch ist eine Figur besonders negativ. Alle befinden sich in einer realen Grauzone. Jede Figur hat ihre guten und auch ihre schlechten Seiten. Aber nicht nur das, jede Figur hat Eigenschaften, die sich sogar widersprechen und eigentlich nicht zusammen passen.

Beginnen möchte ich mit dem Vater, Theodor Graf Waldner. Wie schon in den vorherigen Kapiteln besprochen, handelt es sich hier um einen notorischen Spielsüchtigen. Er zeigt auf den ersten Blick alle Eigenschaften eines Abhängigen, einer der heutzutage in Entzugsbehandlung müsste. Für solche Menschen zählt in ihrer Sucht nichts anderes. Sie kümmern sich nicht mehr um ihre Familie, kümmern sich nicht mehr um den finanziellen Fortbestand dieser und fühlen auch emotional nichts mehr. Auch bei Graf Waldner zeigen sich auf den ersten Blick nur die Symptome seiner „Drogenabhängigkeit“ – die „Kaltblütigkeit des Spielers“. Die ganze Handlung ist eingebettet in ein großes Spiel. Für ihn ist die ganze Familiensache, die tiefen emotionalen Verwirrungen seiner Töchter, nur „ein kleines Missverständnis“ – wenn das beseitigt ist, kann er weiterspielen. Er hat seinen ganzen Besitz verspielt und alles in ihm konzentriert sich darauf, neues Geld für neues Spiel zu verschaffen. Dafür ist er sich sogar nicht zu schade, seine Tochter regelrecht an einen reichen Mann zu „verkaufen“ und sie sozusagen in eine Zwangsheirat zu leiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die fruchtbare Zusammenarbeit von Strauss und Hofmannsthal ein und beleuchtet die kontroversen zeitgenössischen Kritiken an "Arabella".

2. Kurze Zusammenfassung der Handlung: Dieses Kapitel skizziert den zeitlichen und inhaltlichen Verlauf der drei Akte der Oper.

3. Entstehungsgeschichte: Der Abschnitt beschreibt die Genese des Werkes, die Einflüsse früherer Entwürfe wie "Lucidor" und die enge Abstimmung zwischen Komponist und Librettist.

4. Oper – oder doch Operette?: Es wird geklärt, warum das Werk trotz operettenhafter Züge eindeutig als Oper zu klassifizieren ist.

5. Zentralmotive: Eine Analyse der symbolischen Bedeutung von Geld, Spiel, Wasser und Verwandlung als treibende Kräfte der Handlung.

6. Zeit und Raum: Die Untersuchung des Wien der Gründerzeit und des Hotel-Settings als Ausdruck gesellschaftlichen Verfalls und Identitätssuche.

7. Die Paarkonstellationen: Eine Darstellung der Beziehungsgeflechte zwischen den Haupt- und Nebenfiguren vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Erwartungen.

8. Die Widersprüchlichkeit der Figuren: Das Kernkapitel belegt, dass die Figuren durch ambivalente Charakterzüge eine psychologische Tiefe jenseits stereotyper Rollenbilder besitzen.

9. Fazit: Die Zusammenfassung unterstreicht Hofmannsthals Intention, die Tiefe menschlichen Charakters an der Oberfläche zu verbergen.

10. Literatur: Auflistung der für die Arbeit herangezogenen wissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Arabella, Hugo von Hofmannsthal, Richard Strauss, Oper, Lyrische Komödie, Widersprüchlichkeit, Charakterstudie, Mandryka, Zdenka, Matteo, Wiener Moderne, psychologische Modellierung, Identitätskonflikt, Spielmotiv, Genderrollen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht die psychologische Komplexität und Ambivalenz der Figuren in Hugo von Hofmannsthals und Richard Strauss' Oper "Arabella" und widerlegt deren stereotype Wahrnehmung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Neben der Entstehungsgeschichte fokussiert sich die Arbeit auf die Gattungsdebatte, Leitmotive, das zeitgeschichtliche Setting und die komplexe Beziehungsdynamik der Charaktere.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der Nachweis, dass keine Figur ein eindimensionales Profil besitzt, sondern dass alle Charaktere widersprüchliche Eigenschaften aufweisen, die sie in einer realistischen Grauzone ansiedeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit nutzt eine interpretative Analyse auf Grundlage von Sekundärliteratur, Libretto-Studien und fachwissenschaftlichen Essays zur Musiktheater-Dramaturgie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Untersuchung der Leitmotive, des zeitlichen und räumlichen Rahmens sowie eine detaillierte Charakteranalyse, um die Widersprüchlichkeit der Figuren methodisch zu beweisen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Arabella, Widersprüchlichkeit, Psychologie, Genderrollen, Oper, Hofmannsthal, Strauss und Ambivalenz.

Inwiefern beeinflusst das Motiv des "Spiels" die Charakterisierung von Graf Waldner?

Das Spielmotiv dominiert Waldners Existenz; es maskiert seine moralische Verwahrlosung als Spielsucht und legitimiert sein Handeln gegenüber seinen Töchtern als "Einsatz" in einer finanziellen Notlage.

Warum ist die Figur der Zdenka besonders tragisch angelegt?

Zdenkas Tragik resultiert aus ihrem androgynen Verwechslungsspiel, das aus der finanziellen Not der Familie geboren ist, und ihrem daraus resultierenden inneren Identitäts- und Suizidkonflikt.

Excerpt out of 22 pages  - scroll top

Details

Title
Arabella - eine Oper mit Widersprüchen?!
College
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Grade
2,3
Author
Christine Engel (Author)
Publication Year
2009
Pages
22
Catalog Number
V160219
ISBN (eBook)
9783640733231
ISBN (Book)
9783640733903
Language
German
Tags
Richard Strauss Hugo von Hofmannsthal Literaturoper Oper
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christine Engel (Author), 2009, Arabella - eine Oper mit Widersprüchen?!, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/160219
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