Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Social Work

Sozialpsychiatrische Einrichtung als Maßregelvollzug

Über Jugendliche Straftäter in der sozialpsychiatrischen Einrichtung

Title: Sozialpsychiatrische Einrichtung als Maßregelvollzug

Presentation (Elaboration) , 2009 , 8 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Lena Kölblin (Author)

Social Work

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

„Nur der Zusammenhang zwischen Anlasstat, Psyche des Täters und drohenden neuen rechtswidrigen Symptomtaten rechtfertigen eine Maßregel“ (Grünebaum/Volckart 2003, 7). Dies wird durch einen gerichtlich bestellten Sachverständigen durch ein Gutachten festgestellt, es muss eine negative Kriminalprognose vorliegen, um eine Maßregel zu rechtfertigen. Die Schwere der Tat und die Gefahr für die Allgemeinheit muss hierbei im Verhältnis zur Einschränkung durch Unterbringung (§ 62 StGB) abgewogen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Der Weg in den Maßregelvollzug

2. Ziele des Maßregelvollzugs

3. Betroffener Personenkreis

4. Jugendmaßregelvollzug

5. Statistik

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Unterbringung jugendlicher Straftäter in sozialpsychiatrischen Einrichtungen im Rahmen des Maßregelvollzugs, wobei insbesondere die rechtlichen Voraussetzungen, die therapeutischen Ziele sowie die besonderen Anforderungen an die Versorgung dieser speziellen Personengruppe beleuchtet werden.

  • Rechtliche Grundlagen und Voraussetzungen für den Maßregelvollzug (§§ 63, 64 StGB).
  • Therapeutische und resozialisierende Zielsetzungen der Maßregel.
  • Differenzierung des betroffenen Personenkreises nach Alter und Deliktgruppen.
  • Spezifische Anforderungen an den Jugendmaßregelvollzug und den Erziehungsgedanken.
  • Statistische Daten zur Verbreitung und Unterbringung junger Straftäter.

Auszug aus dem Buch

Kapitel 4: Jugendmaßregelvollzug

Es gibt keine spezifische Differenzierung zwischen einem Maßregelvollzug für Erwachsene und Jugendliche bzw. Heranwachsende. Jedoch herrscht für Jugendliche der Erziehungsgedanke wie in allen Bereichen des Jugendstrafrechts vor (Schmitt 2006, 88). Die Maßregel zur Sicherung und Besserung in Form der sozialpsychiatrischen Einrichtung muss ein erzieherisches Ziel beinhalten (Schöch 1995,90). Um dieses umsetzen zu können, muss der Jugendliche zunächst zur Teilnahme motiviert werden (Weissbeck/Brünger 2008).

Specht formuliert folgende therapeutische Mindestanforderungen an eine forensischen Jugendpsychiatrie, die für eine Erreichung des gesetzlichen Auftrags von Besserung und Sicherung von Nöten sind:

- Soziales Lernen muss innerhalb überschaubarer Größen und Grenzen in Abgrenzung zum Erwachsenenmaßregelvollzug stattfinden.

- Eine schrittweise Annäherung zu alltäglichen Lebensbedingungen wie Schule oder Berufsausbildung soll nach außen hin entwickelt werden.

- Mitarbeiter mit verschiedenen Fachrichtungen wie z.B. Sozialarbeit, Kinder- und Jugendpsychiatrie oder Psychotherapie sollen vor Ort sein und gemeinsam auf die Ziele der Maßregel hinwirken.

- Bei der Arbeit mit jungen, straffälligen und psychisch auffälligen Menschen muss Supervision und Fortbildung für die Mitarbeiter gegeben sein (1990, 15).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der Weg in den Maßregelvollzug: Beschreibt die strafgerichtlichen Voraussetzungen und die Rolle der Sachverständigengutachten bei der Anordnung einer Maßregel nach den §§ 63 und 64 StGB.

2. Ziele des Maßregelvollzugs: Erläutert die gesetzlichen Ziele der Sicherung und Besserung, wobei der Fokus auf Therapie, Resozialisierung und der Abwendung von Gefahr liegt.

3. Betroffener Personenkreis: Definiert die Altersgruppen von Jugendlichen bis Erwachsenen und identifiziert deliktrelevante Schwerpunkte, die zu einer Maßregel führen können.

4. Jugendmaßregelvollzug: Diskutiert die Notwendigkeit, den allgemeinen Maßregelvollzug um einen speziellen erzieherischen Auftrag und therapeutische Mindestanforderungen für junge Menschen zu ergänzen.

5. Statistik: Liefert Daten zur geringen Anzahl untergebrachter Jugendlicher und weist auf das Fehlen spezialisierter Einrichtungen hin.

Schlüsselwörter

Maßregelvollzug, Jugendstrafrecht, Sozialpsychiatrie, Forensische Psychiatrie, Resozialisierung, Schuldfähigkeit, Straftäter, Besserung und Sicherung, Psychotherapie, Kriminalprognose, Jugendkriminalität, therapeutische Mindestanforderungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Unterbringung und Behandlung jugendlicher Straftäter innerhalb sozialpsychiatrischer Einrichtungen, die als Maßregelvollzug fungieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die rechtliche Grundlage des Maßregelvollzugs, die therapeutischen Ziele bei jugendlichen Patienten sowie die statistische Erfassung dieser Gruppe.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Darstellung, wie der Maßregelvollzug bei Jugendlichen gestaltet ist und welche therapeutischen sowie erzieherischen Aspekte dabei im Vergleich zum Erwachsenenvollzug eine Rolle spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse einschlägiger juristischer und kriminologischer Fachpublikationen sowie der Auswertung von Statistiken des Statistischen Bundesamtes.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Weges in den Maßregelvollzug, dessen Ziele, die Definition der Zielgruppe, die Besonderheiten bei Jugendlichen sowie einen statistischen Überblick.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Maßregelvollzug, Jugendstrafrecht, forensische Psychiatrie, Resozialisierung und therapeutische Mindestanforderungen geprägt.

Warum gibt es für jugendliche Maßregelvollzugspatienten kaum spezielle Einrichtungen?

Aufgrund der vergleichsweise geringen Anzahl an Jugendlichen in diesem System ist es statistisch gesehen bisher nicht flächendeckend zu einer Spezialisierung von Einrichtungen gekommen.

Welche Rolle spielt der Erziehungsgedanke im Jugendmaßregelvollzug?

Der Erziehungsgedanke ist zentral, da er im Jugendstrafrecht generell über der reinen Sicherung steht und eine Grundvoraussetzung für die erfolgreiche soziale Wiedereingliederung darstellt.

Ab wann ist ein Jugendlicher für den Maßregelvollzug relevant?

Maßregelungen können ab dem 14. Lebensjahr in Betracht kommen, da Kinder vor Vollendung des 14. Lebensjahres in Deutschland als strafunmündig gelten.

Excerpt out of 8 pages  - scroll top

Details

Title
Sozialpsychiatrische Einrichtung als Maßregelvollzug
Subtitle
Über Jugendliche Straftäter in der sozialpsychiatrischen Einrichtung
College
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel; Salzgitter
Grade
2,3
Author
Lena Kölblin (Author)
Publication Year
2009
Pages
8
Catalog Number
V160066
ISBN (eBook)
9783640762002
ISBN (Book)
9783640762309
Language
German
Tags
Sozialpsychiatrische Einrichtung Maßregelvollzug Jugendliche Straftäter Einrichtung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lena Kölblin (Author), 2009, Sozialpsychiatrische Einrichtung als Maßregelvollzug, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/160066
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  8  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint