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OECD (Organisation for Economic Cooperation and Development) - Ein Akteur in der deutschen Bildungspolitik

Title: OECD (Organisation for Economic Cooperation and Development) - Ein Akteur in der deutschen Bildungspolitik

Term Paper , 2008 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: B.A. Daniel Grenzmann (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics

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Wie alle Politikbereiche, ist auch die deutsche Bildungspolitik keineswegs das Ergebnis eines isolierten und auf sich gestellten Entscheidungsfindungsprozesses. Dabei ist es oftmals unmöglich oder schwer nachzuvollziehen, wer in welchem Maße politische Entscheidungen vorangetrieben und beeinflusst hat.
Institutionen wie Arbeitgeber-, Arbeitnehmer- und Berufsverbände, Gewerkschaften, Initiativen und evtl. Kirchen sind jene Akteure die unmittelbar mit der Thematik „Bildungspolitik“ in Verbindung
gebracht werden und ihr den eigenen Stempel aufdrücken wollen. Die Bertelsmann-Stiftung, als einschlägiger Vertreter für alle Stiftungen, engagiert sich zwar stark im Bildungsbereich (z.B. durch das Centrum für Hochschulentwicklung oder das Projekt Selbstständige Schule). Die Wahrnehmung der Einflussnahme von Stiftungen tritt jedoch im Vergleich zu erstgenannten Akteuren in ihrer Bedeutung zurück.
Die Zivilgesellschaft als solche und die Eltern sind Akteure die wahrscheinlich nicht auf der Rechnung als eigene „Interessengruppen“ auftreten. Dass sie Interessen haben steht außer Frage. Ihre Einflussnahme auf die Bildungspolitik wird gemeinhin als nichtexistent angesehen.
Das Meinungsbildungspotenzial von Massenmedien, wie Zeitungsverlage oder Fernsehsendergruppen, wird sicherlich niemand in Abrede stellen. Dass sich dahinter Interessen im Bildungsbereich befinden, ist eher überraschend.
Sogenannte „Think Tanks“ sind aus anderen Gründen eine unbekannte
Größe in der deutschen Bildungspolitik. Sie sind zwar Institutionen, die sich mit reichlich Fachexpertise einer Thematik wie der Bildungspolitik zuwenden, sie sind nur schlichtweg der
deutschen Allgemeinheit unbekannt. In den angelsächsischen Politik und Wirtschaft sind sie hingegen bereits heute etablierte und gefragte „Ideenlieferanten“.
Ein weiterer Akteur soll Thema dieser Arbeit sein. Es handelt sich um die OECD Diese ist ebenfalls der breiten Masse in Deutschland unbekannt, ist jedoch bereits seit einigen Jahrzehnten existent.
Viel bekannter als die Institution hingegen ist eine ihrer Studien – die „PISA“-Studie. Sie hat für Aufsehen und reichlich Gesprächsstoff gesorgt, in Deutschland wie in anderen Ländern. Diese Studie hat den Begriff ‚PISA‘ zum Synonym für eben jene Bildungsstudie verholfen.
Im folgenden wird dargelegt, welche Interessen die OECD in der Bildungspolitik verfolgt und aus welchem Grund.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entstehung der OECD

3. Heutige Struktur und Zielsetzung

3.1 Mitglieder, Organe und Struktur

3.2 Ziele

4. Interesse an Bildung

5. Bisherige Erfolge

6. Zusammenfassung

7. Bewertung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) als Akteur in der deutschen Bildungspolitik. Im Fokus steht dabei die Analyse, wie eine primär wirtschaftlich orientierte Organisation bildungspolitische Interessen verfolgt und welchen Einfluss sie auf nationale Bildungssysteme ausübt.

  • Historische Entwicklung und Strukturen der OECD
  • Wirtschaftliche Zielsetzungen im Kontext von Bildung
  • Instrumentalisierung von Bildung zur Wirtschaftsförderung
  • Bedeutung und Auswirkungen der PISA-Studie
  • Kritische Reflexion der Rolle der OECD in Deutschland

Auszug aus dem Buch

4. Interesse an Bildung

Wie im vorangegangenen Kapitel erwähnt, ist die Ausrichtung der OECD streng wirtschaftlich. Die Satzung definiert Ziele zur Entwicklung der Weltwirtschaft, zum Wirtschaftswachstum und zur Ausweitung des Welthandels.

Wie sind nun bildungspolitische Interessen mit diesen wirtschaftslastigen Zielen in Einklang zu bringen? Die OECD selbst liefert die Antwort in der „Bildungspolitischen Analyse 2003“, der im Nachgang zum Treffen von hochrangigen Vertretern der Bildungssysteme im Februar selbigen Jahren entstand. In diesem Bericht thematisiert die Organisation die Wichtigkeit einer stärkeren Verzahnung einzelner Politikbereiche.

Mit größter Priorität ist der OECD daran gelegen, die Bildung als unterstützende Triebfeder für die Wirtschaft zu stärken14. Um dies zu erreichen wurden einige Herausforderungen identifiziert, denen sich schwerpunktmäßig die neu geschaffene Bildungs-Direktion annimmt. Dabei ist die OECD noch gar nicht so weit, dass sie handlungsfähig wäre und beschlussreife Entscheidungen produzieren könnte. Dabei mangelt es keineswegs an den nötigen Organen. Aus ihrem Bericht geht hervor, dass an Maßnahmedurchführungen im eigentlichen Sinne noch nicht wirklich zu denken ist15. Die Voraussetzung dafür ist zunächst einmal, dass die Problematik auf ein solides Fundament von Informationen und Fakten gestellt wird. Informationen und Fakten, die momentan noch nicht im hinreichenden Maße vorliegen.

An diesem Punkt setzt die OECD zurzeit an. Die an sich selbst gestellte Forderung ist es, bestehende Wissenslücken zu schließen, da das vorhandene Wissen und vor allem Untersuchungen über wesentliche Aspekte der Bildung fehlen. Teilweise fehlen (Langzeit-) Dokumentationen über die unterschiedlichen politischen Ansätze und Maßnahmen im Bildungsbereich16. Diese sind notwendig um Vergleiche anzustellen. Vor allem fehlt es aber an Informationen über neu identifizierte Handlungsfelder, in denen sich die OECD viel

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die komplexe Akteurslandschaft der deutschen Bildungspolitik und Hinführung zur Rolle der OECD.

2. Entstehung der OECD: Darstellung der historischen Wurzeln von der OEEC bis zur Gründung der OECD im Jahr 1961.

3. Heutige Struktur und Zielsetzung: Analyse der organisatorischen Zusammensetzung sowie der primären wirtschaftlichen Ziele der Organisation.

3.1 Mitglieder, Organe und Struktur: Erläuterung der zwischenstaatlichen Organisationsform und der internen Gremienstruktur.

3.2 Ziele: Detaillierte Betrachtung der satzungsgemäßen Kernziele im Bereich Wirtschaft und Wohlstand.

4. Interesse an Bildung: Untersuchung, warum und wie die OECD Bildung als Instrument für ihre wirtschaftlichen Ziele nutzt.

5. Bisherige Erfolge: Überblick über die statistische Arbeit und die Bedeutung der PISA-Studien.

6. Zusammenfassung: Zentrale Kernaussagen der Arbeit zur Rolle der OECD in der Bildungspolitik.

7. Bewertung: Kritische Reflexion über den Einfluss und die Legitimität der OECD im deutschen Bildungssystem.

Schlüsselwörter

OECD, Bildungspolitik, PISA-Studie, Wirtschaftswachstum, Bildungsdirektorat, internationale Akteure, Bildungsstandards, Bildungsforschung, Wirtschaftsförderung, lebenslanges Lernen, Bildungsmonitoring, Industriestaaten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die OECD als einen international wirkenden Akteur, der trotz einer primär wirtschaftlichen Ausrichtung zunehmend Einfluss auf die deutsche Bildungspolitik nimmt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Struktur der OECD, ihrer wirtschaftsliberalen Zielsetzung, dem Engagement im Bildungssektor sowie der Wirkung ihrer Studien, insbesondere der PISA-Studie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Beweggründe der OECD für ihr Engagement in der Bildungspolitik offenzulegen und zu bewerten, wie sie Bildung als ökonomisches Steuerungsinstrument nutzt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Literatur- und Dokumentenanalyse, die auf Berichten der OECD, Fachliteratur und offiziellen Quellen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Herleitung der Organisation, ihre institutionelle Struktur, die Verknüpfung von Bildungszielen mit ökonomischen Interessen sowie eine Darstellung der bisherigen Erfolge und Leistungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind OECD, Bildungspolitik, PISA-Studie, ökonomische Instrumentalisierung, Bildungsmonitoring und internationale Zusammenarbeit.

Inwiefern beeinflusst die OECD die deutsche Bildungspolitik?

Die OECD beeinflusst diese vor allem durch vergleichende Analysen und Empfehlungen, die den Diskurs in Deutschland prägen, auch wenn sie keine supranationale Rechtsetzungsbefugnis besitzt.

Was ist die Hauptkritik der Arbeit an der OECD?

Kritisiert wird, dass Bildung oft als reines Mittel zum Zweck für wirtschaftliche Interessen gesehen wird und komplexe nationale Bildungskontexte durch internationale Vergleiche teilweise verzerrt werden.

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Details

Title
OECD (Organisation for Economic Cooperation and Development) - Ein Akteur in der deutschen Bildungspolitik
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg  (Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften)
Course
Gesellschaftliche Akteure in der deutschen Bildungspolitik
Grade
1,7
Author
B.A. Daniel Grenzmann (Author)
Publication Year
2008
Pages
18
Catalog Number
V160050
ISBN (eBook)
9783640728916
ISBN (Book)
9783640729296
Language
German
Tags
Bildungspolitik OECD Organisation for Economic Cooperation and Development Interessengruppen Stakeholder Bildungsarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.A. Daniel Grenzmann (Author), 2008, OECD (Organisation for Economic Cooperation and Development) - Ein Akteur in der deutschen Bildungspolitik, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/160050
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