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Gedanken des Philosophen Martin Heidegger

Über Philosophie, Technik und Tod

Title: Gedanken des Philosophen Martin Heidegger

Scientific Essay , 2008 , 41 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Jacqueline Baptista Dias (Author)

Philosophy - Philosophy of the 20th century

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Summary Excerpt Details

Martin Heidegger stellt für mich einen der bedeutendsten Philosophen des vergangenen Jahrhunderts dar. Sein Hauptwerk Sein und Zeit beeinflusste die Existenzphilosophie Sartres maßgeblich. Rudolf Carnap hat sich daran versucht, den 1929 von Heidegger gehaltenen Vortrag "Was ist Metaphysik?" zu entkräften, meiner Meinung nach vergeblich.
Die hier zusammengestellten Arbeiten sind vor einigen Jahren entstanden, während einer Zeit, in der ich mich, zu Beginn meiner Studien über Phänomenologie und Existenzphilosophie, intensiv mit der Philosophie Martin Heideggers beschäftigte. So handelt dieses Buch nicht nur von Heidegger, es ist auch durch ihn geprägt. Vielerorts wird man auf den ihm typischen Jargon, seine Neologismen stoßen. Bei der Zusammenstellung und Überarbeitung der hier ausgewählten Texte habe ich diese Anlehnung an den Stil Heideggers jedoch bewusst aufrecht erhalten.
Diese Veröffentlichung umfasst drei meiner Arbeiten über Heidegger, die sich thematisch mit Heideggers Auffassung von Philosophie, dem Sein zum Tode in Heideggers unvollendetem Hauptwerk "Sein und Zeit", sowie dem heideggerschen Verständnis der neuzeitlichen Technik als Ge-stell befassen. Die Arbeiten sind innerhalb einer intensiven Auseinandersetzung mit der Philosophie Heideggers entstanden, welche wiederum auf meinen Studienschwerpunkt im Bereich der Existenzphilosophie und Phänomenologie zurückzuführen ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Teil 1 Im Erstaunen findet sich der Weg zur Philosophie

1 Der Weg der Frage „Was ist das — die Philosophie“

2 Vom Nichts zum Sein

3 Philosophie — ein Philosophieren?!

Teil 2 Der Mensch und die Technik — Die Frage nach der Technik

1 Die Frage nach dem Wesen der Technik

2 Das Wesen der Technik als Ge-stell

3 Das Wesen der Technik als Gefahr

4 Das Gewähren des Ge-stells als Überwindung der Technik

Teil 3 Sein und Zeit — Das Sein zum Tode als Möglichkeit des eigentlichen Seinsentwurfs

1 Einleitung

2 Die Bedeutung des Todes für das Dasein

2.1 Das Sein zum Tode als Möglichkeit des Ganzseins

2.2 Sein zum Tode unter dem Blickwinkel von Existenz, Faktizität und Verfallenheit

3 Der Tod in seiner uneigentlichen und authentischen Betrachtung

3.1 Die uneigentliche Betrachtung des Todes durch die „Verfallenheit an das Man“

3.2 Das Heraustreten aus der uneigentlichen Betrachtung des Todes

3.3 Die Angst vor dem Tode

4 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit zentralen philosophischen Themen Martin Heideggers auseinander, wobei der Fokus auf dem Wesen der Philosophie, dem neuzeitlichen Technikbegriff und der existenziellen Bedeutung des Todes für das menschliche Dasein liegt.

  • Die Frage nach der Philosophie und ihrem Ursprung im Staunen
  • Heideggers Technikbegriff und die Gefahr des "Ge-stells"
  • Die Rolle des "Nichts" in Heideggers Metaphysik
  • Die Bedeutung des Todes als äußerste Seinsmöglichkeit
  • Das Konzept der "Eigentlichkeit" gegenüber dem "Man"

Auszug aus dem Buch

3 Philosophie — ein Philosophieren?!

Grundvoraussetzung um zu philosophieren ist das Hinaustreten aus der Alltäglichkeit, die Distanzierung zur alltäglichen Sicht auf die Welt und das Leben. „Philosophieren ist ohne dieses Herausfallen, diese Verlorenheit und Verlassenheit, ohne diese Leere nicht zu haben. Heidegger will die Geburt der Philosophie aus dem Nichts [...] vorführen.“ Im Zustand der Angst und der Langeweile erreicht der Mensch diese Distanz zur Welt, die notwendig ist, um über sie staunen und rätseln zu können, statt — wie sonst — ihr verfallen zu sein, zu sehr im Geschehen eingebunden zu sein um es als bestaunenswert oder ängstigend zu erfahren. Dieses Heraustreten ist für Heidegger Metaphysik. Er versteht sie nicht im traditionellen Sinne, sondern sie ist für ihn genau dieses Heraustreten aus den alltäglichen Denkstrukturen. „Es handle sich um eine Überschreitung nicht im Sinne des Aufsuchens eines anderen Ortes, einer jenseitigen Welt, sondern um eine eigentümliche Umwendung gegenüber dem alltäglichen Denken und Fragen.“

Heideggers Verständnis von Metaphysik gibt einen Hinweis darauf, wie man in den Zustand gelangt, in dem man dem Sein des Seienden entspricht, welcher Voraussetzung dafür ist, eine Antwort auf die Frage zu erhalten, was Philosophie sei. „Denn wir halten uns zwar immer und überall in der Entsprechung zum Sein des Seienden auf, gleichwohl achten wir nur selten auf den Zuspruch des Seins. Die Entsprechung zum Sein des Seienden bleibt zwar stets unser Aufenthalt. Doch nur zuzeiten wird sie zu einem von uns eigens übernommenen und sich entfaltenden Verhalten. Erst wenn dies geschieht, entsprechen wir erst eigentlich dem, was die Philosophie angeht, die zum Sein des Seienden unterwegs ist. Das Entsprechen zum Sein des Seienden ist die Philosophie[…].“

Zusammenfassung der Kapitel

Im Erstaunen findet sich der Weg zur Philosophie: Dieses Kapitel ergründet das Wesen der Philosophie ausgehend von der Frage nach dem Sein und der Bedeutung des Nichts bei Heidegger.

Der Mensch und die Technik — Die Frage nach der Technik: Hier wird Heideggers Technik-Kritik thematisiert, insbesondere das Konzept des "Ge-stells", das die Natur und den Menschen auf bloße Funktionen reduziert.

Sein und Zeit — Das Sein zum Tode als Möglichkeit des eigentlichen Seinsentwurfs: Dieses Kapitel beleuchtet, wie die Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit den Menschen zur authentischen Existenz und zur Ganzheit führen kann.

Schlüsselwörter

Martin Heidegger, Philosophie, Technik, Ge-stell, Tod, Dasein, Sein, Nichts, Existenz, Eigentlichkeit, Verfallenheit, Angst, Metaphysik, Phänomenologie, Vorlaufen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine zusammenfassende Betrachtung wesentlicher Aspekte der Philosophie Martin Heideggers, unterteilt in die Themenbereiche Philosophiebegriff, Technikverständnis und die existentielle Bedeutung des Todes.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Definition von Philosophie, das Wesen der modernen Technik sowie die Analyse des Seins zum Tode innerhalb der Existenzphilosophie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Heideggers Denken für den Leser verständlich aufzubereiten und die inhaltlichen Zusammenhänge zwischen seinem Technikverständnis und seiner existenzialen Analytik aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Werk- und Literaturanalyse, die Heideggers Begriffe und Konzepte in den Kontext seiner Primär- und Sekundärliteratur stellt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Teile: Die philosophische Grundhaltung des Staunens, die Kritik an der modernen Technik als "Ge-stell" und die existenzielle Bedeutung des Todes für das Dasein.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Sein, Technik, Ge-stell, Tod, Dasein, Eigentlichkeit und das "Man".

Warum spielt das Nichts eine zentrale Rolle bei Heidegger?

Das Nichts ist bei Heidegger kein bloßer Gegensatz zum Sein, sondern eine notwendige Bedingung, um das Seiende überhaupt als solches zu erfahren und die Alltäglichkeit zu durchbrechen.

Was bedeutet "Sein zum Tode" im Kontext der Eigentlichkeit?

Es bedeutet, sich bewusst zur eigenen Endlichkeit zu verhalten, anstatt in der Flucht des alltäglichen "Man" zu verweilen; erst durch das Vorlaufen auf den Tod gewinnt das Dasein seine authentische Form.

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Details

Title
Gedanken des Philosophen Martin Heidegger
Subtitle
Über Philosophie, Technik und Tod
College
Ruhr-University of Bochum  (Philosophie)
Grade
1,0
Author
Jacqueline Baptista Dias (Author)
Publication Year
2008
Pages
41
Catalog Number
V160012
ISBN (eBook)
9783640764716
ISBN (Book)
9783640765041
Language
German
Tags
Heidegger Phänomenologie Existenzphilosophie Sein Dasein Nichts Technik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jacqueline Baptista Dias (Author), 2008, Gedanken des Philosophen Martin Heidegger, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/160012
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