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Theoretische Betrachtung der Metapher

Die Substitutions- und Interaktionstheorie

Title: Theoretische Betrachtung der Metapher

Term Paper , 2010 , 19 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Julia Haase (Author)

German Studies - Semiotics, Pragmatics, Semantics

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Summary Excerpt Details

In der hier vorliegenden Arbeit soll es um eine theorienbezogene Darstellung der Metapher gehen. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf zwei ausgewählten Metapherntheorien. Zum einen soll die älteste Metapherntheorie, die Substitutionstheorie, besprochen werden. Zum anderen wird die, heute am weitesten verbreitete Metapherntheorie, die Interaktionstheorie, näher erläutert.
Zu Beginn wird auf den Begriff der Metapher eingegangen. Anschließend wird eine Klassifikation der Metapher vorgenommen und Metaphernarten vorgestellt. Hierbei wird separat kurz die Vorstellung der Metapher als Bild besprochen. Dies ist im Hinblick auf die Substitutionstheorie von Aristoteles hilfreich. Es muss darauf hingewiesen werden, dass sich diese Klassifikation an Gerhard Kurz und dessen Werk Metapher – Allegorie–Symbol orientiert1. Im Anschluss daran wird mit dem Kapitel `Metapherntheorien´ ein kurzer Überblick über die theoretische Annäherung an Theorien der Metapher gegeben, um dann auf die zwei ausgewählten Theorien, die Substitutions- und Interaktionstheorie einzugehen. Bei der Abhandlung der Substitutionstheorie wird ein kurzer Exkurs hinsichtlich der Metapher als Vergleich vorgenommen. Dies liegt nahe, da im Anschluss an Aristoteles´ Theorie der Substitution eine Vergleichstheorie entstand. Auch das Etikett-Modell, welches im Zuge der Substitutionstheorie von Aristoteles geprägt wurde, wird kurz vorgestellt und im Anschluss daran kritisch analysiert. Die im 20. Jahrhundert aufgestellte Interaktionstheorie wird den Abschluss der Arbeit bilden, da sie die, momentan am weitesten verbreitete Metapherntheorie ist. Hierbei wird separat kurz auf die Idee des Indirekten Sprechaktes eingegangen.
Die Beschränkung auf diese zwei Theorien erfolgt, um den Komplexitätsgrad zu reduzieren, der sonst den Umfang der Arbeit sprengen würde. In einer kurzen Zusammenfassung wird abschließend ein Resümee gezogen.
[...]
1 Kurz, Gerhard: Metapher, Allegorie, Symbol. 4., durchges. Aufl. Göttingen : Vandenhoeck und Ruprecht, 1997.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserläuterung

3. Metaphernarten und Klassifikation

3.1 Metapher als Bild

4. Metapherntheorien

4.1 Substitutionstheorie

4.1.1 Etikett-Modell

4.1.2 Kritik am Modell

4.1.3 Metapher als Vergleich

4.2 Interaktionstheorie

4.2.1 Theorie des indirekten Sprechaktes

5. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themenfelder

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, eine theorienbezogene Darstellung der Metapher zu leisten, wobei der Fokus auf dem Vergleich zwischen der traditionellen Substitutionstheorie und der modernen Interaktionstheorie liegt, um deren jeweilige theoretische Ansätze und Bedeutung für das Verständnis von Metaphorik zu beleuchten.

  • Historische Entwicklung der Metapherntheorien
  • Differenzierung zwischen Substitutionstheorie und Interaktionstheorie
  • Analyse des Etikett-Modells und der Kritik an diesem Ansatz
  • Die Metapher als Teil der Kommunikationssituation
  • Untersuchung der Metapher als Bild und der Vergleichstheorie

Auszug aus dem Buch

4.2 Interaktionstheorie

Die Interaktionstheorie ist eine pragmatische Theorie der Metapher. Sie basiert auf der Betrachtung einzelner sprachlicher Erscheinungen als Bestandteil einer komplexen Kommunikationssituation. Bei dieser Theorie wird der Terminus des eigentlichen Wortes abgelehnt. Denn ein metaphorischer Ausdruck ist dieser Theorie zufolge nicht ersetzbar, nur mit einem Verlust an Bedeutung. Vielmehr wird die Stellung als auch die Funktion von Metaphern im Hinblick auf den Kontext und die Äußerung untersucht. Zwischen Metaphern und dem Kontext besteht demzufolge eine semantische Inkongruenz, die dazu führt, dass ein wechselseitiger Interpretationsprozess einsetzen muss. Die Kommunikationssituation entscheidet, ob ein Ausdruck in der Gesamtheit einer Äußerung metaphorisch ist oder nicht.

Metaphorizität ist demnach keine Eigenschaft, die einem sprachlichen Gebilde an sich zu käme. Nach Kurz hat sie keine sprachliche Bedeutung an sich, sondern nur in bestimmten Situationen. Wenn wir uns die Bedeutung eines Wortes klar machen, müssen wir uns seiner Verwendung klar werden. Demzufolge muss die metaphorische Bedeutung nicht als Eigenschaft der syntaktisch-semantischen Einheit Satz, sondern als Eigenschaft einer Äußerung bestimmt werden. Mit Äußerung ist hier eine kommunikative Situation gemeint, nach der erst entschieden werden kann, ob ein Ausdruck metaphorisch gemeint ist oder nicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die theoretische Zielsetzung der Arbeit und stellt die beiden zentralen Forschungsschwerpunkte, die Substitutions- und Interaktionstheorie, vor.

2. Begriffserläuterung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Metapher innerhalb der antiken Rhetorik und grenzt ihn von anderen Tropen wie Allegorie, Symbol und Metonymie ab.

3. Metaphernarten und Klassifikation: Hier erfolgt eine Klassifizierung von Metaphern nach ihrem Innovationsgrad und ihrer grammatikalischen Gestalt, unter Einbeziehung der spezifischen Vorstellung der Metapher als Bild.

3.1 Metapher als Bild: Dieser Abschnitt thematisiert die assoziative Wirkung der Metapher und ihre Fähigkeit, über die rein visuelle Vorstellung hinaus affektive Einstellungen zu erzeugen.

4. Metapherntheorien: Das Hauptkapitel bietet einen Überblick über die einflussreichen Strömungen der Metaphernforschung, insbesondere die Vergleichs- und Wechselwirkungstheorien.

4.1 Substitutionstheorie: Das Kapitel erläutert das aristotelische Modell, bei dem das eigentliche Wort durch ein fremdes ersetzt wird, um eine lexikalische Leerstelle zu füllen.

4.1.1 Etikett-Modell: Es wird das topologische Modell der Sprache beschrieben, das Wörter als feste Etiketten für Gegenstände begreift.

4.1.2 Kritik am Modell: Hier werden die Schwächen des Etikett-Modells aufgezeigt, insbesondere die Unzulänglichkeit einer rein rationalen, kontextunabhängigen Analyse.

4.1.3 Metapher als Vergleich: Dieser Abschnitt analysiert die Vergleichstheorie und argumentiert, warum die Reduzierung der Metapher auf einen verkürzten Vergleich nicht ausreichend ist.

4.2 Interaktionstheorie: Dieses Kapitel stellt die pragmatische Sichtweise dar, bei der die Metapher als integraler Bestandteil einer Kommunikationssituation und Ergebnis semantischer Inkongruenz verstanden wird.

4.2.1 Theorie des indirekten Sprechaktes: Hier wird die Anwendung handlungstheoretischer Ansätze auf Metaphern und die Problematik der Trennung von Form und Inhalt diskutiert.

5. Zusammenfassung: Die Arbeit zieht ein Fazit über den Wandel der Metapherntheorien von einer wortzentrierten Sichtweise hin zu kontextbezogenen, pragmatischen Modellen.

Schlüsselwörter

Metapher, Substitutionstheorie, Interaktionstheorie, Aristoteles, Etikett-Modell, Kommunikationstheorie, Rhetorik, Vergleichstheorie, Semantik, Pragmatik, Bildhaftigkeit, Sprechakt, Lexikalisierung, Tropen, Sprachgebrauch

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Untersuchung der Metapher und vergleicht dabei die historische Substitutionstheorie mit der modernen Interaktionstheorie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung der Metapher von anderen Tropen, die Klassifikation nach Innovationsgrad, die Bedeutung des Kontexts in der Kommunikation sowie die Kritik an traditionellen Modellen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist eine theorienbezogene Darstellung, die aufzeigt, wie sich das Verständnis von Metaphern von der aristotelischen Ersetzung hin zur interaktionellen Bedeutungserzeugung gewandelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, die sich maßgeblich auf die Werke von Gerhard Kurz sowie klassische philosophische Schriften wie die Poetik von Aristoteles stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Substitutions- und Interaktionstheorie, inklusive spezifischer Teilbereiche wie dem Etikett-Modell, dem Vergleich und der Theorie des indirekten Sprechaktes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Metapher, Substitutionstheorie, Interaktionstheorie, Etikett-Modell, Semantik und Kommunikation.

Was unterscheidet die Interaktionstheorie von der Substitutionstheorie?

Während die Substitutionstheorie die Metapher als bloßen Ersatz eines Wortes für ein anderes (bei Verlust an Bedeutung) sieht, betrachtet die Interaktionstheorie sie als notwendigen Bestandteil einer Kommunikationssituation, bei dem eine semantische Inkongruenz zu einem wechselseitigen Interpretationsprozess führt.

Warum wird das Etikett-Modell kritisiert?

Das Etikett-Modell wird kritisiert, weil es die Metapher als rein "uneigentliche" oder überflüssige Abweichung vom wörtlichen Ausdruck betrachtet und dabei die Bedeutung des situativen Kontexts vernachlässigt.

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Details

Title
Theoretische Betrachtung der Metapher
Subtitle
Die Substitutions- und Interaktionstheorie
College
University of Leipzig
Grade
1,7
Author
Julia Haase (Author)
Publication Year
2010
Pages
19
Catalog Number
V159968
ISBN (eBook)
9783640727162
ISBN (Book)
9783640727841
Language
German
Tags
Theoretische Betrachtung Metapher Substitutions- Interaktionstheorie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julia Haase (Author), 2010, Theoretische Betrachtung der Metapher, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/159968
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