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Problembereich Getrennt- und Zusammenschreibung

Title: Problembereich Getrennt- und Zusammenschreibung

Seminar Paper , 2009 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Annika Christof (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics

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Summary Excerpt Details

Die Getrennt- und Zusammenschreibung gilt als einer der umstrittensten Bereiche der deutschen Rechtschreibung. Lange Zeit war man der resignativen Auffassung, dass sich dafür überhaupt keine systematischen Regelungen treffen lassen. Im Zuge der Rechtschreibreform im Jahre 1996 wurde schließlich erstmals versucht, ein umfassendes Regelwerk für diesen Problembereich aufzustellen und somit auch dem Sprachwandel Rechnung zu tragen. Doch dieses geriet schon bald ins Kreuzfeuer der Kritik und eine Änderung erschien vielen unumgänglich. Die Korrektur erfolgte im Rahmen der Neuregelung 2006. Mit Hilfe von Kann-Regeln, die dem Schreibenden in vielen Fällen eine Wahlmöglichkeit bieten, soll dieser komplexe Bereich vereinfacht und der Unsicherheit der Schreibenden entgegengewirkt werden. In dieser Arbeit soll nun der Versuch unternommen werden, die aktuellen amtlichen Regelungen zur Getrennt- und Zusammenschreibung in einer vereinfachten Weise darzustellen. Ziel ist es, den Regelapparat dabei auf ein Minimum zu reduzieren, um dem schreibenden Laien konkrete und leicht anwendbare Regelungen an die Hand zu geben. Zunächst werden jedoch in einem allgemeinen Teil die Grundlagen und Funktionen der Getrennt- und Zusammenschreibung und ihre historische Entwicklung aufgezeigt. Anschließend folgt eine Darstellung des aktuellen amtlichen Regelwerks zu diesem Bereich. In Form übersichtlicher Tabellen werden die Regeln in Muss- und Kann-Regeln eingeteilt und schließlich vereinfacht zusammengefasst.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeines zur Getrennt- und Zusammenschreibung

2.1. Grundlagen und Funktionen der Getrennt- und Zusammenschreibung

2.2. Historische Entwicklung der Getrennt- und Zusammenschreibung

3. Die Neuregelung von 2006

3.1. Die geänderte Regelung im Detail

3.1.1. Verbindungen mit Verben

3.1.2. Verbindungen mit Adjektiven

3.1.3. Verbindungen mit Substantiven

3.1.4. Verbindungen mit anderen Wortarten

3.2. Einteilung in Muss- und Kann- Regeln

3.3. Vereinfachte Darstellung der Regeln

4. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die komplexen amtlichen Regelungen zur Getrennt- und Zusammenschreibung im Deutschen verständlich aufzuarbeiten und für den schreibenden Laien in einer übersichtlichen, anwendbaren Form darzustellen, um Unsicherheiten im Schreibprozess zu reduzieren.

  • Historische Entwicklung der Getrennt- und Zusammenschreibung
  • Analyse der Neuregelung von 2006
  • Systematische Unterscheidung von Muss- und Kann-Regeln
  • Didaktische Aufbereitung für eine vereinfachte Regeldarstellung
  • Funktionsweise und Grammatik der Univerbierung

Auszug aus dem Buch

2.1. Grundlagen und Funktionen der Getrennt- und Zusammenschreibung

„Die Getrennt- und Zusammenschreibung betrifft Einheiten, die im Text unmittelbar benachbart und aufeinander bezogen sind.“ Vor dem Hintergrund der beiden generellen Hauptfunktionen der Schreibung – der Aufzeichnungsfunktion und der Erfassungsfunktion – steht sie „im Dienst der grammatischen Strukturierung des Satzes und damit vorrangig im Interesse des Lesers.“ Denn das „[w]ichtigste Gliederungsprinzip für eine Buchstabenschrift bleibt die Abgrenzung der Wortformen durch Wortabstände.“

Graphisch markiert wird die Getrenntschreibung durch sogenannte Spatien, Wortzwischenräume. Sie sollen dem Leser eine schnelle und leichte Sinnerfassung gewährleisten und gleichzeitig bestimmte semantische Beziehungen und Zusammenhänge verdeutlichen. So unterstützt eben auch die graphische Zusammenziehung von Wortformen durch die damit erzielte formale Kennzeichnung von Bedeutungseinheiten die Sinnentnahme. Sie dient somit als Lese- und Verständnishilfe und erleichtert das Textverständnis. Außerdem gibt sie Hinweise auf bestimmte Aussageabsichten des Schreibenden. Dieser informiert den Lesenden damit,

in welche[r] Weise er die semantisch-syntaktischen Beziehungen ‚nebeneinanderstehender gedanklich zusammengehöriger Wörter‘ […] interpretieren soll: als syntaktisch und semantisch selbständige Glieder einer Wortgruppe oder als unmittelbare Konstituenten einer Wortbildungskonstruktion in gestalt eines zusammengesetzten Wortes, eines Kompositums.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problematik der Getrennt- und Zusammenschreibung als umstrittenen Bereich der Rechtschreibung und stellt das Ziel der vereinfachten Regeldarstellung vor.

2. Allgemeines zur Getrennt- und Zusammenschreibung: Dieses Kapitel erläutert die linguistischen Grundlagen der Getrennt- und Zusammenschreibung sowie deren historische Entwicklung bis hin zur Einführung der Neuregelung.

3. Die Neuregelung von 2006: Hier werden die Details der Neuregelung, die Einteilung in Muss- und Kann-Regeln sowie eine vereinfachte Darstellung der komplexen Regeln anhand von Tabellen behandelt.

4. Schluss: Der Schlussteil reflektiert die Rolle der Rechtschreibreform im Kontext des Sprachwandels und betont die Notwendigkeit praxisnaher, verständlicher Regelwerke für Laien.

Schlüsselwörter

Getrenntschreibung, Zusammenschreibung, Rechtschreibreform, Neuregelung 2006, Orthographie, Linguistik, Univerbierung, Wortgruppe, Kompositum, Muss-Regeln, Kann-Regeln, Sprachwandel, Regelwerk, Wortbildung, Sprachgebrauch

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den komplexen Regeln der Getrennt- und Zusammenschreibung im Deutschen, insbesondere im Kontext der Neuregelung von 2006.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die historische Entwicklung der Wortschreibung, die wissenschaftliche Unterscheidung zwischen Wortgruppen und Zusammensetzungen sowie die didaktische Vereinfachung dieser Regeln für den allgemeinen Sprachgebrauch.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Regelapparat auf ein Minimum zu reduzieren, um schreibenden Laien konkrete, leicht anwendbare Orientierungshilfen für die korrekte Schreibung zu bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung genutzt?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse des amtlichen Regelwerks, die Auswertung sprachwissenschaftlicher Fachliteratur zur Rechtschreibung und die systematische Einteilung der Regeln in Kategorien (Muss- und Kann-Regeln).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der aktuellen amtlichen Regeln (unterteilt nach Wortarten wie Verben, Adjektive, Substantive) sowie eine tabellarische Aufbereitung zur vereinfachten Übersicht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Getrennt- und Zusammenschreibung, Rechtschreibreform, Univerbierung und orthographische Regeln.

Warum wird die Unterscheidung zwischen Wortgruppe und Zusammensetzung als problematisch angesehen?

Die Unterscheidung ist oft schwierig, da gleiche Bestandteile je nach Kontext (Wortgruppe vs. Zusammensetzung) unterschiedlich geschrieben werden müssen, was zu Unsicherheiten bei Schreibenden führt.

Welche Bedeutung haben die sogenannten Kann-Regeln?

Die Kann-Regeln bieten dem Schreibenden Wahlmöglichkeiten an und erlauben es, sich wieder stärker am eigenen Sprachgefühl zu orientieren, anstatt auf starre, formale Proben angewiesen zu sein.

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Details

Title
Problembereich Getrennt- und Zusammenschreibung
College
University of Regensburg  (Institut für Germanistik)
Course
Hauptseminat "Orthographie"
Grade
1,0
Author
Annika Christof (Author)
Publication Year
2009
Pages
20
Catalog Number
V159779
ISBN (eBook)
9783640724215
ISBN (Book)
9783640724413
Language
German
Tags
Orthografie Rechtschreibung Getrennt- und Zusammenschreibung Sprachwissenschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Annika Christof (Author), 2009, Problembereich Getrennt- und Zusammenschreibung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/159779
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