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Die Entprivatisierung intrafamiliärer Problemlagen in den Medien

Am Beispiel des TV-Formates "Super Nanny"

Title: Die Entprivatisierung intrafamiliärer Problemlagen in den Medien

Diploma Thesis , 2009 , 115 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Nadine Schlotte (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Diese Diplomarbeit befasst sich mit dem dynamischen Prozess der Veröffentlichung von authentisch dargestellten Familienproblematiken in den TV-Medien. Dabei wird der Leser mit der Erforschung einer Veränderung des öffentlichen Blickes auf die Familie, die daraus resultierende Öffnung ihres privaten Raumes und die Bedeutung der Erziehung, in die Thematik eingeführt. Desweiteren wird ein Überblick über die Wirkung und Folgen des Fernsehens, als Lebenshelfer für Darsteller und Rezipienten und das Konzept des Reality-Formats „Super Nanny“ gegeben, bis dann im letzten Teil der Arbeit, anhand einer Befragung, mögliche Lösungsansätze für eine Wirkung auf potenzielle Zuschauer dieser Sendung und deren Bedeutung für die Soziale Arbeit herausgearbeitet werden.

Excerpt


1. Einleitung

2. Die Familie und Erziehung im Wandel der Zeit

2.1 Zur Definition des Begriffs Familie

2.2 Funktionen der Familie

2.3 Die Familie im privaten Raum

2.4 Zur Sozialgeschichte der Familie in Deutschland

2.4.1 Das christliche Mittelalter

2.4.2 Die Neuzeit

2.4.3 Das 19. Jahrhundert

2.4.4 Die Zeit des Nationalsozialismus

2.4.5 Die Nachkriegszeit

2.4.6 Schlussbemerkung

2.5 Die Erziehung in der Familie und das öffentliche Interesse an der Familienerziehung in Deutschland

2.5.1 Das öffentliche Interesse an der Familienerziehung und deren gewachsene Bedeutung

2.5.2 Die Themen der Familienforschung

2.5.3 Die Eltern-Kind-Beziehung als Blickpunkt der Familienforschung

2.5.4 Durchdringung des privaten Raumes der Familie

2.6. Die Schwierigkeit des “Eltern-Sein” heute

2.6.1 Analyse und Geschichte der Erziehungsberatung im Zusammenhang zu “Eltern-Sein”

2.6.2 Die Schuldgefühle und die Verunsicherung der Eltern

2.6.3 Grundformen der Erziehungsratgeber und Motive nach Höffer-Mehlmer

2.6.4 Eltern als Schüler der Erziehungsaufgabe

2.6.5 Aktuelle Erziehungsratgeber - Ein Vergleich

2.7 Zusammenfassung

3. Privatfernsehen und seine Wirkung auf den Rezipienten

3.1 Die Geschichte des Privatfernsehens in Deutschland

3.2 Die Erforschung der emotionalen Fernsehwirkung

3.3 Geplante und ungeplante Fernsehnutzung

3.4 Reality-TV

3.4.1 Definition des Begriffs „Reality-TV“

3.4.2 Darstellungsformen und Merkmale des Reality-TV

3.5. Affektfernsehen

3.5.1 Zentrale Merkmale des Affektfernsehens nach Bente und Fromm

3.5.2 Motive und Funktionen der Teilnahme als Protagonist an einer Sendung des Genres Affektfernsehen unter dem Aspekt der Öffnung des privaten Raumes

3.5.3 Folgen der medialen Inszenierung privater und konfliktbehafteter Räume

3.6 Lebenshilfe via Fernsehen

3.6.1 Lebenshilfekonzepte am Beispiel des Privatsenders RTL

3.6.2 Grenzen des Lebenshilfe- TV unter dem Gesichtspunkt des Voyeurismus

4. Erziehungsberatung im Fernsehen mit Hilfe der „Super Nanny“

4.1 Die „Super Nanny“ Katharina Saalfrank

4.2 Hintergrundinformationen und Kritik an der Sendung

4.3 Aufbau und Konzept der Sendung

4.4 Zur Professionalität der „Super Nanny“

4.5 Die Bedeutung der „Super Nanny“ für die ambulanten Erziehungshilfen, insbesondere die der Sozialpädagogischen Familienhilfe

4.6 Zusammenfassendes Fazit: Familienthematiken im Fernsehen

5. Befragung zum TV-Format „Super Nanny“ unter dem Aspekt der Wirkung auf potenzielle Zuschauer

5.1 Vorüberlegung und Ziel der Befragung

5.2 Fragebogenkonzeption

5.3 Durchführung und Teilnahmebereitschaft

5.4 Quantitative Analyse der Erhebung

5.4.1 Altersgruppen der Teilnehmer

5.4.2 Geschlechterverteilung der befragten Personen

5.4.3 Familienstand der Probanden

5.4.4 Berufliche Situation

5.4.5 Anzahl und Altersgruppen vorhandener Kinder

5.4.6 Wohnverhältnisse

5.4.7 Verfolgung der Sendung „Super Nanny“

5.4.8 Empfinden der Zuschauer gegenüber der Sendung

5.4.9 Identifikation mit den gezeigten Familiensituationen

5.4.10 Motivation der Sendung, selbst professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen

5.4.11 Lebenshilfe über Fernsehen selbst nutzen

5.4.12 Unterscheidung der Zuschauer zwischen Realität und Darstellung

5.4.13 Vorteile der medialen Inszenierung intrafamiliärer Problemlagen

5.4.14 Nachhaltigkeit der Arbeit der „Super Nanny“ in den Familien

5.4.15 Der Wunsch der Zuschauer nach mehr Informationen über Beratungsmöglichkeiten und Ansprechpartner für Familien in schwierigen Situationen innerhalb der Ausstrahlung

5.5 Qualitative Analyse der Erhebung

5.5.1 Qualitative Analyse der Erhebung, klassifiziert nach Altersgruppen

5.5.2 Befragung eingeteilt nach Geschlecht, Familienstand, beruflicher Situation, Vorhandensein von Kindern und eigenem Haushalt

5.5.3 Begründungen der Probanden bei Frage 13 und 14

5.5.3.1 Begründungen der Probanden zu Frage 13

5.5.3.2 Begründungen der Probanden zu Frage 14

5.4 Zusammnenfassendes Fazit der Untersuchung

6. Schlußwort

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht den dynamischen Prozess der medialen Veröffentlichung privater Familienproblematiken. Das Ziel ist es, zu analysieren, wie der Blick der Öffentlichkeit auf die Familie als Institution durch TV-Formate wie „Super Nanny“ verändert wird, welche Rolle das Reality-TV als „Lebenshelfer“ einnimmt und welche Auswirkungen diese mediale Inszenierung auf die Zuschauer sowie auf die professionelle Soziale Arbeit hat.

  • Wandel der Familienstruktur und Erziehung im historischen Kontext
  • Medialisierung intrafamiliärer Konflikte durch Reality-TV und Affektfernsehen
  • Analyse des TV-Formats „Super Nanny“ als „Lebenshilfe“
  • Empirische Untersuchung zur Wirkung auf potenzielle Zuschauer
  • Reflektion über die Rolle professioneller Erziehungsberatung in Abgrenzung zur medialen Darstellung

Auszug aus dem Buch

2.3 Die Familie im privaten Raum

Burkart erläutert in seinem Buch “Familiensoziologie” die Familie als “Hausgemeinschaft” und “Herrschaftszusammenhang” in ihrer Grundbedeutung. Bei dieser Definition ist davon auszugehen, dass vor allem mit dem Begriff “Hausgemeinschaft“ eine Gemeinschaft “unter einem Dach”, ohne Einblick von außen, unter dem Schutz der familialen Gegebenheiten, zu verstehen ist. Die Familie kann als private Gegenstruktur zur Gesellschaft gesehen werden, deren Probleme der Macht aller Mitglieder obliegt. “Sie hat sich im Zuge fortschreitender Modernisierungsprozesse in partnerschafts- und kindorientierte, sowie individualisierte Privatheitstypen ausdifferenziert” (Meyer 1992, S. 88). Privat ist das Geheime, Verborgene und Unsichtbare, das von äußeren Zugriff und Kontrolle Geschützte. Die Familie ist einerseits dem öffentlichen Einfluss ausgesetzt und muss oder kann Lebensschwierigkeiten und soziale Probleme andererseits im privaten Raum austragen. “Dieser innerliche Kreis ist für die Öffentlichkeit tabu” (Böhnisch 1997, S. 60). Der private Raum als ein von außen abgegrenztes Innere. Familie mit ihrem “privatistischen und intimen Charakter” (Hamann 2000, S. 29) ist nicht nur das private Zusammenleben von mehreren Personen, sondern auch ein institutioneller Funktions- und Interaktionszusammenhang.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der zunehmenden Veröffentlichung von Familienproblematiken in den TV-Medien ein und erläutert die Gliederung der Arbeit.

2. Die Familie und Erziehung im Wandel der Zeit: Dieses Kapitel behandelt die historische Entwicklung der Familie in Deutschland sowie die veränderten gesellschaftlichen Anforderungen an die Erziehung.

3. Privatfernsehen und seine Wirkung auf den Rezipienten: Der Abschnitt beleuchtet die Entstehung des Privatfernsehens, die Wirkung von Reality-TV und die psychologischen Aspekte des Affektfernsehens.

4. Erziehungsberatung im Fernsehen mit Hilfe der „Super Nanny“: Hier wird das spezifische TV-Format „Super Nanny“ analysiert, einschließlich der Person Katharina Saalfrank, der Kritik am Format und der Bedeutung für die Sozialpädagogik.

5. Befragung zum TV-Format „Super Nanny“ unter dem Aspekt der Wirkung auf potenzielle Zuschauer: Dieses Kapitel dokumentiert eine empirische Untersuchung, die das Zuschauerempfinden, die Identifikation und die Nachhaltigkeit der medialen Beratung erforscht.

6. Schlußwort: Das Schlußwort fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und reflektiert die mediale Entwicklung der Familienproblematik.

Schlüsselwörter

Familie, Erziehung, Reality-TV, Affektfernsehen, Super Nanny, Familienforschung, Erziehungsberatung, Privatsphäre, Medialisierung, Zuschauerwirkung, Sozialpädagogik, Lebenshilfe, Kindeswohl, Medienwirkungsforschung, Elternrolle

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit analysiert, wie private Familienproblematiken im Fernsehen, speziell am Beispiel der Sendung „Super Nanny“, öffentlich zur Schau gestellt werden und welche gesellschaftlichen Folgen dies hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf den Wandel der Familie, die Psychologie des Fernsehkonsums, die Inszenierung von Intimität im Reality-TV sowie die kritische Reflexion von medienbasierter „Lebenshilfe“.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu ergründen, ob TV-Formate wie die „Super Nanny“ tatsächlich hilfreiche Beratungsansätze bieten oder ob sie lediglich den Unterhaltungswert und die Einschaltquoten durch Voyeurismus steigern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Auseinandersetzung mit medien- und familiensoziologischen Grundlagen sowie eine empirische Untersuchung in Form einer Befragung potenzieller Zuschauer.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Betrachtung der Familie, eine medienwissenschaftliche Analyse des Reality-Genres und eine detaillierte Auswertung der Zuschauerbefragung zur „Super Nanny“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Familiensoziologie, Entprivatisierung, Reality-TV, Erziehungsberatung, Medienwirkung, Voyeurismus, Identifikation und Sozialpädagogik.

Wie unterscheidet sich die „Super Nanny“ von professionellen ambulanten Hilfen?

Die Autorin hebt hervor, dass echte Familienhilfe (wie die SPFH) den Gesamtkontext der Familie langfristig einbezieht, während die Sendung primär auf kurzfristige, medienwirksame Konfliktlösungen fokussiert ist.

Welche Rolle spielt die Privatsphäre in der Argumentation?

Die Arbeit warnt vor einer „Auflösung des Privaten“, bei der intime Lebensbereiche durch das Fernsehen ungeschützt der öffentlichen Verhandlung ausgesetzt werden, was die Privatsphäre als Schutzraum gefährdet.

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Details

Title
Die Entprivatisierung intrafamiliärer Problemlagen in den Medien
Subtitle
Am Beispiel des TV-Formates "Super Nanny"
College
University of Applied Sciences Mittweida  (Fachbereich Soziale Arbeit)
Grade
1,5
Author
Nadine Schlotte (Author)
Publication Year
2009
Pages
115
Catalog Number
V159700
ISBN (eBook)
9783640729395
ISBN (Book)
9783640729890
Language
German
Tags
Entprivatisierung Problemlagen Medien Beispiel TV-Formates Super Nanny
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nadine Schlotte (Author), 2009, Die Entprivatisierung intrafamiliärer Problemlagen in den Medien, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/159700
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