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Möglichkeiten der kommunalen Bürgerbeteiligung

Untersuchung am Beispiel der Landeshauptstadt Saarbrücken

Titel: Möglichkeiten der kommunalen Bürgerbeteiligung

Hausarbeit , 2010 , 32 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Simone Stöhr (Autor:in)

Umweltwissenschaften

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details


In Zeiten knapper Kassen sowie einer stetig wachsenden Zahl an kommunalen Aufgaben werden die Bürgerbeteiligung und die Entwicklung zum informierten Bürger zu immer bedeutenderen Gesellschaftsthemen. Um politische Entscheidungen nah an den Bedürfnissen der Bevölkerung treffen zu können und damit die Unzufriedenheit gegenüber Verwaltung und Politik zu begrenzen, ist es unabdingbar, Prioritätenlisten eines notwendigen kommunalen Handelns in Zusammenarbeit mit den Bürgern zu erarbeiten.

In der vorliegenden Hausarbeit werden Gründe für diese These erörtert, mögliche Beteiligungsmethoden beschrieben und ein Vorgehen im Zusammenhang mit konkreten Problemstellungen der Landeshauptstadt Saarbrücken definiert. Zusätzlich werden Chancen und Risiken eines derartigen Handelns analysiert, um als Entscheidungshilfe die Potenziale der Bürgerbeteiligung zur Lösung kommunaler Aufgaben zu beschreiben. Ausführungen zu „Best Practice“-Beispielen und Erfahrungen aus vergleichbaren bundesweit bereits durchgeführten
Projekten runden die Arbeit ab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung und Vorgehensweise

2 Herausforderungen der modernen Verwaltung

3 Hintergründe der Bürgerbeteiligung

3.1 Von der Bürgerbeteiligung zur Bürgergesellschaft

3.1.1 Gesetzlich vorgeschriebene formelle Bürgerbeteiligung

3.1.2 Mögliche Formen einer modernen, freiwilligen Bürgerbeteiligung

3.2 Stand der Entwicklung hin zur Bürgergesellschaft

3.3 Wege zur bürgerlichen Pflichtenübernahme

3.4 „JA“ zur Bürgerbeteiligung

3.4.1 Kurzbeschreibung ausgewählter Beteiligungsverfahren

3.5 Strategische Bewertung der Bürgerkommunikation

4 Konkrete Umsetzungsmöglichkeiten in der Landeshauptstadt Saarbrücken

4.1 Der Bürgerhaushalt

4.1.1 Charakteristika eines Bürgerhaushalts

4.1.2 Umsetzung eines Bürgerhaushalts in Saarbrücken

4.1.3 „Best Pratice“ – Bürgerhaushalt am Beispiel der Stadt Trier

5 Bewertung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht Möglichkeiten, die kommunale Verwaltung durch verstärkte Bürgerbeteiligung transparenter und kooperativer zu gestalten. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie durch moderne Beteiligungsmodelle, insbesondere den Bürgerhaushalt, das Vertrauen der Bürgerschaft gestärkt und die Identifikation mit kommunalen Projekten trotz knapper finanzieller Ressourcen gefördert werden kann.

  • Grundlagen und Herausforderungen moderner kommunaler Verwaltung
  • Analyse verschiedener Methoden der Bürgerbeteiligung
  • Konkrete Umsetzungsstrategien für die Landeshauptstadt Saarbrücken
  • Evaluierung des Bürgerhaushalts als Instrument der Bürgerpartizipation
  • Best-Practice-Beispiele aus anderen deutschen Städten

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Gesetzlich vorgeschriebene formelle Bürgerbeteiligung

Aktuell sehen vor allem umwelt- und raumplanerische Gesetze – wenn auch nur schwache – Formen der Bürgerbeteiligung vor. Das Baugesetztbuch regelt diese nach § 3 Abs. 1 wie folgt:

„Die Öffentlichkeit ist möglichst frühzeitig über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung, sich wesentlich unterscheidende Lösungen, die für die Neugestaltung oder Entwicklung eines Gebiets in Betracht kommen, und die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung öffentlich zu unterrichten; ihr ist Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung zu geben.….“.

Ähnliches beschreibt das Gesetz zur Prüfung der Umweltverträglichkeit (UVPG) und das Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG). Hinzu kommt ferner seit Dezember 2004 das Bundes-Umweltinformationsgesetz (UIG) bzw. verschiedene Länder-Umweltinformationsgesetze (hier z. B. das saarländische Umweltinformationsgesetz vom 12.09.2007), welche als Umsetzung europäischer Vorgaben die freie Zugänglichkeit aller umweltrelevanten Daten für jeden Bürger festlegen.

Wie zuvor erwähnt, existieren zusätzlich zu dieser gesetzlichen eher konsultativen Form der Bürgerbeteiligung mit dem Bürgerbegehren und Bürgerentscheid weitere formelle, direkt-demokratische Möglichkeiten der Partizipation. Hierbei initiieren und entscheiden die Bürger statt des Verwaltungs- oder Kommunalparlaments. Um dies zu erreichen, sind jedoch Formalitäten einzuhalten, um die nach Kommunalselbstverwaltungsgesetz (KSVG) geforderten Einleitungs- und Zustimmungsquoren, Themenzulässigkeiten, Fristen etc. zu gewährleisten. Dies stellt große Anforderungen an die antragstellende Bürgerschaft, so dass die erfolgreiche praktische Umsetzung nur selten gelingt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung und Vorgehensweise: Das Kapitel führt in die Notwendigkeit von Bürgerbeteiligung in Zeiten knapper kommunaler Mittel ein und erläutert den Aufbau der Arbeit.

2 Herausforderungen der modernen Verwaltung: Hier werden die Erfordernisse nachhaltigen kommunalen Handelns im Kontext der Agenda 21 und des bürgerschaftlichen Engagements thematisiert.

3 Hintergründe der Bürgerbeteiligung: Dieses Kapitel beleuchtet die verfassungsrechtlichen Grundlagen, die Entwicklung zur Bürgergesellschaft sowie verschiedene Beteiligungsformen und Strategien.

4 Konkrete Umsetzungsmöglichkeiten in der Landeshauptstadt Saarbrücken: Es werden spezifische Konzepte, insbesondere der Bürgerhaushalt, als Lösung für die lokale Problemlage in Saarbrücken diskutiert.

5 Bewertung und Ausblick: Das Kapitel fasst das Potenzial der Bürgerbeteiligung zusammen und plädiert für eine neue Kultur der offenen Verwaltung im Sinne des Government 2.0.

Schlüsselwörter

Bürgerbeteiligung, Kommunalverwaltung, Bürgerhaushalt, Bürgergesellschaft, Partizipation, Saarbrücken, Agenda 21, E-Government, Bürgerentscheid, Demokratie, Bürgerkommunikation, Verwaltungsreform, Bürgerengagement, Transparenz, Best Practice

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie kommunale Verwaltungen durch Bürgerbeteiligung die Akzeptanz für politische Entscheidungen erhöhen und die Zusammenarbeit mit den Bürgern verbessern können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Herausforderungen moderner Verwaltungen, die verfassungsrechtlichen Hintergründe von Partizipation, Methoden der Bürgerbeteiligung sowie deren konkrete Anwendungsmöglichkeiten in Saarbrücken.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung aufzuzeigen, um das Vertrauen in kommunales Handeln zu stärken und eine nachhaltige Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt zu erreichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine Literaturanalyse zu theoretischen Grundlagen der Partizipation mit einer Fallstudienbetrachtung (Saarbrücken) und dem Vergleich von Best-Practice-Beispielen wie der Stadt Trier.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Partizipationsmodellen und eine praktische Analyse von Umsetzungsinstrumenten, insbesondere des Bürgerhaushalts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Bürgerbeteiligung, Kommunalverwaltung, Bürgerhaushalt, Partizipation, Bürgergesellschaft und E-Government definiert.

Warum wird der Bürgerhaushalt als Beispiel hervorgehoben?

Der Bürgerhaushalt bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in die Haushaltsführung und ermöglicht Bürgern, direkt Einfluss auf die Mittelverwendung zu nehmen, was das Vertrauen in die Verwaltung signifikant steigern kann.

Welche Rolle spielt die E-Partizipation?

E-Partizipation ermöglicht eine zeit- und ortsunabhängige Meinungsäußerung und erreicht somit auch Bevölkerungsgruppen, die über klassische Beteiligungsformate weniger stark involviert sind.

Welche Rolle spielt der Fall der Stadt Trier?

Trier dient als „Best Practice“-Beispiel, das aufzeigt, wie durch ein Internetportal und begleitende Maßnahmen ein erfolgreicher Bürgerhaushalt etabliert werden kann.

Welche Rolle spielen die Pressespiegel in der Arbeit?

Die angehängten Pressespiegel dokumentieren die praktische Anwendung und die teils kritische Resonanz auf Bürgerbeteiligungsverfahren in der Region (z.B. Windpark-Projekte).

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Möglichkeiten der kommunalen Bürgerbeteiligung
Untertitel
Untersuchung am Beispiel der Landeshauptstadt Saarbrücken
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Umweltwissenschaften)
Veranstaltung
Bürgerbeteiligung / Mediation
Note
1,7
Autor
Simone Stöhr (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
32
Katalognummer
V159519
ISBN (eBook)
9783640724765
ISBN (Buch)
9783640725052
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Möglichkeiten Bürgerbeteiligung Untersuchung Beispiel Landeshauptstadt Saarbrücken
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Simone Stöhr (Autor:in), 2010, Möglichkeiten der kommunalen Bürgerbeteiligung , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/159519
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Leseprobe aus  32  Seiten
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