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Hochzeit als Schwellenritual

Title: Hochzeit als Schwellenritual

Term Paper (Advanced seminar) , 2009 , 12 Pages , Grade: 2

Autor:in: Angelika Otto (Author)

Pedagogy - Pedagogic Sociology

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Summary Excerpt Details

Diese Referatsausarbeitung beschäftigt sich mit der Fragestellung, warum heute noch geheiratet wird und inwiefern die Hochzeit ein Übergangsritual ist oder als solches gesehen wird. Dabei orientiert sich der Begriff „Übergangsritual“ an der Definition von van Gennep. Demnach geht es dabei um „den Übergang von einem Zustand in einen anderen oder von einer kosmischen bzw. sozialen Welt in eine andere“ . Um den Antworten auf diese Fragen näher zu kommen, haben Sarah Ahmed und ich sechs Menschen im Alter zwischen 25 und 32 Jahren nach ihren Gedanken zum Thema heiraten befragt.
Das erste Kapitel beschäftigt sich mit den Auswahlkriterien der Interviewpartner, sowie mit den Vorüberlegungen zur Fragebogengestaltung und der Interviewsituation. Im zweiten Kapitel werden die Probleme, mit denen wir uns bei der Umsetzung konfrontiert sahen, dargestellt und erläutert. Anschließend werden kurz die Interviewpartner vorgestellt, um die Eckdaten, die nicht im Interview abgefragt wurden, zu skizzieren.
Die folgenden drei Kapitel beschäftigen sich mit wesentlichen Fragen aus unserem Leitfragebogen und der Interpretation und Gegenüberstellung der unterschiedlichen Antworten. Der erste Abschnitt befasst sich mit den Gründen, die für oder gegen eine Hochzeit sprechen. Im nächsten Teil wird nach (vermuteten) Veränderungen in der Beziehung nach der Eheschließung gefragt. Der letzte Abschnitt beschäftigt sich mit dem Ritualcharakter einer Hochzeit.
Im Fazit werden die Ergebnisse zusammengefasst und meine Gedanken zur Beantwortung der Frage, ob eine Hochzeit ein Übergangsritual ist, ausgeführt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Auswahlkriterien und Vorüberlegungen

2. Schwierigkeiten bei der Umsetzung

3. Kurzvorstellung der Interviewpartner

4. Was spricht für das Heiraten? Was spricht gegen das Heiraten?

5. Verändert sich die Beziehung nach der Hochzeit?

6. Welche Elemente einer Hochzeit machen diese zum Ritual?

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das moderne Verständnis von Eheschließungen und analysiert, inwiefern die Hochzeit in der heutigen Gesellschaft noch als Übergangsritual im Sinne von van Gennep betrachtet werden kann, basierend auf leitfadengestützten Interviews mit jungen Erwachsenen.

  • Motive für die Entscheidung zur Eheschließung oder dagegen
  • Die Wahrnehmung der Hochzeit als Übergang in einen neuen Lebensabschnitt
  • Rolle von Traditionen und Ritualen bei Hochzeitsfeiern
  • Einfluss unterschiedlicher kultureller und persönlicher Hintergründe
  • Veränderung des Beziehungsstatus und der Dynamik nach der Eheschließung

Auszug aus dem Buch

4. Was spricht für das Heiraten? Was spricht gegen das Heiraten?

Grundsätzlich wurden in erster Linie romantische Gründe zum Heiraten genannt. Auch die Hochzeit als Teil einer gewissen Lebensvorstellung spielte eine gewisse Rolle. Der finanzielle Vorteil durch Steuerersparnisse wäre nur für X. wichtig, die wiederum nicht heiraten möchte. Von L. wurden die erleichterten Formalitäten bei unterschiedlichen Nationalitäten in Zusammenhang mit dem Wunsch, eines Tages auszuwandern als pragmatischer Grund genannt. Grundsätzlich freut sie sich mehr auf die Ehe als auf die Hochzeit, auf „dieses Zusammengehören, gemeinsam sein, und das eben in der Form. Familie sein.“

Ihr Freund C. findet ebenfalls die Einheit als Familie sehr wichtig, stellt aber dabei die Kinder als besonders wichtigen Aspekt hervor:

„Wenn Menschen heiraten, wie ich gesagt habe, es ist dann wie ein Geschäft, zu sagen, so werden wir die Aufgaben im Leben verteilen. Du machst was, ich mache was und zusammen haben wir ein Minigeschäft, eine Familie und ich finde die Familie - unit sehr wichtig, weil... natürlich gibt es Ausnahmen, aber wenn Kinder eine stabile Atmosphäre haben, wo sie wachsen können, das ist normalerweise, sie sind erfolgreiche Menschen oder glückliche Menschen oder mindestens weniger Stress haben und wenn Kinder ganz viel Stress haben ist es viel schwerer durch´s Leben zu gehen.“

Bei C. merkt man auch deutlich die amerikanische Prägung. Beispielsweise betonte er ein gewisses Maß an Selbstkenntnis, dass man zum Zeitpunkt der Hochzeit haben sollte. Als Gegenbeispiel nannte er das weit verbreitete amerikanische Klischee:

„Oft finden wir ein Pattern [Muster], wo man geht in die Schule, nimmt eine Freundin und die Freundin, die er hat am Ende zum seine Schule und wenn er seinen ersten Job bekommt, ist automatisch seine Frau. Irgendwie bin ich dagegen. Das passiert oft so, wie es einfach, wie sagt man, im Durchschnitt ist und passt ganz gut, aber ich glaube man sollte eigentlich warten ein bisschen, bis er schon nicht mehr studiert und sie nicht mehr studiert und schon ein bisschen erlebt haben.“

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Forschungsfrage zum Übergangsritual Hochzeit und Erläuterung des methodischen Vorgehens mittels Experteninterviews.

1. Auswahlkriterien und Vorüberlegungen: Darlegung der Auswahlkriterien für die Interviewpartner und Erläuterung der Gestaltung des Leitfadens.

2. Schwierigkeiten bei der Umsetzung: Darstellung der technischen und organisatorischen Hürden während der Interviewphase.

3. Kurzvorstellung der Interviewpartner: Kurze biographische Skizzierung der sechs interviewten Personen zur Einordnung der Ergebnisse.

4. Was spricht für das Heiraten? Was spricht gegen das Heiraten? Analyse der persönlichen, romantischen und pragmatischen Beweggründe der Interviewten bezüglich einer Heirat.

5. Verändert sich die Beziehung nach der Hochzeit? Untersuchung der Vermutungen, ob die Ehe eine neue Beziehungsqualität oder einen Statuswechsel mit sich bringt.

6. Welche Elemente einer Hochzeit machen diese zum Ritual? Diskussion über die Bedeutung von klassischen Ritualen und Traditionen für die subjektive Wahrnehmung der Hochzeit.

Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Forschungsfrage und Einordnung der Ergebnisse in den Kontext des Übergangsrituals nach van Gennep.

Schlüsselwörter

Hochzeit, Übergangsritual, van Gennep, Eheschließung, Ritualforschung, Lebensvorstellung, Familiengründung, Interviewanalyse, Beziehungsdynamik, soziale Identität, Erwachsenwerden, romantische Liebe, Tradition, Heirat, Partnerschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, warum Menschen im Jahr 2009 heiraten und wie die Hochzeit als Übergangsritual wahrgenommen wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Es werden Motive für und gegen das Heiraten, der wahrgenommene Wandel in Beziehungen sowie die Bedeutung ritueller Handlungen bei der Hochzeit beleuchtet.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt, inwiefern die Hochzeit heute noch als ein Übergangsritual im Sinne der Definition von Arnold van Gennep gesehen wird.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf leitfadengestützten Interviews mit sechs Personen im Alter zwischen 25 und 32 Jahren basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Auswahlkriterien, methodische Probleme, die Vorstellung der Probanden sowie die thematische Auswertung der Befragung zu Heiratsgründen, Beziehungsänderungen und Ritualcharakter.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Übergangsritual, Eheschließung, Lebensvorstellung, Familiengründung und Partnerschaft.

Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Wahrnehmung der Hochzeit?

Die Arbeit deutet an, dass Männer die Hochzeit oft ernsthafter und mit größerer Bedeutung für die Beziehung messen, während Frauen stärker hoffen, dass die Beziehung stabil bleibt.

Wie bewerten die Probanden den "Schwellencharakter" der Hochzeit?

Die Wahrnehmung ist ambivalent; während einige die Hochzeit als wichtigen Schritt ins Erwachsenwerden sehen, fürchten andere den Verlust der Selbstständigkeit oder sehen keine notwendige Veränderung in der Beziehung.

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Details

Title
Hochzeit als Schwellenritual
College
University of Frankfurt (Main)  (Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft)
Course
Perspektiven einer erziehungswissenschaftlichen Ritualforschung
Grade
2
Author
Angelika Otto (Author)
Publication Year
2009
Pages
12
Catalog Number
V159204
ISBN (eBook)
9783640715497
ISBN (Book)
9783640715671
Language
German
Tags
Hochzeit Schwellenritual
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Angelika Otto (Author), 2009, Hochzeit als Schwellenritual, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/159204
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