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Check-Up Kliniken in NRW - Ein Kosten und Leistungsvergleich

Inkl. Mystery Studie "Ausländische Patienten"

Title: Check-Up Kliniken in NRW - Ein Kosten und Leistungsvergleich

Seminar Paper , 2010 , 31 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Isabella Beyer (Author)

Economy - Health Economics

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Summary Excerpt Details

Check-Up als interdisziplinäres Gesundheitskonzept
Unser Körper ist heute vielfältigen Belastungen bzw. Risikofaktoren ausgesetzt, die durch den persönlichen Lebensstil sowie äußere Einflüsse bedingt sind (z. B. Fehlernäh-rung, Bewegungsmangel, Tabak- und Alkoholkonsum, Stress, Umwelteinflüsse u. a.). Auch die demografische Entwicklung unserer Gesellschaft, mit einem erheblichen Wachstum älterer Menschen, führt zu einem dramatischen Anstieg sogenannter „Zivilisationskrankheiten“, wie z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder ein Diabetes mellitus. Die dadurch ausgelöste Kostenexplosion im Gesundheitswesen macht ein Umdenken erforderlich. Vorbeugung und Früherkennung spielen im modernen Gesundheitswesen deshalb eine immer wichtigere Rolle. Prävention steht vor Interven-tion. Auch der Volksmund scheint es schon seit langem zu wissen: „Vorbeugung ist die beste Medizin“. Früherkennung umfasst i.d.S. alle Maßnahmen, die der Aufdeckung früher Krankheitsstadien dienen, noch bevor Anzeichen in Form von Symptomen spürbar werden. Präventiv-medizinische Untersuchungen haben demzufolge das Ziel, mögliche Gefährdungen für die Gesundheit rechtzeitig zu erkennen oder einen Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. Prävention bzw. Früherkennung ist keine Vorsorge, denn sie kann nicht vor möglichen Krankheiten bewahren. Sinn und Zweck dieser Check-Ups ist lediglich die rechtzeitige Entdeckung einer Krankheit und eine Behandlung im frühen Stadium. Damit steigen die Heilungschancen und dauerhafte Schädigungen können deutlich gesenkt werden. Für gesetzlich Krankenversicherte wird die Vorsorgeuntersuchung ab dem 35. Lebensjahr im Zwei-Jahres-Rhythmus angeboten. Angaben der Krankenversicherung AOK zufolge, lag die Anzahl der „Check-ups 35“ im vergangenen Jahr bei 6.576 . Damit zeigt sich, dass Gesundheit einen immer höheren Stellenwert in der Gesellschaft einnimmt. Zur Bewahrung des eigenen Wohlbefindens nehmen aber viele Menschen mehr Eigenverantwortung und zusätzliche Investitionen in Form in Kauf. Gesundheit wird heutzutage als „höchstes Gut“ angesehen. Doch was ist Gesundheit dem Wortgebrauch nach?
„Health is a state of complete physical, mental and social wellbeing and not merely the absence of disease or infirmity.” (Definition der WHO, 1946)
Gesunde Menschen sind demnach im Beruf leistungsfähiger und ggf. auch erfolgreicher, können leichter am sozialen Leben teilhaben in Form von Sport, Freizeit und Familie und haben eine höhere, uneingeschränkte Lebensqualität.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Check-Up als interdisziplinäres Gesundheitskonzept

2. Begriffsdefinition: Check-up Klinik

2.1. Zielgruppen

2.2. Anforderungen an die technische und medizinische Ausstattung

3. Medizinische Programme von Check-up Kliniken

3.1. Basisprogramme

3.2. Spezifische Check-up-Formen

4. Check-up Kliniken im NRW

4.1. Übersicht aller Check-up Kliniken

4.2. Geographische Verteilung

4.3. Leistungs- und Kostenvergleich

5. Potentiale für arabische und russische Patienten in NRW

5.1. Patientenaufkommen aus dem Ausland

5.2. Check-Up-Medizintourismus – Empirische Untersuchung

5.3. Programme für den Check-Up-Medizintourismus

6. Beurteilung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das Leistungsangebot und die Kostenstruktur von Check-up-Kliniken in Nordrhein-Westfalen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Identifizierung von Potenzialen für den Medizintourismus, insbesondere unter Berücksichtigung der spezifischen Nachfrage von Patienten aus Russland und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

  • Strukturanalyse von Check-up-Einrichtungen in NRW
  • Vergleich von medizinischen Leistungen und Preisstrukturen
  • Untersuchung des Medizintourismus-Marktes für arabische und russische Patienten
  • Empirische Erhebung der Reaktionszeiten und Servicequalität auf internationale Anfragen
  • Diskussion von Qualitätsstandards und zukünftigen Entwicklungen im Bereich der Gesundheitsvorsorge

Auszug aus dem Buch

1. Check-Up als interdisziplinäres Gesundheitskonzept

Unser Körper ist heute vielfältigen Belastungen bzw. Risikofaktoren ausgesetzt, die durch den persönlichen Lebensstil sowie äußere Einflüsse bedingt sind (z. B. Fehlernährung, Bewegungsmangel, Tabak- und Alkoholkonsum, Stress, Umwelteinflüsse u. a.). Auch die demografische Entwicklung unserer Gesellschaft, mit einem erheblichen Wachstum älterer Menschen, führt zu einem dramatischen Anstieg sogenannter „Zivilisationskrankheiten“, wie z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder ein Diabetes mellitus. Die dadurch ausgelöste Kostenexplosion im Gesundheitswesen macht ein Umdenken erforderlich. Vorbeugung und Früherkennung spielen im modernen Gesundheitswesen deshalb eine immer wichtigere Rolle. Prävention steht vor Intervention.

Auch der Volksmund scheint es schon seit langem zu wissen: „Vorbeugung ist die beste Medizin“. Früherkennung umfasst i.d.S. alle Maßnahmen, die der Aufdeckung früher Krankheitsstadien dienen, noch bevor Anzeichen in Form von Symptomen spürbar werden. Präventiv-medizinische Untersuchungen haben demzufolge das Ziel, mögliche Gefährdungen für die Gesundheit rechtzeitig zu erkennen oder einen Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. Prävention bzw. Früherkennung ist keine Vorsorge, denn sie kann nicht vor möglichen Krankheiten bewahren. Sinn und Zweck dieser Check-Ups ist lediglich die rechtzeitige Entdeckung einer Krankheit und eine Behandlung im frühen Stadium. Damit steigen die Heilungschancen und dauerhafte Schädigungen können deutlich gesenkt werden.

Für gesetzlich Krankenversicherte wird die Vorsorgeuntersuchung ab dem 35. Lebensjahr im Zwei-Jahres-Rhythmus angeboten. Im Jahr 2005 ging nur jeder fünfte Anspruchsberechtigte zum „Check-Up 35“. In Zahlen ausgedrückt, waren es etwa acht Millionen Menschen. Zwei Jahre zuvor waren es allerdings nur 6,4 Millionen, mit jährlich steigender Tendenz. Damit zeigt sich, dass Gesundheit einen immer höheren Stellenwert in der Gesellschaft einnimmt. Zur Bewahrung des eigenen Wohlbefindens nehmen aber viele Menschen mehr Eigenverantwortung und zusätzliche Investitionen in Form in Kauf. Gesundheit wird heutzutage als „höchstes Gut“ angesehen. Doch was ist Gesundheit dem Wortgebrauch nach?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Check-Up als interdisziplinäres Gesundheitskonzept: Einführung in die wachsende Bedeutung von Prävention und Früherkennung aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen und steigender Kosten im Gesundheitswesen.

2. Begriffsdefinition: Check-up Klinik: Definition des Begriffs sowie Erläuterung der Anforderungen an Personal und technische Ausstattung für eine ambulante präventivmedizinische Untersuchung.

3. Medizinische Programme von Check-up Kliniken: Darstellung des Leistungsspektrums, unterteilt in standardisierte Basisprogramme und individuelle, spezifische Check-up-Formen.

4. Check-up Kliniken im NRW: Umfassende Analyse und Auflistung von 25 Check-up-Kliniken in Nordrhein-Westfalen inklusive geografischer Verteilung sowie Kosten- und Leistungsvergleich.

5. Potentiale für arabische und russische Patienten in NRW: Untersuchung des Marktes für Medizintourismus und empirische Analyse der Servicequalität und Preisgestaltung für internationale Patienten.

6. Beurteilung und Fazit: Kritische Würdigung des Trends zum Gesundheitstourismus und Diskussion über die Notwendigkeit transparenter Qualitätsstandards.

Schlüsselwörter

Check-up, Prävention, Früherkennung, Medizintourismus, Gesundheitsvorsorge, NRW, Klinikvergleich, Patientenaufkommen, Leistungsvergleich, Diagnostik, interdisziplinär, Gesundheitsmanagement, Privatpatienten, Gesundheitsbewusstsein, Qualitätsstandards.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Angebot an Check-up-Untersuchungen in privaten Kliniken in Nordrhein-Westfalen und analysiert deren Eignung für den wachsenden Markt des Medizintourismus.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die medizinische Vorsorgediagnostik, der Vergleich von Klinikangeboten in NRW sowie die Analyse der Nachfrage und Servicereaktionen gegenüber internationalen Patienten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Markt für Check-up-Kliniken in NRW zu strukturieren und das Potenzial für den Medizintourismus, speziell für russische und arabische Patienten, herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin führte eine umfassende Internetrecherche zu Klinikangeboten durch und ergänzte diese durch eine empirische Untersuchung, bei der Testanfragen aus drei verschiedenen Perspektiven (deutsch, russisch, arabisch) gestellt wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Check-up-Kliniken, die detaillierte Darstellung medizinischer Programme, eine Bestandsaufnahme der Kliniken in NRW sowie die empirische Analyse von Kosten und Leistungen für in- und ausländische Patienten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Check-up, Prävention, Medizintourismus, Gesundheitsvorsorge, Klinikvergleich, Leistungsanalyse und Diagnostik.

Wie reagierten die Kliniken auf die Anfragen der unterschiedlichen Patientengruppen?

Die Untersuchung ergab, dass deutsche Anfragen meist innerhalb eines Tages beantwortet wurden, während internationale Anfragen längere Reaktionszeiten (2-6 Tage) aufwiesen. Zudem unterschieden sich die Preisgestaltungen teilweise deutlich.

Welche Rolle spielt die GOÄ bei den untersuchten Kliniken?

Die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) bildet die verbindliche Grundlage für die Abrechnung der Leistungen für deutsche Patienten und wird auch bei internationalen Patienten als Referenz für privatärztliche Leistungen herangezogen.

Gibt es spezifische Services für internationale Patienten in den untersuchten Kliniken?

Ja, professionelle Kliniken bieten Sprachunterstützung, Dolmetscherdienste, Unterkunftsberatung und auf kulturelle Bedürfnisse (z. B. weibliche Gynäkologinnen für muslimische Patientinnen) ausgerichtete Services an.

Was ist das Fazit der Autorin hinsichtlich der Qualitätssicherung?

Trotz der medizinischen Vorteile fordert die Autorin aufgrund von Presseberichten und uneinheitlichen Diagnosen bei Testdurchläufen die Einführung allgemeingültiger und transparenter Qualitätsstandards nach dem Modell der Stiftung Warentest.

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Details

Title
Check-Up Kliniken in NRW - Ein Kosten und Leistungsvergleich
Subtitle
Inkl. Mystery Studie "Ausländische Patienten"
College
University of Applied Sciences Bonn-Rhein-Sieg
Course
SPF Health Management
Grade
1,0
Author
Isabella Beyer (Author)
Publication Year
2010
Pages
31
Catalog Number
V159104
ISBN (Book)
9783640775637
ISBN (eBook)
9783640775699
Language
German
Tags
Check-Up Kliniken Kosten Leistungsvergleich Mystery Studie Ausländische Patienten Mystery Mailing russische Patienten arabische Patienten Medizintourismus Gesundheitstourismus Russland Mystery Studie Health Management Health Care Studies medical Check-Up Gesundheits check-up Health Check-Up Präventionsmedizin Geomarketing
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Isabella Beyer (Author), 2010, Check-Up Kliniken in NRW - Ein Kosten und Leistungsvergleich , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/159104
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