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„Pompeius – Retter aus der Krise oder falscher Ruhm?“

Der Aufstieg des Pompeius (78-63 v.Chr.) Die Krisen der 70er Jahre und ihre Bewältigung

Title: „Pompeius – Retter aus der Krise oder falscher Ruhm?“

Seminar Paper , 2010 , 20 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Alexandra Filber (Author)

World History - Early and Ancient History

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Summary Excerpt Details

„In Pompeius verschränkt sich […] die Widersprüchlichkeit seiner Zeit, in der noch Republik genannt wurde, was bereits Monarchie war.“

Die römische Republik befand sich in den 80er Jahren v.Chr. in einem disharmonischen und ungeordneten Zustand. Die Höhen und Tiefen der sullanischen Regierung, die unter anderem geprägt waren von Kriegen gegen Mithridates, Bürgerkriegen, Terror in Rom und dem Beginn der Proskriptionen, gefolgt von Wahlbestechung, Intrigen und Anarchie, die das öffentliche Leben und die Politik in Rom bis in 50 v.Chr. bestimmte, verlangte geradezu nach eine Persönlichkeit, wie Gnaeus Pompeius Magnus. Er wurde zu einer der prägenden Persönlichkeiten dieser Zeit, in der Regieren nach republikanischen Maßstäben und der Ideologie Sullas aussichtslos schien.
Die Historikermeinungen stehen hinsichtlich der historischen Darstellung des Pompeius Magnus und seiner politischen und persönlichen Absichten kontrovers gegenüber. Doch auch wenn sich die Historiker in ihrer Charakteristika des Pompeius unterscheiden sehen sie doch grundsätzlich alle die Grenzen seiner Persönlichkeit. Ernst Baltrusch hält Meyer zugute, dass durch ihn die konkrete Beziehung zwischen Pompeius und dem späteren augustinschen Principat verdeutlicht wurde und ihm somit eine wesentliche Rolle in der Geschichte der späten römischen Republik zuzuordnen ist. Da sich die etlichen Darstellungen nicht ganz vereinen lassen, kann man sie doch auf einen Punkt bringen: Gnaeus Pompeius Magnus war grundsätzlich geprägt von dem tiefen und innigen Streben, immer der wichtigste und unabkömmlichste Bürger in Rom zu sein. Um deshalb ein möglichst gut fundiertes und aussagekräftiges Bild des Menschen, Feldherren und Politikers zu bekommen, muss man die Vorraussetzungen für seine Laufbahn, die Umstände während seines Konsulats und die Mechanismen Roms in die Betrachtung einbeziehen. Dies klärt eventuell im gewissen Maße die eingangs zitierte Widersprüchlichkeit der Zeit und des Pompeius von Jochen Bleicken. Das Augenmerk liegt dabei insbesondere auf Pompeius politischer Laufbahn unter dem Aspekt der Verwirklichung seiner persönlichen Ziele. Die Frage nach seinen eigenen Zielen und deren Verwirklichung im Rahmen seiner politischen und militärischen Handlungen führt in der Schlussbemerkung zu der Kernfrage, ob Pompeius ein Retter aus der Krise war oder doch eher ein strategischer Feldherr, der unablässig seine Ziele verfolgte und daher im nachhinein betrachtet lediglich falschen Ruhm erntete.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gnaeus Pompeius Magnus – Feldherr des Senats

2.1. Herkunft und politisches Profil

2.2. Erster Triumph

3. Politische Ausgangssituation nach Sullas Tod

3.1. Lepidusaufstand und Sertoriuskrieg

3.2. Spartacusaufstand

4. Pompeius´ erstes Konsulat 70 v.Chr.

5. Der Seeräuberkrieg 67/66 V.Chr.

6. Die Neuordnung des Ostens

7. Pompeius – Retter aus der Krise oder falscher Ruhm?

8. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Aufstieg des Gnaeus Pompeius Magnus zwischen 78 und 63 v. Chr. vor dem Hintergrund der tiefgreifenden Krisen der späten römischen Republik. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, ob Pompeius tatsächlich als Retter aus dieser instabilen Ära anzusehen ist oder ob sein militärischer Ruhm eher auf strategischem Eigeninteresse basierte.

  • Die Entwicklung und der politische Werdegang des Pompeius vom Ritterstand bis zum Konsulat.
  • Analyse der Krisenherde (Lepidusaufstand, Sertoriuskrieg, Spartacusaufstand) und Pompeius' Rolle bei deren Bewältigung.
  • Untersuchung der strukturellen Probleme des sullanischen Systems und deren Aushöhlung durch Pompeius.
  • Bewertung des militärischen Erfolgs und der Neuordnung des Ostens im Kontext seiner politischen Ambitionen.
  • Kritische Einordnung historischer Forschungsmeinungen zur Rolle und Persönlichkeit des Pompeius.

Auszug aus dem Buch

3.1. Lepidusaufstand und Sertoriuskrieg

Nach Pompeius nun 79 v.Chr. seinen ersten Triumph notgedrungener Weise erhalten hatte, legte Sulla in den darauffolgenden Konsulatswahlen bereits seine Diktatur nieder. Dies sollte dem Volk deutlich machen, dass Sulla ihm die Wahlfreiheit zurückgab und er sich nunmehr gänzlich aus der Politik zurückziehen wollte. So genial und durchdacht sein Staatssystem auch war, es fehlte jedoch an den Menschen, die damit umgehen konnten. Denn der Nobilität und der Senat, welche durch Sullas Gesetzgebung verfestigt wurde, mangelte es zur Führung an der nötigen Geschlossenheit. Vielmehr waren die führenden Mächte in Rom untereinander so zerstritten, dass das römische Imperium und seine Politik lediglich mit einer weiteren Umwälzung und Erneuerung zu helfen war. So erlebte Sulla bereits in der ersten Konsulnwahl, dass neben seinem getreuen Gefährten Q. Lutatius Catalus der unzuverlässige M. Aemilius Lepidus zum Konsul ernannt wurde. Dieser Mann sollte mit Hilfe seines Amtes die erste große Krise der Sullanischen Ordnung werden. Pompeius war zweifelsohne ein Vertreter eben dieses sullanischen Systems und umso mehr ärgerte es Sulla, dass Pompeius durch seine Empfehlung Lepidus zur wichtigen Volksgunst verholfen hatte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den instabilen Zustand der römischen Republik in den 80er Jahren v. Chr. und stellt die kontrovers diskutierte Persönlichkeit des Pompeius in den Mittelpunkt der historischen Betrachtung.

2. Gnaeus Pompeius Magnus – Feldherr des Senats: Dieses Kapitel behandelt die familiäre Herkunft des Pompeius aus dem Ritterstand und seinen kometenhaften Aufstieg durch eigenmächtige Heeresaufstellungen sowie seinen ersten Triumph.

3. Politische Ausgangssituation nach Sullas Tod: Es wird die Krisenzeit nach dem Rücktritt Sullas analysiert, in der Pompeius durch die Bekämpfung von Aufständen (Lepidus, Sertorius, Spartacus) seine militärische Bedeutung festigte.

4. Pompeius´ erstes Konsulat 70 v.Chr.: Hier wird der Eintritt des Pompeius in das höchste Staatsamt und die damit verbundene Rivalität mit Crassus sowie die Abkehr von der sullanischen Politik thematisiert.

5. Der Seeräuberkrieg 67/66 V.Chr.: Das Kapitel widmet sich dem Kampf gegen die Piraterie, der durch neue militärische Strategien und eine außergewöhnliche Kompetenzübertragung gelöst wurde.

6. Die Neuordnung des Ostens: Im Fokus steht hier die Beendigung des 3. Mithridatischen Krieges und die umfassende administrative Neuordnung der römischen Gebiete in Kleinasien durch Pompeius.

7. Pompeius – Retter aus der Krise oder falscher Ruhm?: Das abschließende Kapitel fasst die historische Bewertung zusammen und beantwortet die Kernfrage nach der Motivation und Rolle des Pompeius im Untergang der Republik.

8. Literatur: Dieses Verzeichnis listet die zur Analyse herangezogenen Fachwerke und Quelleneditionen auf.

Schlüsselwörter

Gnaeus Pompeius Magnus, römische Republik, Sulla, Senat, Konsulat, Feldherr, Krisenbewältigung, Lepidusaufstand, Sertoriuskrieg, Spartacusaufstand, Seeräuberkrieg, Mithridates VI, Neuordnung des Ostens, politische Ambitionen, Historische Bewertung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den politischen und militärischen Aufstieg des Gnaeus Pompeius Magnus in der späten römischen Republik (78-63 v. Chr.) und seine Rolle in den Krisen dieser Zeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Krise des sullanischen Systems, die militärische Effizienz des Pompeius, sein Aufstieg zum Konsulat und seine strategische Neuordnung des römischen Ostens.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Kernfrage ist, ob Pompeius primär als ein Retter der Republik aus ihren Krisen zu betrachten ist oder ob sein Ruhm auf einer konsequenten, persönlich motivierten Machtbildung basierte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Analyse zeitgenössischer Quellen (wie Cicero und Plutarch) sowie moderner historischer Fachliteratur, um ein fundiertes Bild der Person Pompeius zu zeichnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die chronologische Abfolge der großen Krisen (Sertorius, Spartacus, Piraten, Mithridates) und das Wirken des Pompeius in diesen Konflikten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Pompeius Magnus, späte römische Republik, Krisenbewältigung, militärische Strategie und Machtbildung beschreiben.

Wie bewertet die Autorin das Verhältnis von Pompeius zum Senat?

Die Autorin stellt fest, dass Pompeius trotz seiner Erfolge für den Staat nie vollständig in die traditionellen Strukturen des Senats integriert werden konnte, da er als "Fremdkörper" aus dem Ritterstand agierte.

Warum wird Pompeius im Kontext des Seeräuberkrieges als Stratege hervorgehoben?

Er wird hervorgehoben, weil er durch eine innovative Koordination von Seestreitkräften und eine diplomatisch-milde Behandlung der Besiegten das Piratenproblem in kürzester Zeit nachhaltig löste.

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Details

Title
„Pompeius – Retter aus der Krise oder falscher Ruhm?“
Subtitle
Der Aufstieg des Pompeius (78-63 v.Chr.) Die Krisen der 70er Jahre und ihre Bewältigung
College
University of Frankfurt (Main)
Grade
2,3
Author
Alexandra Filber (Author)
Publication Year
2010
Pages
20
Catalog Number
V158496
ISBN (eBook)
9783640715879
ISBN (Book)
9783640716210
Language
German
Tags
Pompeius Krise Aufstieg des Pompeius 70er Jahre v.Chr. Gnaeus Pompeius Magnus Seeräuberkriege Neuordnung des Ostens
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexandra Filber (Author), 2010, „Pompeius – Retter aus der Krise oder falscher Ruhm?“ , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/158496
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