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Warum eine "Bad Bank" eine gute Idee ist

Notwendigkeit, Erfahrungen und Erfolgsfaktoren einer Bad Bank

Title: Warum eine "Bad Bank" eine gute Idee ist

Seminar Paper , 2009 , 25 Pages

Autor:in: Tristan Mann (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit soll dem Leser den Einstieg in das Thema „Bad Bank“ unter der Fragestellung: "Warum ist eine „Bad Bank“ eine gute Idee?" näher bringen.

Derzeit scheinen alle bisherigen Maßnahmen der Regierung zur Stabilisierung des Finanzmarktes nicht ihre erwartete Wirkung zu zeigen. Im Januar 2009 lehnte der Bundesfinanzminister Peer Steinbrück ein Bad Bank Modell noch strikt mit der Begründung ab, dass er sich ein solches Modell ökonomisch und vor allem politisch nicht vorstellen kann. Nur vier Monate später, am 13. Mai 2009, brachte das Kabinett ein Gesetzentwurf zur Schaffung sogenannter Bad Banks auf den Weg. Doch wie kam es überhaupt zur Finanzkrise, die später auch zur Wirtschaftskrise wurde und warum schien die Bad Bank nun plötzlich eine gute Idee zu sein?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Bad Banks

2.1. Definition Bad Bank

2.2. Typisierung von Bad Banks

3 Notwendigkeit einer „Bad Bank“

3.1. Situation am Finanzmarkt

3.2. Kapitalbasis der Banken

3.3. Die Lösung: Bad Bank

3.4. Nachteile einer Bad Bank

4 Erfahrungen mit Bad Banks

4.1. Die Resolution Trust Corporation (RTC)

4.2. Erfahrungen aus Schweden

5 Aktuelle Bad Bank Modelle

5.1. Das Modell der Bundesregierung

5.2. Das Modell des DIW

6 Erfolgsfaktoren von Bad Banks

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz und Funktionalität des „Bad Bank“-Konzepts als Instrument zur Bewältigung der Wirtschafts- und Finanzkrise. Dabei wird der Frage nachgegangen, warum eine Bad Bank als strategische Lösung zur Stabilisierung der Bankbilanzen und zur Wiederherstellung des Vertrauens am Finanzmarkt betrachtet wird.

  • Ursachen und Auswirkungen der aktuellen Finanzkrise
  • Definition und theoretische Typisierung von Bad-Bank-Modellen
  • Vergleichende Analyse internationaler Erfahrungen (USA/Schweden)
  • Gegenüberstellung aktueller Lösungsansätze in Deutschland (Bundesregierung vs. DIW)
  • Identifikation kritischer Erfolgsfaktoren für die Implementierung

Auszug aus dem Buch

3.1. Situation am Finanzmarkt

Es stellt sich natürlich die Frage nach der Notwendigkeit der Gründung einer „Bad Bank“. Grundsätzlich müssen sich Banken mit frischem Geld versorgen, sofern sie ihrer Kreditgeberfunktion für die Realwirtschaft gerecht werden wollen. Dieses Geld beschaffen sie sich entweder von anderen Geschäftsbanken auf dem Interbankenmarkt oder von der Zentralbank, welche die Kredite wöchentlich versteigert. Maßgeblich für die Kreditvergabe auf dem Interbakenmarkt ist der Euribor („European interbank offered rate“). Er ist der durchschnittliche Zinssatz zu dem sich die Geschäftbanken gegenseitig Gelder leihen. Im Zuge der Finanzkrise und dem gegenseitigen Vertrauensverlust zwischen den Banken stieg der Euribor als Ergebnis des gegenseitigen Misstrauens zwischen den Instituten. Banken liehen sich gegenseitig aufgrund der „Counterparty-Risks“ und des gestiegenen Euribor keine Gelder mehr.

Dieses Misstrauen war vorhanden, weil niemand genau wusste, wie viele notleidende Kredite und „toxischen“ Wertpapiere noch in den anderen Bankenbüchern existent waren bzw. noch sind. Als Antwort darauf beschlossen die Staaten Konjunkturpakete und die Notenbanken pumpten zusätzliche Milliarden in den Geldmarkt, umso die Liquidität der Banken zu gewährleisten und die Kreditvergabe der Banken wieder anzukurbeln. So pumpte allein die EZB im August 2008 150 Milliarden Euro in den Geldmarkt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Finanz- und Wirtschaftskrise ein und formuliert die Fragestellung zur Notwendigkeit des Bad-Bank-Konzepts.

2 Bad Banks: Das Kapitel definiert den Begriff der Bad Bank als Zweckgesellschaft und erläutert verschiedene Typisierungsmerkmale wie Organisationsform und Kapitalisierung.

3 Notwendigkeit einer „Bad Bank“: Hier wird der Vertrauensverlust am Interbankenmarkt analysiert und die Notwendigkeit der Entlastung von Bankbilanzen durch Bad Banks als Rettungsanker diskutiert.

4 Erfahrungen mit Bad Banks: Dieser Abschnitt beleuchtet historische Krisenbewältigungen durch die Resolution Trust Corporation in den USA und das schwedische Modell in den 90er Jahren.

5 Aktuelle Bad Bank Modelle: Es werden zwei konkrete Ansätze gegenübergestellt: das dezentrale Modell der Bundesregierung und das staatlich-zentrale Modell des DIW.

6 Erfolgsfaktoren von Bad Banks: Dieses Kapitel identifiziert kritische Erfolgsfaktoren wie den Übernahmepreis, ausreichend Zeit für die Verwertung und klare Governance-Strukturen.

7 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der diskutierten Modelle und dem Ausblick auf die Wirksamkeit staatlicher Stabilisierungsmaßnahmen.

Schlüsselwörter

Bad Bank, Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Eigenkapital, toxische Wertpapiere, Interbankenmarkt, Soffin, Bankenbilanzen, Konjunkturpaket, Resolution Trust Corporation, Schweden, Bundesregierung, DIW, Risikomanagement, Liquidität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Notwendigkeit und Funktionsweise von sogenannten „Bad Banks“ als Instrument zur Bewältigung der Finanzkrise.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt die Ursachen der Finanzkrise, die Definition von Bad Banks, internationale Vergleichsmodelle sowie aktuelle deutsche Lösungsvorschläge.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Fragestellung lautet: Warum ist eine Bad Bank eine gute Idee?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und den Vergleich unterschiedlicher Konzepte und Modelle.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung, eine Bedarfsanalyse, eine Auswertung historischer Beispiele und eine kritische Gegenüberstellung aktueller Bad-Bank-Modelle.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Finanzmarktstabilisierung, toxische Aktiva, Eigenkapitalbasis und staatliche Rekapitalisierung.

Warum spielt das Vertrauen zwischen Banken eine so große Rolle?

Ein mangelndes Vertrauen aufgrund von intransparenten „toxischen“ Wertpapieren in den Bilanzen führt zum Erliegen des Interbankenmarktes und gefährdet die Kreditvergabe an die Realwirtschaft.

Welche Rolle spielt das schwedische Modell für die Autorin oder den Autor?

Das schwedische Modell dient als erfolgreiches, mustergültiges Beispiel für die staatlich gestützte Bewältigung einer Bankenkrise.

Was unterscheidet das DIW-Modell vom Modell der Bundesregierung?

Das DIW setzt auf eine zentralstaatliche Lösung mit Marktpreisbewertung, während die Bundesregierung ein dezentrales Modell favorisiert, bei dem Banken selbst Zweckgesellschaften gründen können.

Warum ist die Wahl des Übernahmepreises bei einer Bad Bank so kritisch?

Ein zu hoher Übernahmepreis führt zu einer Fehlbewertung und kann den Zweck der Bad Bank konterkarieren, während ein niedriger Preis für die abgebende Bank massive Verluste bedeuten kann.

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Details

Title
Warum eine "Bad Bank" eine gute Idee ist
Subtitle
Notwendigkeit, Erfahrungen und Erfolgsfaktoren einer Bad Bank
College
University of Potsdam
Author
Tristan Mann (Author)
Publication Year
2009
Pages
25
Catalog Number
V158396
ISBN (eBook)
9783668739468
Language
German
Tags
warum bank idee notwendigkeit erfahrungen erfolgsfaktoren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tristan Mann (Author), 2009, Warum eine "Bad Bank" eine gute Idee ist, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/158396
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