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Deutsche Kurzwortbildung in der Jugendsprache

Title: Deutsche Kurzwortbildung in der Jugendsprache

Term Paper , 2010 , 31 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Angela Lorenz-Ridderbecks (Author)

German Studies - Linguistics

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Summary Excerpt Details

In dieser Hausarbeit möchte ich mich mit der deutschen Kurzwortbildung in der Jugendsprache beschäftigen. Die Klagen über die Wortbildungen der Jugendsprache, speziell der Verdacht der grammatikalischen Unreinheit bzw. Verunglimpfung der Regeln der deutschen Sprache, des „Sprachverfalls“, auch der „Anglizismen“, bringt mich dazu herauszuarbeiten, inwiefern die in den ausgewählten „Jugendsprachelexika“ genannten Kurzwörter nach den „Regeln“ der deutschen Kurzwortbildung gebildet wurden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Problem: Was ist Kurzwortbildung (KW-Bildung)?

2.1 Definition der deutschen KW-Bildung nach Kobler-Trill (1992/93)

2.2 Abgrenzung zu Erben, Fleischer/Barz u.a. Autoren

2.3 Fazit

3 Was gehört zur KW-Bildung?

3.1 Typologie der KW-formen nach Kobler-Trill und Donalies

3.1.1 Unisegmentale Kurzwörter (KWus)

3.1.2 Partielle Kurzwörter (KWpart)

3.1.3 Multisegmentale Kurzwörter (KWms)

3.1.4 Abgrenzung zu anderen Reduktionsarten

4 KW in der Jugendsprache

4.1 Ausgewählte Beispiele aus dem „Pons. Wörterbuch der Jugendsprache. Das Original“

4.2 Ausgewählte Beispiele aus „Endgeil. Das voll korrekte Lexikon der Jugendsprache“

5 Gemeinsamkeiten oder Unterschiede zwischen deutscher Jugend- und Standardsprache in der KW-Bildung?

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die Kurzwortbildung in der deutschen Jugendsprache zu untersuchen und zu prüfen, ob sie sich an den grammatikalischen Regeln der Standardsprache orientiert oder sich bewusst davon abgrenzt. Es soll herausgearbeitet werden, ob die in einschlägigen Jugendsprachelexika aufgeführten Kurzwörter regelkonform gebildet wurden.

  • Grundlagen der Kurzwortbildung und terminologische Definitionen
  • Typologie der verschiedenen Kurzwortformen
  • Analyse von Kurzwörtern aus aktuellen Jugendsprache-Wörterbüchern
  • Vergleich zwischen Jugend- und Standardsprache in der Wortbildung
  • Untersuchung der motivierenden Funktionen jugendsprachlicher Kürzungen

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Unisegmentale Kurzwörter (KWus)

Unisegmentale KW (KWus) sind solche KW, die aus einem zusammenhängenden Teil (Segment) des BL gebildet sind.

Dabei lassen sich nach Kobler-Trill folgende Untertypen unterscheiden: Demo <- Demonstration, Cello <- Violoncello, Lisa <- Elisabeth.

KWus werden meist aus dem Anfang des BL gebildet, dem Kopfwort (KopfW). Das Gegenstück ist die Variante, bei dem bei der Kürzung das Ende des BL übrig bleibt, das Endwort (EndW). Es gibt auch (selten) eine Form, bei der das Mittelstück stehen bleibt, das Rumpfwort (RumpfW). Außerdem kann man noch unterscheiden nach der morphologischen Struktur der Teile, d.h., „ob die Teile, die im KW enthalten bleiben, freien Morphemen entsprechen oder nicht.“

Beispiele für homonyme KopfW mit freiem Morphem: Hoch <- Hochdruckgebiet, Ober <- Oberkellner, aber gebunden Abi <- Abitur, Uni <- Universität. Beispiel für ein EndW mit gebundenem Morphem: Cello <- Violoncello, aber polysem mit freiem Morphemteil: Rad <- Fahrrad. RumpfW bestehen dagegen grundsätzlich nur aus gebundenen Morphemteilen.

Es gibt außerdem KopfW, die zusätzlich zur Kürzung mit –i oder -o suffigiert werden: Pullover -> Pulli, Prolet -> Prolo. Wenn diese Kürzung laut Definition als Dublette zu einem längeren BL geschaffen wurde, wird diese Form als Sonderfall zu den KopfW gerechnet, auch wenn das Suffix nicht aus dem BL stammt. Diese Definition wird später im Zusammenhang mit den KW der Jugendsprache wichtig sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der inflationären Verbreitung von Kurzwörtern ein und erläutert die Relevanz der Untersuchung für die Jugendsprache.

2 Das Problem: Was ist Kurzwortbildung (KW-Bildung)?: Dieses Kapitel beleuchtet die uneinheitliche terminologische Forschungslage und erarbeitet eine Arbeitsdefinition sowie eine Abgrenzung zu anderen Wortbildungsarten.

3 Was gehört zur KW-Bildung?: Hier werden die Typologien nach Kobler-Trill und Donalies detailliert beschrieben, um eine Grundlage für die Analyse der Jugendsprache zu schaffen.

4 KW in der Jugendsprache: In diesem Hauptteil werden konkrete Beispiele aus zwei Jugendsprache-Lexika anhand der zuvor definierten Typologie systematisch untersucht.

5 Gemeinsamkeiten oder Unterschiede zwischen deutscher Jugend- und Standardsprache in der KW-Bildung?: Dieses Kapitel vergleicht die Ergebnisse der lexikalischen Analysen und reflektiert die Rolle von Jugendsprache als Fachsprache.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und bestätigt die Hypothese, dass sich auch die jugendsprachliche Kurzwortbildung primär an den Regeln der Standardsprache orientiert.

Schlüsselwörter

Kurzwortbildung, Jugendsprache, Linguistik, Wortbildung, Standardsprache, Sprachökonomie, Lexikalisierung, Kopfwort, Unisegmentale Kurzwörter, Multisegmentale Kurzwörter, Suffigierung, Sprachanalyse, Morphologie, Homonyme, Kürzungsprozesse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Mechanismen der Kurzwortbildung innerhalb der deutschen Jugendsprache im Vergleich zur Standardsprache.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Definition und Typologie von Kurzwörtern sowie deren Anwendung und Funktion in jugendsprachlichen Kontexten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es soll geklärt werden, ob sich Kurzwortbildungen in der Jugendsprache an standardgrammatikalische Regeln halten oder ob sie diese bewusst verletzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine literaturgestützte theoretische Herleitung (vor allem nach Kobler-Trill und Donalies) zur Erstellung einer Typologie, die anschließend empirisch an Beispielen aus Jugendsprache-Lexika angewendet wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Kurzwortbeispiele aus dem "Pons"-Wörterbuch der Jugendsprache und dem Lexikon "Endgeil", unterteilt in verschiedene Kategorien wie Kopf- oder multisegmentale Wörter.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Kurzwortbildung, Jugendsprache, Morphologie, Sprachökonomie und Konformität mit Standardsprachregeln gekennzeichnet.

Warum verwendet die Jugendsprache spezielle Kurzwortbildungen?

Kurzwörter dienen der bewussten Abgrenzung von der Erwachsenenwelt, stiften Identität innerhalb der Peergroup und fungieren als Ausdruck einer kreativen, "fachsprachlichen" Kompetenz.

Gibt es einen Einfluss durch Anglizismen?

Nein, die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass Anglizismen in der untersuchten Kurzwortbildung kaum eine Rolle spielen und eher ein Trend zur Verdeutschung erkennbar ist.

Welche Rolle spielen Wörterbücher der Jugendsprache für die Forschung?

Die Autorin kritisiert diese Werke als wissenschaftlich wenig fundiert, da sie oft nur kommerziellen Zwecken dienen und dem Bedürfnis der Jugendlichen nach Exklusivität entgegenstehen.

Wie ist das Ergebnis der Analyse der Grammatik?

Das Ergebnis zeigt, dass die Jugendsprache die grammatikalischen Regeln der Kurzwortbildung der Standardsprache überraschend präzise und konsequent beherrscht.

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Details

Title
Deutsche Kurzwortbildung in der Jugendsprache
College
University of Trier  (Gemanistische Linguistik)
Course
Seminar Einführung in die gegenwartsbezogene Sprachwissenschaft, Wortbildung
Grade
1,0
Author
Angela Lorenz-Ridderbecks (Author)
Publication Year
2010
Pages
31
Catalog Number
V157901
ISBN (eBook)
9783640706921
ISBN (Book)
9783640706976
Language
German
Tags
Wortbildung Kurzwortbildung Jugendsprache Sprachwissenschaft deutsche Kurzwortbildung Germanistik Linguistik Sprachverfall Anglizismen Kurzwörter Standardsprache Vergleich Germanistische Linguistik Deutsche Kurzwortbildung in der Jugendsprache gegenwartsbezogene Sprachwissenschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Angela Lorenz-Ridderbecks (Author), 2010, Deutsche Kurzwortbildung in der Jugendsprache, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/157901
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