Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Musicology - Miscellaneous

Instrumentenkunde: Der Arpeggione

Title: Instrumentenkunde: Der Arpeggione

Term Paper , 2009 , 10 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sebastian Bluschke (Author)

Musicology - Miscellaneous

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die Frage nach dem „wahren“ Wert eines Instrumentes im Vergleich von Historie und Gegenwart lässt sich nicht allein daran messen, wie beliebt es zu verschiedenen Zeiten war, welche berühmten Persönlichkeiten es spielen und gespielt haben oder wieviele Kompositionen dafür geschrieben wurden. Oft genug entscheiden Glück und Schicksal oder der Zeitgeist, wie ein Instrument von der Gesellschaft aufgenommen wird.
Der Arpeggione gehört zu den Kuriositäten in der Geschichte des Instrumentenbaus. Folgende Arbeit will das Wenige wissen, welches zur Beschäftigung mit einem solch unbekannten und wenig verbreiteten Instrument zur Verfügung steht, zusammenfassen und geordnet wiedergeben. Dabei soll der Begriff „Arpeggione“ geklärt, Bau, Stimmung und Klang beschrieben und Herkunft und Entwicklung des Instruments verfolgt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Der Begriff „Arpeggione“

Das Instrument „Arpeggione“

Die Erfinder des Arpeggione

Herkunftsmöglichkeiten des Arpeggione

Rezeption des Arpeggione

Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Geschichte, den Bau und die Rezeption des Arpeggione, eines im 19. Jahrhundert entstandenen, heute jedoch weitgehend vergessenen Musikinstruments, das als hybride Mischform aus Gitarre und Violoncello konzipiert wurde.

  • Historische Einordnung des Instruments im Kontext des frühen 19. Jahrhunderts
  • Analyse der konstruktiven Besonderheiten und der Spielweise
  • Untersuchung des Urheberschaftsstreits zwischen Johann Georg Staufer und Peter Teufelsdorfer
  • Rezeptionsgeschichte und Bedeutung der Schubert-Sonate (D 821) für das Instrument
  • Betrachtung des Instruments als Kuriosität der Musikgeschichte

Auszug aus dem Buch

Das Instrument „Arpeggione“

Nachdem im letzten Kapitel die Wortherkunft des Arpeggione-Begriffs untersucht worden ist, soll nun das Instrument selbst erklärt werden.

Die Literatur der Entstehungszeit hält eine große Zahl verschiedenartiger Namen für das damals neue Instrument bereit, die sich zumeist sehr deutlich auf den Bau, die Spielweise oder den Klang beziehen: Knie-Guitarre, Guitarre-violoncell oder Violoncell-guitarre, Chitarra con (bzw. col) arco oder Bogen-Guitarre und auch guitarre d’amour oder Sentimental- bzw. Liebesguitarre. Die Wahl der Namen lässt bereits erahnen, dass es sich bei dem Arpeggione um eine Mischform der beiden Saiteninstrumente Gitarre und Violoncello handelt.

Das Erscheinungsbild erinnert zuerst an das einer Baßviole oder eben eines Violoncellos, von welchem die Arpeggione die gewölbte Decke und die Steghöhe erhalten hat. Von der Gitarre stammen der 8-förmige Korpus ohne Randüberstehungen und der flache Boden. Die Akustik des hohlen Körpers wird durch C-Löcher (anstatt F-Löcher) auf Höhe der Zargen begünstigt. Die Saiten laufen über ein gewölbtes Griffbrett mit fest eingelassenen, oft 24 Bünden aus Metall (z.B. Messing) oder Elfenbein. Die durch die Bünde im Unterschied zum klassischen Violoncello hervorgerufene Veränderung des Klangbildes kann als „gläsernd“ bezeichnet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Schwierigkeit, den Wert eines Instruments historisch einzuordnen, und führt in die Thematik des Arpeggione als musikalisches Kuriosum ein.

Der Begriff „Arpeggione“: Dieses Kapitel behandelt die Entstehung von Schuberts a-Moll-Sonate und die problematische, historisch späte Etablierung der Namensgebung für das Instrument.

Das Instrument „Arpeggione“: Hier werden die baulichen Merkmale, die Mischform-Konstruktion aus Gitarre und Violoncello sowie die klanglichen Eigenschaften detailliert beschrieben.

Die Erfinder des Arpeggione: Das Kapitel dokumentiert den historischen Urheberschaftsstreit zwischen den Wiener Instrumentenbauern Johann Georg Staufer und Peter Teufelsdorfer.

Herkunftsmöglichkeiten des Arpeggione: Der Text ordnet das Instrument in den Entwicklungsprozess der Musikgeschichte ein und erklärt die hybride Natur des Streichens und Zupfens als historisch nicht isoliertes Phänomen.

Rezeption des Arpeggione: Es wird der zeitgenössische Gebrauch des Instruments zwischen 1823 und 1826 analysiert sowie dessen Verschwinden aus dem musikalischen Leben gegen Ende der 1820er Jahre.

Schlusswort: Das Schlusswort resümiert, dass die Geschichte des Instruments je nach Blickwinkel unterschiedlich interpretiert werden kann und eine vollständige historische Erfassung kaum möglich ist.

Schlüsselwörter

Arpeggione, Franz Schubert, Johann Georg Staufer, Peter Teufelsdorfer, Instrumentenkunde, Musikgeschichte, Sonate D 821, Bogen-Gitarre, Saiteninstrument, historische Aufführungspraxis, 19. Jahrhundert, Wiener Instrumentenbau, Staufer, Teufelsdorfer, Musikinstrument

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Geschichte, der Konstruktion und der kurzen Blütezeit des Arpeggione, eines hybriden Streichinstruments aus dem Wien des frühen 19. Jahrhunderts.

Welche zentralen Themenfelder deckt der Text ab?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Terminologie des Instruments, seiner baulichen Beschaffenheit als Mischform, der umstrittenen Urheberschaft sowie der zeitgenössischen Rezeption.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die verstreuten Informationen zu diesem wenig verbreiteten Instrument zusammenzufassen und eine geordnete Übersicht über seine Herkunft und Entwicklung zu bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt die Literaturanalyse und wertet historische Quellen, Zeitgenossenberichte und instrumentenkundliche Kataloge aus, um den Wissensstand zum Arpeggione zu rekonstruieren.

Welche Inhalte dominieren den Hauptteil?

Im Hauptteil werden der Bau des Arpeggione, die Biografien der Erfinder Staufer und Teufelsdorfer sowie die Aufführungspraxis der Schubert-Sonate detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Wichtige Begriffe sind Arpeggione, Franz Schubert, Instrumentenbau, Musikgeschichte, Staufer, Teufelsdorfer und historische Aufführungspraxis.

Warum wird Franz Schubert in Verbindung mit dem Arpeggione oft genannt?

Schubert komponierte eine berühmte Sonate (D 821) explizit für dieses Instrument, wobei die historische Bedeutung dieser Komposition das wichtigste Bindeglied zwischen der Arpeggione und der Nachwelt darstellt.

Was unterscheidet das Arpeggione klanglich von einem herkömmlichen Violoncello?

Aufgrund der festen Bünde auf dem Griffbrett entsteht eine spezifische Klangcharakteristik, die im Text als „gläsernd“ beschrieben wird.

Gibt es heute noch Interesse an diesem Instrument?

Ja, vereinzelt setzen sich Experten wie Gerhart Darmstadt für das Instrument ein, nutzen Nachbauten und untersuchen dessen Potenzial für neue Musik.

Wer gilt heute offiziell als Erfinder des Instruments?

Trotz eines historischen Streits mit Peter Teufelsdorfer gilt Johann Georg Staufer heute mehrheitlich als der Erfinder des Arpeggione.

Excerpt out of 10 pages  - scroll top

Details

Title
Instrumentenkunde: Der Arpeggione
College
University of Leipzig  (Institut für Musikwissenschaft)
Course
Instrumentenkunde
Grade
1,3
Author
Sebastian Bluschke (Author)
Publication Year
2009
Pages
10
Catalog Number
V157466
ISBN (eBook)
9783640698684
ISBN (Book)
9783640698738
Language
German
Tags
Arpgeggione Bogen-Gitarre Stauffer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Bluschke (Author), 2009, Instrumentenkunde: Der Arpeggione, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/157466
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  10  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint