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Das Ende der Demokratie?

Führen Renationalisierungstendenzen innerhalb der EU und Autokratisierungstendenzen außerhalb der EU zu einer Destabilisierung der Demokratie?

Titel: Das Ende der Demokratie?

Hausarbeit , 2024 , 30 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Jordan Pearson (Autor:in)

Politik - Sonstige Themen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Aktuelle Studien zeigen, dass sich Demokratien weltweit auf dem Rückzug befinden und immer mehr autokratische Regime erstarken. Es stellt sich somit die Frage, ob das Ende der Demokratie bevorsteht. In dieser Arbeit soll daher untersucht werden, inwieweit Renationalisierungstendenzen innerhalb der EU und Autokratisierungstendenzen außerhalb der EU zu einer Destabilisierung der Demokratie führen können.

Für die Beurteilung, ob Renationalisierungstendenzen innerhalb der EU und Autokratisierungstendenzen außerhalb der EU zu einer Destabilisierung der Demokratie führen können, werden zunächst die Begriffe Demokratie, Renationalisierung und Autokratisierung definiert. Dann werden die Ursachen, die Instrumente zur Durchsetzung und die Auswirkungen von Renationalisierung und Autokratisierung am Beispiel von Großbritannien und Russland untersucht. Hiernach folgen eine Gegenüberstellung und eine Evaluierung, ob die zuvor genannten Tendenzen eine mögliche Gefährdung für die Demokratie darstellen sowie ein Resümee.

Es wurden die Beispiele Großbritannien und Russland gewählt, da Großbritannien mit dem Brexit die Renationalisierung bereits vollständig vollzogen hat. Auch wenn es nicht länger Mitglied der EU ist, eignet es sich in besonderem Maße als Fallbeispiel, um den Verlauf und die Auswirkungen einer Renationalisierung innerhalb der EU zu veranschaulichen. Zudem hat Russland unter der Führung Wladimir Putins starke autokratische Strukturen angenommen und wurde aufgrund seiner globalen politischen Relevanz als Fallbeispiel ausgewählt.

Zur methodischen Erarbeitung werden Primär- und Sekundärliteratur mittels Internet- und Literaturrecherche verwendet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aktuelle Relevanz

3. Definitionen

4. Renationalisierungstendenzen innerhalb der EU

5. Autokratisierungstendenzen außerhalb der EU

6. Vergleich und Evaluation

7. Resümee

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, in welcher Weise Renationalisierungstendenzen innerhalb der EU und Autokratisierungstendenzen außerhalb der EU zu einer Destabilisierung demokratischer Systeme führen können, um daraus Schutzmaßnahmen für die Demokratie abzuleiten.

  • Analyse der theoretischen Grundlagen von Demokratie, Renationalisierung und Autokratisierung.
  • Untersuchung des Brexits als Fallbeispiel für Renationalisierungsprozesse in Europa.
  • Betrachtung Russlands als Fallbeispiel für autokratische Regierungsstrukturen und deren Folgen.
  • Vergleichende Evaluation der Auswirkungen beider Tendenzen auf demokratische Grundwerte.
  • Diskussion über das Wechselspiel zwischen Renationalisierung und Autokratisierung.

Auszug aus dem Buch

Ursachen:

Die gegenwärtigen Renationalisierungstendenzen innerhalb der EU sind das Resultat vielfältiger Ursachen, die in den einzelnen Mitgliedstaaten unterschiedlich ausgeprägt sind. Es kann jedoch grundsätzlich konstatiert werden, dass die Befürworter einer Renationalisierung die EU als undemokratisch und ineffizient empfinden und der Auffassung sind, dass die EU die Souveränität der Mitgliedstaaten untergräbt. Renationalisierungsäußerungen entspringen oft dem rechtspopulistischen oder sogar dem nationalkonservativen Lager. Diese sind der Überzeugung, dass sich politische Einheiten wie Staaten, durch eine gemeinsame Identität, basierend auf einer gleichen Sprache, Kultur und Tradition bilden. Die Renationalisierung zielt darauf ab, die volle nationalstaatliche Souveränität der EU-Mitgliedstaaten wiederherzustellen (Pausch, 2016, S.2).

Die Ursachen der Renationalisierungsbestrebungen in Großbritannien basierten auf einer allgemeinen Unzufriedenheit der britischen Bevölkerung. Insbesondere nach der Finanzkrise 2007/2008 und der daraus resultierenden Kürzung staatlicher Ausgaben für das Gesundheits- und Bildungswesen, bildete sich eine zunehmende sozio-ökonomische Spaltung des Volkes. Zudem entwickelten vielen Briten mit dem Voranschreiten der Globalisierung eine Angst vor Einwanderung und Entfremdung. Dies wurde durch die historische, geografische sowie kulturelle Sonderstellung Großbritanniens, im Vergleich zum restlichen Europa, verstärkt und führte zu einem ausgeprägten ideologisch-nationalen Selbstverständnis der britischen Bevölkerung (Ziegler, 2016, S.2f.). Insbesondere die Arbeiterklasse war von der bisherigen europäischen Regierung enttäuscht und erhoffte sich mehr staatliche Beihilfen. Aber auch Großindustrielle und Kapitalanleger forderten weniger Regulierungen durch die EU (Adam, 2024). Die größtenteils euroskeptische mediale Berichterstattung verstärkte dabei die Unzufriedenheit der Bevölkerung erheblich (Ziegler, 2021, S.3). Unter dem Slogan "Take Back Control" (Biesinger, 2024) von Boris Johnson versprachen die britischen Politiker ihrem Volk eine stärkere Autonomie, wirtschaftlichen Aufschwung, bessere bilaterale Handelsabkommen sowie weniger Bürokratie und Zuwanderung. Besonders wichtig war der Bevölkerung das Versprechen, die EU-Beiträge in Höhe von geschätzten 350 Millionen Pfund zur Sanierung des nationalen Gesundheitssystems zu verwenden (Adam, 2024) (Ziegler, 2021, S.8).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Rückgangs demokratischer Prinzipien ein und stellt die Fragestellung und methodische Vorgehensweise der Hausarbeit vor.

2. Aktuelle Relevanz: Das Kapitel beleuchtet anhand aktueller politischer Entwicklungen, wie rechtspopulistische Bewegungen in der EU und autokratische Tendenzen weltweit die Demokratie gefährden.

3. Definitionen: Hier werden die zentralen Begriffe Demokratie, Renationalisierung und Autokratisierung fachlich eingegrenzt, um eine gemeinsame Grundlage für den weiteren Vergleich zu schaffen.

4. Renationalisierungstendenzen innerhalb der EU: Anhand des Brexits werden Ursachen, Instrumente und die ökonomischen sowie politischen Auswirkungen einer Renationalisierung detailliert erörtert.

5. Autokratisierungstendenzen außerhalb der EU: Dieses Kapitel prüft am Beispiel Russlands, wie autokratische Machtstrukturen bewusst aufgebaut werden und welche negativen Konsequenzen dies für die Zivilgesellschaft hat.

6. Vergleich und Evaluation: In diesem zentralen Teil werden Renationalisierung und Autokratisierung gegenübergestellt, um deren unterschiedliche Auswirkungen auf demokratische Kernmerkmale zu bewerten.

7. Resümee: Das Resümee fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, demokratische Strukturen gegen nationale Abschottung und autokratische Aushöhlung zu schützen.

Schlüsselwörter

Demokratie, Renationalisierung, Autokratisierung, EU, Brexit, Russland, Souveränität, Rechtsstaatlichkeit, Politik, Populismus, Destabilisierung, Wladimir Putin, Regierungsführung, Bürgerrechte, Gewaltenteilung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Gefahr, die von Renationalisierungstendenzen innerhalb der EU und globalen Autokratisierungstendenzen für den Bestand und die Stabilität demokratischer Gesellschaften ausgeht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit konzentriert sich auf die Wechselwirkung zwischen dem Wunsch nach nationalstaatlicher Souveränität und der schleichenden Erosion demokratischer Institutionen durch autokratische Herrschaftsmethoden.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, ob die genannten Renationalisierungs- und Autokratisierungstendenzen zu einer tatsächlichen Destabilisierung demokratischer Systeme führen und welche Erkenntnisse daraus abgeleitet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Untersuchung unter Verwendung relevanter Primär- und Sekundärliteratur, wobei eine vergleichende Analyse der Fallbeispiele Großbritannien und Russland vorgenommen wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Renationalisierung innerhalb der EU (Fallbeispiel Brexit) sowie die Untersuchung von Autokratisierung (Fallbeispiel Russland) und mündet in einen systematischen Vergleich dieser beiden Prozesse.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Analyse am besten?

Maßgebliche Begriffe sind Demokratiegefährdung, Souveränitätsdrang, Rechtsstaatlichkeit, Autokratie, Gewaltenteilung und gesellschaftliche Spaltung.

Wie unterscheidet sich laut Autorin die Renationalisierung von der Autokratisierung?

Während die Renationalisierung (wie beim Brexit) primär politische Kompetenzen auf nationaler Ebene zurückfordert und die demokratischen Kernstrukturen nicht zwingend antastet, dient die Autokratisierung gezielt dem Abbau von Institutionen zur Machtkonzentration des Herrschenden.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Gefahren für die Demokratie?

Die Autorin stellt fest, dass die Renationalisierung für sich genommen meist nicht existenzgefährdend für eine Demokratie ist, jedoch in Kombination mit autokratischen Aspekten eine massive Gefahr darstellt und den Weg in autoritäre Strukturen ebnen kann.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Ende der Demokratie?
Untertitel
Führen Renationalisierungstendenzen innerhalb der EU und Autokratisierungstendenzen außerhalb der EU zu einer Destabilisierung der Demokratie?
Veranstaltung
Wirtschaftsbeziehungen im internationalen Kontext
Note
1,7
Autor
Jordan Pearson (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
30
Katalognummer
V1566575
ISBN (eBook)
9783389116340
ISBN (Buch)
9783389116357
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Demokratie Renationalisierungstendenzen Autokratisierungstendenzen Destabilisierung Autokratie EU Putin UK BREXIT Russland Großbritannien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jordan Pearson (Autor:in), 2024, Das Ende der Demokratie?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1566575
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  30  Seiten
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