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Die Produktionsschulen als Chance für die Gesellschaft

Eine Darstellung der bisherigen Verbleibsforschung in Produktionsschulen

Title: Die Produktionsschulen als Chance für die Gesellschaft

Seminar Paper , 2009 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Thomas Berger (Author)

Pedagogy - Job Education, Further Education

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich jedoch nicht primär mit dem Aufbau und dem Ablauf dieser Bildungsmaßnahme, sondern vielmehr mit der Dokumentation ihrer Wirkungsweise. Die Untersuchung soll sich im Schwerpunkt auf die bisherige Verbleibsforschung bezüglich der Produktionsschüler beziehen. Die bis zum heutigen Zeitpunkt durchgeführten Maßnahmen sollen dabei zunächst veranschaulicht und im Anschluss kritisch betrachtet werden. Ziel ist es, die Wichtigkeit, sowie die Chancen einer wissenschaftlich fundierten Verbleibsforschung aufzuzeigen, um basierend auf diesen Vorüberlegungen eine Forschungsarbeit zur Verbesserung der bisher getroffenen Maßnahmen anzufertigen Im folgenden Kapitel soll jedoch, der Vollständigkeit halber die Funktion und das didaktische Modell der Produktionsschulen in Deutschland kurz skizziert werden.

Dabei soll jedoch nicht das gesamte didaktische Konzept im Detail erörtert werden, sondern lediglich die Grundfunktion und die Idee der Produktionsschule erläutert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.0. Einleitung

2.0. Funktion und Prinzip der Produktionsschulen

2.1. Rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen in Deutschland

3.0. Die Verbleibsforschung

3.1. Verbleibsforschung bis heute

3.2. Kritik an der bisherigen Vorgehensweise

3.3 Chancen und Risiken der Verbleibsforschung

4.0. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch die bisherige Verbleibsforschung von Produktionsschulen in Deutschland. Das primäre Ziel besteht darin, die Defizite der aktuellen Dokumentation aufzuzeigen und die Notwendigkeit sowie die Chancen einer wissenschaftlich fundierten, langfristigen Erfolgskontrolle zu begründen, um benachteiligte Jugendliche nachhaltiger in das Beschäftigungssystem zu integrieren.

  • Strukturschwächen des deutschen Übergangssystems
  • Konzeptionelle Grundlagen und Funktion von Produktionsschulen
  • Analyse und Kritik bestehender Verbleibsevaluationen
  • Potenziale einer wissenschaftlich strukturierten Übergangsforschung
  • Strategien zur besseren gesellschaftlichen Verankerung der Produktionsschulen

Auszug aus dem Buch

3.2. Kritik an der bisherigen Vorgehensweise

Dem Verfasser ist es besonders wichtig an dieser Stelle zu verdeutlichen, dass die Erhebung des Verbleibs von Ehemaligen, die Produktionsschulen vor große Schwierigkeiten bezüglich finanzieller und personeller Ressourcen stellt. Es werden zwar durch fast alle deutschen Produktionsschulen Daten erhoben. Leider erfolgt dies aber in den meisten Fällen nur in ähnlicher Art und Weise, wie in den vorangegangenen Beispielen aufgezeigt. Lediglich 12% der Produktionsschulen erheben den Verbleib der ehemaligen Schüler nochmals nach einem halben Jahr (vgl. Pfarr 2007. S. 77).

Durch den viel zu kleinen Erhebungszeitraum wird in allen Fällen nicht deutlich, ob die Maßnahmen und das Bildungsangebot der Produktionsschule, langfristig betrachtet zu einem Erfolg führen. Der eventuelle Verlust der Arbeitsstelle nach einem längeren Zeitraum, wird ebenso wenig erfasst wie die langfristige Integration in das Beschäftigungssystem. Darüber hinaus erfolg die Datenerhebung in vielen Fällen in keinster Weise nach wissenschaftlichen Kriterien (vgl. Pfarr 2007. S. 77), sondern vielmehr „ad hoc“ in Gesprächen mit den Betroffenen, wie Pascal Pfarr durch seine Ausführungen belegt (vgl. Pfarr 2007. S. 77). Aus diesem Grund können die kurzfristig erhobenen Übergangsquoten wissenschaftlich betrachtet als nahezu gehaltlos bezeichnet werden, wenn man anhand dieser Daten den Verbleib und die damit verbundene Wirkung von Produktionsschulen belegen und aufzeigen möchte.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0. Einleitung: Beschreibt die Problematik der Übergangsschwelle von der Schule in den Beruf und identifiziert Produktionsschulen als einen möglichen Lösungsansatz für benachteiligte Jugendliche.

2.0. Funktion und Prinzip der Produktionsschulen: Erläutert den didaktischen Ansatz, die Zielgruppe und die Struktur von Produktionsschulen als arbeitsorientierte Bildungseinrichtungen.

2.1. Rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen in Deutschland: Thematisiert die prekäre rechtliche Situation und die oft instabile Finanzierungssituation dieser Schulform in Deutschland.

3.0. Die Verbleibsforschung: Führt in die Problematik der mangelnden empirischen Belege für den Erfolg von Produktionsschulen ein.

3.1. Verbleibsforschung bis heute: Dokumentiert anhand beispielhafter Statistiken die aktuelle, meist kurzfristige Praxis der Datenerhebung nach Schulabgang.

3.2. Kritik an der bisherigen Vorgehensweise: Übt scharfe Kritik an der methodischen Unzulänglichkeit und der fehlenden Langfristigkeit der bisherigen Evaluationsansätze.

3.3 Chancen und Risiken der Verbleibsforschung: Diskutiert das Potenzial einer wissenschaftlichen Offenlegung für die Anerkennung der Schulform bei gleichzeitiger Gefahr durch steigenden Erfolgsdruck.

4.0. Fazit: Plädiert für die Implementierung realitätsnaher, fundierter wissenschaftlicher Konzepte, um Produktionsschulen langfristig erfolgreich zu etablieren.

Schlüsselwörter

Produktionsschulen, Übergangssystem, Verbleibsforschung, Bildungsreform, benachteiligte Jugendliche, Arbeitsorientierung, Übergangsschwelle, Evaluation, Beschäftigungssystem, Hauptschulabschluss, Erfolgskontrolle, Bildungsmaßnahme, Sozialintegration, Lernort, Berufsvorbereitung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Wirksamkeit von Produktionsschulen als Bildungseinrichtung für benachteiligte Jugendliche und analysiert kritisch, wie deren Erfolg bisher dokumentiert wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der strukturellen Einordnung der Produktionsschulen, der Analyse ihrer Finanzierung sowie der Auseinandersetzung mit der aktuellen, als unzureichend empfundenen Verbleibsforschung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel besteht darin, die Notwendigkeit einer wissenschaftlich fundierten und langfristigen Erfolgskontrolle aufzuzeigen, um die Chancen der Produktionsschulen besser belegen und für die Praxis nutzbar machen zu können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Forschungsberichte und Statistiken, ergänzt durch eine kritische Auseinandersetzung mit den aktuellen Methoden der Qualitätssicherung in Produktionsschulen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Konzepts der Produktionsschulen, die Analyse der rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen sowie die kritische Untersuchung der Verbleibsforschung inklusive ihrer Chancen und Risiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Produktionsschulen, Übergangssystem, Verbleibsforschung, Evaluation und die berufliche Integration benachteiligter Jugendlicher definiert.

Warum ist die derzeitige Verbleibsforschung laut Autor als "gehaltlos" zu bezeichnen?

Da die Erhebungen meist nur kurzfristig unmittelbar nach Schulabgang erfolgen und nicht nach wissenschaftlichen Kriterien durchgeführt werden, erlauben sie keine Aussage über eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt.

Welche Risiken sieht der Autor bei einer stärkeren wissenschaftlichen Evaluation?

Es besteht die Gefahr, dass die Schulen unter den Druck geraten, bei der Auswahl der Schüler selektiv vorzugehen, um die Statistiken durch die Aufnahme weniger "schwieriger" Fälle künstlich zu verbessern.

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Details

Title
Die Produktionsschulen als Chance für die Gesellschaft
Subtitle
Eine Darstellung der bisherigen Verbleibsforschung in Produktionsschulen
College
University of Hamburg
Grade
1,3
Author
Thomas Berger (Author)
Publication Year
2009
Pages
15
Catalog Number
V156535
ISBN (eBook)
9783640693313
ISBN (Book)
9783640693436
Language
German
Tags
Produktionsschule schwer erziehbar benachteiligte Jugendliche Verbleibsforschung Übergangsforschung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Berger (Author), 2009, Die Produktionsschulen als Chance für die Gesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/156535
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