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Der Zink - Systematische Einordnung, Hauptformen und geschichtliche Sonderstellung

Titel: Der Zink - Systematische Einordnung, Hauptformen und geschichtliche Sonderstellung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2007 , 23 Seiten

Autor:in: Christian Kämpf (Autor:in)

Musik - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit stellt die Instrumentengruppe der Zinken vor. Im ersten Kapitel soll der Zink innerhalb der verschiedenen Musikinstrumente eingeordnet werden. Dabei werden im ersten Unterpunkt zunächst einige historische Kategorien vorgestellt, mit deren Hilfe schon wichtige Eigenschaften des Instruments genannt werden können, um dann im zweiten Teil die Systematik und die Erläuterungen aus dem Handbuch der Musikinstrumentenkunde von Curt Sachs (1881-1959) heranzuziehen. Hier soll insbesondere die Frage beantwortet werden, welche Art von Blasinstrument der Zink ist und welche verwandtschaftlichen Beziehungen zu anderen Musikinstrumenten ihn kennzeichnen. Der Zink als eigene Instrumentenfamilie soll im Blickpunkt des zweiten Kapitels stehen. Bauliche Merkmale werden im ersten Gliederungspunkt die drei Formen Krummer, Stiller und Gerader Zink beschreiben und unterscheiden, während im zweiten vorwiegend Kennzeichen wie Stimmlage und Tonumfang die verschiedenen Größen darstellen. Außerdem wird die Sonderform Serpent kurz charakterisiert. Das Hauptaugenmerk dieser Arbeit habe ich jedoch auf die Sonderstellung des Zinken gelegt, die ihn in der Zeit seiner weitesten Verbreitung unter anderen Musikinstrumenten hervorgehoben haben. Diese außerordentliche Stellung soll im dritten Kapitel – nach einem kurzem geschichtlichen Abriss – an musikästhetischen und musiksoziologischen Aspekten, zum einen nämlich an seinem besonderen Klang, zum anderen an seiner vorrangigen Verwendung in der Turm- bzw. Stadtpfeifermusik festgemacht werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Systematische Einordnung innerhalb der verschiedenen Musikinstrumente

1.1. Historische Einordnungsversuche

1.2. Systematik nach Curt Sachs

2. Vielfalt in Form und Grösse

2.1. Die drei Hauptformen

2.2. Die verschiedenen Größen und der Serpent

3. Fokus: Die Sonderstellung der Zinken

3.1. Abriss seiner geschichtlichen Entwicklung

3.2. Klang und Spielweise

3.3. Turmmusik und Stadtpfeiferei

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zink als historisches Musikinstrument mit dem Ziel, seine systematische Einordnung zu klären, seine baulichen Hauptformen zu differenzieren und seine herausragende historische Bedeutung im Kontext der Turmmusik und Stadtpfeiferei zu analysieren.

  • Systematische Klassifikation von Musikinstrumenten (insb. Curt Sachs)
  • Differenzierung der Zink-Bauformen (Krummer, Stiller, Gerader Zink)
  • Die bauliche und funktionale Sonderform des Serpent
  • Klangästhetische Analyse in Anlehnung an das Ideal der menschlichen Stimme
  • Soziologische Verankerung des Zinken in der Stadtpfeifer-Tradition

Auszug aus dem Buch

3.3. Turmmusik und Stadtpfeiferei

Unter Turmmusik versteht man die historische Praxis, ein- oder mehrstimmige Musikstücke von einem Wehr-, Kirch-, Schloss- oder Rathausturm bzw. -balkon herab öffentlich darzubieten. Diese Art des öffentlichen Musizierens fand vorwiegend in den deutschsprachigen Ländern und Gebieten Verbreitung, seltener im Baltikum, in Italien und Skandinavien. Turmmusik lässt sich bis zurück ins Mittelalter nachweisen, als die Wachmänner mit einfachen Signalinstrumenten Gefahren, Fremde o. ä. meldeten. Zu dieser Sicherheitsfunktion treten seit dem 15. Jahrhundert weitere Aufgaben hinzu: Zur Repräsentation wurden anreisende Fremde mit dem sogenannten Anblasen begrüßt und musikalisch zur Stadt hinein begleitet, daneben das Stundenblasen als sozialer Ordnungsfaktor und das sich daraus entwickelnde sogenannte Abblasen zur Ehre Gottes, zur Erbauung der Bevölkerung und ebenfalls zur Repräsentation der Stadt.

Das Abblasen fand zu bestimmten Stunden und Tageszeiten, an verschiedenen Wochen- und Feiertagen unterschiedlich festgelegt statt, es waren anspruchsvolle Melodien und seit Ende des 15. Jahrhunderts oft mehrstimmige Stücke. Bei den in dieser Tradition verwendeten Instrumenten handelt es sich naheliegend um Blasinstrumente, vor allem Blechblasinstrumente, die sich durch Mobilität und Lautstärke besonders für das Spiel im Freien eigneten. Blechblasinstrumente insbesondere auch deswegen, weil sie besonders geeignet sind, Macht zu symbolisieren und zu repräsentieren, sie galten als generelles Zeichen von Öffentlichkeit und schon immer als Wahrzeichen Gottes.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Einführung in die Thematik des Zinken und methodische Eingrenzung der Arbeit anhand namhafter musikwissenschaftlicher Quellen.

1. Systematische Einordnung innerhalb der verschiedenen Musikinstrumente: Untersuchung historischer Kategorisierungssysteme für den Zink, inklusive einer detaillierten Betrachtung der Klassifikation durch Curt Sachs.

2. Vielfalt in Form und Grösse: Detaillierte Beschreibung der drei Hauptformen des Zinken sowie eine Analyse der unterschiedlichen Größenverhältnisse und der Sonderstellung des Serpent.

3. Fokus: Die Sonderstellung der Zinken: Umfassende Analyse der geschichtlichen Entwicklung, der Klangästhetik im Vergleich zur menschlichen Stimme und der Rolle des Instruments in der Turmmusik.

Schlüsselwörter

Zink, Musikinstrumente, Curt Sachs, Turmmusik, Stadtpfeifer, Blasinstrumente, Instrumentenkunde, Musikgeschichte, Krummer Zink, Stiller Zink, Serpent, Klangästhetik, Kunstmusik, Renaissance, Vokalmusik

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptanliegen dieser Arbeit?

Die Arbeit widmet sich der systematischen Einordnung des Zinken, der Differenzierung seiner Bauformen sowie der Erklärung seiner historischen Sonderrolle in der europäischen Musikgeschichte.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der instrumentenkundlichen Systematik, der baulichen Vielfalt, der ästhetischen Rezeption des Klangs und der soziologischen Bedeutung der Stadtpfeiferei.

Was ist die Forschungsfrage der Publikation?

Es wird untersucht, wie der Zink systematisch einzuordnen ist und welche Faktoren, insbesondere sein Klangideal und seine Verwendung in der Turmmusik, zu seiner historischen Bedeutung beigetragen haben.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewandt?

Der Autor stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse historischer Lehrwerke und musikwissenschaftlicher Standardwerke, wie beispielsweise das Handbuch von Curt Sachs.

Welche Inhalte umfasst der Hauptteil?

Der Hauptteil behandelt die historische Systematisierung, eine detaillierte technische Analyse der Instrumententypen (Krummer, Stiller, Gerader Zink, Serpent) sowie eine musiksoziologische Einordnung.

Welche Begriffe beschreiben die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Zink, Instrumentenkunde, Stadtpfeifermusik, Turmmusik und historische Aufführungspraxis charakterisieren.

Welche Bedeutung hat der Serpent im Kontext des Zinken?

Der Serpent wird als bauliche Sonderform und aufgrund seiner Länge und Funktion als Bassinstrument zum Zinken in die Untersuchung einbezogen.

Warum galt der Zink als so bedeutsam für die Stadtpfeifer?

Aufgrund seiner Nähe zur menschlichen Stimme und seiner Vielseitigkeit war der Zink das Symbolinstrument des städtischen Berufsstandes der Stadtpfeifer und in einer deutschen Stadt des 17. Jahrhunderts das vermutlich am häufigsten gehörte Instrument.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Zink - Systematische Einordnung, Hauptformen und geschichtliche Sonderstellung
Hochschule
Universität Leipzig  (Institut für Musikwissenschaft)
Veranstaltung
Instrumentarium des Barock
Autor
Christian Kämpf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
23
Katalognummer
V156103
ISBN (eBook)
9783640702541
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zink Serpent Stiller Zink Gerader Zink Krummer Zink Musikinstrumentenkunde Barock Christian Kämpf Stadtpfeifer Turmmusik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christian Kämpf (Autor:in), 2007, Der Zink - Systematische Einordnung, Hauptformen und geschichtliche Sonderstellung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/156103
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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