Welche Rolle spielen Intergovernmental Organisation in unserer Globalisierten Welt und wie tragen sie zu einer Vernetzung der Staaten bei? Ein Essay am Beispiel des Internationalen Währungsfonds.
Inhaltsverzeichnis
- Die Rolle der IGOS am Beispiel des Internationalen Währungsfonds
- Definition von Internationalen Organisationen
- Der Internationale Währungsfond als Beispiel
- Problemfeldbezogenheit
- Zwischenstaatlichkeit
- Auftreten als Akteur
- Verhaltensmuster
- Gründung auf einem völkerrechtlichen Vertrag
- Der IWF als IGO
- Die Rolle des IWF
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Kontext der globalen Governance. Dabei geht es darum, zu analysieren, ob der IWF die Kriterien für eine zwischenstaatliche Organisation (IGO) erfüllt. Hierfür wird der IWF anhand von fünf definitorischen Merkmalen untersucht: Problemfeldbezogenheit, Zwischenstaatlichkeit, Auftreten als Akteur, auf Normen und Regeln basierende Verhaltensmuster und Gründung auf einem völkerrechtlichen Vertrag.
- Definition und Merkmale von Internationalen Organisationen
- Analyse des Internationalen Währungsfonds anhand der definitorischen Kriterien
- Beurteilung der Rolle des IWF im Kontext der globalen Governance
- Untersuchung des IWF als IGO im Vergleich zu INGOs
- Analyse der Hauptaufgaben und des Einflusses des IWF auf die Weltwirtschaft
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit und die Bedeutung internationaler Organisationen im Kontext der Globalisierung vor.
- Im zweiten Kapitel wird die Definition von Internationalen Organisationen erläutert und der IWF anhand der definitorischen Merkmale (Problemfeldbezogenheit, Zwischenstaatlichkeit, Auftreten als Akteur, Verhaltensmuster, Gründung) analysiert.
- Kapitel drei beleuchtet die Frage, ob der IWF eine IGO oder eine INGO ist und betrachtet die Rolle des IWF im Kontext der globalen Governance.
- Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit den Hauptaufgaben des IWF und dem Einfluss des IWF auf die Weltwirtschaft.
Schlüsselwörter
Internationale Organisationen, IGOs, INGOs, Globalisierung, Global Governance, Internationaler Währungsfond (IWF), Bretton-Woods-System, Finanz- und Geldpolitik, Wechselkurse, Zahlungsbilanz, Konditionalität, Wirtschaftskrisen, völkerrechtlicher Vertrag, Sonderorganisation der Vereinten Nationen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Internationale Währungsfonds (IWF)?
Der IWF ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, die auf einem völkerrechtlichen Vertrag basiert und die globale Finanz- und Geldpolitik koordiniert.
Ist der IWF eine IGO oder eine INGO?
Der IWF ist eine Intergovernmental Organisation (IGO), da seine Mitglieder Nationalstaaten sind und er auf zwischenstaatlicher Zusammenarbeit beruht.
Welche Merkmale definieren den IWF als internationale Organisation?
Der IWF zeichnet sich durch Problemfeldbezogenheit (Währungssystem), Zwischenstaatlichkeit, eigenständiges Auftreten als Akteur, geregelte Verhaltensmuster und die Gründung durch völkerrechtliche Verträge aus.
Was ist das Bretton-Woods-System?
Es ist das nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffene internationale Finanzsystem, in dessen Rahmen der IWF gegründet wurde, um stabile Wechselkurse und wirtschaftliche Zusammenarbeit zu fördern.
Was versteht man unter "Konditionalität" beim IWF?
Konditionalität bedeutet, dass der IWF finanzielle Hilfen an Staaten nur unter bestimmten wirtschaftspolitischen Auflagen und Reformbedingungen vergibt.
- Arbeit zitieren
- Johannes Gruber (Autor:in), 2010, Die Rolle der IGOs am Beispiel des Internationalen Währungsfonds, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/155739