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Die Friedensschlüsse von Tordesillas und Saragossa

Title: Die Friedensschlüsse von Tordesillas und Saragossa

Term Paper , 2020 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

History - Miscellaneous

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Die wissenschaftliche Hausarbeit „Die Friedensschlüsse von Tordesillas und Saragossa“ befasst sich mit den historischen Verträgen von 1494 und 1529, die wesentliche Meilensteine in der europäischen und globalen Geschichte des 15. und 16. Jahrhunderts darstellen. Sie untersucht, wie diese Friedensschlüsse als zentrale Instrumente in der geopolitischen Auseinandersetzung der europäisch-kolonialen Mächte, insbesondere Spaniens und Portugals, fungierten. Der Fokus liegt auf der Analyse dieser Verträge als „globale Ordnungsfrieden“, die das Machtgefüge in den entdeckten und kolonialisierten Gebieten der Welt neu ordneten. Zu Beginn wird der historische Kontext dieser Friedensverträge beleuchtet, wobei die vorangegangenen päpstlichen Bullen und deren Auswirkungen auf die territoriale Aufteilung der Welt thematisiert werden. Der erste Teil der Arbeit widmet sich der Entwicklung vom Vertrag von Tordesillas zum Vertrag von Saragossa. Es wird erklärt, wie die Spanier und Portugiesen im Spannungsfeld zwischen religiösen, politischen und wirtschaftlichen Interessen die territorialen Ansprüche auf den neuen Kontinenten und Seewegen regelten. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei auf die päpstlichen Bullen und ihre Rolle bei der Schaffung der territorialen Grenzen gelegt, die letztlich in den beiden Verträgen festgeschrieben wurden. Die Arbeit analysiert im Detail den Vertrag von Tordesillas (1494) und den Vertrag von Saragossa (1529). Der Vertrag von Tordesillas teilte die Welt in zwei Einflusssphären, wobei eine westliche Zone für Spanien und eine östliche Zone für Portugal festgelegt wurde. Der Vertrag von Saragossa setzte die territorialen Ansprüche weiter fort, indem er die asiatischen Gewässer und Handelsrouten zwischen den beiden Mächten regelte und damit die spanisch-portugiesischen Beziehungen im Pazifikraum neu ordnete. Beide Verträge sind in englischsprachigen Übersetzungen zugänglich, und diese Quellen werden eingehend analysiert. Die Hausarbeit geht detailliert auf den Wortlaut der Verträge ein und beleuchtet die politischen und rechtlichen Implikationen, die mit der Umsetzung der Vereinbarungen verbunden waren. Ergänzend dazu wird eine Karte eingefügt, die die territorialen Aufteilungen nach den beiden Verträgen visuell veranschaulicht und den Lesern eine präzisere Vorstellung von den damaligen geopolitischen Grenzen vermittelt. Abschließend wird im Fazit die historische Bedeutung beider Verträge zusammengefasst.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Der historische Kontext

1. Von den päpstlichen Bullen zum Vertrag von Tordesillas

2. Von Tordesillas zum Vertrag von Saragossa

II. Der Vertrag von Tordesillas

III. Der Vertrag von Saragossa

Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Ziel dieser Arbeit ist es, die historischen Friedensschlüsse von Tordesillas (1494) und Saragossa (1529) als globale Ordnungsfrieden zu analysieren, den historischen Kontext sowie den Zusammenhang beider Verträge darzustellen und den Kerninhalt der relevanten Quellen in deutscher Sprache aufzuarbeiten.

  • Historische Einordnung der päpstlichen Bullen und ihrer Rolle bei der Weltaufteilung.
  • Analyse des Vertrages von Tordesillas und seiner juristischen sowie geopolitischen Tragweite.
  • Untersuchung des Vertrages von Saragossa als Präzisierung der Tordesillas-Linie und dessen Bedeutung für den Gewürzhandel.
  • Betrachtung der wissenschaftlichen Kontroversen und des formalen Urkundenaufbaus der Frühen Neuzeit.

Auszug aus dem Buch

II. Der Vertrag von Tordesillas

Dem eigentlichen Vertragsinhalt geht in der vorliegenden Fassung eine Einführung durch den Herausgeber voraus. DAVENPORT merkt an, dass die Verhandlungsgespräche in Barcelona Mitte August 1493 begannen. Es kam jedoch zu keiner Einigung, da die portugiesischen Botschafter nicht darüber informiert waren, welche Gebiete zu Spanien gehörten. Im März 1494 verhandelten die Portugiesen Roy de Sousa, João de Sousa, dessen Sohn und Ayres de Armada direkt mit den spanischen Monarchen in Medina. Die päpstliche Bulle verärgerte Portugal jedoch, da die östliche Demarkationslinie der Spanier nur 100 Leguas westlich der Azoren oder Kapverdischen Inseln – und damit zu nah an portugiesischen Gebieten – verlief. Der neuen, nach Westen verschobenen Trennlinie stimmten Ferdinand und Isabella zu.

Am 07.06.1494 schlossen die spanischen Repräsentanten Enrique Enriques, Gutierre de Cardenas und Dr. Rodrigo Maldonado in Tordesillas einen Vertrag mit den oben genannten portugiesischen Bevollmächtigten. Gemäß diesem Vertrag gehörten alle Länder östlich des Meridians, 370 Leguas westlich der Kapverdischen Inseln, zu Portugal und alle westlich dieser Linie zu Spanien. Entdeckte der Souverän einer dieser Staaten Länder innerhalb der Grenze des jeweils anderen, war dieser zur Übergabe jener Länder an den jeweils anderen Monarchen verpflichtet. Der zeitgenössische Stand der Wissenschaft erlaubte jedoch eine exakte Festlegung der Meridianlinie nicht, wodurch es zu Uneinigkeit auf beiden Seiten kam.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es werden die verschiedenen Typen von Friedensschlüssen der Frühen Neuzeit erläutert und die methodische Herangehensweise an die Analyse der Verträge von Tordesillas und Saragossa dargelegt.

I. Der historische Kontext: Dieses Kapitel skizziert die Genese der Verträge, beginnend bei den päpstlichen Bullen und der Entdeckungsfahrt des Kolumbus bis hin zur vertraglichen Fixierung der Einflusssphären.

1. Von den päpstlichen Bullen zum Vertrag von Tordesillas: Hier wird der Prozess der durch päpstliche Bullen legitimierten Machtansprüche und die daraus resultierende Notwendigkeit der Grenzziehung im Vertrag von Tordesillas beschrieben.

2. Von Tordesillas zum Vertrag von Saragossa: Dieser Abschnitt thematisiert die geografischen Unklarheiten von Tordesillas und die Notwendigkeit einer zweiten Trennlinie zur Regelung der Ansprüche im Pazifik.

II. Der Vertrag von Tordesillas: Das Kapitel liefert eine detaillierte Analyse der strukturellen Bestandteile dieser Urkunde und der darin festgelegten Bestimmungen.

III. Der Vertrag von Saragossa: Hier wird das Vertragswerk von 1529 behandelt, insbesondere der Verkauf der Molukken und die vertragliche Sicherung der kommerziellen Interessen Portugals.

Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der Verträge als eurozentrische Anmaßungen und als Mittel zur präventiven Konfliktlösung zusammen.

Schlüsselwörter

Tordesillas, Saragossa, Vertrag, Spanien, Portugal, päpstliche Bullen, Weltaufteilung, Demarkationslinie, Kolumbus, Molukken, Gewürzhandel, Frühe Neuzeit, Völkerrecht, Kolonialisierung, Jurisdiktion

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit behandelt die historischen Friedensschlüsse von Tordesillas (1494) und Saragossa (1529) als Instrumente der globalen Ordnungspolitik zwischen den Weltmächten Spanien und Portugal in der Frühen Neuzeit.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zu den Schwerpunkten gehören die päpstliche Legitimationsbasis, die politische und wirtschaftliche Rivalität zwischen Spanien und Portugal sowie die formale Analyse der jeweiligen Urkunden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den historischen Kontext und Zusammenhang der Verträge zu erklären sowie eine wissenschaftlich fundierte Analyse des Inhalts und des Urkundenaufbaus in deutscher Sprache bereitzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine quellenorientierte Analyse, die auf englischsprachigen Übersetzungen der Originalverträge sowie der Auswertung einschlägiger Sekundärliteratur zur europäischen Expansion basiert.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der historische Kontext, der Aufbau und die spezifischen Bestimmungen des Vertrages von Tordesillas sowie die ergänzenden Regelungen des Vertrages von Saragossa detailliert untersucht.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Tordesillas, Saragossa, Demarkationslinie, päpstliche Bullen, diplomatische Verhandlungen, globale Expansion und Handelsmonopol.

Warum wurde das Jahr 1529 für den zweiten Vertrag gewählt?

Nach der Erdumsegelung durch Magellan wurde deutlich, dass die Tordesillas-Linie im Atlantik das Problem der Weltaufteilung auf der Rückseite des Globus nicht löste, weshalb Saragossa eine neue, östliche Demarkationslinie festlegte.

Welche Rolle spielte der Papst bei dieser Weltaufteilung?

Der Papst fungierte anfangs als Schlichtungsinstanz, der durch päpstliche Bullen exklusive Gebiets- und Missionierungsansprüche an Spanien und Portugal verteilte und damit eine rechtliche Grundlage für die Teilung schuf.

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Details

Title
Die Friedensschlüsse von Tordesillas und Saragossa
College
University of Marburg  (Seminar für Neuere Geschichte)
Course
Vom Krieg zum Frieden: Kriegsausbruch und Kriegsbeendigung in der Frühen Neuzeit
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
27
Catalog Number
V1553404
ISBN (eBook)
9783389101803
ISBN (Book)
9783389101810
Language
German
Tags
Friedensschlüsse Vertrag von Tordesillas Tordesillas Vertrag von Saragossa Saragosse Zaragossa Friedensverträge Teilung der Welt Neue Welt Demarkationslinien Spanien Portugal Europäische Expansion Amerika Columbus Frühe Neuzeit Seefahrt Entdeckungsfahrten Päpstliche Bulle Kolonialismus Spanischer Kolonialismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Die Friedensschlüsse von Tordesillas und Saragossa, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1553404
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