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Verlustnutzung im Konzern

Mantelkauf und Organschaft

Title: Verlustnutzung im Konzern

Seminar Paper , 2009 , 22 Pages , Grade: 1,2

Autor:in: Christian Betz (Author)

Business economics - Accounting and Taxes

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Summary Excerpt Details

Diese Seminararbeit widmet sich der Thematik „Verlustnutzung im Konzern - Mantelkauf und Organschaft“. Ziel der Arbeit ist es, die Nutzbarkeit von Verlusten im Konzern unter Fokussierung auf die beiden Aspekte Mantelkauf und Organschaft zu beleuchten. Beide Aspekte haben durch die Steuerreformen des laufenden Jahrzehnts eine wachsende Bedeutung für die Fragestellung erfahren. Betrachtet wird insbesondere, inwiefern die Begründung einer Organschaft nach §§ 14-19 KStG und § 2 Abs.2 GewStG i.V.m. §§ 14-19 KStG einem Konzern vorteilhafte Möglichkeiten zur periodischen Verlustnutzung eröffnet und in welchem Maße die Mantelkaufregelung gemäß §8c KStG die aperiodische Verlustnutzung in Konzernen einschränkt bzw. gefährdet.

Nach diesen einleitenden Worten wird im zweiten Kapitel die Thematik der Organschaft dargestellt, bevor im dritten Kapitel Bezug auf den Mantelkauf genommen wird. Beim Gang der Untersuchung werden in beiden Kapiteln zuerst die Grundlagen und tatbestandlichen Voraussetzungen, gefolgt von den Rechtsfolgen und deren Auswirkungen auf die Verlustnutzung im Konzern, dargestellt. Dabei werden die, aus den Rechtsfolgen resultierenden, Möglichkeiten der Verlustverrechnung im Organschaftskapitel gesondert erörtert. Abschließend soll zusammenfassend auf die, der Arbeit zugrunde liegende, Frage nach der Nutzbarkeit von Verlusten in Konzernverbund eingegangen werden sowie eine Verbindung zwischen den beiden Aspekten hergestellt werden.

Ausgenommen von der Untersuchung ist die umsatzsteuerliche Organschaft aufgrund ihrer Irrelevanz für die Verlustnutzung. Eine detaillierte Darstellung der Vorgehensweise bei der ertragsteuerlichen Einkommenszurechnung wird unterbleiben, da diese für die Nutzbarkeit von Verlusten nicht von elementarer Bedeutung ist. Zudem wird die Ausführung auf das Inland fokussiert und länderübergreifende Veranlagungen werden nicht betrachtet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitende Worte

2. Ertragsteuerliche Organschaft

2.1 Grundlagen der ertragsteuerlichen Organschaft

2.2 Tatbestandliche Voraussetzungen - Begründung einer Organschaft

2.3 Steuerliche Rechtsfolgen der Organschaft

2.4 Organschaftliche Möglichkeiten der Verlustverrechnung

2.5 Vorteilhaftigkeit der Verlustverrechnungsmöglichkeiten für Konzerne

3. Verlustabzugsbeschränkung bei Körperschaften

3.1 Grundlagen der Verlustabzugsbeschränkung

3.2 Tatbestandliche Voraussetzungen – Schädlicher Beteiligungserwerb

3.3 Steuerliche Rechtfolgen und Gestaltungsansätze

3.4 Auswirkungen der Verlustabzugsbeschränkung auf Konzerne

4. Abschließende Worte

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit analysiert die Möglichkeiten der Verlustnutzung in Konzernstrukturen unter besonderer Berücksichtigung der steuerrechtlichen Rahmenbedingungen für die Organschaft sowie die einschränkenden Wirkungen der Mantelkaufregelung gemäß § 8c KStG.

  • Grundlagen und tatbestandliche Voraussetzungen der ertragsteuerlichen Organschaft.
  • Methoden der periodischen Verlustverrechnung im Organkreis.
  • Die Auswirkungen der Mantelkaufregelung auf die aperiodische Verlustnutzung.
  • Risiken für Konzerne durch Verlustuntergang bei Umstrukturierungen und Akquisitionen.
  • Steuerplanerische Gestaltungsmöglichkeiten und deren Grenzen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Grundlagen der Verlustabzugsbeschränkung

Unter dem Begriff ‚Mantelkauf‘ versteht man „den Erwerb der Anteilsmehrheit an einer weitestgehend vermögenslosen Kapitalgesellschaft, die über steuerliche Verlustvorträge verfügt, in der Absicht, sie wirtschaftlich wieder zu beleben und etwaige Gewinne der Gesellschaft mit … aufgelaufenen Verlustvorträgen zu verrechnen“61. Zwecks Einschränkung dieser Verrechnungsmöglichkeiten für nicht ausgeglichene Verluste wurde im Jahr 1990 mit § 8 Abs.4 KStG die sog. Mantelkaufregelung eingeführt, welche im Falle einer ‚schädlichen Anteilsübertragung‘ (rechtlicher oder wirtschaftlicher Identitätsverlust) die Übertragung aufgelaufener Verluste untersagte.62

Mit dem UntStRefG (2008) wurde die alte Regelung durch den ‚Verlustabzug bei Körperschaften‘ § 8c KStG ersetzt, der erstmalig im Veranlagungszeitraum 2008 für Anteilserwerbe nach dem 31.12.2007 seine Wirksamkeit entfaltete.63 Im Übergangszeitraum bis einschließlich 2012 kommen beide Paragraphen zur Anwendung.64

Von offizieller Seite wurde das Ziel der Anwendungsvereinfachung als Grund für die Neuregelung herausgestellt.65 Zwecks besserer Handhabbarkeit wird die Prüfung des Identitätserhalts nun einzig am Tatbestand des „qualifizierte[n] Anteilseignerwechsel[s]“66 festgemacht, wobei eine detaillierte Betrachtung der zu erfüllenden Tatbestände im folgenden Teilkapitel erfolgt. In der Literatur werden jedoch abweichende Motive des Gesetzgebers vermutet. Angeführt wird insbesondere eine gewisse fiskalpolitische Motivation aufgrund der hohen kumulierten Verlustvorträge von Körperschaften, welche vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) mit € 380 Mrd. (2001) beziffert wurden.67

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitende Worte: Einführung in die Thematik der Verlustnutzung im Konzern durch die Fokussierung auf Organschaft und Mantelkauf.

2. Ertragsteuerliche Organschaft: Darstellung der steuerlichen Grundlagen und der Möglichkeiten der periodischen Verlustverrechnung im Organkreis.

3. Verlustabzugsbeschränkung bei Körperschaften: Erläuterung der Mantelkaufregelung (§ 8c KStG) und deren negative Auswirkungen auf die aperiodische Verlustnutzung in Konzernen.

4. Abschließende Worte: Fazit zur Nutzbarkeit von Verlusten und zur präventiven Rolle der Organschaft bei der Vermeidung steuerlicher Nachteile durch die Mantelkaufregelung.

Schlüsselwörter

Verlustnutzung, Konzern, Organschaft, Mantelkauf, Verlustabzugsbeschränkung, § 8c KStG, Gewinnabführungsvertrag, Verlustvortrag, Steuergestaltung, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umstrukturierung, Verlustuntergang, Organträger, Organgesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die steuerliche Nutzbarkeit von Verlusten innerhalb von Konzernstrukturen, insbesondere durch die Mechanismen der Organschaft und die Beschränkungen durch die Mantelkaufregelung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die ertragsteuerliche Organschaft, ihre Verlustverrechnungsmöglichkeiten sowie die Auswirkungen des § 8c KStG auf den Verlustuntergang bei Anteilseignerwechseln.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Konzerne Verluste periodisch nutzen können und in welchem Maße aperiodische Verlustvorträge durch die Mantelkaufregelung gefährdet sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine rechtswissenschaftliche und steuerrechtliche Analyse, die auf der Auswertung von Gesetzen, Kommentaren und Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Untersuchung der ertragsteuerlichen Organschaft und der Verlustabzugsbeschränkung bei Körperschaften samt ihrer praktischen Konsequenzen für Konzerne.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Verlustnutzung, Organschaft, Mantelkauf, § 8c KStG, Verlustvortrag und Konzernsteuerrecht.

Wie wirkt sich die Organschaft auf die Verlustverrechnung aus?

Die Organschaft ermöglicht eine horizontale Verlustverrechnung im Organkreis, wodurch Gewinne und Verluste auf Ebene des Organträgers ausgeglichen werden können.

Warum ist die Mantelkaufregelung für Konzerne gefährlich?

Sie führt bei einem schädlichen Anteilserwerb zum quotalen oder vollständigen Verlustuntergang, was insbesondere bei internen Umstrukturierungen existierende Verlustvorträge gefährdet.

Gibt es Ausnahmen bei der Mantelkaufregelung für Konzerne?

Derzeit sind keine generellen Ausnahmeklauseln für Konzerne vorgesehen, weshalb auch erfolgsneutrale Umstrukturierungen unter die Regelung fallen können.

Kann eine Organschaft negative Auswirkungen der Mantelkaufregelung verhindern?

Ja, durch die periodische Verlustverrechnung innerhalb einer Organschaft kann das Risiko steuerlicher Nachteile, die durch aperiodische Ereignisse wie Anteilseignerwechsel entstehen, präventiv gemildert werden.

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Details

Title
Verlustnutzung im Konzern
Subtitle
Mantelkauf und Organschaft
College
Frankfurt School of Finance & Management
Grade
1,2
Author
Christian Betz (Author)
Publication Year
2009
Pages
22
Catalog Number
V155189
ISBN (eBook)
9783640692774
ISBN (Book)
9783640692989
Language
German
Tags
Verlustnutzung Konzern Mantelkauf Organschaft Körperschaftsteuer Verlustvortrag
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Betz (Author), 2009, Verlustnutzung im Konzern, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/155189
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