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Body-Modification als Zeichen des Lebensbewusstseins und der Rebellion

Title: Body-Modification als Zeichen des Lebensbewusstseins und der Rebellion

Seminar Paper , 2009 , 20 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anna Vernaleken (Author)

Psychology - Personality Psychology

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Summary Excerpt Details

“BodyMods verändern mehr als das Aussehen deines Körpers oder wie er sich anfühlt, sie verändern das, was du im Kern deines Selbst bist.”
(Kasten, 2006, S. 234)

Veränderungen sind Gegebenheiten unseres Lebens und gehören zum Erwachsenwerden dazu. Jeder autonome Mensch hat ein Bewusstsein für sich selbst. Durch genetische Bedingungen geformt, verändern wir uns im Wandel der Zeit durch äußere Einflüsse.

Gegenstand der wissenschaftlichen Betrachtung sind in der Praxis beobachtete unterschiedliche Lebensgeschichten und deren Ausprägungen, Begegnungen mit Menschen mit dem Gefühl, dass die Gesellschaft Rechenschaft erwartet, durch wachsenden Frust unserer Gemeinschaft auf das gesellschaftlich stigmatisierte Denken, Leben und Handeln, vermisste Autonomie, erlebte Kulturunterschiede und beobachtete seelische Defizite in diversen Praktika. So entstand meine Motivation eine Hausarbeit zum Thema „Body-Modifications als Zeichen des Lebensbewusstseins und der Rebellion“ zu schreiben.

Im Verlauf meiner Arbeit möchte ich mich mit dem schon oft wissenschaftlich (z.B. Kasten) sowie tiefenpsychologisch (z.B. Freud) betrachteten Body-Modifications im Allgemeinen und deren mögliche Motive beschäftigen. Ich möchte die Frage klären, ob Body-Modifications eine bewusste Rebellion der heranwachsenden Gesellschaft, eine Antwort auf unsere immer leistungsorientiertere und einseitiger denkende Gesellschaft sind und wie sie wirken.
Im Kapitel 2 möchte benennen, was man unter dem Begriff „Body - Modification versteht und die wie der Begriff entstand. Kapitel 3 soll Formen und Motive aufzeigen und im Kapitel 4 möchte ich speziellen Bezug auf Magersucht als eine Form der Body-Modifications am Beispiel von Lena S. nehmen. Ich hoffe anhand von Lena S. aus systemtheoretischer Sicht sowie psychoanalytisch betrachtet, die Entstehung von Rebellion und Gefahren von daraus resultierenden Süchten analysieren zu können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung in die Thematik

2 Definition und historische Betrachtung

2.1 Definition Body-Modification

2.2 Historische Entwicklung

3 Grundlegende Motive und Erscheinungsformen

3.1 Piercen

3.2 Schönheitsoperationen

4 Magersucht als Body-Modification

4.1 Magersucht in der Systemtheorie

4.2 Magersucht in der Psychoanalyse

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht Body-Modifications als Ausdrucksform für ein Bedürfnis nach Identität, Lebensbewusstsein und Rebellion in einer leistungsorientierten Gesellschaft. Dabei wird analysiert, wie verschiedene Praktiken von Piercings bis hin zu Magersucht als Kommunikationsmittel oder Bewältigungsmechanismus fungieren.

  • Historische Entwicklung von Körpermodifikationen als Identitätsmarker
  • Psychologische und soziologische Motive für Körperveränderungen
  • Piercings als Ausdruck von Subkultur und Rebellion
  • Schönheitschirurgie im Kontext von Perfektionsidealen
  • Magersucht als pathologische Form der Körperkontrolle

Auszug aus dem Buch

3.2 Schönheitsoperationen

Ästhetik, Jugendlichkeit, Mode, Schönheit und Perfektionismus - Ideale beschäftigen eine Konsumgesellschaft die nicht mehr viel zu vermissen scheint. Gilman (1999, 8) geht der Frage nach, woher der Begriff Schönheitsoperationen bzw. ästhetische Chirurgie stammt. Schönheitsoperationen werden demnach Operationen genannt, die von der Gesellschaft jederzeit als unwichtig und medizinisch nicht notwendig erachtet werden, sondern als ein Zeichen von Eitelkeit.

Diese Eingriffe werden an gesunden Menschen vorgenommen. Im Gegensatz dazu gibt es die plastische Chirurgie, die entstellte oder zerstörte Körperteile wiederherstellt. Außerdem beruhen „die heutigen Praktiken der Schönheitschirurgie […] auf den Techniken der Plastischen Chirurgie, einem medizinischen Fachgebiet mit langer Tradition“ (Ensel 1996, 47).

Während des Mittelalters gab es diese Art der Unterscheidung jedoch noch nicht. Aufgrund der vielen Seuchen, die im Mittelalter in Europa wüteten und die die Gesichtsbereiche der Menschen zerstörten, gab es einige Ärzte, die sich mit Gesichtsrekonstruktionen auseinandersetzten. Jedoch wurden solche Eingriffe als „Zuwiderhandlungen gegenüber der göttlichen Absicht oder der Absicht eines irdischen Herrschers betrachtet“ (Münker 1991, 284). Erst in der Renaissance begannen Chirurgen über Schönheitsoperationen oder auch ästhetische Chirurgie bzw. die plastische Chirurgie zu sprechen. Ein Anstieg von Schönheitsoperationen -Operationen, die jedoch damals eher der plastischen Chirurgie zuzuordnen sind - gab es am Ende des 16. Jahrhunderts, weil die Krankheit Syphilis weit verbreitet war. Die durch Syphilis entstandene ‚Sattelnase’ wurde operiert, damit Menschen nicht vollkommen entstellt waren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung in die Thematik: Die Einleitung beleuchtet die Motivation der Autorin und stellt die Forschungsfrage nach Body-Modifications als rebellische Antwort auf gesellschaftliche Anforderungen.

2 Definition und historische Betrachtung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Body-Modification und zeigt die historische Entwicklung von der Identitätsmarkierung in frühen Kulturen bis zur heutigen Bedeutung auf.

3 Grundlegende Motive und Erscheinungsformen: Es werden die vielfältigen Gründe für Körperveränderungen erläutert und die spezifischen Phänomene Piercen sowie Schönheitsoperationen detailliert analysiert.

4 Magersucht als Body-Modification: Das Kapitel betrachtet Essstörungen unter systemtheoretischen und psychoanalytischen Gesichtspunkten als eine extreme Form der Körpermanipulation.

5 Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Body-Modifications als natürlicher Prozess der jugendlichen Abnabelung zu verstehen sind, jedoch ein verantwortungsbewusster Umgang notwendig ist.

Schlüsselwörter

Body-Modification, Körperbild, Identitätsfindung, Rebellion, Piercing, Schönheitsoperationen, Magersucht, Systemtheorie, Psychoanalyse, Körperkontrolle, Selbsttherapie, Subkultur, Ästhetik, Persönlichkeitsfindung, Adoleszenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Hausarbeit befasst sich mit Körperveränderungen (Body-Modifications) und untersucht deren Bedeutung als Zeichen für Lebensbewusstsein, Identität und Rebellion.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit deckt die Definition und Historie von Körpermodifikationen, die Motive hinter Piercings und Schönheitsoperationen sowie die systemtheoretische und psychoanalytische Sicht auf Magersucht ab.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu klären, ob Body-Modifications eine bewusste Rebellion gegen eine leistungsorientierte Gesellschaft darstellen und welche psychologischen Wirkungen sie haben.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse sowie die Einbeziehung systemtheoretischer und psychoanalytischer Erklärungsmodelle, um das Verhalten Betroffener zu verstehen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung, eine Untersuchung von Erscheinungsformen wie Piercings und Schönheits-OPs sowie eine Fallstudie zu Magersucht.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Body-Modification, Identitätsfindung, Rebellion, Magersucht, Psychoanalyse und Körperkontrolle.

Warum wird Magersucht in dieser Arbeit als Body-Modification eingeordnet?

Die Arbeit argumentiert, dass das gezielte Verändern des Körpergewichts durch Fasten und Diäten eine bewusste Form der Körperkontrolle und Identitätsgestaltung ist, die ähnliche Motive wie andere Modifikationen aufweist.

Wie bewertet die Autorin die Rolle von Piercings in der Jugend?

Piercings werden als natürliches Mittel der Abgrenzung von den Eltern und als Symbol für die Zugehörigkeit zu bestimmten Subkulturen interpretiert.

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Details

Title
Body-Modification als Zeichen des Lebensbewusstseins und der Rebellion
College
Erfurt University of Applied Sciences
Course
Wissenschaftliches Denken und Arbeiten I
Grade
2,0
Author
Anna Vernaleken (Author)
Publication Year
2009
Pages
20
Catalog Number
V154860
ISBN (eBook)
9783640671878
ISBN (Book)
9783640671892
Language
German
Tags
Body-Modification Lebensbewusstseins Rebellion Esstörungen Tatoos Piercings Schönheitsoperationen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Vernaleken (Author), 2009, Body-Modification als Zeichen des Lebensbewusstseins und der Rebellion, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/154860
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