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Der Shareholder-Value-Ansatz in der Weltwirtschaftskrise

Eine kritische Betrachtung

Title: Der Shareholder-Value-Ansatz in der Weltwirtschaftskrise

Research Paper (undergraduate) , 2009 , 57 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Maximilian Schlesier (Author)

Business economics - Investment and Finance

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Summary Excerpt Details

In der aktuellen Wirtschaftslandschaft, verstärkt aber auch aus der Gesellschaft werden Rufe nach mehr Verantwortung von Managern und Unternehmern, sowie nach mehr Moral und Ethik in der Wirtschaft immer lauter. Hinsichtlich dessen sollen erneut sich aufdrängende Fragen beantwortet werden: Was versteht man unter dem Shareholder-Value? Welche Bedeutung hat er für das Wirtschaften? Gibt es alternative Konzepte? Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem Ansatz und der Weltwirtschaftskrise? Um sowohl die oben genannten, als auch soeben aufgeführten Fragen zu beantworten, sollen in der Folge zunächst wichtige Begriffe als Grundlage für den weiteren Fortgang der Arbeit definiert werden. Es schließt sich eine chronologische Darstellung des Krisenverlaufes an, in welchem ebenfalls die Ursachen, sowie der oder die Auslöser derselben genannt werden. Auch Auswirkungen und aktuelle Tendenzen werden aufgezeigt. Danach wird der Shareholder-Value genauer betrachtet. Dabei wird dieser sowohl als Kennzahl, als auch als Instrument zur Unternehmensführung ausführlich charakterisiert. Dies umfasst die Ursprünge ebenso wie die heutigen Ausprägungen des Konzeptes. Im Folgenden soll nun der Zusammenhang des Shareholder-Value-Ansatzes zur Finanzkrise untersucht werden und dabei geklärt werden, ob er mit-/ oder gar hauptverantwortlich für das Zustandekommen und Wirken der Krise war. Anschließend werden alternative Konzepte vorgestellt, wobei besonderes Augenmerk auf den Stakeholder-Value-Ansatz und die Balanced Scorecard gelegt wird. Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Diskussion und einem Ausblick auf weiterhin interessante Themengebiete.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsklärung

2.1 Cashflow

2.1.1 Operativer und freier Cashflow

2.2.2 Net Operating Cashflow und gesamter Cashflow

2.2.3 Systematik

2.2 Rentabilität

2.2.1 Gesamtkapitalrentabilität

2.2.2 Umsatzrentabilität

2.2.3 Eigenkapitalrentabilität

2.2.4 Laverage-Effekt

3 Die Wirtschaftskrise

3.1 Ursachen

3.1.1 Kreditvergabe

3.1.2 Bankbilanzen

3.1.3 Realwirtschaftliche Ursachen

3.2 Auslöser

3.3 Folgen

4 Der Shareholder-Value-Ansatz

4.1 Begriff

4.2 Herkunft und Einordnung

4.3 Der Shareholder Value als Kennzahl

4.4 Der Shareholder Value als Konzept

5 Konsequenzen der Wirtschaftskrise und Verbindungen zum Shareholder-Value

5.1 Weltfinanzgipfel

5.2 Verbindungen zum Shareholder Value

6 Alternative Konzepte

6.1 Der Stakeholder-Value-Ansatz

6.2 Balanced Scorecard

7 Fazit

8 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch den Shareholder-Value-Ansatz im Kontext der internationalen Wirtschaftskrise. Ziel ist es, zu klären, inwieweit das Konzept zur Krisenentstehung beigetragen hat und ob alternative Managementkonzepte, wie der Stakeholder-Value-Ansatz oder die Balanced Scorecard, geeignetere Strategien für eine nachhaltige Unternehmensführung bieten.

  • Analyse der Ursachen und Folgen der Wirtschaftskrise
  • Kritische Beleuchtung des Shareholder-Value-Konzepts
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Managervergütung und Krisenanfälligkeit
  • Gegenüberstellung von Shareholder-Value mit alternativen Managementansätzen
  • Diskussion von Ethik und Nachhaltigkeit in der modernen Unternehmensführung

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Kreditvergabe

Ihren Ursprung nahm die 2007 beginnende Wirtschaftskrise in den USA.

Das grundlegende Problem, welches bis zum Ausbruch der Krise noch nicht als Problem an sich wahrgenommen wurde, war die Art und Weise der Finanzierung in den Vereinigten Staaten. Anders als es hier in Deutschland üblich ist, muss für den Kauf eines Hauses in den USA kein Eigenkapitalanteil des Kaufpreises vorgelegt werden. Die Finanzierung ist also nahezu vollkommen mittels Kredit möglich. Bonitätsprüfungen wie sie hierzulande üblich sind, gibt es in der Regel nicht.

Dies führte dazu, dass Unmengen von Krediten für Häuser vergeben wurden, die mit recht hoher Wahrscheinlichkeit nie würden zurück gezahlt werden können. Die Folge war ein Anstieg der Immobilienpreise durch die erhöhte Nachfrage und einer damit verbundenen Aufblähung der Immobilienwerte, denen jedoch kein Gegenwert entgegenstand. Die zu zahlenden Raten waren zunächst gering. Als die Preise jedoch fielen, konnten zeitgleich viele der Immobilienbesitzer ihre Kredite nicht mehr bedienen. Es entstand durch flächendeckende Zahlungsausfälle eben dieser Kredite die so genannte Subprimekrise – die Immobilienkrise in den USA.

Verschärft wurde diese Entwicklung des Weiteren durch die Politik der amerikanischen Notenbank, welche attraktive Kreditvergabemöglichkeiten begünstigte. Niedrige Zinsen, ebenfalls bedingt durch die Anlage der Exportüberschusserlöse etwa aus China oder Japan in amerikanischen Staatspapieren, sollten der Stimulation der Binnennachfrage in den USA dienen. Dies gelang – jedoch stand der entstehende Nachfrage-Boom auf wackligen Beinen. Unabhängig von Immobilien wurden auch eine hohe Zahl anderweitiger Konsumentenkredite vergeben, deren Wiedereinbringung nicht gesichert war. Die Hypothekenbanken waren sich dieser Tatsache auch tatsächlich bewusst und strebten nun danach, das eigene Risiko zu verringern und natürlich ebenfalls neue Quellen zur Vergabe weiterer Kredite zu erschließen. Allein die Fannie Mae und die Freddie Mac – die beiden größten amerikanischen Finanziers von Hypothekenkrediten – holten im Laufe der Zeit Geldwerte von 5,3 Billionen Dollar in ihre Bilanzen. Eine Summe, die nicht wieder einzubringen war. So wurden die Kredite in großer Zahl zunächst in so genannten Mortgage Backed Securities, einer Art Wertpapier mit Forderungsbesicherung, zusammengefasst und dann in

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet das Ausmaß der Wirtschaftskrise anhand drastischer Kennzahlen und führt in die zentrale Fragestellung der Arbeit ein.

2 Begriffsklärung: Dieses Kapitel definiert essenzielle Fachbegriffe wie Cashflow und verschiedene Arten der Rentabilität als theoretische Basis für die weitere Analyse.

3 Die Wirtschaftskrise: Der Abschnitt erläutert die Entstehung der Krise durch Kreditvergabepraktiken, die Rolle von Bankbilanzen und realwirtschaftliche Faktoren.

4 Der Shareholder-Value-Ansatz: Hier werden Definition, Herkunft, Berechnung und die konzeptionelle Einordnung des Shareholder-Value-Ansatzes in der Unternehmensführung detailliert dargestellt.

5 Konsequenzen der Wirtschaftskrise und Verbindungen zum Shareholder-Value: Das Kapitel analysiert die politischen Reaktionen auf die Krise sowie die direkte Kritik am Shareholder-Value-Konzept im Lichte der Ereignisse.

6 Alternative Konzepte: Es werden der Stakeholder-Value-Ansatz und die Balanced Scorecard als ganzheitliche Managementalternativen vorgestellt und bewertet.

7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die Notwendigkeit von langfristiger Weitsicht und ethischem Handeln in der Betriebswirtschaft.

8 Ausblick: Der Ausblick zeigt auf, welche Themengebiete für eine weiterführende Forschung von Interesse wären.

Schlüsselwörter

Wirtschaftskrise, Finanzkrise, Shareholder-Value, Stakeholder-Value, Balanced Scorecard, Bankbilanzen, Kreditvergabe, Unternehmensführung, Wertsteigerung, Nachhaltigkeit, Wirtschaftsethik, Rentabilität, Managementkonzept, Weltfinanzgipfel, Subprimekrise.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der internationalen Wirtschaftskrise ab 2007 und der kritischen Untersuchung des Shareholder-Value-Ansatzes als Managementkonzept im Zusammenhang mit dieser Krise.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Entstehung und Folgen der Finanzkrise, die Funktionsweise des Shareholder-Value-Prinzips, die Bedeutung unternehmerischer Verantwortung sowie alternative Führungskonzepte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu erörtern, ob der Shareholder-Value-Ansatz eine (Mit-)Verantwortung für die Wirtschaftskrise trägt und wie Unternehmen ihre Strategien durch alternative Ansätze nachhaltiger gestalten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse betriebswirtschaftlicher Konzepte, der Auswertung aktueller Wirtschaftsdaten und der Darstellung von Kausalzusammenhängen zwischen Managemententscheidungen und Marktentwicklungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Ursachenanalyse der Krise, die detaillierte Charakterisierung des Shareholder-Value-Ansatzes sowie eine Evaluierung alternativer Managementinstrumente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Wirtschaftskrise, Shareholder-Value, Stakeholder-Value, Nachhaltigkeit, Unternehmensführung und Wirtschaftsethik.

Wie bewertet der Autor die Rolle der Ratingagenturen in der Krise?

Der Autor weist darauf hin, dass Ratingagenturen eine entscheidende Rolle spielten, indem sie komplexe Finanzprodukte überbewerteten, um eng mit den Banken verbundene Margenziele zu erreichen, was das Risiko für Käufer verschleierte.

Welche Bedeutung hat das Vertrauen für das Wirtschaftssystem laut der Arbeit?

Vertrauen wird als zentraler Begriff eingestuft; der Autor betont, dass ein Zusammenbruch des Vertrauens zwischen Banken und Anlegern maßgeblich zur Verschärfung der Krise und zum Erliegen des Kreditgeschäfts beigetragen hat.

Warum hält der Autor den Shareholder-Value-Ansatz als Konzept für nicht per se unmoralisch?

Der Autor argumentiert, dass der Fehler nicht im Konzept selbst liegt, sondern in einer oft verkürzten oder falsch interpretierten praktischen Umsetzung, die kurzfristige Gewinnmaximierung über nachhaltige strategische Planung stellte.

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Details

Title
Der Shareholder-Value-Ansatz in der Weltwirtschaftskrise
Subtitle
Eine kritische Betrachtung
College
University of Applied Sciences Gera-Eisenach
Grade
1,5
Author
Maximilian Schlesier (Author)
Publication Year
2009
Pages
57
Catalog Number
V154571
ISBN (eBook)
9783640803422
ISBN (Book)
9783640803842
Language
German
Tags
Shareholder-Value Weltwirtschaftskrise Wirtschaftskrise Bankenkrise Shareholder
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maximilian Schlesier (Author), 2009, Der Shareholder-Value-Ansatz in der Weltwirtschaftskrise, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/154571
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