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Schätzung von Beta-Werten und Korrelationen in verschiedenen Marktphasen (Aufschwung vs. Abschwung) der Dax-Aktien

Title: Schätzung von Beta-Werten und Korrelationen in verschiedenen Marktphasen (Aufschwung vs. Abschwung) der Dax-Aktien

Seminar Paper , 2009 , 34 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Tobias Kleinmann (Author)

Business economics - Investment and Finance

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In der Zukunft liegende Ereignisse unterliegen alle mehr oder weniger großen Risiken und sind stets von unsicherer Natur. Risiko bedeutet also Unsicherheit in der Zukunft, jedoch wird eine genaue Definition meist sehr diversifiziert vorgenommen. Im Kontext der neoklassischen Finanztheorie wird Risiko als Unsicherheit bezüglich der Höhe zukünftiger Größen, zum Beispiel Renditen von Aktienanlagen, definiert.
In den sechziger Jahren wurde aufbauend auf der von Markowitz entwickelten Portfoliotheorie, eine weiterführende Theorie von William F. Sharpe, John Lintner und Jan Mossin entwickelt. Diese versucht die Gesetzmäßigkeiten von Aktienkursentwicklungen zu erklären. Es handelt sich hierbei um das „Capital Asset Pricing Model“. Während die Portfoliotheorie zeigen will, wie ein risikoaverser Anleger bei gegebener Rendite sein Risiko minimieren kann, bemüht sich das CAPM, die Preismechanismen, d.h. den Zusammenhang von Renditeforderung und Risiko, auf Kapitalmärkten zu erklären.3 Unter der Prämisse des nicht zu diversifizierenden systematischen Risikos bei einer Kapitalanlage wurde eine Maßgröße hierfür entwickelt. Diese als β-Wert bezeichnete Maßgröße steht im Mittelpunkt der folgenden Kapitel. Besonderes Interesse gilt hierbei der Untersuchung, wie sich β-Werte von DAX Aktien in verschiedenen Marktphasen entwickeln. In dieser Arbeit wird durch die Darstellung der historischen Entwicklung der Portfoliotheorie zum CAPM eine Einführung in die Problemstellung gegeben, bevor im vierten Kapitel die empirischen Untersuchungen des β-Wertes für die Jahre 1999-2009 vorgenommen wird. Die Untersuchung schließt mit einem Resümee und der Darstellung der aus dieser Arbeit gewonnenen Erkenntnisse.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Portfoliotheorie

2.1 Das Portfolio-Selection-Modell von Markowitz

2.2 Das Indexmodell von Sharpe

3 Das Capital Asset Pricing Model

3.1 Die Kapitalmarktlinie

3.2 Die Wertpapierlinie

3.3 Theoretische Grundlagen des β-Wertes im CAPM

4 Empirische Untersuchung des β-Wertes

4.1 Aufbau der Untersuchung

4.1.1 Der Untersuchungszeitraum

4.1.2 Darstellung der verwandten Daten

4.2 Die Berechnung der β-Werte

4.3 Analyse der Ergebnisse

4.3.1 Die Analyse einzelner Wertpapiere

4.3.2 Branchenspezifische Analyse

4.3.3 Gesamtmarktanalyse

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Stabilität und Entwicklung von Beta-Werten und Korrelationen von DAX-Aktien unter Berücksichtigung unterschiedlicher Marktphasen (Aufschwung versus Abschwung) im Zeitraum von 1999 bis 2009. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf den Zusammenhang zwischen der Marktsituation und dem systematischen Risiko einzelner Wertpapiere.

  • Theoretische Grundlagen des Capital Asset Pricing Models (CAPM)
  • Empirische Schätzung von Beta-Werten für 21 ausgewählte DAX-Unternehmen
  • Vergleichende Analyse von Aufschwung- und Abschwungphasen
  • Branchenspezifische Untersuchung des systematischen Risikos
  • Statistische Validierung durch t-Tests und Korrelationsanalysen

Auszug aus dem Buch

3.3 Theoretische Grundlagen des β-Wertes im CAPM

Wie bereits erläutert ist es möglich, das einzelne Wertpapier anhand seines β-Wertes im Vergleich zum Gesamtmarkt zu bewerten. Die mögliche Rendite eines Wertpapiers steigt an, je größer das β und somit das Investitionsrisiko. Der β-Wert zeigt somit die Wirkungsstärke der Reaktion der Wertpapierrendite auf Veränderungen der Marktrendite auf. Weist eine Aktie einen β-Wert größer als eins auf, reagiert sie demzufolge überproportional auf Veränderungen der Marktrendite. Liegt der β-Wert zwischen null und eins, reagiert sie unterproportional. Ein Wertpapier mit einem β-Wert kleiner als null ist negativ mit der Marktrendite korreliert.

Die Relevanz beim Treffen von Anlageentscheidungen unter Zuhilfenahme des β-Faktors bezieht sich etwa wie bei der Volatilitätsbestimmung ausschließlich auf Zukunftsdaten. Eine sich eignende Methode zur Ermittlung der β-Faktoren stellt das Verfahren der Extrapolation empirisch ermittelter Daten in die Zukunft dar. Zur Berechnung der historischen β-Werte bedient man sich der Methode der kleinsten Quadrate (KQ–Methode). Der β-Koeffizient stellt dabei die Steigung einer Geraden dar, die durch die Rendite des Marktes als unabhängige Variable und die Rendite des Einzelwertes als abhängige Variable beschreiben wird. Der Achsenabschnitt der Steigungsgeraden und der Ordinate wird als α-Koeffizient bezeichnet. Der Zusammenhang empirischer Renditen einer Aktie mit den Renditen des Aktienindex wird in Abbildung 2 dargestellt. Die Punkte im Streudiagramm würden im Falle einer perfekten „Realitätstreue“ des CAPM alle auf einer Geraden liegen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Risikobegriffs ein und definiert den Fokus auf die empirische Untersuchung der Beta-Werte von DAX-Aktien über einen Zeitraum von zehn Jahren.

2 Portfoliotheorie: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Portfolio-Selection-Theorie von Markowitz und das darauf aufbauende Indexmodell von Sharpe zur Vereinfachung der Dateneingabe.

3 Das Capital Asset Pricing Model: Das Kapitel behandelt das CAPM, die Kapitalmarktlinie sowie die Wertpapierlinie und leitet die theoretischen Grundlagen des Beta-Wertes als Risikomaß ab.

4 Empirische Untersuchung des β-Wertes: In diesem Hauptteil wird das methodische Vorgehen zur Berechnung der Beta-Werte beschrieben, eine detaillierte Analyse der Ergebnisse für Einzelwerte und Branchen durchgeführt und eine Gesamtmarktanalyse mittels statistischer Tests vorgenommen.

5 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, die unterstreicht, dass Beta-Werte weitgehend unabhängig von Marktphasen agieren und Kennzahlen auf Vergangenheitsbasis kritisch zu betrachten sind.

Schlüsselwörter

Beta-Wert, CAPM, DAX, Portfoliotheorie, Markowitz, Sharpe, systematisches Risiko, Aktienrendite, Marktphase, Korrelationskoeffizient, Volatilität, Kapitalmarkt, Regressionsanalyse, statistische Signifikanz, Diversifikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Entwicklung und Stabilität von Beta-Werten und Korrelationen von DAX-Aktien über verschiedene Marktphasen hinweg.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Portfoliotheorie, das Capital Asset Pricing Model (CAPM) und eine empirische Analyse des systematischen Risikos am deutschen Aktienmarkt.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, in welchem Ausmaß Aufschwung- und Abschwungphasen das systematische Risiko von Aktien beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor verwendet zur Ermittlung der Beta-Werte die Methode der kleinsten Quadrate (KQ-Methode) sowie statistische Verfahren wie den t-Test und den Bravais-Pearson-Korrelationskoeffizienten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in den Untersuchungsaufbau, die Berechnung der Beta-Werte für 21 DAX-Unternehmen sowie die anschließende Analyse der Ergebnisse auf Einzelwert-, Branchen- und Marktebene.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Beta-Wert, CAPM, DAX, systematische Risiko, Volatilität und Marktphasen charakterisieren.

Warum wurde der Untersuchungszeitraum 1999 bis 2009 gewählt?

Dieser Zeitraum wurde gewählt, weil der Aktienmarkt in diesen zehn Jahren zwei vollständige Zyklen aus Aufschwungs- und Abschwungsphasen durchlief, was die Analyse besonders aussagekräftig macht.

Wie unterscheidet sich die Analyse einzelner Aktien von der Branchenanalyse?

Während die Analyse einzelner Aktien auf die spezifischen Beta-Werte dieser Unternehmen fokussiert, dient die Branchenanalyse dazu, unternehmensspezifische Zufallsschwankungen zu glätten.

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Details

Title
Schätzung von Beta-Werten und Korrelationen in verschiedenen Marktphasen (Aufschwung vs. Abschwung) der Dax-Aktien
College
University of Würzburg  (Betriebswirtschaft)
Grade
2,7
Author
Tobias Kleinmann (Author)
Publication Year
2009
Pages
34
Catalog Number
V154485
ISBN (eBook)
9783640674893
ISBN (Book)
9783640675104
Language
German
Tags
Schätzung Beta-Werten Korrelationen Marktphasen Abschwung) Dax-Aktien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tobias Kleinmann (Author), 2009, Schätzung von Beta-Werten und Korrelationen in verschiedenen Marktphasen (Aufschwung vs. Abschwung) der Dax-Aktien, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/154485
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