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Public Private Partnership als Instrument der Entwicklungszusammenarbeit

Chancen und Grenzen aus Sicht des akteurzentrierten Institutionalismus

Title: Public Private Partnership als Instrument der Entwicklungszusammenarbeit

Seminar Paper , 2006 , 17 Pages , Grade: 1,6

Autor:in: Jana Schwenzien (Author)

Politics - Topic: Development Politics

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Summary Excerpt Details

Seit Mitte der 1990er Jahre wird von Seiten des BMZ das Konzept der Public Private Partnership(PPP) im Rahmen der eigens zu diesem Zweck eingerichteten PPP-Fazilität forciert. Um erste Erfolge des Konzepts messen zu können, gab das BMZ im Jahr 2001 eine Evaluierung in Auftrag. Die Ergebnisse wurden vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik in einem Synthesebericht zusammengefasst und enthalten einige wesentliche Kritikpunkte zur Durchführung des Konzepts. Besonders kritisiert wurde die Kleinteiligkeit der Projekte im Rahmen der PPP-Fazilität, die mangelnde Partizipation der Partnerländer sowie die Gefahr von Mitnahmeeffekten. Prinzipiell jedoch wird PPP als Implementationsinstrument der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) als potentiell erfolgreich eingestuft, sofern es konsequent in die bilaterale EZ integriert wird. Das Erkenntnisinteresse dieser Arbeit ist von grundlegender Natur. Ziel ist es, zu analysieren, inwiefern PPP als Implementationsinstrument der EZ, in Bezug auf die Akteurkonstellation sowie den institutionellen Kontext, prinzipiell für die Erreichung nachhaltiger Entwicklung geeignet ist. Es geht also darum, das „Wesen“ einer PPP im Rahmen der EZ zu analysieren. In diesem Zusammenhang sind folgende Fragen von Bedeutung: Inwiefern wirkt PPP als Institution auf das Handeln bzw. die Handlungsorientierungen der beteiligten Akteure ein? Ist es überhaupt möglich, dass sich eine Verhaltensänderung der Akteure, wie zum Beispiel die Übernahme sozialer Verantwortung auf Seiten des privaten Partners, bei gleichzeitiger Beibehaltung der jeweiligen Identitäten entwickeln kann? Um diese Fragen klären zu können, bedarf es spezifischer Analysekriterien. Der Forschungsgegenstand wird mit Hilfe des akteurzentrierten Institutionalismus
analysiert, da dieser Ansatz einige konzeptionelle Vorzüge für die Untersuchung aufweist. Der Aufbau der Arbeit orientiert sich daher an der Arbeit von Renate Mayntz und Fritz W. Scharpf zum akteurzentrierten Institutionalismus (Mayntz/ Scharpf 1995: 39-72).
Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass das PPP-Konzept ein großes Potential für die Steigerung der Effektivität der EZ beinhaltet. Um dieses jedoch richtig nutzen zu können bedarf es konzeptioneller Verbesserungen, die den unterschiedlichen Handlungsorientierungen der verschiedenen Akteure innerhalb des institutionellen
Kontextes mehr Rechnung tragen, um auf diese Weise strukturimmanente Zielkonflikte zu vermeiden bzw. zu minimieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Themenaufriss und Fragestellung

1. Der akteurzentrierte Institutionalismus und PPPs in der EZ – eine Einführung

1.1 Der Ansatz des akteurzentrierten Institutionalismus

1.2 Public Private Partnership – eine Begriffsbestimmung

2. PPP als Instrument der Entwicklungszusammenarbeit

2.1 PPP als institutioneller Kontext

2.1.1 Die Problematik der asymmetrischen Informationsverteilung

2.1.2 Die Beziehungsmuster und deren Einfluss auf das Akteurhandeln

2.2 Das BMZ und die Wirtschaft – Handlungsorientierungen

2.2.1 Handlungsoptionen des privaten Partners: Gewinnmaximierung versus „Corporate Social Responsibility“

2.2.2 Zwei Ebenen der Handlungsorientierung

2.3 Handeln in Entwicklungspartnerschaften

3. Schlussfolgerungen

3.1 Chancen

3.2 Grenzen

3.2.1 Inwiefern wirkt PPP als Institution auf das Handeln bzw. die

3.2.2 Ist es überhaupt möglich, dass sich eine Verhaltensänderung der Akteure, wie zum Beispiel die Übernahme sozialer Verantwortung auf Seiten des privaten Partners, bei gleichzeitiger Beibehaltung der jeweiligen Identitäten entwickeln kann?

3.3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit Public Private Partnerships (PPPs) als Instrument der Entwicklungszusammenarbeit geeignet sind, nachhaltige Entwicklung zu fördern, indem sie das Zusammenspiel zwischen dem BMZ und privatwirtschaftlichen Akteuren mittels des akteurzentrierten Institutionalismus analysiert.

  • Anwendung des akteurzentrierten Institutionalismus auf PPPs in der Entwicklungszusammenarbeit
  • Analyse der institutionellen Rahmenbedingungen und ihrer Auswirkungen auf das Akteurhandeln
  • Untersuchung von Gewinnmaximierung versus gesellschaftlicher Verantwortung (CSR)
  • Evaluation von Chancen und Grenzen dieses Kooperationsmodells

Auszug aus dem Buch

1.2 Public Private Partnership – eine Begriffsbestimmung

Das BMZ bezeichnet eine Entwicklungspartnerschaft als das „Zusammenwirken von Staat und der privaten Wirtschaft bei Vorhaben, die einen entwicklungspolitischen Nutzen erbringen und gleichzeitig im Interesse der beteiligten Privatunternehmen liegen.“ (BMZ 2001a) Diese Definition ist nicht präzise genug um ihr zu arbeiten, weshalb es einiger zusätzlicher Definitionsfaktoren bedarf.

Unter PPP wird im Rahmen dieser Arbeit eine institutionalisierte Form der Partnerschaft zwischen der öffentlichen Hand (in diesem Fall das BMZ und dessen Durchführungsorganisationen) und dem privaten Sektor (deutsche und europäische Großunternehmen sowie klein- und mittelständische Betriebe) verstanden, welche durch Zielkomplementarität der Akteure sowie die Erreichung von Synergieeffekten charakterisiert wird. Durch die Zusammenarbeit sollten die Ziele aller beteiligten Akteure schneller und effizienter erreicht werden als dies ohne eine solche Partnerschaft möglich wäre. Eine PPP zeichnet sich durch eine wechselseitige bzw. interdependente Beziehung aus, bei der die Identitäten der einzelnen Akteure erhalten bleiben. Die Ressourcen der beteiligten Akteure werden gebündelt, um so Synergieeffekte erzielen zu können. Wesentliche Voraussetzungen für den Erfolg einer solchen gleichberechtigten Partnerschaft sind das Vorhandensein von Vertrauen sowie die gerechte Verteilung von Verantwortung.

Zusammenfassung der Kapitel

Themenaufriss und Fragestellung: Diese Einleitung skizziert die Relevanz von PPPs in der Entwicklungszusammenarbeit und stellt die grundlegenden Forschungsfragen zur Eignung des Instruments sowie zur Beeinflussung des Akteurhandelns durch institutionelle Bedingungen.

1. Der akteurzentrierte Institutionalismus und PPPs in der EZ – eine Einführung: Das Kapitel führt in den akteurzentrierten Institutionalismus als analytischen Rahmen ein und präzisiert den Begriff der Public Private Partnership für den Kontext dieser Arbeit.

2. PPP als Instrument der Entwicklungszusammenarbeit: Es werden die Funktionsweise und die institutionellen Kontexte der Kooperation zwischen dem BMZ und der Wirtschaft beleuchtet, einschließlich asymmetrischer Informationsverteilung und unterschiedlicher Handlungsorientierungen.

3. Schlussfolgerungen: Dieses Kapitel zieht ein Fazit über das Potential von PPPs, diskutiert strukturbedingte Chancen sowie Grenzen der Kooperation und beantwortet die zu Beginn aufgeworfenen Fragestellungen.

Schlüsselwörter

Public Private Partnership, Entwicklungszusammenarbeit, BMZ, akteurzentrierter Institutionalismus, Corporate Social Responsibility, institutioneller Kontext, Zielkomplementarität, Synergieeffekte, Akteurhandeln, Handlungsorientierung, asymmetrische Information, Kooperationsmanagement, Leistungsvertrag, Nachhaltige Entwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht Public Private Partnerships als Instrument der Entwicklungszusammenarbeit aus der Perspektive des akteurzentrierten Institutionalismus.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Zusammenarbeit zwischen dem BMZ und Privatunternehmen, institutionelle Rahmenbedingungen der Kooperation sowie die Motivationen und das Handeln der beteiligten Akteure.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es zu analysieren, inwieweit PPPs als Institution das Handeln der Akteure beeinflussen und ob sie nachhaltige Entwicklung effektiv fördern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich methodisch auf den Ansatz des akteurzentrierten Institutionalismus, um die Interaktionen zwischen staatlichen und privaten Akteuren innerhalb des institutionellen Rahmens zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von PPPs, den Problematiken wie Informationsasymmetrien, den Handlungsorientierungen der Partner (z.B. Gewinnstreben vs. CSR) und den strukturellen Bedingungen in Entwicklungspartnerschaften.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Public Private Partnership, Entwicklungszusammenarbeit, akteurzentrierter Institutionalismus und Corporate Social Responsibility.

Wie unterscheidet sich die Motivation des privaten Partners vom öffentlichen Partner?

Während die öffentliche Hand entwicklungspolitische Ziele und Effizienzgewinne anstrebt, agiert der private Sektor primär unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten, ergänzt durch Imagepflege oder strategische CSR-Ziele.

Warum ist das Vertrauen bei PPPs ein kritischer Faktor?

Da Asymmetrien (z.B. Informationsvorsprung des privaten Partners) nicht durch vollständige Verträge abgedeckt werden können, ist ein hohes Maß an Vertrauen notwendig, um Risiken und Verhaltensunsicherheiten zu minimieren.

Welche Rolle spielt die „Corporate Social Responsibility“ in diesem Kontext?

Sie dient als Begründung für privates Engagement in entwicklungspolitischen Projekten, da Unternehmen versuchen, soziale Verantwortung mit ihren Kerninteressen zu verknüpfen.

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Details

Title
Public Private Partnership als Instrument der Entwicklungszusammenarbeit
Subtitle
Chancen und Grenzen aus Sicht des akteurzentrierten Institutionalismus
College
University of Potsdam  (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät)
Course
PPPs in der internationalen Zusammenarbeit
Grade
1,6
Author
Jana Schwenzien (Author)
Publication Year
2006
Pages
17
Catalog Number
V154474
ISBN (eBook)
9783640674923
ISBN (Book)
9783640675098
Language
German
Tags
Public Private Partnership Instrument Entwicklungszusammenarbeit Chancen Grenzen Sicht Institutionalismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jana Schwenzien (Author), 2006, Public Private Partnership als Instrument der Entwicklungszusammenarbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/154474
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