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Der Expressionismus und Georg Heyms „Der Gott der Stadt“ als beispielhafte, literarische Produktion

Theoretische Darlegung der Epoche mit anschließender Analyse und Interpretation des Gedichts

Titel: Der Expressionismus  und Georg Heyms „Der Gott der Stadt“  als beispielhafte, literarische Produktion

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 22 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Florian Meier (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Literaturgeschichte und die dazu existierende Forschung sieht sich oftmals mit diversen Schwierigkeiten konfrontiert[...]
In den Fokus dieser Abhandlung rückt die Strömung des Expressionismus und ihr literarisches Werk. [...] Die stilistischen Merkmale des Expressionismus werden in vielen literaturwissenschaftlichen Werken genannt, am besten lässt sich jedoch für den Rezipienten die geistige Grundhaltung und der literarische Stil der Autorschaft an den Werken selbst nachvollziehen. In dieser Ausarbeitung wird zunächst der Expressionismus theoretisch vorgestellt. Dabei geht es zunächst darum, eine zeitliche Verortung vorzunehmen, bevor auf wichtige Vertreter der Strömung eingegangen wird. Es handelt sich vorwie-gend um Autoren, die als Avantgarde der Bewegung gelten oder um Personen, die gerade in der Anfangszeit der Strömung eine große Rolle für ihre Etablie-rung gespielt haben. Im folgenden Gliederungspunkt werden übergreifende Themen- , Formen- und Stilcharakteristika des Expressionismus vorgestellt. Viele literarische Epochen sind von einer überwiegend auftretenden Textsorte, bestimmter stilistischer Eigenheiten oder wiederkehrenden thematischen Schwerpunkten gekennzeichnet, was auch auf diese Epoche zutrifft.
Um einen praktischen Bezug zu diesem theoretischen Teil der Abhandlung zu liefern, folgt darauf die Analyse und Interpretation des Gedichts „Der Gott der Stadt“ von Georg Heym. Es wird zunächst formal analysiert, wobei hier neben dem Reimschema und dem Metrum auf die Form der Verse selbst eingegangen wird, was bei expressionistischen Werken eine wichtige Grundlage für weitere Analysen und Interpretationsansätze bieten kann.
Danach wird der Inhalt der einzelnen Strophen kurz geschildert, um bei der anschließenden Interpretation auf diese im Detail einzugehen und übergreifen-de Aspekte des Gedichts beleuchten zu können.
Im letzten Gliederungspunkt dieser Ausarbeitung wird dann ein übergreifendes Fazit aus den Erkenntnissen der Interpretation gezogen. Hierbei wird darauf eingegangen, welche epochentypischen Stil-, Formen- und Themencharakteris-tika in dem Gedicht vorliegen, beziehungsweise inwieweit Abwandlungen und Eigenheiten von Seiten des Autors vorliegen. Es wird am Ende noch ange-dacht, welche Intention Georg Heym mit dem Gedicht verfolgte und ob diese der geistigen Grundhaltung der übrigen Autorschaft entspricht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DER EXPRESSIONISMUS

2.1. ZEITLICHE EINORDNUNG

2.2. WICHTIGE VERTRETER IN DER LITERATUR

2.3. THEMEN, FORMEN UND STIL IN DER LITERATUR

3. GEDICHTANALYSE UND INTERPRETATION VON GEORG HEYMS „DER GOTT DER STADT“

3.1. FORMALE ANALYSE

3.2. INHALTLICHE ZUSAMMENFASSUNG DER EINZELNEN STROPHEN

3.3. INTERPRETATION

3.4. DIE SEMANTISCHE FUNKTION DER ADJEKTIVE UND VERBEN IM GEDICHT

4. SCHLUSSBETRACHTUNG: „DER GOTT DER STADT“ ALS MUSTERBEISPIEL FÜR DEN LITERARISCHEN EXPRESSIONISMUS?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Strömung des Expressionismus anhand einer detaillierten Analyse und Interpretation des Gedichts „Der Gott der Stadt“ von Georg Heym, um dessen Stellung als beispielhafte literarische Produktion der Epoche zu verifizieren.

  • Historische und theoretische Verortung des Expressionismus.
  • Charakterisierung expressionistischer Themen, Formen und Stilmittel.
  • Formale und inhaltliche Analyse des Gedichts „Der Gott der Stadt“.
  • Untersuchung der Funktion von Metaphorik, Mythologie und Adjektiven.
  • Diskussion des Gedichts als Musterbeispiel für den literarischen Expressionismus.

Auszug aus dem Buch

3. Gedichtanalyse und Interpretation von Georg Heyms „Der Gott der Stadt“

Auf einem Häuserblocke sitzt er breit.

Die Winde lagern schwarz um seine Stirn.

Er schaut voll Wut, wo fern in Einsamkeit

Die letzten Häuser in das Land verirrn.

Vom Abend glänzt der rote Bauch dem Baal,

Die großen Städte knieen um ihn her.

Der Kirchenglocken ungeheure Zahl

Wogt auf zu ihm aus schwarzer Türme Meer.

Wie Korybanten-Tanz dröhnt die Musik

Der Millionen durch die Straßen laut.

Der Schlote Rauch, die Wolken der Fabrik

Ziehn auf zu ihm, wie Duft von Weihrauch blaut.

Das Wetter schwelt in seinen Augenbrauen.

Der dunkle Abend wird in Nacht betäubt.

Die Stürme flattern, die wie Geier schauen

Von seinem Haupthaar, das im Zorne sträubt.

Er streckt ins Dunkel seine Fleischerfaust.

Er schüttelt sie. Ein Meer von Feuer jagt

Durch eine Straße. Und der Glutqualm braust

Und frisst sie auf, bis spät der Morgen tagt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Schwierigkeiten literarischer Epochenabgrenzungen und führt in die Strömung des Expressionismus sowie das gewählte Primärwerk ein.

2. DER EXPRESSIONISMUS: Dieses Kapitel verortet den Expressionismus zeitlich, identifiziert zentrale Vertreter und arbeitet die wesentlichen Themen, Formen und den Stil der Epoche heraus.

3. GEDICHTANALYSE UND INTERPRETATION VON GEORG HEYMS „DER GOTT DER STADT“: Hier erfolgt eine tiefgehende formale Analyse, eine strophenweise Zusammenfassung sowie eine detaillierte Interpretation des Gedichts unter Berücksichtigung semantischer Funktionen.

4. SCHLUSSBETRACHTUNG: „DER GOTT DER STADT“ ALS MUSTERBEISPIEL FÜR DEN LITERARISCHEN EXPRESSIONISMUS?: Das Fazit bewertet, inwiefern das Gedicht durch seine Thematisierung von Großstadt, Industrialisierung und Endzeitstimmung als typisches expressionistisches Werk gelten kann.

Schlüsselwörter

Expressionismus, Georg Heym, Der Gott der Stadt, Großstadtlyrik, Baal, Apokalypse, Industrialisierung, Moderne, Parataxe, Entfremdung, Mythologie, Literaturgeschichte, Jahrhundertwende, Moderne, Expressionistische Lyrik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Gedicht „Der Gott der Stadt“ von Georg Heym im Kontext der literarischen Epoche des Expressionismus.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Großstadt, Industrialisierung, technisierte Welt, Endzeitstimmungen und die Abkehr von bürgerlichen Werten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, nachzuweisen, dass Heyms Gedicht aufgrund seiner formalen und inhaltlichen Merkmale als ein Musterbeispiel für den literarischen Expressionismus betrachtet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse und Interpretation angewandt, die formale Aspekte (Metrum, Reim, Satzbau) mit inhaltlichen Motiven verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung zur Epoche und eine ausführliche, strophenweise Interpretation des Gedichts „Der Gott der Stadt“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind unter anderem Expressionismus, Großstadtlyrik, Baal, Apokalypse und die spezifisch expressionistische Ästhetik des Hässlichen.

Wer ist die zentrale mythische Figur im Gedicht?

Die zentrale Figur ist Baal, der als dämonisch-mythischer Gott der Stadt fungiert und die Naturgewalten sowie die städtische Zivilisation beherrscht.

Warum wird das Gedicht als apokalyptisch beschrieben?

Aufgrund der Zerstörung und des Feuers, die Baal in der letzten Strophe über die Stadt bringt, was eine Endzeitstimmung erzeugt.

Welche Rolle spielt die Industrie in Heyms Werk?

Die Industrie wird als Quelle von Rauch und Lärm dargestellt, die sich in die dämonische Szenerie einfügt und zur Entweihung des städtischen Lebensraums beiträgt.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Expressionismus und Georg Heyms „Der Gott der Stadt“ als beispielhafte, literarische Produktion
Untertitel
Theoretische Darlegung der Epoche mit anschließender Analyse und Interpretation des Gedichts
Hochschule
Universität Mannheim
Note
2,3
Autor
Florian Meier (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
22
Katalognummer
V154455
ISBN (Buch)
9783640673445
ISBN (eBook)
9783640673568
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Expressionismus Georg Heyms Gott Stadt“ Produktion Theoretische Darlegung Epoche Analyse Interpretation Gedichts Georg Heym Der Gott der Stadt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Florian Meier (Autor:in), 2010, Der Expressionismus und Georg Heyms „Der Gott der Stadt“ als beispielhafte, literarische Produktion, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/154455
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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