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Selbstbestimmung und Partizipation

Ihre Bedeutung im fachwissenschaftlichen Diskurs und der Gesetzgebung und Aspekte der Umsetzung

Titel: Selbstbestimmung und Partizipation

Unterrichtsentwurf , 2010 , 19 Seiten

Autor:in: apl. Professor Dr. Christel Rittmeyer (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Planung der Unterrichtsstunde

Selbstbestimmung und Partizipation sind fundamentale Schlüsselbegriffe der Rehabilitations- und Erziehungswissenschaft und der Sozialpolitik (vgl. MARKOWETZ o. J., 1).
Meine heutige Unterrichtsstunde befasst sich deshalb mit dieser zentralen Thematik der Theorie und Praxis der Fachdisziplin „Heilpädagogik“. Selbstbestimmung und Partizipation sind außerdem eng mit dem Thema Inklusion verbunden.
Die Unterrichtsstunde gliedert sich in eine Power-Point-Präsentation mit anschließender Übung und Diskussion.
In der Präsentation geht es um die folgenden Fragen:
- In welchem theoretischen Zusammenhang stehen Selbstbestimmung und Partizipation?
- Was bedeuten die beiden Begriffe?
- Welchen Stellenwert haben Selbstbestimmung und Partizipation im fachwissenschaftlichen Diskurs?
- Welche Gesetze sollen Selbstbestimmung und Partizipation unterstützen und wie sieht es mit der Umsetzung aus?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Zusammenhang von Selbstbestimmung und Partizipation und Definition der beiden Begriffe

2. Selbstbestimmung und Partizipation im fachwissenschaftlichen Diskurs

3. Bedeutung von Selbstbestimmung und Partizipation in der Gesetzgebung

4. Aspekte der Umsetzung

4.1 Unterstützungsangebote im Überblick

4.2 Risiken und Chancen bei der Umsetzung von Selbstbestimmung und Partizipation

Zielsetzung und Themen

Das vorliegende Dokument analysiert die Bedeutung von Selbstbestimmung und Partizipation als zentrale Leitziele der modernen Heilpädagogik. Es untersucht, inwiefern diese Konzepte theoretisch fundiert sind, welchen Stellenwert sie im fachwissenschaftlichen Diskurs einnehmen und wie ihre Umsetzung durch die aktuelle Gesetzgebung, insbesondere unter Berücksichtigung der UN-Behindertenrechtskonvention und des Persönlichen Budgets, unterstützt oder erschwert wird.

  • Theoretische Grundlagen und Definitionen von Selbstbestimmung und Partizipation
  • Historische Entwicklung des Selbstbestimmungsbegriffs in der Pädagogik
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und deren Umsetzung in der Praxis
  • Herausforderungen, Risiken und Chancen bei der Implementierung von Unterstützungsangeboten
  • Bedeutung von Empowerment und Sozialraumorientierung

Auszug aus dem Buch

Zusammenhang von Selbstbestimmung und Partizipation und Definition der beiden Begriffe

In seiner Einführung in die Heilpädagogik von 2009 stellt BIEWER fest, dass Selbstbestimmung und Partizipation Kennzeichen der aktuellen Heilpädagogik sind (vgl. BIEWER 2009, 141). Selbstbestimmung und Partizipation stehen in einem engen Zusammenhang. Um Partizipation zu erweitern, ist bei Menschen mit Behinderung in vielen Fällen Unterstützung notwendig. Dabei ist soweit wie möglich dem Prinzip der Selbstbestimmung Rechnung zu tragen (vgl. THEUNISSEN o. J., 6). Am deutlichsten kommt dieser Zusammenhang von Partizipation und Selbstbestimmung bei FRANZ/BECK zum Ausdruck. Sie begreifen Teilhabe als Anspruch, „in allen mich betreffenden Angelegenheiten aktives Mitspracherecht zu haben“ (2007, 285).

Der emeritierte Professor für den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung MÜHL begreift Selbstbestimmung als die Möglichkeit des Individuums, „Entscheidungen zu treffen, die den eigenen Wünschen, Bedürfnissen, Interessen oder Wertvorstellungen entsprechen“ (MÜHL 1997, 312). Wie im Empowerment-Konzept ist Selbstbestimmung als soziale Kategorie zu begreifen. Es geht ihr nicht darum, den „selbstbestimmten Menschen“ als Gegenstück zum „sozialen Menschen“ zu definieren (vgl. SCHLÜTER/VOGDT 2007, 31). Selbstbestimmung wird häufig auch negativ definiert. D. h. es wird gesagt, was Selbstbestimmung nicht ist. Insbesondere ist Selbstbestimmung - wie HAEBERLIN (1996, 486) zutreffend aufgezeigt hat - nicht Selbständigkeit im Sinne der weitestgehenden Unabhängigkeit von Unterstützung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zusammenhang von Selbstbestimmung und Partizipation und Definition der beiden Begriffe: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe der Heilpädagogik und beleuchtet deren engen theoretischen sowie praktischen Zusammenhang.

2. Selbstbestimmung und Partizipation im fachwissenschaftlichen Diskurs: Hier wird die historische Entwicklung der Begriffe sowie deren zunehmende Thematisierung in der Sonderpädagogik seit Mitte der 90er Jahre dargestellt.

3. Bedeutung von Selbstbestimmung und Partizipation in der Gesetzgebung: Dieses Kapitel analysiert die gesetzlichen Grundlagen im Grundgesetz und SGB IX sowie die Diskrepanz zwischen verankerten Rechten und deren realer Umsetzung.

4. Aspekte der Umsetzung: Dieser Teil gibt einen Überblick über praktische Unterstützungsangebote und reflektiert die Risiken und Chancen bei der Implementierung, insbesondere in Bezug auf das Persönliche Budget.

Schlüsselwörter

Selbstbestimmung, Partizipation, Heilpädagogik, Inklusion, Persönliches Budget, Teilhabe, Behinderung, Empowerment, Sozialraumorientierung, UN-Behindertenrechtskonvention, Gesetzgebung, Behindertenhilfe, Lebensqualität, Unterstützung, Sonderpädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Selbstbestimmung und Partizipation für Menschen mit Behinderung im Kontext der Heilpädagogik und der aktuellen Gesetzgebung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Definition der Begriffe, ihre historische Verankerung in der Pädagogik sowie die praktische Umsetzung durch Instrumente wie das Persönliche Budget.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Stellenwert von Selbstbestimmung und Teilhabe aufzuzeigen und die Notwendigkeit sowie die Probleme bei der praktischen Umsetzung dieser Konzepte zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller heilpädagogischer Fachdiskurse, der Auswertung gesetzlicher Bestimmungen sowie der Reflexion von Empowerment-Ansätzen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Definitionen, der fachwissenschaftliche Diskurs, die rechtliche Situation sowie spezifische Herausforderungen bei der Umsetzung der Teilhabeziele behandelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Selbstbestimmung, Partizipation, Inklusion, Persönliches Budget und Heilpädagogik charakterisiert.

Welche Rolle spielt das Persönliche Budget?

Das Persönliche Budget wird als zentrales Instrument für mehr Selbstbestimmung diskutiert, wobei die Arbeit auf Defizite in der Bekanntheit und Beratung hinweist.

Was ist mit dem dritten Sozialraum gemeint?

Der Begriff bezieht sich auf eine sozialraumorientierte Perspektive, die bürgerschaftliches Engagement zur Förderung der Inklusion außerhalb von klassischen institutionellen Strukturen betont.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Selbstbestimmung und Partizipation
Untertitel
Ihre Bedeutung im fachwissenschaftlichen Diskurs und der Gesetzgebung und Aspekte der Umsetzung
Autor
apl. Professor Dr. Christel Rittmeyer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
19
Katalognummer
V153223
ISBN (eBook)
9783640654192
ISBN (Buch)
9783640654376
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Selbstbestimmung Partizipation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
apl. Professor Dr. Christel Rittmeyer (Autor:in), 2010, Selbstbestimmung und Partizipation, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/153223
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Leseprobe aus  19  Seiten
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