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Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik

Konzeptentwurf für ein Fortbildungsmanagement an einer kaufmännischen Berufsschule

Titel: Konzeptentwurf für ein Fortbildungsmanagement an einer kaufmännischen Berufsschule

Hausarbeit , 2009 , 59 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Dipl. Hdl. Catherine Lötsch (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Nach §127b des Hessischen Schulgesetzes (HSchG) ist ein Fortbildungsplan integraler Bestandteil eines Schulprogramms, in welchem das pädagogische Selbstverständnis einer Schulgemeinde und die konkreten Ziele, Schwerpunkte und Entwicklungsvorhaben darlegt werden.

Die bisherige Fortbildungssituation an den meisten Schulen ist, dass sich die Lehrkräfte zwar rege fortbilden, aber diesbezüglich ihre Veranstaltungen relativ spontan nach eigenen Neigungen und Interessen auswählen. Es ist den einzelnen Lehrkräften weitgehend überlassen, an welchen Fortbildungen sie teilnehmen. Weiterbildung wird von allen als Privatsache angesehen.

Hieraus leiten sich für die Autorin folgende Fragen ab:
1) Wie ist ein Fortbildungsmanagement an einer kaufmännischen Berufsschule zu gestalten, eingebunden in einen ganzheitlichen systemischen Zusammenhang einer qualitätsfördernden Selbststeuerung?
2) Welches sind die Gelingensbedingungen für eine Einbindung und Verankerung von Fortbildungsplanung in den schulischen Alltag?
3) Welche Zuständigkeiten bestehen im Rahmen einer Fortbildungsplanung?

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, ein theoretisch fundiertes und insbesondere praktisch umsetzbares Konzept für ein systematisches Fortbildungsmanagement einer Einzelschule zu entwickeln. Damit sieht sich die Arbeit auch als Orientierungsrahmen für Fortbildungsbeauftragte aber auch für alle an einer systematischen Fortbildungsplanung Beteiligten.
In der vorliegenden Hausarbeit sollen wesentliche theoretische Grundlagen für eine systematische Fortbildungsplanung vorgestellt werden. Aufbauend auf diesen Kenntnissen werden die einzelnen Schritte eines zyklischen Prozesses der Fortbildungsplanung theoretisch fundiert erläutert und durch praktische Hinweise in Form von Leitfragen ergänzt. Schulbezogene Arbeitshilfen und Gesetzesauszüge ergänzen im Anhang die beschriebenen Schritte der Fortbildungskonzeption. Weiterhin wird eine mögliche Verteilung der Zuständigkeiten im Rahmen von Fortbildungsplanung vorgestellt. Abschließend werden die Kernaussagen und -erkenntnisse der Autorin thesenförmig zusammengefasst und weiterführende Unterstützungsmöglichkeiten für die Bewältigung der komplexen Thematik angeregt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 INTENTION UND AUSGANGSLAGE

1.2 AUFBAU DER ARBEIT

2. RAHMENBEDINGUNGEN FÜR EIN FORTBILDUNGSMANAGEMENT AN DER KAUFMÄNNISCHEN SCHULE

2.1 SITUATIONSBESCHREIBUNG DER KAUFMÄNNISCHEN BERUFSSCHULE (KBS)

2.2 ADMINISTRATIVE VORGABEN FÜR DIE FORTBILDUNGSPLANUNG AN HESSISCHEN SCHULEN

3. THEORETISCHE GRUNDLAGEN

3.1 LEHRERFORTBILDUNG IM KONTEXT VON SCHUL- UND QUALITÄTSENTWICKLUNG

3.2 WEG VON DER ANGEBOTSORIENTIERUNG - HIN ZUR BEDARFSORIENTIERUNG

4. SCHRITTE EINER FORTBILDUNGSPLANUNG

4.1 KLÄRUNG DER ANSTEHENDEN AUFGABEN

4.2 ERMITTLUNG DES FORTBILDUNGSBEDARFS

4.3 SETZUNG VON PRIORITÄTEN

4.4 KLÄRUNG DER MÖGLICHKEITEN

4.5 VEREINBARUNG KONKRETER FORTBILDUNGEN

4.6 DURCHFÜHRUNG BZW. BESUCH DER FORTBILDUNGEN

4.7 AUSWERTUNG DER FORTBILDUNGEN

4.8 RÜCKFÜHRUNG DER ERGEBNISSE UND ERFAHRUNGEN IN DIE SCHULISCHE ARBEIT

5. ZUSTÄNDIGKEITEN IM RAHMEN DES FORTBILDUNGSMANAGEMENTS

6. FAZIT UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein theoretisch fundiertes und praktisch anwendbares Konzept für ein systematisches Fortbildungsmanagement an einer kaufmännischen Berufsschule zu entwickeln, um Fortbildung stärker in den schulischen Schulentwicklungsprozess und das Qualitätsmanagement einzubinden.

  • Gestaltung eines ganzheitlichen Fortbildungsmanagements
  • Gelingensbedingungen für die Verankerung von Fortbildung im Schulalltag
  • Strukturierung der Zuständigkeiten bei der Fortbildungsplanung
  • Systematische Bedarfsermittlung und Transfer von Fortbildungsergebnissen

Auszug aus dem Buch

4.2 Ermittlung des Fortbildungsbedarfs

Die Ermittlung des Fortbildungsbedarfs besitzt einen zentralen Stellenwert bei der schulischen Fortbildungsplanung und sollte in standardisierter Form als kontinuierlicher, zukunftsorientierter und kommunikativer Prozess durchgeführt werden (vgl. Landesakademie für Fortbildung u. Personalentwicklung an Schulen (BW) 2004, S. 4). Denn umso besser es gelingt, den Fortbildungsbedarf einer Schule zu erheben und zu dokumentieren, desto leichter ist es, einen bedarfsgerechten Fortbildungsplan zu erstellen, der die jeweilige Schulentwicklung unterstützt. Die in der Abbildung 2 dargestellten vielfältigen Einflussfaktoren spiegeln die Komplexität der Fortbildungsplanung wieder und müssen bei der Bedarfsermittlung Berücksichtigung finden.

Zunächst sollte eine Analyse des Ist-Zustandes für die gesamte Schule erfolgen, d.h. eine Feststellung des aktuellen Qualifikationsstandes sowie eine Potentialanalyse. Dabei wird geprüft, ob Potential durch Personalentwicklung aktiviert werden kann.

Diese allgemeine Bestandsaufnahme der vorhandenen Kompetenzen kann sich an den folgenden Leitfragen orientieren (vgl. Landesinstitut für Schule und Weiterbildung (NRW) 2002, S. 7):

• Welche Ausbildung haben die Lehrkräfte (z.B. Unterrichtsfächer, verschiedene Studienabschlüsse, weitere Berufsausbildungen und Qualifikationen, …)?

• Welche besonderen Aufgaben haben die Lehrkräfte bisher wahrgenommen?

• An welchen Fortbildungsveranstaltungen haben die Lehrkräfte bisher teilgenommen?

• Haben die Lehrkräfte besonderes Interesse an bestimmten schulischen Aufgaben?

Eine Feststellung des Fortbildungsbedarfs erfolgt aufbauend auf den Abgleich zwischen dem Soll-Zustand und dem Ist-Zustand. Dabei ist darauf zu achten, dass den Lehrkräften nicht der Eindruck vermittelt wird, Fortbildung bezwecke vorrangig die Beseitigung von Defiziten. Hingegen muss verdeutlicht werden, dass im Rahmen von Fortbildung eigene Erfahrungen verarbeitet und Kenntnisse eingebracht werden können sowie insbesondere, dass vor allem eine gemeinsame Weiterentwicklung angestrebt wird (vgl. Eikenbusch 2005, S. 3).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Darstellung der Intention, die aktuelle Fortbildungssituation zu systematisieren, sowie Erläuterung des Aufbaus der Arbeit.

2. RAHMENBEDINGUNGEN FÜR EIN FORTBILDUNGSMANAGEMENT AN DER KAUFMÄNNISCHEN SCHULE: Beschreibung der schulischen Situation und der rechtlichen Vorgaben für Fortbildungspläne in Hessen.

3. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Einbettung der Lehrerfortbildung in die Bereiche der Schul-, Unterrichts- und Personalentwicklung sowie Diskussion des Wandels zur Bedarfsorientierung.

4. SCHRITTE EINER FORTBILDUNGSPLANUNG: Detaillierte Erläuterung des achtstufigen zyklischen Prozesses der Fortbildungsplanung von der Aufgabenklärung bis zum Transfer.

5. ZUSTÄNDIGKEITEN IM RAHMEN DES FORTBILDUNGSMANAGEMENTS: Rollenverteilung zwischen Schulleitung, Steuergruppe und Fortbildungsbeauftragten bei der Koordination.

6. FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassung der wesentlichen Gelingensbedingungen für eine systematische Fortbildungsplanung und kritische Reflexion potenzieller Stolpersteine.

Schlüsselwörter

Fortbildungsmanagement, Schulentwicklung, Lehrerfortbildung, Qualifizierungsportfolio, Schulprogramm, Bedarfsorientierung, Professionalität, Qualitätsmanagement, Personalentwicklung, Leistungspunkte, Transfer, SchiLf, Fortbildungsplanung, Berufsschule, Lehrerbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines theoretisch fundierten und praktisch umsetzbaren Konzepts für ein systematisches Fortbildungsmanagement an einer kaufmännischen Berufsschule.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Verzahnung von Fortbildung mit der Schulentwicklung, der Strukturierung des Planungsprozesses und der Definition klarer Zuständigkeiten innerhalb der Schule.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erstellung eines Orientierungsrahmens, der Lehrkräften und Fortbildungsbeauftragten hilft, Fortbildungen bedarfsgerecht, effizient und nachhaltig zu organisieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse von Rahmenbedingungen, theoretische Grundlagen der Schulentwicklung sowie die Ausarbeitung eines zyklischen Planungsprozesses basierend auf existierender Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die acht Schritte einer systematischen Fortbildungsplanung erläutert sowie die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der beteiligten Akteure (Schulleitung, Steuergruppe, Beauftragte) definiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Fortbildungsmanagement, Schulentwicklung, Bedarfsorientierung, Qualifizierungsportfolio und Qualitätsentwicklung charakterisiert.

Welche Rolle spielt das Qualifizierungsportfolio (QPF) in diesem Konzept?

Das QPF dient als Grundlage für die systematische Personalentwicklung und Dokumentation der Fortbildungsaktivitäten einer Lehrkraft, was die individuelle Professionalisierung unterstützt.

Warum ist die Unterscheidung zwischen angebots- und bedarfsorientierter Fortbildung wichtig?

Die bedarfsorientierte Fortbildung ist laut Autorin effektiver, da sie sich direkt auf den spezifischen Entwicklungsbedarf der Einzelschule und des Kollegiums bezieht, anstatt nur auf externe, oft unverbindliche Angebote zurückzugreifen.

Welchen Einfluss haben die gesetzlichen Rahmenbedingungen in Hessen?

Die hessischen Vorgaben, insbesondere durch das HSchG und das HLbG, verpflichten Schulen zur Erstellung eines Fortbildungsplans als Teil des Schulprogramms, was den Rahmen für das Fortbildungsmanagement bildet.

Was schlägt die Autorin vor, um den Transfer von Fortbildungsergebnissen zu sichern?

Sie empfiehlt die Institutionalisierung des Erfahrungsaustausches, etwa durch regelmäßige Berichtsrunden in Konferenzen, einen „Markt“ für Präsentationen oder den Einsatz von Multiplikatoren.

Ende der Leseprobe aus 59 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Konzeptentwurf für ein Fortbildungsmanagement an einer kaufmännischen Berufsschule
Hochschule
Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau
Note
1,0
Autor
Dipl. Hdl. Catherine Lötsch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
59
Katalognummer
V153199
ISBN (Buch)
9783640653072
ISBN (eBook)
9783640653164
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fortbildungsplan Fortbildungsplanung Schulentwicklung Schulprogramm Qualitätsmanagement Fortbildungskonzept Berufsschule Qualitätsentwicklung Schulleitung Kaufmännische Schule Fortbildungsbeauftragter Schule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl. Hdl. Catherine Lötsch (Autor:in), 2009, Konzeptentwurf für ein Fortbildungsmanagement an einer kaufmännischen Berufsschule, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/153199
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