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Umgang mit abweichendem Verhalten. Herausforderungen und Chancen für die Jugendhilfe im Strafverfahren durch den Erziehungsgedanken des Jugendgerichtsgesetzes

Title: Umgang mit abweichendem Verhalten. Herausforderungen und Chancen für die Jugendhilfe im Strafverfahren durch den Erziehungsgedanken des Jugendgerichtsgesetzes

Term Paper , 2024 , 25 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Alexander Beck (Author)

Social Work - Child and Youth Welfare

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Welche Herausforderungen und Chancen entstehen für die Jugendhilfe im Strafverfahren durch den Erziehungsgedanken des Jugendgerichtsgesetzes?

Um dieser Fragestellung nachzugehen, werden grundlegender Inhalte, die für die Beantwortung der Frage von Bedeutung sind geklärt. Zu Beginn der Arbeit wird erläutert, wie ‚Jugend‘ überhaupt definiert wird. Mit diesem Hintergrundwissen wird anschließend das Phänomen der Jugenddelinquenz beleuchtet. Es wird zudem der Frage nachgegangen, warum ein relativ kleiner Anteil junger Menschen für einen großen Teil der registrierten Straftaten verantwortlich ist.
Im darauffolgenden Kapitel wird die Jugendhilfe im Strafverfahren dargestellt. Es werden ihre Funktionen und Aufgaben analysiert, bevor im nächsten Schritt der Erziehungsgedanke des Jugendstrafrechts näher beleuchtet wird.
Hier wird untersucht, was unter 'Erziehung' zu verstehen ist und wie Erziehung in Zwangskontexten interpretiert werden kann. Im Anschluss daran werden entsprechend der zentralen Fragestellung Herausforderungen und Chancen der Jugendhilfe im Strafverfahren, welche sich durch den Erziehungsgedanken des Jugendgerichtsgesetzes ergeben, diskutiert. Hierzu wird unter anderem betrachtet, inwiefern der Erziehungsbegriff unterschiedlich interpretiert wird und wie dies zu verschiedenen Sanktionsmaßnahmen führen kann. Zudem wird hinterfragt, wie der Erziehungsgedanke bei jungen Menschen angewendet wird, bei denen möglicherweise kein Erziehungsbedarf besteht. Die Diskussion endet mit einer Auseinandersetzung der strukturell-institutionellen Rahmenbedingungen, unter denen die verschiedenen Instanzen des Jugendstrafrechts agieren. Im Fazit werden die gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst und ein Ausblick auf weiterführende Fragestellungen gegeben, die im Verlauf der Arbeit aufgetreten sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Jugenddelinquenz und Devianz

2.1 Jugend als dynamische Lebensphase

2.2 Jugenddelinquenz

2.3 Wege in die Jugenddelinquenz

3 Jugendhilfe im Strafverfahren

3.1 Funktionen und Aufgaben der Jugendhilfe im Strafverfahren

4 Erziehungsgedanke des Jugendstrafrechts

4.1 Erziehung im Zwangskontext

4.2 Herausforderungen und Chancen des Erziehungsgedanken

5 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Spannungsfelder zwischen pädagogischer Erziehung und staatlicher Kontrolle im Jugendstrafrecht und analysiert, welche Herausforderungen und Chancen sich für die Jugendhilfe im Strafverfahren aus dem Erziehungsgedanken des Jugendgerichtsgesetzes ergeben.

  • Grundlagen der Jugendphase und Phänomenologie der Jugenddelinquenz
  • Strukturelle Aufgaben und rechtlicher Rahmen der Jugendhilfe im Strafverfahren
  • Ambivalenz des Erziehungsbegriffs im juristischen Zwangskontext
  • Auswirkungen des Erziehungsauftrags auf die Handlungspraxis der Jugendhilfe
  • Analyse von Risikofaktoren und Diversionsmöglichkeiten im Jugendstrafprozess

Auszug aus dem Buch

Erziehung im Zwangskontext

Der Erziehungsbegriff erweist sich im Kontext des Jugendstrafrechts als vielschichtig und ambivalent, insbesondere da häufig die Legalbewährung der jungen Menschen als primäres Ziel der Erziehung betrachtet wird (Dollinger/ Schabdach 2013: 36ff). Diese Komplexität wird durch die Diskussionen innerhalb der Erziehungswissenschaft verstärkt, in der, wie Cornel (2018) betont, ein konsensfähiger und differenzierter Begriff von Erziehung nach wie vor fehlt (ebd.: 534). In diesem Zusammenhang verweisen Gudjons und Traub (2020) darauf, dass „eine Auflistung der in pädagogischen Werken gebrauchten Erziehungsbegriffe ein eigenes Buch füllen“ (ebd.: 193) würde.

Oft wird daher auf die deskriptive Begriffsdefinition von Brezinka in Diskussionen verwiesen (siehe u.a. Gudjons/ Traub 2020, Oelkers et. al 2022, Koch 2023). Diese fast Erziehung wie folgt auf:

„Unter Erziehung werden Handlungen verstanden, durch die Menschen versuchen, das Gefüge der psychischen Dispositionen anderer Menschen in irgendeiner Hinsicht dauerhaft zu verbessern oder seine als wertvoll beurteilten Bestandteile zu erhalten oder die Entstehung von Dispositionen, die als schlecht bewertet werden, zu verhüten“ (Brezinka 1990: 95 zit. n. Koch 2023: 46).

Die Definition wurde nur sehr allgemein gehalten und hat eine hohe Generalisierungsstufe, macht aber bestimmte Bestimmungsmerkmale sichtbar (vgl. Gudjons/ Traub 2020: 195f). Zum einen sind Erziehende immer Menschen, die Zweitens etwas versuchen, was bedeutet, dass erzieherisches Handeln auch misslingen kann. Weiter handelt es sich um zielgerichtete, soziale Handlungen, die auf andere Personen bezogen sind. Viertens betreffen psychische Dispositionen dauerhafte Bereitschaften zum Erleben und Verhalten, wie z. B. Einstellungen oder Kenntnisse. Und laut dem letzten Merkmal strebt Erziehung die Verbesserung, Erhaltung oder Beseitigung bestimmter Dispositionen an, wobei der Soll-Zustand subjektiv von dem Erziehenden bewertet wird (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der Jugendhilfe im Strafverfahren ein und formuliert die zentrale Fragestellung in Anbetracht aktueller politischer und gesellschaftlicher Debatten.

2 Jugenddelinquenz und Devianz: Dieses Kapitel definiert Jugend als dynamische Lebensphase und erörtert theoretische Ansätze zur Entstehung von Delinquenz sowie das Konzept der Devianz.

3 Jugendhilfe im Strafverfahren: Das Kapitel stellt die strukturelle Rolle der Jugendhilfe dar und analysiert ihre spezifischen Aufgaben und Funktionen im juristischen Verfahren.

4 Erziehungsgedanke des Jugendstrafrechts: Das Hauptkapitel untersucht die theoretische Fundierung des Erziehungsgedankens und diskutiert die Schwierigkeiten erzieherischer Arbeit unter den Bedingungen eines Zwangskontexts.

5 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse über die Chancen und Herausforderungen für pädagogische Fachkräfte im Jugendstrafvollzug zusammen.

Schlüsselwörter

Jugendhilfe im Strafverfahren, Jugendgerichtsgesetz, Jugenddelinquenz, Erziehungsgedanke, Zwangskontext, Legalbewährung, Soziale Arbeit, Devianz, Diverison, Jugendstrafrecht, Resozialisierung, pädagogisches Handeln, Risikofaktoren, Lebensphase Jugend, Jugendgerichtshilfe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle der Jugendhilfe im Strafverfahren und der Frage, wie der pädagogische Erziehungsgedanke des Jugendgerichtsgesetzes in einem rechtlichen Zwangskontext wirksam umgesetzt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Definition der Jugendphase, die Analyse von Ursachen der Jugenddelinquenz, die rechtlichen und sozialen Aufgaben der Jugendhilfe sowie die ambivalente Natur erzieherischer Maßnahmen bei Straffälligkeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Herausforderungen und Chancen aufzuzeigen, die sich für Sozialarbeiter*innen und Pädagogen durch den vom Gesetzgeber postulierten Erziehungsgedanken in der Zusammenarbeit mit justiziellen Instanzen ergeben.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einem theoretischen Ansatz und einer fundierten Literaturanalyse, die den aktuellen wissenschaftlichen Diskurs zur Jugendkriminalität und zum Jugendhilferecht aufarbeitet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Analyse von Erziehung unter Zwang, der Rolle der Jugendhilfe im Ermittlungs- und Gerichtsverfahren sowie der kritischen Auseinandersetzung mit der praktischen Umsetzung des Erziehungsauftrags.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Jugendhilfe im Strafverfahren, Jugendgerichtsgesetz (JGG), Erziehungsgedanke, Zwangskontext, Diversion und Resozialisierung.

Inwiefern beeinflusst der Zwangskontext die Motivation der jungen Menschen?

Der Zwangskontext erschwert oft die freiwillige Kooperationsbereitschaft durch asymmetrische Machtverhältnisse; er bietet jedoch auch die Chance, junge Menschen für Hilfsangebote zu erreichen, die sie sonst nicht wahrgenommen hätten.

Warum wird im Dokument die Unterscheidung zwischen Jugendhilfe und Justiz betont?

Die Arbeit verdeutlicht, dass die Jugendhilfe im Strafverfahren in einer Doppelrolle agiert – sie muss sowohl das Vertrauen der jungen Menschen als pädagogischer Begleiter gewinnen als auch rechtliche Vorgaben und Kontrollfunktionen des Gerichts erfüllen.

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Details

Title
Umgang mit abweichendem Verhalten. Herausforderungen und Chancen für die Jugendhilfe im Strafverfahren durch den Erziehungsgedanken des Jugendgerichtsgesetzes
College
University of Vechta
Grade
1,0
Author
Alexander Beck (Author)
Publication Year
2024
Pages
25
Catalog Number
V1510007
ISBN (eBook)
9783389078419
ISBN (Book)
9783389078426
Language
German
Tags
Devianz Soziale Arbeit Abweichendes Verhalten Jugendhilfe im Strafverfahren Erziehungsgedanke JGG Erziehung im Zwangskontext Jugenddelinquenz Jugend als dynamische Lebensphase Erziehungsbegriff strukturell-institutionellen Rahmenbedingungen Jugendgerichtsgesetzes Jugendstrafrecht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Beck (Author), 2024, Umgang mit abweichendem Verhalten. Herausforderungen und Chancen für die Jugendhilfe im Strafverfahren durch den Erziehungsgedanken des Jugendgerichtsgesetzes, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1510007
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