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Ökonomisierung der Sozialen Arbeit am Beispiel der Jugendhilfe/Heimarbeit

Title: Ökonomisierung der Sozialen Arbeit  am Beispiel der Jugendhilfe/Heimarbeit

Seminar Paper , 2010 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Karina Müller (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Diese Seminararbeit berichtet über die Ökonomisierung, welche auch in der Sozialen Arbeit stattfindet.
Als erstes wird die Ausgangssituation geklärt und auf die Entwicklung Deutschlands zu einem Sozialstaat eingegangen.
Daraufhin folgt eine Veranschaulichung der Thematik anhand eines Beispiels in der Jugendhilfe, der Heimarbeit.
Zum Schluss folgt das Fazit, in dem die Folgen der Ökonomisierung und der Problematik der Ökonomisierung bezüglich der Ethik hingewiesen wird.

Excerpt


1. Einleitung

1.1 Zitat

1.2 Definition

2. Hauptteil

2.1 Gesamtgesellschaftliche Rahmenbedingungen

2.2 Soziale Marktwirtschaft in Deutschland - die Entwicklung des Sozialstaats

2.3 Ökonomisierung der Sozialen Arbeit

2.3.1 Beispiel Heimarbeit – Vorstellung der Einrichtung

2.3.2 Indizien für die Ökonomisierung

3. Fazit

3.1 Folgen der Ökonomisierung im Sozialen Bereich

3.2 Ökonomisierung und Ethik

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss der Ökonomisierung auf den Bereich der Sozialen Arbeit. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, wie sich betriebswirtschaftliche Anforderungen auf die Qualität der pädagogischen Arbeit und die Lebensbedingungen der betroffenen Klienten in sozialen Einrichtungen auswirken.

  • Grundlagen der Ökonomisierung und wirtschaftliche Begrifflichkeiten
  • Entwicklung des deutschen Sozialstaats im Kontext der Sozialen Marktwirtschaft
  • Konfliktfeld zwischen professioneller Sozialer Arbeit und Effizienzdruck
  • Praxisbeispiel: Indizien für Ökonomisierung in einer Kinderheimeinrichtung
  • Das Spannungsverhältnis zwischen ökonomischer Rationalität und ethischer Verantwortung

Auszug aus dem Buch

2.3.2 Indizien für die Ökonomisierung

Auch in der vorgestellten sozialen Einrichtung, sind Indizien der Ökonomisierung und die daraus folgenden Probleme in der Praxis zu erkennen. Diese lassen sich an folgende Beobachtungen festmachen:

Das wohl auffälligste Indiz für eine Ökonomisierung der Sozialen Arbeit ist wohl die Tatsache, dass die Gruppen des Kinderheims völlig überbelegt sind. Das Kinderheim besteht aus mehreren Wohngruppen, welche aus acht bis zehn Kindern und Jugendlichen bestehen soll. Jedoch entspricht diese Vorstellung nicht der Realität; häufig kommt es auch vor, dass manche Gruppen aus elf oder zwölf Kindern und Jugendlichen bestehen.

Außerdem werden Personalkürzungen vorgenommen, um Kosten zu sparen. Dadurch verringert sich der Personalschlüssel. Bei diesem Beispiel liegt das Problem darin, dass sich die Anzahl der Kinder und Jugendlichen einer Gruppe vermehrt und sich die Menge des Personals reduziert. Folge ist, dass das übrige Personal überfordert ist und nicht genug Zeit für jedes einzelne Kind oder jeden einzelnen Jugendlichen hat.

Dies wiederum führt dazu, dass immer mehr Praktikanten eingestellt werden, welche dann auch schon mal für eine bestimmte Zeit mit der Wohngruppe „allein gelassen werden“ und die ganze Verantwortung für die Gruppe alleine tragen müssen. Die Ökonomisierung der Sozialen Arbeit ist also auch dafür mitverantwortlich, dass in manchen Fällen keine qualifizierte Besetzung vorhanden ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein und definiert grundlegende ökonomische Fachbegriffe, um ein Verständnis für die Thematik der Knappheit und Entscheidungsfindung zu schaffen.

2. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die historische Entwicklung des Sozialstaats und beleuchtet konkret die Auswirkungen ökonomischer Zwänge auf die Soziale Arbeit anhand eines Praxisbeispiels.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Folgen der Ökonomisierung für den sozialen Sektor zusammen und diskutiert abschließend die Notwendigkeit einer ethischen Fundierung in einem zunehmend betriebswirtschaftlich geprägten Umfeld.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Ökonomisierung, Sozialstaat, Soziale Marktwirtschaft, Soziale Qualität, Jugendhilfe, Effizienz, Effektivität, Knappheit, Ethik, Ressourcenmanagement, Kinderheim, Spardruck, Versorgungsauftrag, Lebensweltorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit der zunehmenden Ökonomisierung im Bereich der Sozialen Arbeit und den daraus resultierenden Auswirkungen auf die pädagogische Praxis und die betroffenen Klienten.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Wirtschaftlichkeit als Kriterium sozialer Qualität, die Krise des Sozialstaats sowie die moralische Verantwortung von sozialen Einrichtungen in einem wettbewerbsorientierten Umfeld.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich der Druck zur Effizienzsteigerung und Kosteneinsparung negativ auf die Qualität der Betreuung und die Arbeitsbedingungen in sozialen Einrichtungen auswirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse unter Einbeziehung relevanter sozialwissenschaftlicher Fachliteratur sowie um eine empirische Fallbetrachtung in einem Kinderheim.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und die Historie des Sozialstaats erläutert, gefolgt von einer tiefgehenden Analyse der Ökonomisierung, veranschaulicht durch Indizien aus der Heimarbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Soziale Arbeit, Ökonomisierung, Sozialstaat, Soziale Marktwirtschaft, Effizienz, Soziale Qualität und Jugendhilfe.

Welche Bedeutung hat das Beispiel "Kinderheim" für die Arbeit?

Das Kinderheim dient als konkrete Fallstudie, um praktische Indizien wie Personalkürzungen und Überbelegung der Gruppen als direkte Folgen des ökonomischen Drucks nachzuweisen.

Wie bewertet der Autor das Verhältnis von Ökonomie und Ethik?

Der Autor argumentiert, dass soziale Einrichtungen trotz ökonomischer Zwänge ihrem grundlegenden Auftrag für den Menschen treu bleiben müssen, da eine rein ökonomische Ausrichtung die Gefahr eines moralischen Versagens birgt.

Excerpt out of 18 pages  - scroll top

Details

Title
Ökonomisierung der Sozialen Arbeit am Beispiel der Jugendhilfe/Heimarbeit
College
Niederrhein University of Applied Sciences Mönchengladbach
Grade
1,0
Author
Karina Müller (Author)
Publication Year
2010
Pages
18
Catalog Number
V150505
ISBN (eBook)
9783640619658
ISBN (Book)
9783640620043
Language
German
Tags
Ökonomisierung Soziale Arbeit Jugendhilfe Heimarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Karina Müller (Author), 2010, Ökonomisierung der Sozialen Arbeit am Beispiel der Jugendhilfe/Heimarbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/150505
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