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Chruschtschows Aufstieg zur Macht

Die Geheimrede auf dem XX. Parteitag der KPdSU – ein Kalkül des Machtspiels oder ein moralisches Projekt?

Titel: Chruschtschows Aufstieg zur Macht

Hausarbeit , 2023 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Fabian Wolff (Autor:in)

Geschichte Europas - Europa ab kaltem Krieg

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Es wird sich im Laufe der Arbeit mit Chruschtschows Taten unter Stalin befasst, um zu analysieren, ob man in diesen ein Abweichen von der stalinistischen Linie zu Zeiten der Terrorherrschaft finden kann.
Darauffolgend wird kurz auf die politische Krise eingegangen, welche sich nach dem Tod Stalins auftat. Stalin hatte weder Nachfolger ernannt noch einen akzeptablen Mechanismus zur Nachfolgeregelung geschaffen, was wiederum zu einem Machtvakuum nach seinem Tod führte. Es wird im Laufe der Arbeit sein Werdegang in Kombination mit seinen Taten nach dem Tode Stalins analysiert, um letztlich abwägen zu können, welche Motive sich hinter der Geheimrede verbergen. Dazu wird es unerlässlich sein, die Frage zu stellen, ob es machtpolitisch Sinn ergab, die Geheimrede zu halten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Chruschtschows Aufstieg bis Stalins Tod

3. Machtspiel nach Stalins Tot

4. Die Geheimrede Chruschtschows auf dem XX. Parteitag KPdSU

5. Abwägungen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen machtpolitischen Interessen und moralischen Motiven bei Nikita Chruschtschows Geheimrede auf dem XX. Parteitag der KPdSU. Im Zentrum steht die Analyse, ob Chruschtschows Abkehr vom stalinistischen Terror ein strategisches Kalkül zur Machtsicherung war oder seinen aufrichtigen Wunsch widerspiegelte, die sowjetische Politik zu moralisieren und zu reformieren.

  • Chruschtschows Werdegang und politische Rolle unter Stalin
  • Das Machtvakuum und die Machtkämpfe nach Stalins Tod
  • Analyse der Geheimrede vor dem Hintergrund der Entstalinisierung
  • Abwägung persönlicher Machtambitionen gegen moralische Motive
  • Auswirkungen der Redepolitik auf die Stabilität der Sowjetunion

Auszug aus dem Buch

4. Die Geheimrede Chruschtschows auf dem XX. Parteitag KPdSU

Am letzten Tag des XX. Parteitag der KPdSU, wurden die Delegierten, welche sich bereits wieder in Ihren Unterkünften befanden noch einmal zurückgerufen. Chruschtschow hielt dann seine vierstündige Geheimrede. Doch wirklich geheim sollte Sie nicht lange bleiben, weil es fraglich ist ob er selbst sich um Geheimhaltung bemühte, da die Rede an die anderen kommunistischen Parteien in Osteuropa und sogar an Tito gesendet wurde. Da diese Rede viel zu lang ist um sie hier wiederzugeben, werden nun für die Leitfrage relevante Aspekte kurz zusammengefasst. Darauffolgend werden Punkte aufgezählt, welche in diesem Kontext durchaus geeignet wären, aber bewusst nicht oder unzureichend angesprochen wurden. Letztlich werden somit die Motive hinter der Charakteristik der Rede herausgearbeitet.

Nach den Worten: „Angesichts dessen, daß sich noch nicht alle bewußt sind, wohin die Praxis des Personenkultes geführt hat, welchen gewaltigen Schaden die Vergewaltigung des Prinzips der kollektiven Leitung in der Partei und die Machtkonzentration einer unermeßlichen, unbeschränkten Macht in den Händen einer Person angerichtet hat, hält es das Zentralkomitee für erforderlich, dem XX. Parteitag der KPdSU Materialien zur Kenntnis zu geben, die diese Frage betreffen“, beginnt die Entstellung des Personenkultes. Er beruft sich gleich zu Beginn aber auch immer wieder auf Marx und Lenin, welche „[…] jegliche Erscheinung von [einem] Personenkult verurteilten.“ und Massendeportationen ablehnten. Des Weiteren kritisiert er, dass der Massenterror, welche vorher bereits als mit dem Leninismus in dieser Form unvereinbar dargestellt wurde, erst richtig begann als die Feinde des Systems, also Sinowjewleute, Bucharinleute, rechte Abweichler und Trotzkisten, „[…] seit langem politisch von der Partei zerschlagen waren […]“ und die Revolution somit bereits gesiegt hatte. Gleichzeitig (indirekt) und auch später direkt unterstützt er in seiner Rede die Deportation von Parteifeinden zu Zeiten der Revolution und zur Entfernung unbelehrbarer Individuen, wieder gestützt durch den Bezug auf Lenin.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Problematik ein und thematisiert die Forschungsfrage, ob der Bruch mit dem Stalinismus ein moralisches Projekt oder ein politisches Machtkalkül darstellte.

2. Chruschtschows Aufstieg bis Stalins Tod: Das Kapitel skizziert Chruschtschows Karriere unter der Herrschaft Stalins und belegt seine aktive Beteiligung am herrschenden Terrorsystem.

3. Machtspiel nach Stalins Tot: Hier wird der Prozess der Machtsicherung im sowjetischen Machtvakuum nach 1953 dargestellt, insbesondere die Ausschaltung rivalisierender Akteure wie Berija.

4. Die Geheimrede Chruschtschows auf dem XX. Parteitag KPdSU: Dieses Kapitel analysiert die konkreten Inhalte und die Rhetorik der Geheimrede sowie die bewussten Auslassungen Chruschtschows bei der Kritik an den Mechanismen des Terrors.

5. Abwägungen: In diesem Kapitel wird argumentiert, dass die Geheimrede sowohl ein machtstrategisch notwendiger Schritt war, um die politische Konkurrenz zu überwinden, als auch Chruschtschows Wunsch widerspiegelte, stalinistische Methoden zu beenden.

6. Fazit: Das Fazit fasst das zwiespältige Ergebnis zusammen: Chruschtschow nutzte die Moral instrumentell zur Machtausübung, entwickelte aber gleichzeitig eine ernsthafte moralische Motivation, die sowjetische Gesellschaft vom totalitären Terror zu befreien.

Schlüsselwörter

Chruschtschow, Stalin, Geheimrede, XX. Parteitag, KPdSU, Entstalinisierung, Personenkult, Sowjetunion, Machtkampf, Machtvakuum, Terrorherrschaft, Kollektive Führung, Politbüro, Geschichte, Kommunismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Handeln von Nikita Chruschtschow, insbesondere im Kontext seiner Geheimrede zur Entstalinisierung, und hinterfragt die zugrunde liegenden Motive zwischen Machtkalkül und moralischer Überzeugung.

Welche zentralen Themenfelder behandelt der Autor?

Die Arbeit fokussiert sich auf die politische Karriere Chruschtschows unter Stalin, die Machtkämpfe im postsowjetischen Machtvakuum 1953 sowie die inhaltliche und strategische Analyse seiner berühmten Rede auf dem XX. Parteitag der KPdSU.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Untersuchung?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab zu klären, ob die Demontage der stalinistischen Despotie durch Chruschtschow ein rein machtpolitisches Instrument zur persönlichen Absicherung oder ein moralisch motiviertes Projekt zur Reform des Systems war.

Welche wissenschaftliche Methodik wird in der Arbeit verwendet?

Der Autor nutzt eine historisch-analytische Methode, indem er Forschungsliteratur (u.a. von Baberowski, Medvedev, Kölm) mit primären Quellen und Chruschtschows Redetexten vergleicht und gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit inhaltlich behandelt?

Im Hauptteil wird Chruschtschows Aufstieg im Terrorsystem analysiert, dokumentiert, wie er sich von Stalin distanzierte, und untersucht, wie er unter Ausnutzung des Instanzenwegs die Macht nach Stalins Tod übernahm.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Chruschtschow, Entstalinisierung, Machtakkumulation, Personenkult, Geheimrede und das sowjetische Machtgefüge der 1950er Jahre.

Wie bewertet der Autor Chruschtschows Beteiligung am stalinistischen Terror?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Chruschtschow nicht unschuldig war und aktiv am System beteiligt war, sich jedoch in seiner Machtposition nach Stalins Tod gegen eine Fortsetzung der extremen Gewaltanwendung entschied.

Welche Rolle spielt Berija in der Argumentation des Autors?

Berija wird als Beispiel für jene Akteure angeführt, die von Chruschtschow gezielt ausgeschaltet wurden, wobei der Autor verdeutlicht, dass Vorgehensweisen gegen Berija zwar stalinistisch geprägt waren, aber im Kontext eines Machtkampfes um das Überleben der Gruppe erfolgten.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Chruschtschows Aufstieg zur Macht
Untertitel
Die Geheimrede auf dem XX. Parteitag der KPdSU – ein Kalkül des Machtspiels oder ein moralisches Projekt?
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Friedrich Meinecke Institut)
Veranstaltung
Osteuropa
Note
1,3
Autor
Fabian Wolff (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
16
Katalognummer
V1499101
ISBN (eBook)
9783389060612
ISBN (Buch)
9783389060629
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sowjetunion Chrustschow Geheimrede
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Fabian Wolff (Autor:in), 2023, Chruschtschows Aufstieg zur Macht, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1499101
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Leseprobe aus  16  Seiten
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