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Roms Gründe und Motive für den zweiten Makedonischen Krieg

Eine Diskussion unter Einbezug der Quellen und der Forschung

Title: Roms Gründe und Motive für den zweiten Makedonischen Krieg

Term Paper , 2021 , 20 Pages , Grade: 2.3

Autor:in: Lukas Körfer (Author)

World History - Early and Ancient History

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Summary Excerpt Details

Im Zentrum dieser Arbeit steht eine Untersuchung und Diskussion der Ursachen für den Krieg und die Frage, was die Römer gegen Ende des dritten Jahrhunderts dazu veranlasst und motiviert haben könnte, einen Krieg gegen den damaligen makedonischen König Philipp V. zu führen.

Die Arbeit beginnt nach der Einleitung mit der Vorstellung der Gründe für den Krieg, wie sie Livius dargestellt hat. Auch wenn die polybische Überlieferung über die römischen Intentionen bezüglich des Krieges eher dürftig ist, hat eine Textstelle seiner Historiai über den Pakt der zwei Könige in der Forschung besondere Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Diese Stelle wird zusammen mit seiner möglichen Deutung im Anschluss an die livianische Überlieferung thematisiert, bevor Roms Einfluss und Interesse an dem griechischen Osten vor dem zweiten Makedonischen Krieg untersucht wird. Anschließend werden die möglichen Motive diskutiert, die die römische Republik zu der Entscheidung brachte, 200 v. Chr. Philipp V. von Makedonien den Krieg zu erklären. Nachdem danach einige Argumente gegen einen Krieg behandelt werden, endet die Arbeit mit einem zusammenfassendem Fazit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gründe für den Krieg bei Livius

3. Polybios und der Pakt der zwei Könige

4. Roms Einfluss und Interesse im griechischen Osten vor 200 v. Chr.

5. Revanchegedanken – das Motiv der Rache an Philipp

6. Römische Kriegskultur – aktiv-aggressive Entscheidung zum Krieg

7. Die Gefährdung der italischen Sicherheit – passiv-defensive Entscheidung zum Krieg

7.1 Die Gefahr des Paktes der zwei Könige

7.2 P. Sulpicius Galbas Rede in Liv. Hist. 31, 7, 1-15

8. Mögliche persönliche Motive P. Sulpicius Galbas

9. Kriegseintritt als Hilfe für die griechischen Staaten

10. Gegenargumente und Stimmen gegen den Krieg

11. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Ursachen und Motive, die das Römische Reich dazu veranlassten, im Jahr 200 v. Chr. den Zweiten Makedonischen Krieg gegen König Philipp V. zu führen. Im Mittelpunkt steht die wissenschaftliche Diskussion darüber, ob der Krieg primär auf eine expansive römische Kriegskultur zurückzuführen ist oder ob sicherheitspolitische Überlegungen und die Wahrnehmung externer Bedrohungen – insbesondere durch den Pakt zwischen den Königen Philipp V. und Antiochos III. – den Senat zu diesem militärischen Eingreifen bewegten.

  • Analyse der Überlieferungen durch Livius und Polybios hinsichtlich der Kriegsmotive.
  • Untersuchung der römischen Außenpolitik und Einflussnahme im griechischen Osten.
  • Diskussion über die Rolle der „italischen Sicherheit“ und des vermeintlichen Pakts der zwei Könige.
  • Betrachtung von persönlichen Interessen römischer Amtsträger wie P. Sulpicius Galba.
  • Bewertung des Einflusses griechischer Gesandtschaften auf die römische Entscheidungsfindung.

Auszug aus dem Buch

3. Polybios und der Pakt der zwei Könige

Von der fragmentarischen Überlieferung von Polybios zu dem Ausbruch des zweiten Makedonischen Krieges und seinen Ursachen ist eine Textstelle in dem 15. Buch seiner Historiai von zentraler Bedeutung für die Forschung. Dort schildert er, wie König Philipp V. von Makedonien und Antiochos III., König des Seleukidenreiches, die Schwäche des Kindes Ptolemaios V., der nach dem Tod seines Vaters 204 v. Chr. an die Macht kam, ausnutzten und ptolemäische Besitzungen angriffen. Philipp und Antiochos sollen einen Pakt geschlossen haben, um die eroberten Gebiete unter sich aufzuteilen. Polybios geht bei seiner Beschreibung der Könige sehr wertend vor.

Sie werden als Tyrannen bezeichnet, die dem früheren König des ptolemäischen Reiches Unterstützung leisteten, sich aber nach dessen Tod habsüchtig, machtgierig und ehrfurchtslos, wie Raubtiere auf die ptolemäischen Besitzungen stürzten. Es gab tatsächlich einen Friedensvertrag zwischen Antiochos III. und Ptolemaios IV. von 217 v. Chr., der mit dem Tod des ptolemäischen Königs allerdings nicht mehr gültig war.

Antiochos verstieß per se also gegen keinen Vertrag, als er anfing, ptolemäische Besitzungen zu erobern. In der knappen Erzählung, die daraufhin folgt, berichtet Polybios davon, dass die Tyche, bzw. das Schicksal die Römer gegen Philipp und Antiochos ins Feld geführt habe, durch die sie dann besiegt wurden. Somit wurden die beiden Könige bestraft und mussten später Abgaben an die Römer zahlen und deren Befehle gehorchen. So wurde das von ihnen begangene Unrecht wieder gut gemacht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Forschungsziel, die Ursachen für den Zweiten Makedonischen Krieg zu untersuchen und die antiken Quellen sowie die moderne Forschungsliteratur vorzustellen.

2. Gründe für den Krieg bei Livius: Dieses Kapitel arbeitet die Darstellung des Livius heraus, die den Kriegseintritt Roms auf Vertragsbrüche Philipps V. und auf Hilfegesuche griechischer Verbündeter zurückführt.

3. Polybios und der Pakt der zwei Könige: Hier wird die zentrale polybische Überlieferung über ein Bündnis zwischen Philipp V. und Antiochos III. und dessen Wirkung als Kriegsgrund in der Forschung analysiert.

4. Roms Einfluss und Interesse im griechischen Osten vor 200 v. Chr.: Dieses Kapitel skizziert die Entwicklung der römischen Beziehungen zum Osten seit den Illyrischen Kriegen und dem Ersten Makedonischen Krieg.

5. Revanchegedanken – das Motiv der Rache an Philipp: Der Fokus liegt hier auf der Hypothese, dass Rom nach dem Ende des Zweiten Punischen Krieges die Gelegenheit zur Vergeltung für Philipps Unterstützung Hannibals suchte.

6. Römische Kriegskultur – aktiv-aggressive Entscheidung zum Krieg: Es wird untersucht, inwiefern die militaristische Struktur der römischen Republik als Triebkraft hinter einer bewussten Expansionspolitik im Osten stehen könnte.

7. Die Gefährdung der italischen Sicherheit – passiv-defensive Entscheidung zum Krieg: Dieses Kapitel kontrastiert die Aggressionsthese mit der Perspektive einer defensiven Sicherheitspolitik als Schutz gegen eine drohende Invasion.

8. Mögliche persönliche Motive P. Sulpicius Galbas: Es wird die Frage aufgeworfen, ob individuelle Ambitionen des römischen Konsuls auf militärischen Ruhm die Entscheidung zum Krieg beeinflusst haben könnten.

9. Kriegseintritt als Hilfe für die griechischen Staaten: Dieses Kapitel bewertet die Bedeutung der Gesandtschaften griechischer Staaten und deren Appelle an die römische Schutzfunktion.

10. Gegenargumente und Stimmen gegen den Krieg: Es werden die internen römischen Widerstände gegen den Krieg aufgezeigt, die aus Erschöpfung nach den Punischen Kriegen und finanziellen Bedenken resultierten.

11. Fazit: Das Fazit fasst die verschiedenen Erklärungsansätze zusammen und stellt fest, dass ein komplexes Zusammenspiel aus Sicherheitsempfinden, politischer Kultur und externen Informationen zur Entscheidung führte.

Schlüsselwörter

Zweiter Makedonischer Krieg, Römische Republik, Philipp V., Polybios, Titus Livius, Römische Außenpolitik, Sicherheitspolitik, Pakt der zwei Könige, Antiochos III., Römische Kriegskultur, Expansion, Antike Mittelmeerpolitik, Präventivschlag, Interaktion der Staaten, Antike Geschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Ursachen und Motiven, die Rom im Jahr 200 v. Chr. dazu bewogen, den Zweiten Makedonischen Krieg zu beginnen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Themenschwerpunkte umfassen die antike Kriegsführung, römische Außenpolitik, die Interpretation antiker Historiker (Livius/Polybios) sowie die Motive der römischen Führungsschicht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die kritische Diskussion, ob der Kriegsausbruch eher durch eine „aktiv-aggressive“ Expansionspolitik oder durch eine „passiv-defensive“ Sicherheitspolitik Roms motiviert war.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Lukas Körfer setzt eine quellenkritische Analyse ein, indem er die Berichte von Livius und Polybios mit aktuellen Forschungsergebnissen, wie etwa denen von Arthur M. Eckstein, abgleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden verschiedene Erklärungsmodelle analysiert: Rachegedanken, militärische Kultur, Sicherheitsängste (italische Gefahr) sowie die Rolle persönlicher Ambitionen von Konsuln.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Schlüsselbegriffe sind Makedonischer Krieg, Römische Republik, Pakt der zwei Könige, Sicherheitspolitik, Kriegskultur und griechische Gesandtschaften.

Wie bewerten Livius und Polybios die Gründe für den Kriegseintritt unterschiedlich?

Während Livius besonders auf den Vertragsbruch Philipps und die direkte Bedrohung von Verbündeten fokussiert, stellt Polybios den (möglicherweise strategischen) Pakt der zwei Könige als zentralen Auslöser dar.

Welche Rolle spielten die griechischen Gesandtschaften für den Senat?

Die Gesandtschaften aus Staaten wie Athen, Rhodos und Pergamon dienten als Informationsquelle und „diplomatischer Katalysator“, indem sie das Sicherheitsbedürfnis des römischen Senats gegenüber dem Osten verstärkten.

Ist die Rede des P. Sulpicius Galba historisch verlässlich?

Die Forschung geht weitgehend davon aus, dass die Rede eine spätere literarische Konstruktion des Livius ist, die jedoch die damalige Stimmung und die Argumentationsmuster der Debatte vermutlich gut widerspiegelt.

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Details

Title
Roms Gründe und Motive für den zweiten Makedonischen Krieg
Subtitle
Eine Diskussion unter Einbezug der Quellen und der Forschung
College
RWTH Aachen University  (Historisches Institut)
Grade
2.3
Author
Lukas Körfer (Author)
Publication Year
2021
Pages
20
Catalog Number
V1495366
ISBN (eBook)
9783389054260
ISBN (Book)
9783389054277
Language
German
Tags
roms gründe motive makedonischen krieg eine diskussion einbezug quellen forschung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lukas Körfer (Author), 2021, Roms Gründe und Motive für den zweiten Makedonischen Krieg, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1495366
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