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Stadt in der Frühen Neuzeit. Lebenswelt und Alltagskultur der städtischen Unterschicht und des Bürgertums in der Frühen Neuzeit

Ein Vergleich

Titel: Stadt in der Frühen Neuzeit. Lebenswelt und Alltagskultur der städtischen Unterschicht und des Bürgertums in der Frühen Neuzeit

Hausarbeit , 2022 , 19 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Jamal Hasan (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Frühe Neuzeit. Auf der einen Seite sind Begriffe wie Absolutismus, Renaissance, Reformation, Buchdruck, Humanismus usw. bekannt. Auch wird jeder schon mal etwas von den Universalgenies dieser Epoche gehört haben, so z.B. von Leonardo da Vinci. Die Kultur hatte in dieser Zeit wohl ihre erste große Blütephase; bspw. in der Literatur mit Goethe und Schiller oder in der Kunst mit Albrecht Dürer. Auf der anderen Seite aber ist die frühe Neuzeit eine Epoche, die immer unterrepräsentiert ist. Auch in der Schule wird dieser sehr wichtige und voller Entwicklungen steckenden Epoche der europäischen Geschichte zumeist nicht sonderlich viel Beachtung geschenkt.

Allerdings war es eine Zeit großer gesellschaftlicher und kultureller Umbrüche und Wandlungsprozesse, vieler Kriege und Konflikte, mächtiger Herrscher und einflussreicher Geistlicher. Doch wie stand es um die "normale" Bevölkerung? Hatte sie Teil an diesen Umwälzungen der Gesellschaft? War sie eher Leidtragender oder profitierte sie z.B. von der kulturellen Blüte? Wie sahen also die Kultur und der Alltag in der frühen Neuzeit aus? Wie stellte sich dieses Verhältnis in der Stadt dar? Partizipierte die Unterschicht an der städtischen Kultur oder hatte sie u.U. sogar eine ihr eigene?

Diesen Fragen soll im Laufe dieser Hausarbeit nachgegangen werden. Sie sollen mithilfe von Quellen des alltäglichen Lebens sowie anhand der Sekundärliteratur kritisch bearbeitet und beleuchtet werden. Zunächst soll ein Einblick zur Stadt gegeben werden. Hierbei wird das Augenmerk auf dem deutschen Sprachraum liegen. Wie war also eine typische Stadt der frühen Neuzeit aufgebaut und wer lebte darin? Daraufhin werde ich mich dem Alltagsleben in der Stadt zu nähern. Des Weiteren wird dann versucht, die städtische Kultur und die soziale Rangordnung in der Stadt genauer zu betrachten. Dies dient schließlich der Beantwortung der zentralen Frage, nach der Lebenswelt und der Alltagskultur der städtischen Unterschicht und ihrer Teilhabe an der städtischen Kultur, vor allem auch im Kontrast zum Bürgertum.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Stadt in der Frühen Neuzeit – ein Kurze Einführung

2.1. Die Stadt im Allgemeinen

2.1.1. Verschiedenen Stadttypen

2.1.2. Das Erscheinungsbild der Stadt

3. Die Einwohner der frühneuzeitlichen Stadt im Allgemeinen - die Sozialstruktur

3.1. Das Bürgertum im Speziellen

3.1.1. Die Angehörigen des städtischen Bürgertums

3.2. Die Unterschicht im Speziellen

3.2.1. Die Angehörigen der städtischen Unterschicht

4. Kultur und Lebensweise der Unterschicht und des Bürgertums im Allgemeinen

4.1. Kultur und Lebensweise des Bürgertum

4.2. Kultur und Lebensweise der Unterschicht

5. Die Alltagskultur der Unterschicht und des Bürgertums im Vergleich – Beispiele

5.1. Die Kleidung

5.1.1. Die Kleiderordnungen und ein Quellenbeispiel

5.2. Geselligkeit und Fest

6. Resümee

10. Anhang

10.1. Quelle: Kleiderordnung: „Von unordentlicher und köstlicher Kleidung“

10.2. Quelle: Definition des Bürgers im ALR von 1794

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Alltagsleben und die städtische Kultur in der Frühen Neuzeit, wobei ein besonderer Fokus auf dem sozialen Vergleich zwischen dem Bürgertum und der städtischen Unterschicht liegt. Die zentrale Forschungsfrage zielt darauf ab, inwieweit die Unterschicht an der städtischen Kultur teilhatte oder eigene kulturelle Ausdrucksformen entwickelte, und wie sich politische sowie soziale Grenzziehungen, etwa durch Kleiderordnungen, manifestierten.

  • Sozialstruktur der frühneuzeitlichen Stadtgesellschaft.
  • Differenzierung und Definition von Bürgertum und Unterschicht.
  • Kulturelle Abgrenzungsprozesse und Alltagslebenswelt.
  • Vergleichende Analyse anhand von Quellen wie Kleiderordnungen.
  • Thematisierung von Geselligkeit, Festkultur und sozialer Teilhabe.

Auszug aus dem Buch

5.1. Die Kleidung

„Kleider machen Leute“ so zumindest der Titel einer Novelle des Dichters Gottfried Keller aus dem Jahre 1874. Doch gab die Kleidung auch einen Einblick dazu, zu welcher Gruppe in der Gesellschaft der Jeweilige gehört? Um es vorwegzunehmen: Ja. So beschreibt unter anderem van Dülmen in seinem Werk, dass der Adel und das Bürgertum ihre Kleidung gerade zu „als Symbol kultureller Distinktion und Hegemonie“ ansahen. So musste die Kleidung der höheren Schichten keineswegs bequem sein, sondern sie war im Gegenteil sogar unpraktisch und diente nur der öffentlichen Wirkung. Hierbei wollten sich die höheren Stände von den übrigen abheben, wohingegen die niederen Stände, frei nach dem Motto „Kleider machen Leute“, versuchten durch eine üppige und luxuriöse Kleidung möglicherweise ständische Schranken zu überwinden.

Dies findet sich auch in einer Quelle aus dieser Zeit, in der ein gewisser Henß beschreibt, dass bspw. der Fuß in enge Schuhe gepresst war. Auch Friedeburg beschreibt einen weiteren Punkt. So änderte sich u.a. die Bekleidung der Bürger bereits in wenigen Jahren. Auf der anderen Seite änderte sich z.B. die Kleidung der Bauern über einen sehr langen Zeitraum kaum. Auf dies lassen zumindest Bildquellen schließen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Epoche der Frühen Neuzeit vor und führt in die zentrale Fragestellung ein, ob und wie die Unterschicht an der städtischen Kultur partizipierte.

2. Die Stadt in der Frühen Neuzeit – ein Kurze Einführung: Dieses Kapitel gibt einen historischen und begrifflichen Überblick über das Städtebild und die Entwicklung der frühneuzeitlichen Stadt zwischen 1500 und 1800.

3. Die Einwohner der frühneuzeitlichen Stadt im Allgemeinen - die Sozialstruktur: Hier wird die soziale Gliederung der Stadtbevölkerung sowie die spezifische Definition des Bürgertums und der Unterschicht detailliert betrachtet.

4. Kultur und Lebensweise der Unterschicht und des Bürgertums im Allgemeinen: Dieses Kapitel beleuchtet die Mentalitäten und Lebensgrundlagen beider Gruppen in Abgrenzung zueinander.

5. Die Alltagskultur der Unterschicht und des Bürgertums im Vergleich – Beispiele: Anhand konkreter Beispiele wie Kleiderordnungen und Festkultur werden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Alltag vergleichend analysiert.

6. Resümee: Hier werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst, wobei die Schwierigkeit einer allgemeingültigen Schlussfolgerung aufgrund der begrenzten Quellenlage hervorgehoben wird.

10. Anhang: Dieser Teil enthält die im Text analysierten Primärquellen zur Kleiderordnung von 1530 sowie zur Bürgerdefinition aus dem Jahr 1794.

Schlüsselwörter

Frühe Neuzeit, Sozialstruktur, Bürgertum, Unterschicht, Alltagskultur, Kleiderordnung, Städtetal, Stadtgeschichte, Mentaliät, soziale Grenzziehung, Teilhabe, Festkultur, Soziale Schichtung, Quellenanalyse, Lebenswelt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Lebenswelt und Alltagskultur der Bewohner einer frühneuzeitlichen Stadt und vergleicht dabei die soziale Gruppe des Bürgertums mit der städtischen Unterschicht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Neben der Definition der Sozialstruktur stehen die kulturellen Praktiken, die Kleidung als Ausdruck sozialer Hierarchie und die unterschiedlichen Formen der Geselligkeit im Zentrum der Untersuchung.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor mit dieser Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob die städtische Unterschicht aktiv an der städtischen Kultur teilhatte oder ob sie eine eigene, separierte kulturelle Identität entwickelte.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Der Autor führt eine literaturgestützte Untersuchung durch und ergänzt diese durch die kritische Analyse von zeitgenössischen Quellen, speziell Kleiderordnungen.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine einleitende Definition der Stadt, eine Darstellung der Sozialstrukturen sowie eine fallorientierte Analyse von materiellem Ausdruck in der Alltags- und Festkultur.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Begriffe wie soziale Distinktion, frühneuzeitliche Stadtgesellschaft, ständische Ordnung, Mentalitätsgeschichte und Kleidernormierung definieren den Kern der Arbeit.

Warum spielt die Kleiderordnung eine so zentrale Rolle im Vergleich der Schichten?

Die Kleiderordnungen dienten als Instrument der Obrigkeit, um soziale Schranken in der Außenwirkung sichtbar zu machen und das "Erscheinungsbild" der unterschiedlichen Stände verbindlich zu regeln.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die Vergleichbarkeit der Schichten?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass aufgrund der begrenzten Quellenlage und der großen Vielfalt an Städten keine pauschale Aussage möglich ist, und plädiert für eine differenzierte historische Betrachtung.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Stadt in der Frühen Neuzeit. Lebenswelt und Alltagskultur der städtischen Unterschicht und des Bürgertums in der Frühen Neuzeit
Untertitel
Ein Vergleich
Hochschule
Universität Osnabrück  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Die Stadt in der Frühen Neuzeit
Note
1,3
Autor
Jamal Hasan (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
19
Katalognummer
V1490375
ISBN (eBook)
9783389045718
ISBN (Buch)
9783389045725
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stadt Mittelalter Frühe Neuzeit Ständeordnung Kirche Religion Unterschicht Geschichte Europa Deutschland Bürgertum Zunft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jamal Hasan (Autor:in), 2022, Stadt in der Frühen Neuzeit. Lebenswelt und Alltagskultur der städtischen Unterschicht und des Bürgertums in der Frühen Neuzeit, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1490375
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Leseprobe aus  19  Seiten
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